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K
Ich habe eben auf der Arbeit erfahren das unsere Kollegin gestern plötzlich mit gerade mal 60 Jahren verstorben ist. Das nimmt mich im moment ziemlich mit ,mochte ich sie doch gerne. Vorallendingen konnte ich mich nicht von ihr verabschieden... Das beschäftigt mich grade sehr und zeigt mir auch wie schnell es vorbei sein kann. Tja für meine Herzneurose ist diese Nachricht jetzt grad auch nicht förderlich,da ich doch vorhin grad an ner PA vorbeigeschrammt bin.. Und nun mit Übelkeit,druck auf der linken brust und trüben Gedanken hiersitze... Sorry für die vielleicht etwas wirren Gedanken aber ich bin im moment ziemlich fertig.... Melli

26.01.2012 13:57 • 26.01.2012 #1


3 Antworten ↓


G
Ja, so etwas schockiert einen, wenn der Tod so plötzlich direkt neben einem kommt.
Vorletztes Jahr sind zwei meiner besten Bekannten viel zu früh gestorben, das hat mich auch ziemlich lange in Trauer versetzt. Auch gerade, dass ich davon nichts gewusst hatte und mich nicht angemessen verabschieden konnte.

Aber der Tod kann immer und überall kommen, das kann man nie im voraus wissen. Die Menschen, die fröhlich ihre Kreuzfahrt im Mittelmeer gemacht und diese nicht überlebt haben, haben sich das ganz sicher nicht vorgestellt, und ihre Angehörigen haben natürlich auch nicht mit einem so frühen und dazu noch schrecklichen Tod gerechnet.

Ich denke, das sollte man sich immer wieder mal klarmachen. Dann wird auch die furchtsame Beobachtung des eigenen Körpers weniger wichtig. Denn wie gesagt, der Tod kann von überall kommen, und das Herz ist nur eine der vielen Möglichkeiten, und unter 60 sicher eine der weniger wahrscheinlichen.

Es ist ganz natürlich, dass du jetzt etwas schockiert und traurig bist. Aber mach dir deswegen nicht größere Sorgen um dich selbst.

26.01.2012 16:49 • #2


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Tod meiner Arbeitskollegin.

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H
Hallo,

erst einmal möchte ich dir sagen, dass es mir sehr leid tut.

Aber wie meine vorherige Schreiberin schon sagt, man kann dem Tod nicht ausweichen.

Ich denke in solchen Situationen immer an den Einsturz des Kölner Stadtmuseums.
Im Nachbarhaus lebte ein junger Mann, der an diesem Tag nur nicht arbeiten war, weil er eine Magen-Darm-Grippe hatte. Er starb in seinem Bett, weil sein Wohnhaus mit einstürzte. Wenn zuvor jemand gesagt hätte, der stirbt, wenn er zuhause bleibt, es hätte keiner geglaubt.
Du siehst, wenn der Zeitpunkt des Todes da ist, kann man ihm nicht ausweichen, egal wo man sich gerage befindet oder welche Lebensphase gerade ansteht.

Ich wünsche Dir viel Kraft, diesen Schock zu überwinden.

Pass auf die auf!

26.01.2012 17:20 • #3


K
Danke erst mal für die lieben Antworten. Ja der Tod kann immer und überall kommen aber trotzdem ist es schrecklich. Hatte ich doch zum Glück die letzten Jahre keine Todesfälle im Bekannten oder Familienkreis. Und ich bin grad gedanklich eh sehr auf Krankheiten und sterben fixiert das ich mich halt jetzt auch wieder mit meinem eigenen Herz beschäftige zumal ich da heutd wieder schmerzen hab.Macht mich dazu auch noch ziemlich fertig im kopf.,

26.01.2012 18:16 • #4