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201806.12




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Überall hört man wie toll die Studienzeit sein soll. Ja, man hat recht viel Freiheit und erweitert seinen Horizont. Aber bei mir war die Zeit bisher fast nur ein Kampf.
Mir macht es so Angst, dass viele so sagen "so schön hast du es nie mehr". Dann kann es ja nur schlimmer werden.
Hat vllt jemand es anders erlebt?

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9 Antworten ↓



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Sachsen
2
  06.12.2018 01:36  
Ich kenn es genauso. Du musst das Beste aus deinem Leben machen. Nicht auf Andere achten. Schätze dich. Schlimmer wirds nur wenn du es zulässt.



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  06.12.2018 10:33  
Tuemmler hat geschrieben:
Überall hört man wie toll die Studienzeit sein soll.


Genau das habe ich auch so erlebt. Die Zweitschönste Zeit war die Schulzeit.

Danach kam das Grauen, weil ich berufstätig wurde und ich schon als kleines Kind Angst davor hatte, berufstätig zu sein und Geld verdienen zu müssen.



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Bayern
672
  06.12.2018 10:53  
Tuemmler hat geschrieben:
Überall hört man wie toll die Studienzeit sein soll. Ja, man hat recht viel Freiheit und erweitert seinen Horizont. Aber bei mir war die Zeit bisher fast nur ein Kampf.
Mir macht es so Angst, dass viele so sagen "so schön hast du es nie mehr". Dann kann es ja nur schlimmer werden.
Hat vllt jemand es anders erlebt?


Oh ja.. also bei mir ist die Studienzeit jetzt seit knapp einem Jahr jetzt vorbei und davor durfte ich mir das auch die ganze Zeit anhören. Dummerweise fand ich die ganze Zeit komplett grauenhaft und da fiel dann auch noch meine depressive Phase hinein, die sich auch so durchzog..
Wahrscheinlich erleben viele diese Zeit als beste Zeit in ihrem Leben. Letztendlich ist man halt noch jung , das Studium bei vielen jetzt nicht so anstrengend. Man lässt auch gerne mal Vorlesungen ausfallen und hat massenhaft viel frei. Alle, die ein Studium beginnen, sind in der gleichen Situation. Das heißt, man lernt viele neue Leute kennen und kann mit denen feiern gehen. Unzählige Partys, viel Alk. und Spaß. Dann reisen viele in ihrem Studium um die Welt und machen Auslandssemester oder was auch immer. Wenn man mal ein paar Semester mehr braucht, ists auch kein Problem. Ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass das wirklich für unglaublich viele die beste Zeit ist, aber am Ende des Tages ist das immer noch individuell. Ich musste pendeln für mein Studium, weil meine Angst esnicht zuließ, woanders hinzuziehen. Durch das Pendeln ging so viel Lebenszeit verloren. Dann hat mir mein Studium überhaupt keinen Spaß gemacht und wenn lauter Leute um dich rum die Zeit so gut finden, dann fühlst du dich auch nonstop komisch. Party wollte ich mit diesen Leuten auch nicht machen. Da ich absolut nicht wusste, was ich lieber studieren würde, zog ich es halt durch. Im Nachhinein betrachtet bin ich zwar froh, den Schein zu haben aber die schönste Zeit war es auf jeden Fall nicht.
Ich bin jetzt wesentlich glücklicher.
Lass dich nicht von anderen unter Druck setzen, auch und vor allem nicht zum Glücklichsein.. vielleicht kannst du ein paar Parameter in deinem Studium ändern, dass es dir besser gefällt oder mehr Spaß macht , aber fühl Dich bloß nicht gezwungen , jetzt unbedingt die gei.lste Zeit in deinem Leben zu haben. Vielleicht liegt dir arbeiten mehr. Dann wird das eben die schönste Zeit:)

Danke1xDanke


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5438
  06.12.2018 12:20  
aldia249 hat geschrieben:
Man lässt auch gerne mal Vorlesungen ausfallen und hat massenhaft viel frei. Alle, die ein Studium beginnen, sind in der gleichen Situation. Das heißt, man lernt viele neue Leute kennen und kann mit denen feiern gehen. Unzählige Partys, viel Alk. und Spaß.


Das habe ich in meinem Studium NIE gemacht und es war trotzdem die schönste Zeit. Mit hat das Studium selbst total Spaß gemacht.



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Bayern
672
  07.12.2018 00:22  
Schlaflose hat geschrieben:

Das habe ich in meinem Studium NIE gemacht und es war trotzdem die schönste Zeit. Mit hat das Studium selbst total Spaß gemacht.

Ja da sind wir alle natürlich sehr individuell.. es gibt kein richtig und kein falsch jeder ist verschieden. Der/die eine macht lieber Party, der/die andere lieber nicht und der eine arbeitet lieber und der andere studiert lieber..

Wäre ja langweilig, wenn wir alle gleich wären:)



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Sachsen
2
  07.12.2018 04:33  
Für mich war Schule die schlimmste Phase. Studium war etwas besser. Berufsleben ist das Beste, von daher: es kommt darauf an was man daraus macht. Es heißt dass Schule und Uni die schönste Zeit wären weil man da viel Freizeit haben kann, Hobbies nachgehen kann etc.
Aber auch im Berufsleben ist das möglich. Dann finanziert man alles selbst. Besser man finanziert sich alles selbst als das Andere es tun und man ihnen später im Gegenzug etwas schuldig ist.



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  08.12.2018 09:01  
Tuemmler hat geschrieben:
Überall hört man wie toll die Studienzeit sein soll. Ja, man hat recht viel Freiheit und erweitert seinen Horizont. Aber bei mir war die Zeit bisher fast nur ein Kampf.


Bei mir auch!
Ich hab mit 32 ein Informatikstudium angefangen und hasse die Uni da jeder Tag ein neuer Kampf mit Herausforderungen ist. Ich muss weit mehr machen als 40 Stunden in der Woche um halbwegs dabei zu bleiben.

Ich bereue meine Entscheidung aber nicht denn es ist immer noch besser als mein letzter Ausbeuterjob. Man muss halt durch ein paar harte Jahre durch und profitiert dann den Rest seines Berufslebens.



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642

Status: Online online
  08.12.2018 16:09  
Tuemmler hat geschrieben:
Überall hört man wie toll die Studienzeit sein soll.

Ich weiß nicht wo man das überall hört. Ich habe es auch öfters gehört und das nicht selten von Kommilitonen die sich um ihr Studium nicht großartig geschert haben, die ein paar Semester überzogen haben, Prüfungen geschoben haben und keine Party ausliesen. Dann kann es schon toll sein aber wer ernsthaft ein Studium betreibt und sich verantwortungsbewusst dahinter klemmt für den ist es mit Sicherheit kein Spaß sondern mit harter Arbeit verbunden. Ich hätte mir auch spaßigeres vorstellen können als die Uni aber so ist das halt wenn man etwas erreichen möchte andernfalls muss man eben abbrechen und arbeiten gehen.



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  08.12.2018 17:03  
FeuerWasser hat geschrieben:
Dann kann es schon toll sein aber wer ernsthaft ein Studium betreibt und sich verantwortungsbewusst dahinter klemmt für den ist es mit Sicherheit kein Spaß sondern mit harter Arbeit verbunden.


Harte Arbeit macht aber Spaß, wenn sie von Erfolg gekrönt ist. Wobei ich das aber nicht wirklich als harte Arbeit empfunden habe. Wenn man etwas studiert, wofür man eine natürliche Begabung hat und nicht so viel lernen muss, wie jemand, dem die Begabung fehlt, hat man Spaß daran. Und mir ist es sowieso immer sehr leicht gefallen zu lernen, weil ich ein gutes Gedächtnis habe. Was ich gehasst habe war, Hausarbeiten zu schreiben, aber ich habe sie trotzdem immer schnell durchgezogen.
Mir hat aber auch die ganze Atmosphäre an der Uni gefallen, zumal ich als Hiwi auch Teil der Belegschaft war. Außerdem hatte ich einen kleinen Freundeskreis von braven, fleißigen Studentinnen, mit denen ich ständig zusammen war. Wir haben immer unsere Geburtstage zusammen gefeiert, aber brav mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag und Abendessen ohne Alk.. Die Feiern fanden immer bei den jeweiligen Eltern zuhause statt, denn wir wohnten alle noch zuhause.


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