Hallo Mia2401,
der Mann an deiner Seite scheint ein arges Problem mit seinem Selbstbewusstsein zu haben. So, dass er es nötig zu haben glaubt, dich - neben ihm - klein zu machen. Der Begriff Partner will mir dabei nicht mehr über die Lippen.
Du wirst wohl nicht umhin kommen, abzuwägen und eine Entscheidung zu treffen. Diese können wir dir nicht abnehmen, auch wenn du schon gelesen hast, wohin die Tendenz geht. Ebenso wirst du nicht umhin kommen, deine Entscheidung selber umzusetzen. Mit allen Vor- und Nachteilen.
Wäge ab; was wird passieren, wenn du bei ihm bleibst? Dich weiter seinem, dem Druck seiner Mutter aussetzt? Es zulässt, das dein Sohn diesen Druck, deinen Schmerz mitbekommt? Selber darunter leidet?Wäre dies für dich erstrebenswert?
Wenn du auf die letzte Frage ein klares Ja im Kopf hattest, brauchst du natürlich nichts zu ändern. Kam irgend etwas Unentschiedenes, wirst du dich noch länger mit dem Thema auseinander setzen müssen um zu einer klaren Aussage zu kommen. War es ein klares Nein, hast du wiederum zwei Möglichkeiten: Entweder du schaffst es, 'ihn zu ändern' oder du änderst dein eigenes Leben.
Nur; genauso wenig wie ich hast du die Möglichkeit das Leben eines anderen Menschen zu ändern. Du kannst ihm höchsten Motive liefern, es selber zu tun. Aber, kannst du ihm so starke Motive liefern, dass er an seinem Leben arbeitet? Auch braucht dieses seine Zeit. Hast du noch die Kraft darauf zu warten? Hat sie dein Sohn?
Auch hier, wenn du die letzten drei Fragen mit Ja beantwortet hast, sollte deine Entscheidung klar vor dir stehen. War es ein Nein, dann ebenso. Und gleich, wie diese Entscheidung aussieht, du solltest SOFORT mit dem Handeln - zuvor dem Nachdenken darüber - beginnen. Tröpfelt dein Handeln nur so dahin, werden weder er noch seine Mutter dich und deine Entscheidungen ernst nehmen können.
Den Beiden deine Entscheidungen mitteilen? Frühestens dann, wenn du dir selber in deiner Entscheidung sicher bist und weißt, wie du handeln musst.
Viel Erfolg bei deinen Entscheidungen!
