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Hallo Leute,

ich weiß nicht mehr weiter. Es ist so, dass ich schon auf der weiterführenden Schule gemobbt wurde (5 Jahre ca.). Es war so schlimm und als ich auf eine andere Schule gegangen bin (um Fachabi zu machen) lief es am Anfang ganz gut, aber dann wurde ich schon wieder ausgegrenzt, von heute auf morgen. Nach zwei Wochen hab ich erfahren, dass Leute irgendwelche Gerüchte gestreut hatten. Seitdem bin ich alleine.
Dann kam ich in eine andere Klasse und da war das selbe Problem. Zuerst hatte ich jemanden von den ich dachte, "super, mit dem kannst du reden.", aber nachdem wir uns zwei oder drei mal getroffen haben, brach der Kontakt völlig ab. In der Schule ignoriert Er mich und geht mir aus dem Weg und ignoriert mich, außer wenn es darum geht, dass ich Seine Hausaufgaben machen soll (die ich natürlich NICHT mache!).
Bei einer Projektarbeit, die in Gruppen stattfindet, bin ich auch nicht besser dran. Einer aus der Gruppe beschimpft mich immer auf türkisch und die anderen lachen einfach nur blöd und finden das nur lustig. Wenn ich mal Fragen habe, dann heißt es: "Ja., google doch, is doch echt was für blöde." Haben die anderen eine Frage und brauchen Hilfe, fragen sie lieber in anderen Gruppen nach, obwohl ich denen bereits geantwortet habe...
Sobald ich in die KLasse komme, drehen sich alle von mir weg und fangen leise an zu tuscheln und zu lachen, es ist sooo schlimm....
Gestern waren wir als KLasse auf einer Messe (wir hatten selber den Stand) und da bin ich zusammengebrochen, weil ich einfach nicht mehr konnte. Die vielen Leute da haben mir Angst gemacht und weil ich keine Freunde / Bekannte in der KLasse habe, stand ich nur alleine herum. Das ganze hat mich total verunsichert und ich bin nur noch nervöser geworden.
Die "Gäste /bzw. Kunden" haben mich auch nicht angesehen (verständlich, dnen ich bin keine Schönheit und ich glaub ich hab auch ziemlich schei. geguckt). Mir ist das ganze so peinlich gewesen, weil ich ja eigentlich auch was draus machen wollte. ich hab überlegt, ob ich nicht einfach zum Arzt gehen soll, der mich krankschreibt, denn die Veranstaltung geht noch drei Tage. ich bin so fertig und weiß auf jeden Fall, dass ich das nicht mehr durchstehe, ich wüsste jedenfalls nicht wie.
Die Leher (die meinen Zusammenbruch miterlebt haben), meinten ich soll es einfach noch mal versuchen, und es sei "total okay" aber ich finde das nicht. ich will doch eifnach nur dazugehören und ich weiß einfach nicht, wie lange ich diese Einsamkeit und den ganzen Kram noch aushalten soll.
Ja und ich weiß, dass auch ein Großteil an mir liegt, zum Beispiel dass ich immer so still bin, was die anderen auch nicht gut finden. Aber ich weiß halt nicht, worüber ich reden soll...Und weil das ganze keinen Sinn mehr für mich ergibt, überlege ich schon sehr lange, dass ganze abzubrechen und da einfach nicht mehr hinzugehen (ich würd erst abbrechen, wenn ich ein Prakikum / bzw. Nebenjob gefunden hab).
Grüße, brokenRebell

19.11.2014 08:51 • 08.01.2015 #1


12 Antworten ↓


was spricht dagegen abzubrechen und dir eine neue schule zu suchen? mobbing ist echt grausam.ich kann dich da verstehen.gibt es denn eine andere schule an der du neu starten könntest? paralell dazu könntest du dir einen therapeuten suchen der dich unterstützt

19.11.2014 09:32 • #2



Schule abbrechen ? - starkes Mobbing

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Carcass
So was ist widerlich, ich kann das nachempfinden, erging mir auch so . Bis ich dann irgendwann mal so zuschlug, dass derjenige ins KH musste und nicht mehr zur Schule konnte. Und wer war der Depp? Genau, der Schläger

Es ist eincach unglaublich wie grausam Menschen sein können und dann wundert man sich über Amokläufe, also ich wunder mich da nicht mehr!

Ich denke auch dass du dir eine andre Schule suchen solltest und begleitende Therapie. Kopf hoch, NICHT DU bist der Fehler!

19.11.2014 09:36 • #3


centuries
Es tut mir leid, dass du an deiner Schule so mies behandelt wirst ... das hört sich wirklich schlimm an. :/

Magst du mal erzählen, welche Alternativen du so hast? Wie lange musst du noch zur Schule gehen, was könntest du stattdessen machen, besteht die Möglichkeit, die Schule zu wechseln? Ich denke, es ist ganz wichtig, dass du es nicht einfach hinschmeißt ... denn damit würdest du dir vermutlich nur noch mehr Probleme machen. Wenn möglich, solltest du vielleicht erstmal pausieren und in einer Therapie an deinem Selbstwertgefühl und deinem Sozialverhalten arbeiten und schauen, dass du erstmal wieder auf die Beine kommst. Und dann vielleicht das Jahr wiederholen und in einer anderen Klasse nochmal neu anfangen, oder schauen, dass du irgendwo eine für dich passende Alternative findest.

LG centuries

19.11.2014 11:01 • #4


Hallo brokenRebell,

das tut mir sehr leid für Dich, was man mit Dir so macht. Gibt es bei euch in der Schule nicht so eine Art Vertrauenslehrer/in wo man sich hinwenden kann? Ich finde, auf die Dauer, wird es dort nicht besser werden.

Ich würde mir echt überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, die Schule zu wechseln. Das geht ja garnicht was Sie mit Dir da machen.

Hoffe, dass Du eine Lösung jetzt findest und ich wünsche Dir ganz viel Kraft dabei.

LG
Mary45

19.11.2014 19:16 • #5


Hallo Leute,

vielen Dank für Eure Antworten / Hilfe
ich hab versucht, mit den Lehrern zu reden, aber die meinten sie können da nichts machen und wir seien ja alt genug
um das unterienander zu klären.
Deswegen bin ich grade dabei mir einen Praktikumsplatz oder einen Nebenjob zu suchen und erst wenn ich den hab, werde ich abbrechen.
Schulische Alternativen gibt es hier leider nicht, da hab ich mich schon umgesehen und in eine andere Klasse kann ich nicht wegen "Überfüllung".
Einige von Euch haben auch eine Theraphie empfolen. habt Ihr vielleicht auch ne Idee an wen man sich da zuerst wenden kann?
Als Anlaufstelle quasi? ich hab was das angeht noch keine Erfahrungen gemacht...

LG und Danke,
brokenRebell

22.11.2014 18:14 • #6


Schlaflose
Zitat von brokenRebell:
Einige von Euch haben auch eine Theraphie empfolen. habt Ihr vielleicht auch ne Idee an wen man sich da zuerst wenden kann?
Als Anlaufstelle quasi? ich hab was das angeht noch keine Erfahrungen gemacht...


Da gehst du am besten zu deinem Hausarzt, der schreibt dir eine Überweisung zum Therapeuten. Vielleicht kann er dir auch helfen, einen zu finden. Ansonsten musst du dir im Telefonbuch oder aus dem Internet Pschotharepeuten aus deine Umgebung raussuchen und anrufen. Meist läuft ein Anrufbeantworter und man muss seine Telefonnumer angeben und wird zurückgerufen. Leider muss man oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen (durchschnittlich 6-12 Monate). Man lässt sich am besten auf mehrere Wartelisten setzen, da hat man größere Chancen, irgenwo einen Platz zu bekommen.

22.11.2014 18:32 • #7


Wohnst du in so einem schlimmen Bezirk, wo so etwas an der Tagesordnung ist? Kannst du nicht einfach zum kommenden Schuljahr oder Halbjahr die Schule wechseln?

22.11.2014 18:40 • #8


Es gibt doch auch die Möglichkeit einer "Krisenintervention" dann brauchst Du nicht solange warten. Das würde Dir zumindest jetzt ein bißchen helfen.

Bezüglich Lehrern, will ich nur sagen. Hallo? Was sind das für Lehrer, die mit einem Problem konfrontiert werden und es auf Dich abschieben? Ein Lehrer hat sich um die Belange der Schüler zu kümmern und wenn ein Schüler ein Problem hat, dann hat der Lehrer sich gefälligst auch darum zu bemühen, dass das Problem aus der Welt geschafft wird.
Ich fass es nicht. Das geht ja garnicht.

Gib nicht auf, Du schaffst das schon.

Lg
Mary

22.11.2014 21:57 • #9


Auch wenn es traurig klingt - es ist fraglich ob ein Eingreifen der Lehrer etwas verbessert, es könnte schlimmstenfalls zu einer Verschlechterung des Zustands kommen. Des Weiteren kennen wir nicht alle Umstände und es wäre vorschnell die Lehrer jetzt zu beschuldigen, dass sie ihre Arbeit nicht erfüllen würden. Lehrer sind keine ausgebildeten Sozialpädagogen und auch keine Psychologen.

Zum eigentlichen Problem. Ich stand schon auf beiden Seiten - 5-6 Jahre Mobbing, Schulwechsel und dann nach und nach Verbesserung. In der Oberstufe habe ich ein Mädchen kennengelernt, das von anfang an ausgegrenzt wurde. Ich habe 3-4 Wochen versucht sie mit einzubeziehen, bis ich selbst resigniert habe und nicht mehr mit ihr geredet habe. Sie selbst hat wohl 2-3 Jahre später realisiert wo das Problem lag und gelernt ihr Leben zu ändern. Das Gleiche hat bei mir geholfen. Ich hatte kein Selbstbewusstsein und war ein perfektes Ziel für die anderen Kinder - schnell habe ich mich noch weiter zum Negativen geändert und wurde immer ausgegrenzt und teils massiv gemobbt. Eine Schülerin ist damit zu einem Lehrer gegangen, der dann ein Gespräch mit der Klasse geführt hat. Er hat seine Sache wirklich gut gemacht und die Schüler haben mich nicht mehr so offensichtlich gemobbt, jedoch wussten nach kurzer Zeit sehr viele Menschen, die ich nicht kannte, wer ich bin - die Person wegen der ein Lehrer eine Unterhaltung über Mobbing in der Klasse führte. Kinder müssen über das Problem Mobbing und richtiges Verhalten etwas gelehrt bekommen, aber in Bezug auf einen Schüler dieses Gespräch führen, ist nicht unbedingt hilfreich.

Nach ein paar Jahren merkte ich, dass das Problem nicht die anderen Schüler waren, sondern ich selbst. Ich habe in der Zeit Schüler kennengelernt, die dicker oder "hässlicher", weniger intelligent oder was auch immer waren, denen so etwas nicht passiert ist. Ich habe gelernt an meinen Problemen zu arbeiten, nicht immer bei anderen zu gucken, warum sie mich hassen sondern zu schauen was ich selbst an mir nicht mag. Solange man mit sich selbst nicht im Reinen ist, oder es einem an Selbstbewusstsein mangelt, ist man ein sehr leichtes Ziel.

Vielleicht kannst du ja vorerst etwas anderes machen und später weiter zur Schule gehen. Hängt davon ab wie alt du jetzt bist und in welcher Klassenstufe, aber von schulischer Seite ist es eigentlich überhaupt kein Problem, wenn du erstmal da raus kommst und erstmal zu dir selbst findest. Es gibt bestimmt Möglichkeiten (durch z.b. einen guten Therapeuten), dass du lernen kannst dich so zu verhalten und soweit an dir zu arbeiten, dass du nicht so schnell wieder zum Ziel aller anderen wirst. Denn eins ist sicher, Schüler werden nicht so einfach aufhören sich "Opfer" in der Klasse zu suchen.

Auch wenn das alles nicht so klingt - natürlich tut mir das alles wahnsinnig Leid für dich und ich würde mir wünschen, dass es für solche Probleme einfachere Lösungen gibt. Ich wünsche dir ganz viel Kraft, damit du deinen Weg findest und glücklich wirst

19.12.2014 21:08 • #10


Carcass
Ich wunder mich immer, dass Menschen sich wundern, dass jemand Amok läuft und alles niedermäht. Hier ist es wieder ein Beispiel wo unsere Politik und das Bildungssystem versagen. Die Schwachen fallen durch und die Starken kommen weiter. Korruption, Vetternwirtschaft und Nassauertum.....es ist einfach erbärmlich. Die Schule wechseln ist immer so eine Sache, aber dann lässt man lieber den Schwachen hinten rüber fallen, bevor man die Mobber zu Hauf runterwirft. Ich kenne das wie gesagt und als ich mich wehrte wurd es für einen dunkel, ich würde es immer wieder tun. Irgendwann ist der Hass stärker als die Verzweiflung! Kennst du keine Leute , die sich da mal auf deine Seite schlagen können und denen Mores lehren?

19.12.2014 22:20 • #11


schulwechsel ist keine zwingend gute idee. man schleppt die schlechten erfahrungen mit sich, schaut leute misstrauisch und böse an und dreht sich im kreis, egal wo man ist. ein vermeintlicher neuanfang kann so schnell ein russisches *beep* werden. vlt. vergeigt man es auch an der neuen schule schnell. was soll man dann machen? wieder wechseln? wieder und wieder? wie oft soll man das machen in der vagen hoffnung, es würde >vielleicht< irgendwo besser werden? mobbing gibts fürchte ich überall. unsere gesellschaft ist schei.. all die mobber sollte man übers kreuz legen, *beep*, mit dreck füttern und denen einfach zeigen wie hart das leben sein kann. aber wenn eltern ihre kinder verwöhnen oder sich nen dreck scheren und tv und internet die erziehung übernehmen braucht man sich nicht wundern wenn da verzogene blagen rauskommen die meinen zu cool für diese welt und wandelnde gottheiten zu sein, für die gerade nur das beste gut genug ist. das sind einfach klare erziehungsfehler nur dass unsere gesellschaft dummdreist-dämlich ist, als dass sie das merken würde. jeder depp meint einfach so kinder zeugen zu können ohne sich über die verantwortung klar zu sein, die damit einhergeht - nicht nur für das kind an sich, es allem auf dem silbertablett zu servieren, sondern eine starke, selbstbewusste aber trotzdem gesund-bescheidene und empathische persönlichkeit daraus zu machen. all die vermeintlichen toleranzprojekte an schulen und so sind pure heuchelei, denn es braucht nur übergewicht, eine brille, ein blasses aussehen oder sonstige abnormtitäten und schon wird jemand gemobbt. ausländer zu akzeptieren macht einen noch lange nicht zum toleranten heiligen. die selbstbeweihräucherung hier stink einfach zum himmel.

ich hatte mobbingerfahrungen. ich bin von einer realschule mit mittlerer reife abgegangen. irgendwann zog ich mich auch selbst weiter zurück, versteckte mich in den pausen in dunklen ecken wo ich aber auch gefunden und manchmal wie ein tier im zoo per smartphone von einigen belachend fotografiert wurde. man streute gerüchte ich wäre ein bombenleger und würd irgendwann ausflippen. die polizei kam in die klassen und hielt vorträge. ICH musste mich indirekt bei meiner klasse entschuldigen und rechtfertigen derjenige zu sein, der ich bin - eigentlich hätten sich die anderen BEI MIR entschuldigen müssen. das war pure demütigung. meine eigene klasse, selbst diejenigen die mich in den anfangjsahren noch mitausgelacht hatten, fingen zum ende an mich zu akzeptieren und vor anderen in schutz zu nehmen, aber da war es schon zu spät und meine misstrauische einstellung schon zu stark gefestigt und mein weiteres soziales außenseitertum vorprogrammiert.

ich weiß nicht was ich raten würde. ich war gerade so durchgekommen durch die schulzeit. auch mit guten noten. aber trotzdem nicht glücklich. war ich nicht und bin ich auch jetzt nicht. doch im vergleich zu damals ist es ein wenig besser, wenn ich mal die einsamkeit beiseite lege. in der arbeitswelt gibt es auch mobbing und viele viele dummdreiste idioten, aber da kann man oder ich mich jedenfalls mit stillsein und nicht-einmischen ohne größere reibungen entlangschleichen. ich weiß nicht. versuchs einfach auszuhalten? mach dein ding. versuch vielleicht leute zu sehen, die gar nicht so negativ zu dir sind. trotz des vielen mobbings gab es auch bei mir einige leute, die mir nicht wehgetan, teils sogar die eine oder andere hand ausgestreckt hatten. es hat auch mit diesen leuten nicht geklappt und das bereue ich zutiefst, ich glaub nicht dass ich darüber je richtig hinwegkommen werde weil mich die kontaktaufnahme im internet auch regelmäßig zutiefst enttäuscht (diese forum kann mir zum teil auch heftigst gestohlen bleiben) aber trotzdem sind nicht alle dinge sind immer völlig schwarz und weiß.

arbeiten gehen und dann abzuspringen kann eine lösung sein. ich weiß nicht ob ich empfehlen würde abzusprinegn wenn man schon mittendrin ist weil man jahre verliert und dafür evtl. bei bewerbungen in rechtfertigungszwang gerät. aber schulabschlüsse kann man später immer noch nachholen. es kann schwerer sein sich auf manches zu bewerben aber es gibt auch indirekte einstiegsmöglichkeiten z.b. über zeitarbeit.

20.12.2014 00:37 • #12


Mohnblume4u
Ich bin eine betroffene Mutter. Wärend ich arbeiten war, hat mein Sohn mir immer erzählt, er war in der Schule. Dann ging es los mit Kopfschmerzen und Bauchschmerzen, wofür ich auch immer brav Entschuldigungen schrieb.
Bis der Anruf kam, dass es schon so und so viele Fehltage gab und was denn da los sei und alles flog auf.
Ich mußte beim Direktor antanzen und mich rechtfertigen, von wegen Elternverschulden und das es doch möglich sei, mein Kind in die Schule zu schicken. Kein Verständnis - keine Hilfe von den Lehrern.
Ok - dachte ich - kein Problem: Kind gepackt - in die Klamotten gequetscht und zur Schule geschleift.... wir sind vielleicht 10 Meter weit gekommen und dann hat er sich irgentwo festgekrallt und auf die Straße gekotzt.
Danach hat er sich ins Bett gelegt und wollte nie wieder aufstehen. Kein Schimpfen half - kein gut Zureden...nix.
Ich habe dann meine Arbeit aufgegeben und angefangen, ihm zu helfen.
Der Auslöser war Mobbing in der Schule und alles, was gesagt oder gentan wurde, hat mein Sohn persönlich genommen. Aus diesem Kreis und der Einstellung ist er alleine nicht mehr raus gekommen. Selbst Hilfe vom Jugendamt, Gespräche mit einem Kinderpsychologen oder Beruhigungsmittel haben nichts gebracht.
Das Ende vom Lied war, dass wir uns vor purem Stress angegangen sind.
Er ist dann für 3 Monate stationär in die Kinder- und Jugendpsychatrie gekommen.
Raus von zu Hause - Raus aus der Schule und alles auf Null setzen...er hats geschafft.

Ich persönlich kann nur sagen: Lehrer helfen nicht weiter - es wird immer (Schule/Beruf) Leute geben, die schlecht reden - weglaufen bringt nichts, denn nach dem Kreis kommt die Sackgasse.
Leg die Schule/Ausbildung auf Eis und nimm dir Zeit für dich. Suche dir einen Therapeuten oder PsychoDoc und lass dich wieder aufbauen. Das wird kein leichter Weg, aber wenn du weißt, wer du bist und was du kannst und du deine innere Stärke wieder gefunden hast, dann kannst du auch alles andere meistern.

08.01.2015 21:01 • #13



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