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Hallo, liebe Mitschreiber- und Mitschreiberinnen,

ich muss mir heute mal Frust von der Seele schreiben - heute war ich (wieder einmal...) in der Röhre und habe ein MRT machen lassen müssen, diesmal von der Schulter.
Abgesehen davon, dass ich wieder mal stolz auf mich bin, diese ja nicht gerade angenehme Situation tapfer durchgezogen zu haben ist das Ergebnis mal wieder frustrierend: Meine seit nun einem halben Jahr vorhandenen (gemeinen!) Schulterschmerzen, verbunden mit erheblichen Bewegungseinschränkungen, rühren von einer Schleimbeutelentzündung und einer entzündeten Sehne her.
Habe schon eine Schleimbeutelentzündung in der Hüfte (seit nun 2 Jahren! auch sehr schmerzhaft), Carpaltunnelsyndrom beidseitig,
total kaputtes Knie (eingerissenes vorderes- u. hinteres Kreuzband, Zysten, defekter Meniskus), atypischen Gesichtsschmerz, Ischias, LWS- Prolaps u. Protrusion.
Und irgendwie interessiert es die Ärzte nicht, sie zucken die Schultern, sagen mir ins Gesicht, sie wären am Ende ihres Lateins, nachdem sie mir ein- oder mehrere Spritzen in die betreffenden Gelenke gegeben haben, ohne dass sich etwas gebessert hätte, und das war es dann...
Habe schon oft auch die Ärzte gewechselt, weil ich mir dachte, irgendwann erwische ich einen gescheiten Orthopäden, der mich ordentlich behandelt- aber leider...
Ich habe in letzter Zeit wirklich Angst, irgendwann den Haushalt und so nicht mehr allein zu schaffen, weil ich mich kaum noch rühren kann ohne Schmerzen...
Mit Schmerzmitteln will ich mich auch nicht zuschütten, meine Mama war abhängig von dem Zeug, und ich nehme ja auch schon mein Psycho- Medi, das reicht ja schon für Leber, Nieren usw....
Auch ein Heilpraktiker, bei dem ich seit einem halben Jahr bin, hat noch nichts gefunden, was auch nur ansatzweise helfen würde...
Und man sagt doch immer, gegen Schmerzen sollte man rasch etwas tun, weil sich diese ins Nervengedächtnis einprägen und dann chronisch werden...
Das sind sie natürlich alle längst...
Normalerweise jammere ich ja hier nicht so `rum, sondern versuche eher, andere ein bisschen aufzubauen, aber heute bin ich echt down...
Hat jemand was bitte Aufbauendes zu sagen?

27.08.2013 00:36 • 14.09.2013 #1


13 Antworten ↓


Liebe Mahabharata,

ich finde nicht, das es ein Jammern ist, wenn du über deine Schmerzen schreibst. Es tut mir sehr leid, dass du solche Beschwerden hast. Das ist nicht einfach.
Mit Schmerzen habe ich auch immer mal zu kämpfen, allerdings war ich auch schon im MRT, wo ich eine Panikattacke bekam. Ich habe einen Bandscheibenvorfall in der HWS und im Lendenbereich und hatte auch schon Schulter-Arm Schmerzen mit Bewegungseinschränkungen, war auch deshalb beim Orthopäden und der meinte, falls es nicht besser wird, werde ich um eine Operation nicht drumherumkommen. Allerdings habe ich Angst vor einer erneuten Operation und werde mich nur operieren lassen, wenn es unbedingt notwendig ist.
Dann hatte ich in letzter Zeit mit heftigen Oberbauchschmerzen zu kämpfen, wo ich schon zur Sonographie war und man bis jetzt nichts weiter festgestellt hatte und ich sollte erneut zur Magenspiegelung. Aber auch da habe ich Angst vor einer erneuten Untersuchung, obwohl ich bis jetzt immer alles tapfer durchgestanden hatte. Werde aber doch nochmal danach gehen und mich überwinden, was mir derzeit nicht leicht fällt. Denn ein Reflux wurde auch schon festgestellt.
Dann hatte ich schon einige Male Migräneattacken, verbunden mit Übelkeit und Erbrechen. Und dann chronische Harnwegsinfektionen mit heftigen Blasenkrämpfen. Irgendwie reicht es mir auch mit Beschwerden.

Wünsche dir auf jedem Fall gute Besserung und alles Gute.

27.08.2013 03:24 • #2



Schmerzen und Entzündungen und keine Hilfe von Ärzten

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Liebe Mahabharata,

bitte such dir einen guten Osteopaten. Ich selbst hab mit der Schulter (Schleimbeutelentzündung, sowie Sehnenentzündung) Odysseen an Ärzte und Untersuchungen durch. Spritze und Physio war alles was Sie hatten. Ich fing dann selbst an meine Schulter zu trainieren und auch das ging wegen der Bewegungseinschränkung nur mühsam vorran. Irgendwann hab ich einfach weiter gemacht und dank dem Training und dem Osteopaten bin ich wesentlicher beweglicher und der Schmerz ist stark zurück gegangen (Selten das er noch mal so arg aufblüht). Mal schauen wie es weiter geht. Auch das mit den Gesichtschmerzen kenne ich ganz Das ist ist echt das schlimmste was es gibt. Hab die Hoffnung, dass auch das nun besser ist, aber da bin ich noch kritisch und will erst mal abwarten. Orthopäden sind echt für den Ar., wenn ich es mal so derb Ausdrücken darf. Hab gehört sowas soll extrem langwierig sein, auch bei anderen und ohne Training gehts meisten noch schlechter. Ich plage mich seit über einem Jahr damit und hab grade Mal nen Monat hinter mir, in dem ich das Gefühl hatte es wird besser (ohne Spritze).

Bist du evt ein Zähneknirscher?

27.08.2013 06:13 • #3


PS: Wenn du möchtest schick ich dir ein paar Tips, Übungen... Das kleine Programm hab ich mit meiner Physiotherapeutin und dem einen Sportarzt erstellt. Kann man schön zu Hause machen.

27.08.2013 06:15 • #4


Hallo, das tut mir sehr Leid für dich. Hast du dich schon mal auf Borreliose testen lassen? Bei mir war (und ist teilweise noch, da ich nicht zu 100 Prozent geheilt bin) meine Borreliose die Ursache für meine Gelenkschmerzen und Entzündungen. Ich hatte in den letzten Jahren für 6 Monate Schmerzen in der Leiste, im Handgelenk (im MRT war eine Sehnenscheidenentzündung zu erkennen), Schmerzen in der Schulter, im Knie, etc.
Aber bei mir kommt es von meiner Borreliose. Auffällig ist dabei besonders, dass diese Schmerzen wahllos wandern, obwohl man sich nicht verletzt oder verhoben hat.
Hattest du denn schon mal eine Zecke? Falls ja (auch wenn es schon lange her ist), würde ich mich auf jeden Fall (bei einem Spezialisten) testen lassen.

Ich war auch mal in einer Zeckenselbsthilfegruppe aktiv und habe da hunderte Menschen getroffen, die vor Schmerzen mit ihrem Latein am Ende waren, bis ein Arzt entdeckt hat, dass sie Borreliose haben.

27.08.2013 08:25 • #5


Zunächst vielen Dank für Eure Antworten!

Nach einem Zeckenbiss hat mich mein Neurologe auch schon mal gefragt, aber ich kann mich nicht erinnern.
Zudem hätte man das doch bei Blutuntersuchungen feststellen müssen, oder?
Ja, bin dankbar für alle Tipps, die man mir schicken kann!
Ich habe mir ja auch schon mal gedacht, ob es vielleicht `ne Fibromyalgie ist, haben ja so Psychos gerne...
Erschöpfung, Schmerzen, Depresionen- würde ja passen...
Aber wer soll sowas diagnostizieren?!
In einem halben Jahr (!) habe ich einen Termin bei einem Schmerztherapeuten, vielleicht weiss der ja weiter...
Allerdings ist das noch ziemlich lang hin...
Osteopathie wäre bestimmt von Vorteil, kann ich mir aber leider nicht leisten...

lG

28.08.2013 13:53 • #6


Ich selbst leide u. a. an Polyarthrose, hatte schon zwei Mal Lähmungen in der HWS, und renne seit Jahren mit Dauerschmerzen durch die Gegend. Medizinisch ist da nicht wirklich etwas zu machen.

Osteopathie hat mir aber kurzfristig geholfen, die Kosten liegen bei ca. 50 - 60 €. Du solltest mal bei Deiner Krankenkasse nachfragen, ob sie die Kosten hierfür ganz oder teilweise übernehmen, unsere macht das.
Einen Versuch ist es zumindest wert!

LG
Kein Wind

28.08.2013 21:38 • #7


Meine Kasse zahlt keine Osteopathie, weil bei dieser angeblich keine konkreten Erfolge nachweisbar sind...
Ist halt so eine alternative Heilweise, die normal von den Kassen nicht bezahlt werden.
Super, dass Deine Kasse zahlt!

02.09.2013 15:31 • #8


Auf der Liste der normalen Leistungen steht das bei meiner Kasse auch nicht. Mittlerweile sind aber einige Kassen bereit, auch alternative Heilmethoden - zumindest teilweise - zu übernehmen, da die Kassen ihre Mitglieder halten wollen.
Ich habe direkt angefragt, und meine Kasse übernimmt immerhin 80% der Kosten. Vielleicht kannst Du ja noch mal direkt danach fragen?!

11.09.2013 20:19 • #9


Zitat von Mahabharata:
Meine seit nun einem halben Jahr vorhandenen (gemeinen!) Schulterschmerzen, verbunden mit erheblichen Bewegungseinschränkungen, rühren von einer Schleimbeutelentzündung und einer entzündeten Sehne her.
Habe schon eine Schleimbeutelentzündung in der Hüfte (seit nun 2 Jahren! auch sehr schmerzhaft), Carpaltunnelsyndrom beidseitig,
total kaputtes Knie (eingerissenes vorderes- u. hinteres Kreuzband, Zysten, defekter Meniskus), atypischen Gesichtsschmerz, Ischias, LWS- Prolaps u. Protrusion.
...
Hat jemand was bitte Aufbauendes zu sagen?

Wenn du dermaßen viele, aber anscheinend mit einander verwandte (v.a. Bänder, Sehnen, Weichteile) körperliche Probleme hast, spricht das dafür, dass mit deiner Ernährung und damit deinem Stoffwechsel etwas nicht stimmt.

Schau mal, was du da machen kannst:
http://www.ironsport.de/Bedeutung-von-N ... astung.htm

Und ich empfehle dir, viel sehr fetten Seefisch zu essen (Heilbutt, Hering, Makrele). Ich hatte mal ein halbes Jahr eine starke Entzündung im Knie, die auf keine Behandlung ansprach. Einmal stand ich in einem Fischladen und bekam plötzlich starken Appetit auf den dort ausliegenden Heilbutt. Ich kaufte eine ordentlich großes Stück und aß es richtig gierig auf einen Schlag - mit Brot natürlich - auf. Zwei Tage später (!) merkte ich plötzlich, dass mein Knie wieder Normalmaße hatte und völlig okay war.
Erklärung läuft unter Lachsöl und Omega3-Säuren.

Aber normale Ärzte brauchst du mit sowas nicht zu kommen, die glauben immer, normale Ernährung - was immer das sein soll -, würde schon alles richtig machen. Gute
Sportärzte sind da schon besser. Oder einfach: Selber das RICHTIGE essen und in der Apotheke oder Dro. die passenden Nahrungsergänzungsmittel besorgen.

11.09.2013 21:02 • x 1 #10


Jep, habe in der Seite gelesen, klingt sehr interessant und hilfreich!
Habe witziger Weise tatsächlich in letzter Zeit oft Hunger auf Fisch- vielleicht will sich der Organismus über solche Gelüste Hilfe holen!
Werde also jetzt mal drau achten, viel davon zu verkonsumieren...
So Kapseln sind vielleicht auch `ne Option, habe vor einiger Zeit schon welche geholt, deren Inhaltsstoffe die freien Radikalen fangen sollen...
Mal sehen, sowas muss man sicher über einen längeren Zeitraum durchziehen.
Danke für Deinen Tipp!

14.09.2013 12:03 • #11


Ich kenne es eher andersherum, nämlich dass eine vegetarische Ernährung Gelenkschmerzen lindert, weil Fleisch den Körper übersäuert. Besonders Schweinefleisch ist bedenklich. Mit Fisch kenne ich mich nicht so sonderlich gut aus, aber Fische erhalten häufig hohe Schadstoffmengen durch die Verunreinigung der Meere. Schwangere z.B. sollen keinen Thunfisch essen aufgrund der Quecksilberbelastung. Und Omega-3-Fettsäuren sind auch in Walnüssen, Leinöl und Leinsamen.

Ist nur meine Meinung, ich will hier keine pro- und contra Fleisch- Diskussion starten!

14.09.2013 13:10 • #12


Fleisch und Fisch sind in dieser Hinsicht unterschiedlich.

Idealerweise sollte man nur Fische essen, deren Art nicht bedroht ist http://www.greenpeace.de/themen/meere/fischerei/
und die einigermaßen sauber sind. Es ist heutzutage sowieso schon schwierig, noch völlig unbelastete Lebensmittel zu erhalten. Sind sie aus der freien Natur, können sie eben z.B. mit Quecksilber belastet sein. Sind sie aus Ökofarmen, sind sie üblicherweise mit Antibiotika und sonstigem Mist belastet.

Aber ich glaube, dass der Körper sich gegen kleinere Mengen von Schadstoffen aller Art wehren kann und dass man abwägen muss, was für ihn besser ist: Totaler Verzicht auf dieses Lebensmittel oder in Kauf nehmen, dass sie nicht hundertprozentig rein sind.
Ich versuche, die Mitte einzuhalten und so weit wie möglich in Bioläden einzukaufen.

Vielleicht würden Walnüsse und Leinsamen/Leinöl ebenfalls helfen, das würde ich dann auch probieren. Dann aber wirklich nur in Bioqualität und FRISCH - denn gerade diese beiden Ölquellen werden extrem schnell ranzig, schmecken dann furchtbar und sind dann sogar schädlich. Man sollte sie daher nur frisch und in kleinen Mengen einkaufen, im Kühlschrank aufbewahren und schnell verbrauchen.

14.09.2013 17:30 • #13


Zitat von Mahabharata:
Habe witziger Weise tatsächlich in letzter Zeit oft Hunger auf Fisch- vielleicht will sich der Organismus über solche Gelüste Hilfe holen!
Ja, diese Erfahrung habe ich schon oft gemacht. Ich bin sicher, dass Appetit genau diese Funktion hat, nämlich uns zu denjenigen Lebensmitteln hinzusteuern, die wir gerade benötigen. Tiere leben ja auch so, sie lesen keine Frauenzeitschriften, um die richtige Ernährung zu erfahren und sich nicht mit ihnen unbekömmlichen Speisen zu vergiften, sondern richten sich nach ihrem Geruchs- und Geschmackssinn oder einfach: Appetit.

Genauso wie schwangere Frauen, die plötzlich ihre viel belächelten Gelüste entwickeln. Das ist eine sehr weise Maßnahme der Natur, also des weiblichen Körpers, die richtigen Nährstoffe für ihr Kind zu beschaffen.

14.09.2013 17:33 • #14



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