superstes
Mitglied
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Du darfst weinend und hilflos vor dem Regal Deines Freundes stehen. Alles was Dir gerade passiert, ist wie ein Tsunami, der Dich erdrückt, der Dich lähmt.
In diesen kurzen Zeiträume, in denen Dein Freund schwerst, Lebensbedrohlich erkrankt ist, würden die allermeisten Menschen überforderd sein. Jeder, der sich mit den unterschiedlichsten Auswirkungen eines Schlaganfall auskennt weiß, daß eine Prognose nicht möglich ist. So wie Du es geschildert hast, ist es ein schwerer Verlauf.
Ich wünsche Dir sehr, daß Du weiter auf hilfreiche, konstruktive Menschen triffst, die Dir zuhören und beistehen. Verweigere Dich den Menschen, die Dir nicht gut tun !
Über die "Betreuung" Deines Freundes entscheidet nicht der "Bruder" Das ist ein längerer Vorgang von Gutachten des "Betreuungsgericht".
Ich wurde ebenfalls von einem Sohn meiner Frau, der weit weg wohnt, der sich keinen Pfifferling um seine demente Mutter gekümmert hat, angegangen, ich wäre ungeeignet für eine "Betreuung". Der sogar beim Betreuungsgericht deswegen angerufen hat. Die haben dort ihre Handlungsvorgaben, sie entscheiden selbst.darüber, was für den "Kranken" die beste Lösung ist.
Es ist auch eine Verantwortung, für alle Belange und das Wohlergehen des "Kranken" eine gute Lösung zu finden.
Bei mir hat sich das Gericht für mich entschieden.
Es ist eine glückliche Lösung für Dich, daß Du einen Platz in einer Tagesklinik gefunden hast.
Vertraue auf Dich und bleibe weiterhin bei Dir selbst.
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