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Sukram282

Reflektion
Objektivität ist subjektiv

Was bedeutet Fleiß?
Mehr zu machen als der Planet hergibt und zum Sterben notwendig ist?
Ist Disziplin dann, immerwieder den Weg des Übermaß, der Angst, des Misstrauens, des Schweigens und der Zerstörung zu gehen?
Vielleicht braucht es die Überlegung was es wirklich braucht im Leben, nicht im System.
Wir reden von Zerstörung der Umwelt, Ausbeutung, Kriegen, etc., all das in der hochgelobten Wirtschaft, aber "Müßigang ist aller Laster Anfang."?
Das Vertrauen sein zu können ist entscheidend für unseren Antrieb. Vertrauen, etwas das ein jeder braucht, Vertrauen in Geduld, Muße, und Kommunikation für Verständnis; um in Symbiose zu leben und nicht als Schmarotzer.
Gedanken die nicht gedacht, Worte die nicht gesprochen und geschrieben werden, sind schwer zu leben; sie sind wie alles von der vertrauenden Hoffnung getragen. Gutmensch mag Utopie sein, es zu versuchen wohl nicht. Wer auf ebensolche motzt, der kann dieses gar vielleicht nur eben dieser.
Wie definiert sich überhaupt Mensch wenn ...
- ... wir über Armut und Klassen streiten, wo in unserem Land ca. 80% des Vermögens bei irgendwo 2% der Bevölkerung liegen, wo sich mir kein Kreislauf erschliest an dem angebliche Volksvertreter und Wirtschaft ständig nachjustieren müssen?
- ... er sich teils gar zur Puppe oder Handy mit austauschbaren Teilen macht, ... Pimp my body, stärker, schöner, schlauer; demnächst alle am Stärksten, Schönsten, Schlausten; alle Gegensätze und damit (erlebare) Existenz ausgelöscht?
- ... in Griechenland immernoch intelligentes und fühlendes Leben vorkommt, obwohl es bankrott ist?
- ... wir nicht begreifen, dass wir nicht übernatürlich sind und sein können, weil wir natürlich Natur sind und auch nicht wirtschaftlicher als natürlich können.
- ... wir eventuell Werten folgen welche als Binärecode auf einem Speichermedium existieren. Wobei, was ist Gold wert welches rumliegt und nicht genutzt werden kann? Rein gar nichts, es kostet eher noch aufzupassen, dass es dort verbleibt.
- .... wir Politik nicht als das verstehen was es ist, Menschtum. Durch das Wirken des Seins wird veräußert; es steckt in jedem von uns ein Politiker. Wie auch immer man eine Macht definiert, es ist die Frage aus welchen Potentialen sie besteht. Demokratie ... Volksherrschaft; und Politiker sind keine eigene Spezies, sondern diejenigen welche dem Allgemeinwillen nachspühren und ihn zur Diskussion und Bewertung stellen, bzw. in Vertretung diskutieren und bewerten sollen um dann Ergebnisse vorzulegen und abzustimmen, wenn es allgemein beliebt.
- ... Kriegstreibende wirken wie ein Haufen großer Kinder die mit hochentwickelten Waffen um den besten Weg zu sterben kämpfen, ob nun der technischen Todesstrategien oder des Glaubens ... und ein Teil der Wirtschaft auf Waffenvermarktung setzt.
Aber sozial ist ja was Arbeit schafft, habe ich mal gehört; so wohl auch Verantwortlichkeiten der Sicherheitstechnik etc..
- ... wir es scheinbar zulassen, dass Genmanipulation scheinbar, unbekannter Folgen, in unsere Natur eindringt. Wir können die Natur, die Existenz, den Kreislauf ewigen Wandels; und was soll besser sein, als das was funktioniert, ohne das wir es erklären können; nicht aufhalten/ zerstören, wir können bloß den von uns definierten Lebensraum beeinflussen, zerstören; und damit uns selbst.
- ... es doch innerhalb eines Haushaltes quasi natürlich funktioniert, aber vor der Tür die Wirtschaft lauert. Aber der Haushalt wird aufgelöst, Individualisierung höchsten Maßes; wir können alles wählen, entsprechend unserer Wirtschaftlichkeit. Aber viele landen am Ende im Altersheim, könnte den Eindruck eines Abfallsammelcontainers erwecken.

Egal wer es mit seiner Ansicht wie oft um den Erdball schafft, es wird immer unterschiedliche Auslöser und ein anderes Timeing aus dem einmaligen Standpunkt der Individualität, Vielfalt, Kreativität, Existenz herraus geben. Es stünde immer die Frage, "Geht es in Ordnung?". Perfektion beinhaltet immer das Gewisse Ungewisse. Die letzte Frage kann nie gestellt, und die letzte Antwort nur in dieser Gewissheit gefunden werden.
Das Eine beschreibt sich über das Andere. Was wäre das Sein ohne Teilen?
Andere wollen auch noch Leben erleben ...
Leben will erleben, braucht Vielfalt; die da ist Kreativität, welche Freiraum braucht, wie auch Grenzen.
Es handelt sich um ein Paket subjektiver Gedanken eines Subjektes.

22.08.2015 09:45 • 16.10.2015 #1


24 Antworten ↓


Schlaflose

Schlaflose


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Und was willst du uns damit sagen? Philosophieren bringt einen nicht wirklich weiter.

22.08.2015 13:11 • x 1 #2


Veritanne


Philosophieren hilft aber trotzdem manchmal wie auch immer, denjenigen, die sich dafür interessieren.

22.08.2015 13:35 • x 1 #3


Sukram282


Ich denke es ist selbstredend. Die Frage welche ich mir stelle ist, was willst du mir sagen? Wenn es, deine Umwelt, dich nicht interessiert, dann Augen zu und durch. Desimteresse drückt man am Besten durch Ignoranz aus.
Wozu überhaupt was sagen, wozu Leben? Weil es eben ist!
Philosophie, das Denken, die Mutter der Wissenschaft; das was dich die Zeit aufnringen lässt hier irgendwas zu suchen.
Wenn es dir nichts bringt, gut; wenn nicht, auch gut ...

22.08.2015 19:02 • #4


Sukram282


Also eigentlich frage ich mich, ob ich richtig ticke. XD Suche eine Basis, einen Sinn; Reflektion, Teilen Teilhabe ... Damit, und es hier reinzustellen, ist es ja auch eine Handlung und keine reine Philosophie mehr. Joa ...

23.08.2015 20:01 • #5


sevens


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Hallo @Sukram282,

es ist erst einmal eine recht gute Idee, viele Fragen zu stellen. Deine Reflexion erscheint mir ziemlich wirr, zeigt aber, dass Du Dir so ziemlich über alles Wichtige Gedanken machst. Nur solltest Du Dir damit nicht zu viel vornehmen.

Denken hat viel mit Sprache zutun. Wenn Deine Sprache strukturierter wird, wirst Du bemerken, dass es Deine Gedanken auch werden. Wie ich sehe, hast Du Freude an der Sprache. Du spielst mit ihr: Teilen / Teilhabe; "Leben will erleben". Das ist ein guter Ansatz.

Vielleicht hast Du Interesse daran, Dir von den zahlreichen da oben eine konkrete Frage auszusuchen und darüber zu diskutieren? Das könnte für alle hier recht erhellend sein. Der Vorteil eines Forums.

Beste Grüße

P. S.: Wenn Du einen Sinn suchst, dann gib Dich nicht mit den schnellen Antworten zufrieden.

23.08.2015 20:19 • x 1 #6


Sukram282


Also eigentlich will ich eben nicht mit der Sprache spielen, ich will ja verstehen. Dann bin ich wohl unstrukturiert, wenn ich von selbstredend spreche. Mal abgesehen von der konkreten Fragestellung was ich will.
Ich denke wohl in der Tat zuviel. Suche wohl halt den Sinn des Lebens, entsprechend einen Wert, ein Verständnis von Leben. Wir suchen doch dauernd nach einem Verständnis, so denke ich, in der Bedürfnisbefriedigung. Ich verstehe unseren Körper Momentan als Verständnisbund.
So denke ich, geht die Möglichkeit des Verstehens doch wohl vor der, die Möglichkeit von Verstehen auszulöschen.
Sind z.B. Atomkraftwerke sinnvoll? Da wäre schonmal die Frage welche Rolle Faktoren in ihrer Wertigkeit da spielen. Wie steht z.B. Strahlung dem Leben gegenüber? Eher negativ, würde ich sagen. Eine Zumutung nicht verantwortbar.
Ist ein 100%er Schutz davor gegeben? Nein. Verantwortbar? Ich denke nicht.

23.08.2015 21:27 • #7


sevens


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Zitat von Sukram282:
Also eigentlich will ich eben nicht mit der Sprache spielen, ich will ja verstehen.


Das eine schließt das andere nicht aus. Unsere Sprache ist nicht nur Teil unserer Kultur, sie ist auch in gewisser Weise Abbild davon. Sie ist ein (nicht das einzige) Werkzeug für das Denken. Mit der Sprache spielen heißt auch das Denken zu üben.

Zitat von Sukram282:
Dann bin ich wohl unstrukturiert, wenn ich von selbstredend spreche. Mal abgesehen von der konkreten Fragestellung was ich will.
Ich denke wohl in der Tat zuviel. Suche wohl halt den Sinn des Lebens, entsprechend einen Wert, ein Verständnis von Leben. Wir suchen doch dauernd nach einem Verständnis, so denke ich, in der Bedürfnisbefriedigung. Ich verstehe unseren Körper Momentan als Verständnisbund.
So denke ich, geht die Möglichkeit des Verstehens doch wohl vor der, die Möglichkeit von Verstehen auszulöschen.


Man kann nicht zu viel denken. Aber man kann in einer Weise denken, die nicht zu den Ergebnissen führt, die man sich wünscht.

Was genau meinst Du mit dem Wort "Verständnisbund"?

Den letzten Satz verstehe ich nicht.

Zitat von Sukram282:
Sind z.B. Atomkraftwerke sinnvoll? Da wäre schonmal die Frage welche Rolle Faktoren in ihrer Wertigkeit da spielen. Wie steht z.B. Strahlung dem Leben gegenüber? Eher negativ, würde ich sagen. Eine Zumutung nicht verantwortbar.
Ist ein 100%er Schutz davor gegeben? Nein. Verantwortbar? Ich denke nicht.


Ach, das ist ein sehr spannendes Thema. Es gibt viele Argumente pro und contra Atomkraft.

Zunächst einmal wäre die Frage zu stellen, ob es möglich ist, Atomkraftwerke so zu gestalten, dass sie (noch) sicherer sind und im Idealfall gar keinen strahlenden Müll mehr produzieren. "Atomkraft" endet ja nicht bei der Kernspaltung. Die Forschung an einer Methode, die Kernfusion wirtschaftlich zu nutzen, läuft schon lange und wird vielleicht in den nächsten 20 Jahren zu einem positiven Ergebnis kommen. Bei dieser Art von Kernkraft würde so gut wie kein "Atommüll" entstehen. Zudem würde keine problematischen/giftigen Schwermetalle als Brennstoff benötigt. Brennstoff wäre allein Wasserstoff, genauer Deuterium.

Zweitens stellt sich die Frage, welche Folgen durch die globale Erwärmung zu erwarten sind. Wenn die Modellrechnungen in etwa richtig sind, wird es aufgrund der Erwärmung in den nächsten 100 Jahren ziemlich ungemütlich in einigen Regionen der Erde. Was für viele Menschen (und es werden ja immer mehr) Hunger und Flucht zur Folge haben wird. In Anbetracht dessen relativiert sich die Gefahr durch die Atomkraft etwas. Denn sollte es gelingen, diese Technologie sicherer zu machen und sichere Endlager zu finden, wäre die Atomkraft das geringere Übel, wenn damit die schlimmsten Folgen der globalen Erwärmung vermieden oder vermindert werden könnten.
Ob das freilich gelingt, ist sehr fraglich. Gerade in Japan sind auch fatale Fehler gemacht worden, indem Atomkraftwerke auf die tektonischen Verwerfungen gebaut wurden. Und Ruinen wie in Tschernobyl und Fukushima sind untragbar.
Ein weit größeres Problem ist jedoch, dass in den herkömmlichen Kernkraftwerken Plutionium-Isotope entstehen, die zum Bau von Kernwaffen verwendet werden können.
Andererseits aber auch Isotope, die dringend für die Raumfahrt benötigt werden.

Zur Frage nach der Verantwortbarkeit: Ist es verantwortbar, dass wir (die Menschheit) die riesigen Kohlenstoff-Speicher, die über Jahrmillionen entstanden sind (Kohleflöze, Ölfelder) binnen 250 Jahren Industriezeitalter wieder in die Atmosphäre verfeuern (CO2) und riskieren, dass die Meere versauern und uns grundsätzliche Nahrungsquellen wegbrechen? Und wenn ja: Wer soll diese Verantwortung tragen?

23.08.2015 23:33 • #8


Sukram282


Das Sein erlebt und beginnt darüber zu kommunizieren. Der Standpunkt, ein Wertungskriterium. Wenn da nun zwei stehen, dann haben beide ihre Sicht und bennenen nach ihrem Empfinden. Auf Grund eines magischen Bedürfnisses versucht man einander zu verstehen, zu verstehen was los ist; meiner Meinung nach die erste Wahl, bevor man eben diese Möglichkeit auslöscht, sprich sich gegenseitig die Birne wegschiest.
Nun ist es wohl so, das man sich zwar auf eine Bezeichnung, einen Laut für etwas einigt, aber man immernoch hoffen muss dem auch entsprechend nachzufühlen um es zu verstehen. Und solche Definitionen werden dann wieder genutzt noch Weiteres zu erklären.
Ich frage mich, ob diejenigen welches es erlebt haben, ähnlich der Atomkraft argumentierten. Ich frage nach dem Wirkungsgrad, angesichts dessen, das dieser Planet, wir, ja alles bereits auf der Recyclingliste steht. Gestorben wird immer, sogar Selbsttötungen, die Verzweiflung des eigenen ichs, des Zusammenschluss der Organe, Bakterien etc.. Nicht aus der Welt, sondern gewandelt. Ich bin mir meiner selbst nichtmal Zeuge laufen gelernt zu haben, ich kann es einfach. XD
Du brauchst mir bei Atomkraftwerken nicht die Fehler zu nennen welche gemacht wurden, sondern die welche wir nicht sehen und noch lauern könnten.
Ebenso mit der Gentechnik, die ja wohl in der Pflanzenwelt, wie ich hörte, doch nicht so erfolgreich ist; und angeblich genutzt wird um Saatgut zu patentieren. Da guckt der Bauer dumm aus der Wäsche, wenn er nun ein Dieb ist, weil er sein Feld erntet; da das Schicksaal entschied seines mit patentierten Samen zu verunreinigen.
Die Frage nach Finanzierbarkeit scheint mir vorzugehen. Es könnten noch soviele Möglichkeiten bestehen, kein Geld da, Welt tot ...

25.08.2015 10:00 • #9


Sukram282


Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. Tue deinem Nächsten nicht, was du nicht willst, das dir getan werde; Leid. Ein jeder kennt es und hat mehr oder weniger Angst davor und sucht sich zu schützen. So entwickeln sich eigendynamische Schutzreaktionen.
"Hey, der könnte denken, ich könnte denken, dass er denkt, dass ich ihn hauen wollen würde; also hau drauf!"? Eventuell gibts dann vorerst nix mehr zu hauen, es sei denn bei Alf. Wir sitzen alle in einem Boot, wollen wir rudern oder nicht? Ok, es braucht auch noch Fische zu fangen und Wasser zu sammeln ...
Wir geben einzelnen in ihren Ängsten zuviel Potential zu wirken.
Das " denke ich" spar ich mir mal, komm ja schlecht aus meiner Haut.
Ich denk mir so (ups, doch schonwieder), in der Vorstellung Jesus sein zu können; ich bin es nicht!; und der ihm definierten Welt zu leben ... "Hey sind die alle komisch drauf, da muss doch mal einer was sagen! Siehe da, es wirkt Wunder! Wie hab ich das nur gemacht? Bin ich Gott? Nein! Aber vielleicht Gottes Sohn, komme ich doch ganz gut aus. Ich fühle mich als Teil von allem." Aber ich kenne mich in seiner Geschichte nicht allzusehr aus.

25.08.2015 13:07 • #10


Veritanne


Das Bewerten, hm... lernen, die Dinge so zu sehen, wie sie sind, ohne zu bewerten, auch eine Beschäftigung. Ein Baum ist erst mal nur ein Baum im Ganzen, dann sieht man mehr auf die Einzelheiten, große Blätter, kleine Blätter, glatter Stamm, borkiger Stamm etc.

Ein Mensch ist erst mal nur ein Mensch, dann sieht man Einzelheiten. Dann kommen die Bewertungen, ob es gefällt oder nicht, was man sieht. Das ist natürlich und richtig, macht wohl jeder so.

Aber ich finde auch mal interessant, die Dinge nur zu sehen was sie sind ohne auf Farbe, aussehen usw. zu achten. Und meine Bewertung dazu, ziemlich fade. LOL

25.08.2015 14:38 • #11


Sukram282


@ Veritanne

Mit anderen Worten; du siehst schei. und nichts als schei.?
Nicht, dass aus dieser schei. etwas Neues erwächst, oder die Möglichkeit die schei. zu nutzen um etwas darauß erwachsen zu lassen?
Habe ich das so richtig verstanden?

25.08.2015 22:27 • #12


sevens


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Zitat von Sukram282:
Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. Tue deinem Nächsten nicht, was du nicht willst, das dir getan werde; Leid. Ein jeder kennt es und hat mehr oder weniger Angst davor und sucht sich zu schützen. So entwickeln sich eigendynamische Schutzreaktionen.
"Hey, der könnte denken, ich könnte denken, dass er denkt, dass ich ihn hauen wollen würde; also hau drauf!"? Eventuell gibts dann vorerst nix mehr zu hauen, es sei denn bei Alf. Wir sitzen alle in einem Boot, wollen wir rudern oder nicht? Ok, es braucht auch noch Fische zu fangen und Wasser zu sammeln ...
Wir geben einzelnen in ihren Ängsten zuviel Potential zu wirken.
Das " denke ich" spar ich mir mal, komm ja schlecht aus meiner Haut.
Ich denk mir so (ups, doch schonwieder), in der Vorstellung Jesus sein zu können; ich bin es nicht!; und der ihm definierten Welt zu leben ... "Hey sind die alle komisch drauf, da muss doch mal einer was sagen! Siehe da, es wirkt Wunder! Wie hab ich das nur gemacht? Bin ich Gott? Nein! Aber vielleicht Gottes Sohn, komme ich doch ganz gut aus. Ich fühle mich als Teil von allem." Aber ich kenne mich in seiner Geschichte nicht allzusehr aus.


Scheint ein guter Trip zu sein.

25.08.2015 22:28 • #13


Sukram282


@ Sevens

Habe ich was verpasst?

Bezüglich der Verantwortung angesprochener Dinge, wird sie wohl früher oder später jemand tragen müssen.
Bei Kernkraftwerken ist es aber doch wohl angesichts des Schadenspotentials im Unglücksfall genauso fraglich wie die Nutzung fossieler Brennstoffe. Oder eben doch fraglicher?
Selbstverständlich kann es nicht gut sein in Vergleichsweise Nullkommanix wieder in die Atmosphäre zu pusten, was über Ewigkeiten im Boden gebunden wurde. Nun freut man sich, sich über auftauende Landmassen zu streiten.

25.08.2015 22:44 • #14


Veritanne


Zitat von Sukram282:
@ Veritanne

Mit anderen Worten; du siehst schei. und nichts als schei.?
Nicht, dass aus dieser schei. etwas Neues erwächst, oder die Möglichkeit die schei. zu nutzen um etwas darauß erwachsen zu lassen?
Habe ich das so richtig verstanden?


Nein, ich sehe nur Schönes, aber die negative Sichtweise der Menschen zumindest in unserem Land geht mir auf die Nerven und zwar meine ich damit, dass Leute oft alles was neu ist, erst einmal nicht zulassen, es wird sofort bewertet im negativen Sinn. Als erst mal abzuwarten, wie es sich entwickelt und dann erst zu entscheiden, ob es einem gut tut oder nicht.

Dazu geht's mir auf den Keks, ewig negative Kritik. Manchmal denke ich, die Menschen hierzulande merken schon gar nicht mehr, das alles in einer verneinenden Form kritisiert wird. Beispiel:

Anstatt zu sagen, wenn etwas Wunderschön ist, es auch so zu benennen, aber dann kommt oft nur der Spruch: Nicht schlecht. Wobei das Wort "schlecht" wiederum ein negatives Wort ist um eine schöne Sache zu bezeichnen. Alles irgendwie verdreht. Oder wenn etwas einem als Ungut erscheint, sagen Leute, es ist nicht gut, wobei das Wort "gut" welches ja eine positive Meinung hat da auch fehl am Platz wäre aber immer noch besser gesagt als einfach nur das Wort "schlecht" zu benutzten, weil es sich einfach besser anhört.

Aber so ist es, jeder lernt von jedem, Kinder von den Eltern und anderen Erwachsenen, wie sie etwas ausdrücken. Positive Wörter zu benutzen fällt den Leuten scheinbar nicht so ohne Weiteres ein, ist ja auch normal so. Nur ich habe mir meine Gedanken gemacht, wieso so oft alles was hübsch oder gut oder schön ist, kritisiert wird. Eine Rose z.B. ist wunderschön, aber manche Leute sehen dann nur die Dornen und denken an Schmerz, statt die Schönheit der Blume zu sehen.

Und dann gibt es Leute, die nur altes, kaputtes oder verrottetes sehen wollen und meinen, das sei die Realtität, dabei vergessen sie ganz, das Schönes, Heiles, Neues auch die Realität ist. Ich glaube, es kommt nur darauf an, welche Sichtweise man bevorzugt und dann bewertet, entweder positiv oder negativ. Aber wie am Anfang gesagt, viele bewerten Vieles als negativ, suchen nach Fehlern, das zieht mich runter und deshalb fühle ich mich mies aber du hast in deiner Antwort gemeint, ich würde alles als Schei** sehen, nein, eben ganz und gar nicht. Nur das, was wirklich schadet. Ich hoffe, du steigst da durch, durch meine Antwort.

26.08.2015 07:58 • x 2 #15


Sukram282


@ Veritanne

Ja, ich denke, nun habe ich es verstanden.
Tue deinem Nächsten, was auch du willst, das dir getan werde. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Um auch nochmal auf meinen Jesusgedanken zurückzukommen; ich wollte meinen, dass er vielleicht lernte oder und verstand Worte zu sprechen, die etwas in den Menschen auslöste und ihre Selbstheilung stärkte.

Alles, die gesamte Existenz zusammengefasst, verstehe ich momentan als neutral. Sprich, die Existenz besteht aus Verschiedenem, welches sich chausal miteinander ausgleicht.

Wenn ja alles schön und gut ist, was braucht es dann mehr, warum nicht einfach weiter? Braucht es dann nicht Muße des Unwissens oder/ und der Zweifel, eben dieses was bestand hat zu sichern? Unser Drang fordert wohl, und es gibt doch eben gewisse Möglichkeiten die Potentiale in einem gewissen Rahmen zu halten, für das Mehr was es will.
Forschung ist doch noch was anderes als unbedenkliche Nutzung.
Manches sollte durchaus auch einfach so genommen werden wie es ist, ohne dem einen Namen oder eine Definition zu geben, weil es verkompliziert und spontanes, freies Geschehen behindert.

27.08.2015 07:14 • #16


Veritanne


Zitat von Sukram282:
@ Veritanne

Ja, ich denke, nun habe ich es verstanden.
Tue deinem Nächsten, was auch du willst, das dir getan werde. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Um auch nochmal auf meinen Jesusgedanken zurückzukommen; ich wollte meinen, dass er vielleicht lernte oder und verstand Worte zu sprechen, die etwas in den Menschen auslöste und ihre Selbstheilung stärkte.

Alles, die gesamte Existenz zusammengefasst, verstehe ich momentan als neutral. Sprich, die Existenz besteht aus Verschiedenem, welches sich chausal miteinander ausgleicht.

Wenn ja alles schön und gut ist, was braucht es dann mehr, warum nicht einfach weiter? Braucht es dann nicht Muße des Unwissens oder/ und der Zweifel, eben dieses was bestand hat zu sichern? Unser Drang fordert wohl, und es gibt doch eben gewisse Möglichkeiten die Potentiale in einem gewissen Rahmen zu halten, für das Mehr was es will.
Forschung ist doch noch was anderes als unbedenkliche Nutzung.
Manches sollte durchaus auch einfach so genommen werden wie es ist, ohne dem einen Namen oder eine Definition zu geben, weil es verkompliziert und spontanes, freies Geschehen behindert.


Es gibt immer zwei Seiten. Platt gesagt, eine gute und eine weniger gute bzw. böse Seite bis auf Einiges, das hat zwei gleiche Seiten, da fällt mir nur das Beispiel einer Wurst ein, da sind beide Enden gleich aber das eine Ende hat sicherlich minimale Unterschiede zum anderen Ende. Gibt sicher noch mehr Dinge. Man könnte versuchen, wenn man dazu Lust hat, herauszufinden, welche das sind. Aber das Leben ist ein "Werden" aufbau, vorwärtsstreben, Gesundheit, Fröhlichkeit usw., die Gute Seite eben. Die andere Seite ist das Vergehen, das Zerstörerische, krankmachende und am Ende der Tod. Beides gehört zusammen. Da bleibt die Frage, ob der Tod auch stirbt, wenn er keine Nahrung (Leben, das er auffrisst, erhält). Ich denke schon, wo kein Leben, da kein Tod.

Jesus war für mich ein Mensch, der Gutes tun wollte für das Leben, die Menschen, Tiere. Er wollte verhindern, das Menschen sich gegenseitig ausbeuten, verletzen usw. Das war sein Hauptargument. Mit dem Satz, wer frei ist von Sünde, also frei ist von irgendwelchen, sei es auch noch so kleinen Verfehlungen anderen Menschen gegenüber, soll den ersten Stein werfen. Damit will gesagt sein, dass nämlich kein Mensch nur gut ist und deshalb auch niemand einen Stein werfen sollte (auf einen anderen Menschen oder Tier). Denn, der, der den Stein wirft ist auch nicht besser als alle anderen.
Ein Spruch, herunter gebrochen auf's Fundament jeglicher Streitereien mit Gewaltausübung.

Die Sonne ist rund, brennt überall gleichwertig. Aber die Wirkung der Sonne wiederum hat zwei Seiten, einmal, die Wärmende und wohltuende und dann, wenn es irgendwo zu heiß wird, das Unangenehme, Ausdörrende.

27.08.2015 08:39 • x 2 #17


Sukram282


Ja, da findet sich wohl der Faden wieder. =) Lasst uns Steine aus dem Weg räumen.

28.08.2015 12:52 • #18


jagada

jagada


4
Der Sinn des Lebens ist ... Sehen wir es rein biologisch , so der Erhalt der menschlichen Rasse.
Oh ja der Mensch ist ein Parasit, somit erübrigen sich einige Fragen zu Sinn und Unsinn von Atomkraftwerke und Genmanipulation von Nutzpflanzen. Hab mal ein Artikel gelesen wo stand , dass man Wasser auf dem Mars gefunden hätte und mir flitzte der Gedanke "oh noch ein Planet den die Menschheit ausbeuten kann " durch den Kopf.
Krieg ja das Mittel zum Zweck, machtvolle Menschen wollen noch mehr Macht, der Rest darf hinhalten und leiden. Der Grund warum die Amis alle "schwachen " Länder mit Erdöl terrorisieren.

13.10.2015 20:01 • #19


MathiasT


3935
7
1004
Die Menschheit ist aber keine "Rasse".
Hallo übrigens.

13.10.2015 20:07 • #20




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