Pfeil rechts
3

Hallo ihr!
Mich plagen wieder die sorgen...

Ich habe die tage hier nun schon 2 mal von frauen gelesen die an brustkrebs starben. Beide innerhalb eines jahres nach diagnose.
Ich selbst war im oktober zur krebsvorsorge mit abtaste und ultraschall der brüste
Beides unauffällig.
Ich habe im august mein 2. Kind bekommen und bin 26.
Nun habe ich nach den nachrichten fürchterliche angst davor das mir das passiert.
Ich habe mich seitdem auch wieder angetastet (konnte nichts ungewöhnliches finden)
Bin aber der festen meinung das mir das auch passieren wird und muss
Kann mir hier jemand helfen, was sind das für gedanken? Wie geht ihr damit um wenn ihr so schlimme sachen lest?
Wie hört das auf alles auf sich zu beziehen?
Danke schonmal!

01.01.2018 23:47 • 02.01.2018 #1


16 Antworten ↓


Es ist die Frage was du hören willst.

Eine Garantie kann die keiner Niemand hier im Forum geben.
Ein normales Verhalten ist , zur Vorsorge zu gehen und danach mit dem Restrisiko , ganz normal weiter zu leben.
Das wir hier alle Schwierigkeiten haben so ein Verhalten an den Tag zu legen , ist unsere Gemeinsamkeit hier im Forum.
Um ein normales Verhalten zu erlernen, ist die beste Möglichkeit sich professionelle Hilfe zu holen.
Diese wird dir als erstes versuchen zu bei zu bringen, auf ein andauerndes Rückversicherungsverhalten zu verzichten.

Sprich hör auf deine Brüste abzutasten.
Damit hälst du Angstkreislauf immer aufrecht.
Du warst bei der Vorsorge , das ist die Maßnahme die sinnvoll ist und alles andere liegt außerhalb deiner Kontrolle.

02.01.2018 10:17 • #2



Nachrichten vs Realität

x 3


petrus57
Vielleicht hilft das dir ein bisschen:

Wie hoch ist die Chance, den Brustkrebs zu überleben?
Fünf Jahre nach der Diagnose leben noch nahezu achzig Prozent der erkrankten Frauen. Seit den Neunzigerjahren überleben in der westlichen Welt immer mehr Frauen die Krankheit dank wirksamerer Medikamente sowie besserer Früherkennungsprogramme - je eher ein Brustkrebs entdeckt wird, desto grösser die Heilungschancen.

http://www.brustkrebsverlauf.info/ueberlebenschance.htm

PS:
Wir sehen aber leider da eher die anderen 20%.

02.01.2018 10:23 • #3


Sterben werden wir alle am Ende, ob an Krebs oder Herzversagen, Unfall oder sonstigem. Die Frage ist immer, wie man sein Leben bis dahin lebt. Was wäre wenn du tatsächlich mit sagen wir 50 Brustkrebs bekommen würdest und dann mit 51 daran sterben würdest? Willst du dann auf ein Leben zurück schauen, wo du ständig Angst davor hattest wann es so weit ist oder willst du auf ein Leben zurück schauen, wo du im Moment gelebt hast und dein Leben so genommen hast, wie es eben gekommen ist?
Wenn dich schlechte Nachrichten über Krankheiten und Tod triggern ( so geht es vielen von uns ), dann solltest du mit ihnen brechen. Sprich dem ein Ende bereiten und jegliche schlechte Nachrichten etc. nicht mehr anfassen. Ich persönlich habe den Tod akzeptiert und so beeinflussen mich keinerlei Nachrichten mehr und das obwohl ich nicht mal an ein Leben danach glaube.

LG

02.01.2018 10:44 • x 1 #4


kopfloseshuhn
Als Frau ist es sinnvoll, sich regelmäßig abzutasten.
Das bedeutet einmal im Zyklus. Am Besten, wenn die Mens zu Ende ist, dann ist die Brust am weichsten.
Aber eben nciht jeden Tag oder am Bestennoch mehrmals.

Früh genug erkannt gibt es Möglichkeiten zur Heilung.
Wie fast immer.

Ich halte mich auch von solchen DIngen fern.
versuche zu leben als wüsste ich, was kommt. Denn sonst gibt das Leben keinen SInn mehr her.

Wenn ich mich heute frage obich morgen vielleicht schon tot bin oder oder oder dann lohnt es nichtmal zu überlegen, wann ich morgen einkaufen gehe oder ob ich im Sommer in den Urlaub fahre.
Verstehst du?

letztendlich müssen wir mit allen Risiken des Lebens leben.
Es ist immer die Frage, wie man damit umgehn sollte.
Sorgen und jeden Tag in Angst leben und damit das Leben zur Hölle machen oder jeden Tag so weit zu genießen und als ein geschenk anzunehmen, wie man nur eben kann.

Mehr kann man nciht tun.
Und die Gewissheit ist letztlich auch nur die Angst.
Denn eine funktionierende Kristallkugel haben wir alle nicht.

02.01.2018 10:54 • x 1 #5


Zum Thema Wie geht ihr damit um?:
Ich geh dem Thema, so gut es geht, aus dem Weg. Wenn bei mir z.B. der Fernseher läuft und plötzlich das Thema Krebs aufkommt, in welchem Zusammenhang auch immer, muss ich sofort umschalten, weil mir direkt unwohl wird, wenn ich mich mit dem Thema konfrontiert sehe.
Ist bestimmt nicht die beste Taktik, aber anders gehts momentan nicht.

02.01.2018 12:51 • #6


petrus57
@Voltaire

Sehe mir zur Abhärtung immer die Krankenhausserien, Notfallaufnahme, etc. an. Klappt aber auch nicht.

02.01.2018 12:55 • #7


Zitat von petrus57:
@Voltaire

Sehe mir zur Abhärtung immer die Krankenhausserien, Notfallaufnahme, etc. an. Klappt aber auch nicht.


Das hab ich auch schon versucht. Hatte aber das Gefühl, dass es davon nur noch schlimmer wurde.

02.01.2018 13:07 • #8


Hallo Piret,
ich gehe 2 mal im Jahr zur Krebsvorsorge.
Abtasten bei mir selbst kann ich irgendwie nicht.
Meine Gyn tastet ab und macht Ultraschall.
Tatsächlich ist es so dass die meisten Frauen, die Brustkrebs haben den Knoten selbst beim Abtasten erkannt haben.

Hast Du beide Kinder gestillt?

02.01.2018 13:39 • #9


Zitat von Greta81:
Hallo Piret,
ich gehe 2 mal im Jahr zur Krebsvorsorge.
Abtasten bei mir selbst kann ich irgendwie nicht.
Meine Gyn tastet ab und macht Ultraschall.
Tatsächlich ist es so dass die meisten Frauen, die Brustkrebs haben den Knoten selbst beim Abtasten erkannt haben.

Hast Du beide Kinder gestillt?


Ich bin da auch sehr unbeholfen und bin mir nicht sicher wie sich soein knoten anfühlen würde
Oder obs einfach drüsengewebe ist

Ja ich habe beide kinder gestillt
Allerdings nur für paar tage da ich nur eine gewisse menge milch bilden konnte und dann zufüttern musste und abgestillt habe... was mir auch sorgen macht

02.01.2018 13:51 • #10


Frauen, die stillen, senken das Risiko an Brustkrebs zu erkranken!
Nimmst Du die Pille?

Wobei ich glaube, dass man eine gewisse Anzahl an Monaten gestillt haben sollte, um ein gewissen Schutz aufzubauen.
Was nicht heißen soll, dass ich Dich beunruhigen will!

02.01.2018 13:56 • #11


Zitat von Greta81:
Frauen, die stillen, senken das Risiko an Brustkrebs zu erkranken!
Nimmst Du die Pille?

Wobei ich glaube, dass man eine gewisse Anzahl an Monaten gestillt haben sollte, um ein gewissen Schutz aufzubauen.
Was nicht heißen soll, dass ich Dich beunruhigen will!



Nein ich nehme die pille nicht
Habe sie auch nur ein paar monate in der jugend eingenommen, dann nie wieder

Ja das ist das was mir aber auch gedanken macht
Ich glaube mal gehört zu haben das frauen die stillen, also bei denen die brust mal milch produzierte, weniger das risiko haben das drüsen oder milchzellen (?) entarten, da diese ihre aufgabe ja mal erfüllt haben
Oder so ähnlich
Es würde mich beruhigen wenn es stimmt
In meiner familie gibt es nirgends krebserkrankungen
Allerdings hat meine chefin brustkrebs bekommen
Mit 35
Das fand ich schon happig in so nem jungen alter
Sie ist kinderlos und hat lange die pille genommen

02.01.2018 14:28 • #12


Versuche dich nicht so verrückt zu machen.
Offenbar gehst du regelmäßig zur Vorsorge und tastest auch selbst ab. Bedenke dabei vielleicht auch, dass die meisten Tastbefunde sich als harmlos herausstellen. Meine Ex hatte auch einen Knoten ertastet und sich arg gesorgt, aber es war am Ende eine Zyste.

02.01.2018 14:43 • #13


Zitat von Miyako:
Versuche dich nicht so verrückt zu machen.
Offenbar gehst du regelmäßig zur Vorsorge und tastest auch selbst ab. Bedenke dabei vielleicht auch, dass die meisten Tastbefunde sich als harmlos herausstellen. Meine Ex hatte auch einen Knoten ertastet und sich arg gesorgt, aber es war am Ende eine Zyste.



Vorher hab ich mich nie gekümmert
Im oktober bei der nachsorge der geburt hat meine gyn getastet und ultraschall der brüste gemacht
Sie meinte beim leisesten verdacht hätte sie mich zum spezialisten geschickt.
Das sollte doch als vorsorge reichen oder?
Und es ist ja auch erst ein paar monate her

02.01.2018 15:49 • #14


Ja, ist auch so, dass dann weitere Untersuchungen zur Abklärung erfolgt wären, gäbe es irgendwelche Auffälligkeiten.

Und Krebs kommt nicht einfach übernacht. Darum erfolgen Vorsorgeuntersuchungen auch nicht in übermäßig kurzen Abständen.

02.01.2018 15:58 • #15


Zitat von Miyako:
Ja, ist auch so, dass dann weitere Untersuchungen zur Abklärung erfolgt wären, gäbe es irgendwelche Auffälligkeiten.

Und Krebs kommt nicht einfach übernacht. Darum erfolgen Vorsorgeuntersuchungen auch nicht in übermäßig kurzen Abständen.


Immer diese angst find ich so schrecklich
Ich hab mich so gut gefühlt weil da vor 2 monaten alles tippi toppi war
Dann les ich so sachen und denke direkt ich bin die nächste
Ich hab doch noch 2 kleine kinder, die mich brauchen und mit denen ichso viel vorhab.

Ich bin jetzt im januar nochmal zur vorsorge, aber gebärmutterhalskrebs
Ich frag dann nochmal wannich zum schall sollte

Ich hatte meine fa das schon beim letzten termin gefragt ob ich tasten sollte monatlich
Da meinte sie nicht unbedingt da ich erblich nicht vorbelastet wâre
Die normale vorsorge würde reichen
Ehrlich gesagt hatte ich vorher auch nie selbst abgetastet... wie ich plötzlich auf den trichter kam keine ahnung...

02.01.2018 16:24 • #16


Hallo @Piret23
Als junges Mädchen, bevor meine Töchter geboren sind, hatte ich verhärtetes Gewebe an einer Brust. Damals wurde viel untersucht, punktiert usw. Die Verhärtung ist nach Geburt meiner ersten Tochter verschwunden und kam auch nicht wieder. Aber ich weiß daher, wie sich solche knotenhaften Veränderungen an der Brust anfühlen und nein, man kann sie nicht 'übersehen/übertasten', sondern merkt das.
Ich mache so einmal alle viertel Jahre eine gründliche Selbstabtastung und wenn man das regelmäßig macht, dann übergeht man auch keine Veränderung, sondern bekommt ein Gespür dafür.

Gebährmutterhalskrebs ist heutzutage ebenfalls gut frühzeitig diagnostizierbar, vorausgesetzt man geht auch regelmäßig zum Test. Mit einer Konisation läßt sich die Gefahr meist ausräumen und manchmal wird eine Laser-OP danach notwendig. Ich mußte beides machen lassen und kann dir sagen, daß davon nicht die Welt untergeht. Es ist gut, daß heutzutage auch sowas gut behandelbar und heilbar ist und die Sterberate dafür sehr niedrig ist.

Wenn du Schwierigkeiten im Umgang mit diesen Themen hast, dann beschäftige dich nicht mit den Schicksalen der anderen Menschen. Dir selbst hilft es nicht und den anderen kannst du auch nicht helfen.

02.01.2018 17:02 • x 1 #17



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Matthias Nagel