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Hey ihr lieben!
Ich bin neu hier und weiss nicht mehr weiter in Moment.
Erstmal etwas zu mir:ich bin schon immer ein psychisch labiler Mensch und vor 6 Jahren war ich mit schweren Depressionen und panikstörung in der Klinik. Ich hatte den weg dort raus durch medis und Therapie nach 2 Jahren erfolgreich geschafft und seitdem war es nie wieder so schlimm.
Ja nun zu meinem aktuellen Problem ich habe vor 4 Wochen meinen Job gewechselt da ich dort mehr verdiene ,vollzeit arbeite und weg vom amt bin.Ich hab 3 Monate Probezeit und merke jetzt schon das es nichts für mich ist.das arbeitsklima ist schrecklich und es zieht mich nur noch runter.. Ich werde nur kritisiert alles was mache mache ich falsch.Ich bin einfach nur noch unglücklich und wünschte mir ich wäre in meinem alten job geblieben wo ich zwar nicht so viel verdient habe aber zufrieden war. Ich weiss jetzt nicht was ich tun soll.Habt ihr vielleicht ein paar tips?Ich möchte am Ende nicht wieder in Depressionen verfallen.
LG

08.05.2016 22:48 • 01.07.2016 #1


14 Antworten ↓


Vergissmeinicht
Hey Shadow,

schwierige Situation. Wenn Du kündigst bekommst Du erstmal ne Sperre. Andersherum tut Dir das Umfeld nicht gut und da muss eine Lösung her.

Was hast Du vorher gemacht und bestünde die Möglichkeit dort wieder unterzukommen?

08.05.2016 23:23 • #2



Neuer Job und unglücklich

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Hallo vergissmeinicht!
Danke für deine Antwort.
Ja das ist ja das Problem das man dann eine Sperre bekommt.
Ich war vorher im Einzelhandel tätig allerdings nur auf Teilzeit. Habe dann das Angebot mit dem Vollzeitjob in einer Metzgerei bekommen.Habe dort keine Berufserfahrung und hatte es als Chance für mich gesehen da mir auch gesagt wurde das ich eingearbeitet werde und nun da ich jetzt ein paar Wochen dort bin merke ich das es nichts ist für mich.ich habe nicht das Gefühl dort hin zu gehören.Ich hatte vorher ein super Arbeitsklima und sowas wie jetzt kenne ich nicht. Ob ich in meinen alten job zurück kann weiss ich leider nicht.Meinst du ich sollte mal nachfragen?
Liebe grüsse

09.05.2016 06:06 • #3


JollyJack
Hey Shadow,

versuchs doch einfach! Mehr als ablehnen können sie nicht.
Eine andere Frage: Warum hat Dich denn bis jetzt -nach ein paar Wochen- noch niemand eingearbeitet? Verstehe Deinen Arbeitgeber/Deine neuen Kollegen nicht so ganz....

Liebe Grüße
JollyJack

09.05.2016 06:15 • #4


kl Schnecke
Hallo Shadow!
Hoffe du schaust hier heute noch mal hinein.
Wie geht es dir heute und wie lief es auf der Arbeit, kann deine Situation auch verstehen. Ich habe wahrscheinlich nicht den optimalen Tip.
Erst mal bist du noch in therapeutischer Behandlung, wenn ja würde ich an deiner stelle dort das Thema ansprechen.
2. Es wird dir so viel erzählt, dass du alles verkehrt machst.
Traust du dir zu sagen, dass es doch ganz nett wäre, wenn man dir das einmal richtig Zeigen könnte.
Nehmen wir mal an es geht z.B. darum eine Aufschnittmaschine fachlich richtig zu reinigen, dann sollte sich ein Mitarbeite schon dafür verantwortlich zeigen, dir dieses zu erklären.
Weil dabei ja schon einige Teile demontiert werden müssen oder welches Mittel oder Lappen du nehmen sollst, einfach die Reihenfolge einmal zeigen.

Denn wenn die Maschine nicht richtig zusammen gesetzt ist, und der Nächste damit arbeiten will ist es schon ärgerlich wenn man alles noch wieder in Ordnung bringen muss. Lass es dir einfach erklären, nur ein Beispiel
Und zwar in einem freundlichen ton und nicht pampig.
Wenn dir jemand sagt bin ich nicht zuständig dafür oder habe keine Zeit, ist es auch nicht dein Problem, dass du alles verkehrt machst.

Und wenn du fertig bist, frag einfach noch mal nach ob alles richtig ist.
Im Gegensatz zu früher frage ich mich heute zu Tage doof und dösig, manchmal auch 3 mal das Selbe
Dafür bin ich damit auf der sicheren Seite.

3. Du bist 4 Wochen dort, in dieser Zeit kann noch nicht alles so geschmiert laufen.
Zum anderen "aus Fehlern lernt man" heißt es so schön.
Kannst du dir eventuell nicht Vorstellen die restlichen 2 Monate dort doch noch zu verbringen, einen Monat hast du doch schon geschafft . Ich kann mir auch vorstellen, wenn du durchhältst läuft es dann garantiert doch besser. Am Anfang ist alles schwer für jeden

Sind die 3 Monate dann um wirst du ja sehen was passiert. Entweder es gibt die Kündigung oder nicht.
Wenn es die nicht gibt, dann bist du doch gut genug.
Solltest du doch gekündigt werden, dann hast du glaube ich auch keine Sperre, aber ich weiß es nicht so genau.

Kann es sein, dass du kein so ausgeprägtes Selbstwertgefühl hast.
Keine sorge kenne ich auch, nimm dir nicht alles so zu Herzen.
Dickes Fell anschaffen oder zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus, das geht!

Ich finde es trotzdem toll, dass du dich einer neuen Herausforderung stellst Aller Anfang ist schwer du schaffst das

09.05.2016 08:12 • #5


Hey,erstmal danke für die netten Worte es tut gut zu wissen das man doch verstanden wird.das mit dem einarbeiten ist so da ich jeden Tag mit anderen zusammen arbeite hat mir jeder was anderes erklärt. Und ja ich Frage immer wieder nach aber manchmal bekomme ich dann noch eine dumme Antwort.Ich hab das Gefühl sie erwarten Perfektion von mir und ich soll immer schnell mmachen.Es stimmt das ich kein großes Selbstbewusstsein habe und mir fällt es schwer damit umzugehen wenn man nur negative Dinge hört.Das alles dort komplett neu Land für mich ist scheint niemand zu interessieren.Heute war ich noch nicht arbeiten habe spät Schicht.Ich hätte nicht gedacht das mich die neue Arbeit so unglücklich macht. Was bringt es wenn das Geld zwar stimmt aber der Rest nicht ?immerhin bin ich meistens 6 Tage die Woche dort und ich möchte ja dann auch mit einem guten Gefühl hingehen und nicht denken was werden sie heute wieder an mir zu meckern haben.Mir wurde vorher gesagt das das arbeitsklima gut ist aber ich sehe es ja und habe auch 2 Kolleginnen die mir gesagt haben das sie sich nach was anderem umsehen wollen weil sie es dort auch nicht aushalten. Eine meinte sogar sie hat in den 30 Jahren wo sie arbeitet noch nie so ein Klima gehabt.Ich bereue den Wechsel einfach nur.Auf meiner alten Arbeit konnte man lachen und wenn jemand was gestört hat wurde es direkt ins Gesicht gesagt. Was dort auch nicht der Fall ist es wird hinten rum gelästert und mehr gegeneinander als miteinander gearbeitet.

09.05.2016 10:05 • #6


kl Schnecke
Das ist ja schade.
Aber es muss doch in dem Laden irgendwo eine Leitung geben, die für die Abläufe zuständig ist.
Zudem mindestens 1 o. 2 Leute da sein die neue Mitarbeiter einarbeiten, das ist nun mal so und gehört sich so
Macht da denn jeder was er will?
Kannst du die Situation denn nicht noch mal mit einer verantwortlichen Person besprechen.

09.05.2016 15:47 • #7


JollyJack
Ich stimme dem Schnecki zu.

Bei mir im Betrieb läuft es so:
Jemand, der bei uns neu anfängt, wird bei Dienstantritt grundsätzlich erstmal zu mir geschickt. Ich führe den Neuen herum und erkläre ihm die Arbeitsabläufe bzw. arbeite ein- bis zweimal vor. Danach probiert er/sie es unter meiner Aufsicht mal selbst und ich mache ggfls. Verbesserungsvorschläge. Wenn ich der Meinung bin, dass ich den Neuling alleine wurschteln lassen kann, mache ich das auch. Allerdings IMMER unter der Maßgabe, dass man JEDERZEIT an mich herantreten kann/SOLL(!) und mich fragen kann, wenn man unsicher ist; einmal, zweimal, fünfzigmal, wenn es sein muss. Mir ist es lieber, meine Leute sind ordentlich eingewiesen und haben ihre Arbeit irgendwann im Schlaf drauf, als dass sie sich nicht trauen mich anzusprechen und dann nur Bockmist bauen oder -schlimmer noch- sich bei der Arbeit verletzen.
DAS ist meine vorrangige Aufgabe als Vorarbeiter, Abteilungsleiter, "Offizier", Dienstältester, "Garnisonsmutter".... Nenn es, wie Du willst!

So jemanden muss es in diesem Betrieb doch auch geben, oder nicht? Mannomann, besteht dieser Laden nur aus egomanen Einzelkämpfern, oder was? Speziell, was Neulinge angeht, ist Fingerspitzengefühl und Teamfähigkeit gefragt, denn nur so kann ein Betrieb funktionieren. Daran muss doch speziell die Chefetage ein deutliches Interesse haben.... Verstehe ich nicht, sowas.

Halt die Ohren steif... und uns auf dem laufenden!;D
Verzweifel bitte nicht!
JollyJack

09.05.2016 16:20 • #8


Perle
Hallo Shadow,

ich würde ein Gespräch mit dem Chef führen, auch wenn es Dir schwer fällt.

Frage ihn nach dem Zwischenstand, also wie er Dich und Deine Leistung nach 4 Wochen einschätzt - zieht gemeinsam eine Art Zwischenbilanz. Wenn er sich dazu geäußert hat, dann wird er Dich sicher auch fragen wie es Dir so geht, was Dir gefällt oder wo es noch Handlungsbedarf gibt. Ich finde, Du könntest ihm dann z.B. durchaus sagen, dass eine Einarbeitung durch 1 oder 2 Personen von Vorteil für alle wäre.

Wichtig ist bei dem Gespräch, dass Du ruhig bleibst und nicht emotional wirst. Und erwähne auf keinen Fall namentlich Personen, die nicht so richtig nett waren bisher. Du könntest z.B. sagen, dass Du das Arbeitsklima bisher noch nicht wirklich einordnen kannst. Damit sagst Du alles und gleichzeitig nichts. Wenn Dein Chef klug ist, wird er zwischen den Zeilen lesen und vielleicht noch "das Ruder rumreißen" können.

Danach beobachte noch weitere 4 Wochen, ob sich etwas ins Positive ändert und wie Du Dich nun fühlst. Hat sich nicht wirklich etwas geändert, dann bitte Deinen vorherigen Arbeitgeber um ein Gespräch. Gehe dabei nicht ins Detail, erwähne nichts Negatives über den jetzigen Betrieb aber sage ehrlich, dass Du Dich getäuscht hast und Dich freuen würdest, wieder für ihn arbeiten zu dürfen. Irren ist schließlich menschlich!

Und wenn Du Dich wirklich für Deinen vorherigen Arbeitgeber entscheidest, dann sage das der Fairness halber zeitnah Deinem jetzigen Chef.

Alles Gute wünsche ich Dir!

LG, Martina

09.05.2016 16:29 • x 2 #9


Huhu dankeschön für eure netten antworten!
Ja es gibt tatsächlich eine Metzgerei Leiterin bei uns.Meine eine Kollegin hatte sie auch schon um ein komplettes Team Gespräch gebeten aber sie scheint sich dafür nicht zu interessieren ihre Antwort war ja sie arbeite 50 Stunden die Woche und da will sie sich nicht noch Sonntags mit allen hinsetzen und ein Gespräch führen.und man müsste sich damit abfinden wie es dort eben ist.
Ich selber habe auch schon in meinen vorherigen Jobs Leute eingearbeitet man kann doch alles in Ruhe erklären. Aber nein dort werden sogar Dinge von mir erwartet die mir noch niemand gezeigt hat. Und ich frag eben auch lieber einmal zu viel nach als was falsch zu machen. Und da in Schicht gearbeitet wird ist es auch unmöglich das mir da nur eine Person zur Seite gestellt wird.also hat mir jeder dort bisschen was gezeigt mehr oder weniger und jeder arbeitet anders..

09.05.2016 21:31 • #10


Vergissmeinicht
Hi Shadow,

wie läuft es zwischenzeitlich im Job?

30.06.2016 17:19 • #11


Zitat von Shadow444:
Mir wurde vorher gesagt das das arbeitsklima gut...


Wre es nötig soetwas (genauso wie andere eigentlich selbstverständlich zu erartetnde dinge) zu betonen, bei dem liegt meist was im Argen. Schau dir dazu mal diesen Link an http://karrierebibel.de/stellenanzeigen-richtig-lesen/ Zur Aussage "angenehmes Betriebsklima" steht da "Verglichen mit einem Hagelsturm ist auch Schneeregen angenehm – genau so ist diese Aussage zu verstehen."

01.07.2016 19:30 • #12


Zitat von JollyJack:
Allerdings IMMER unter der Maßgabe, dass man JEDERZEIT an mich herantreten kann/SOLL(!) und mich fragen kann, wenn man unsicher ist; einmal, zweimal, fünfzigmal, wenn es sein muss.


Bei fünfzigmal hätte ich doch so meine Zweifel an der Eignung des Mitarbeiters. Wer nach wzei bis dreimal erklären es immer noch nicht kapiert, der hat es dann doch wohl eher nicht dauf. Erfhrungsgemäß wird das dann so gesehen.

01.07.2016 19:36 • #13


Zitat von Shadow444:
Meine eine Kollegin hatte sie auch schon um ein komplettes Team Gespräch gebeten aber sie scheint sich dafür nicht zu interessieren ihre Antwort war ja sie arbeite 50 Stunden die Woche und da will sie sich nicht noch Sonntags mit allen hinsetzen und ein Gespräch führen.und man müsste sich damit abfinden wie es dort eben ist.


Du könntest ganz offiziel eine Überlastunganzeige stellen. Dann muss die Vorgestze aktiv werden. Andernfalls hast du so sogar Schadensersatzansprüche, da der Arbeitgeber seine Fürsorgepflicht verletzt. Gundsätzlich sollte der Vorgesetze das auch ohne die anzeige tun, denn auch so verletzt er seine Pflicht schon. Mit einer Sperre bei eigener Kündigung wäre nach einer Überlastungsanzeige auch nicht mehr zu rechnen.

01.07.2016 19:39 • #14


JollyJack
Zitat von Intimidator:
Zitat von JollyJack:
Allerdings IMMER unter der Maßgabe, dass man JEDERZEIT an mich herantreten kann/SOLL(!) und mich fragen kann, wenn man unsicher ist; einmal, zweimal, fünfzigmal, wenn es sein muss.


Bei fünfzigmal hätte ich doch so meine Zweifel an der Eignung des Mitarbeiters. Wer nach wzei bis dreimal erklären es immer noch nicht kapiert, der hat es dann doch wohl eher nicht dauf. Erfhrungsgemäß wird das dann so gesehen.


Moin!

Hervorhebung durch mich.

Das sagt man nur so....

LG
JollyJack

01.07.2016 20:52 • #15



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