Pfeil rechts

Seit einigen Monaten habe ich massiv Probleme mit dem Aufstehen. Ich bin so müde und antriebslos dass es meistens zwischen 1/2 bis 3/4 Stunde ab dem Weckerklingeln dauert, bis ich mich endlich aus dem Bett quäle.

Wenn ich dann endlich raus aus den Federn bin brauche ich wieder extrem lange, bis ich mich fertig gemacht habe und zur Tür raus richtung Arbeit marschiere. Da fühl ich mich als würde ich Schlafwandeln, es dauert manchmal Stunden, bis ich richtig wach bin. Eine einzige Qual, denn ich hab Arbeit ohne Ende im Büro muss mich echt konzentrieren (bin in der Finanzabteilung).

Dabei ist es offenbar unerheblich wie lange ich vorher geschlafen habe - ob 5 Stunden oder 9, ich mag einfach nicht aufstehen. Abends nehme ich 25 mg Doxepin, meine Doc meint dass das vielleicht die Müdigkeit verursacht. Aber das glaub ich nicht, ich nehm es ja schon sehr sehr lange (mehr als 10 Jahre) und auch immer recht früh am Abend, so gegen 19 Uhr.

Ich weiss nicht was los ist, ich war zwar nie ein Morgenmensch aber momentan ist es wirklich schlimm wie nie. Ich muss sagen dass ich sehr zugenommen habe und mich nur noch ungern bewege, vermutlich spielt das auch eine Rolle? An meiner Bewegungsunlust ist auch die bleierne Müdigkeit mit schuld, die sich durch den ganzen Tag zu ziehen scheint. Vielleicht eine Katze, die sich in den **beep* beisst?

Kennt Ihr das auch? Habt Ihr irgendwelche Tipps für mich?

Edit: *Das Wort S c h w a n z mag das Forum wohl nicht?

19.09.2012 13:40 • 21.09.2012 #1


11 Antworten ↓


Morgens Petersilie in frisch gepressten Orangen- oder Zitonensaft und ein Glas trinken. Alle zwei Stunden Vitamin C in Obstform oder in Saftform zu dir nehmen - bis 17 Uhr, länger nicht! Das über Tage hinweg durchziehen.

Mir hilft das!

19.09.2012 17:21 • #2



Morgens aufstehen = Horror pur

x 3


Hallo,

erstmal Danke an Gina. Probieren geht über studieren. Das habe ich bislang noch nicht getestet.

Meine Hausärztin schiebt das alles auf meine Depris, aber irgendwie glaube ich das mehr dahinter steckt.

Ich würde mich sehr über weitere Antworten und Erfahrungen freuen . Ich kann doch nicht die Einzige sein der es so geht...


LG
Nika

21.09.2012 14:27 • #3


Hallo, liebe Nika,

ich denke, es liegt an der Kondition im Ganzen .

Wenn Du sagst, daß Du auch sehr zugenommen hast, ist die Trägheit nicht weit, das kenne ich selbst von mir !

Hast Du die Gelegenheit nachmittags eine Stunde spazieren zugehen, erst gemütlich, dann immer mehr steigern, sodaß Dein Puls richtig in Fahrt kommt .

Ich trinke direkt nach dem Aufwachen ein großes Glas Wasser, das belebt mich !



Viele liebe Grüße,


Cocoon951

21.09.2012 17:02 • #4


Du solltest dich um eine gesunde Lebensweise bemühen, ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse und wenig fett. Ebenso regelmäßige Bewegung so dass du deinen flekmatismus nicht unterstützt sondern überwindest. Wenn dann zusätzlich deine Depression gut eingestellt ist, kann es dir schnell besser gehen.

21.09.2012 17:14 • #5


Peppermint
Wenn du 66 geboren bist ....dann könnt es auch an den Hormonen liegen vielleicht hast du Wechseljahre ?

21.09.2012 17:16 • #6


Ich frage mich da echt, wie man 10 Jahre lang ein Antidepressivum nehmen kann und sich dann wundert. Könnte es nicht sein, dass das irgendwie Langzeitfolgen sind? Oder dass es einfach nicht mehr wirkt?

21.09.2012 19:33 • #7


Christina
Zitat von nika66:
Ich weiss nicht was los ist, ich war zwar nie ein Morgenmensch aber momentan ist es wirklich schlimm wie nie. Ich muss sagen dass ich sehr zugenommen habe und mich nur noch ungern bewege, vermutlich spielt das auch eine Rolle? An meiner Bewegungsunlust ist auch die bleierne Müdigkeit mit schuld, die sich durch den ganzen Tag zu ziehen scheint.
Das war bei mir in der unbehandelten Schilddrüsenunterfunktion so und in Zeiten, in denen ich mit SD-Hormonen unterdosiert war. Die Gewichtszunahme würde auch dazu passen, also vielleicht mal die Schilddrüse checken lassen. Und Achtung: TSH 2,5 + diese Symptome sind ein Anlass für weitere Untersuchungen und ggf. für einen Behandlungsversuch. Viele Labore und Ärzte sehen leider erst ab TSH 4 Handlungsbedarf.

Liebe Grüße
Christina

21.09.2012 20:34 • #8


Zitat von derhimmelmusswarten:
Ich frage mich da echt, wie man 10 Jahre lang ein Antidepressivum nehmen kann und sich dann wundert. Könnte es nicht sein, dass das irgendwie Langzeitfolgen sind? Oder dass es einfach nicht mehr wirkt?





Ich habe auch über einen längeren Zeitraum ein bestimmtes AD genommen , daß ich nun ein anderes nehme hatte nichts mit der Wirkung an für sich zu tun, nur der Körper verändert sich ja mit der Zeit !

Es gibt zig Gründe, ich würde mir aber noch beim Arzt das Blut untersuchen lassen, wegen evtl. Mangelerscheinungen.




LG

Cocoon951

21.09.2012 20:37 • #9


Zitat:
Ich frage mich da echt, wie man 10 Jahre lang ein Antidepressivum nehmen kann und sich dann wundert. Könnte es nicht sein, dass das irgendwie Langzeitfolgen sind? Oder dass es einfach nicht mehr wirkt?


Nein, es wirkt doch. Was soll das damit zu tun haben dass ich morgens nicht aus dem Quark komme? Doxepin wirkt auch über Jahrzehnte hinweg, es verliert nicht an Wirkung.

21.09.2012 22:13 • #10


Was ist denn mit einer gesunden Lebensweise? Wie verbringst du denn so deinen Alltag und was isst du so den ganzen Tag?

21.09.2012 22:13 • #11


Ich freu mich dass hier doch so viele Antworten kommen .

Ja, ich bin 66 geboren. Keine Ahnung ob das irgendwas mit den Wechseljahren zu tun haben könnte, aber irgendwie glaub ich das nicht. Hab ja sonst keinerlei Symptome wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen etc.

Auf alle Fälle sollte ich mich besser und gesünder ernähren. Das ist bei mir schon ein wunder Punkt. Und ich sollte mich auch mehr bewegen, na immerhin lauf ich von der Bushaltestelle 10 Min zur Arbeit und wieder zurück. Hier daheim steht mein Crosstrainer und sammelt Staub an.... Ich bin eh ein Bewegungsmuffel, und dadurch dass ich so wenig Zeit für mich habe nutze ich die lieber mit Chillen als mit Sport

Mein Tagesablauf... naja, ich stehe auf, gehe arbeiten, komme so gegen 19 Uhr heim, versorge die Tiere und mach ein bisschen was im Haushalt, telefoniere mit meinem Lebensgefährten, stöber ein bisschen im Computer und gehe meistens so gegen 22 Uhr ins Bett.

Ich habe gestern mit meiner Ärztin einen Termin zur Blutabnahme vereinbart, die Schilddrüse wird auch untersucht. Meine Gewichtszunahme führe ich aber eher auf mein Essverhalten zurück.

21.09.2012 22:21 • #12



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag