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Janina1309
Hallo zusammen.Ich leide derzeit an großer Angst. Meine Geschichte begang vor ein paar Wochen, als ich beim Arbeiten (Altenpflegerin) plötzlich nach dem bücken einen Druck auf dem Brustkorb gespürt habe, es war, als würde mir jemand auf dem Brustkorb drücken, richtig beängstigend. nach ca 2 Tagen hatte ich dann doch Sorgen und bin zur Hausärztin, EKG gemacht, alles ok. Komplett abgehört, alles ok. Alles abgetastet, Bauch Bereich, alles ok. Zur Sicherheit noch Blut schnelltest für Herzinfarkt und Thrombose zwecks Lugenembolie, alles ok. Ich war erleichtert für ca 3 Tage, bis ich plötzlich am rechten seitlichen Hals einen nicht schmerzhaften Knoten entdeckt habe, ich voller Panik natürlich google gefragt genauso wie schon beim Brustkorb und siehe da - > Krebs, lymphom ect.
Ich hatte mit einmal solch Panik, es schnürte alles ab. Sämtliche Symptome wie, Appetitlosigkeit, Oberbauchschmerzen, Muskelschmerzen passten auf einmal.
Ich in meiner Angst zum Vertretungsarzt, der abtgetastet und ohne wirklich darauf einzugehen hat er mich an einen HNO überwiesen. Nach 2 Tagen war ich auch schon vor Ort, voller Panik und total am heulen erzählte ich von meiner Entdeckung, der Knoten kam mir so riesig vor, natürlich hab ich auch ständig drauf rumgedrückt der Arzt hat dann abgetastet und meinte, ja das ist ein Lymphknoten, weich und glatt, er vermutet dahinter nix böses (er hat ihn am anfang erst gar nciht gleich gefunden) . In 14 Tagen sollte ich wieder zur Kontrolle kommen. Er betonte noch das mein Hals sehr dick ist, was mir bekannt ist weil ich seit Jahren in Kontrolle bin zwecks Schilddrüse, da wurde aber bisher nix gemacht. Toll, beruhigt. Im ersten Moment. Paar Stunden später kamen die Zweifel, warum nur abgetastet und kein Ultraschall. Naja und wieder gegoogelt nach einiger Zeit entdeckte ich auch noch dann am Körper verschiedene rote punkte und etliche blaue Flecke und wie soll es anders sein, natürlich habe ich auch da wieder gegoogelt obwohl ich mir fest vorgenommen habe jetzt damit aufzuhören, ich hatte dann natürlich gleich leukämie. Und wieder hatte ich solch Panik. Ich wieder zum Hausarzt, dieser hab ich dann auch meinen Lymphknoten gezeigt worauf sie mich fragte ob ich Probleme mit dem Zahn habe, was natürlich gerade auch der Fall ist (chronische Wurzelentzündung) Sie meinte daraufhin, dass es durchaus daher kommen kann und es natürlich nicht von heute auf morgen wieder weg geht. Aber zur Sicherheit großes Blutbild gemacht. Ich soll mich halt beruhigen, Sie glaubt nicht das es was ernstes ist. Am nächsten Tag angerufen nach Blutbild gefragt, Werte in Ordnung, also auch keine leukämie.
Es vergingen einige Tage ohne jegliche Angst und Panik. Auch der Kontroll Termin verlief gut, der HNO meinte, er sei kleiner geworden, wieder etwas mehr Beruhigung bis heute. Mir tun seit ein paar Tagen der Nacken und Schulter weh, und seit heute auch noch der Rücken, rechte Seite unter den Rippen. Ich versuche die ganze Zeit nicht wieder in das Muster zu verfallen und zu googeln. Ich werd die Angst nicht mehr los.
Im Mai 21 möchten mein Partner und ich heiraten, ich habe Angst dies nicht zu erleben.

Kennt das jemand von euch?

07.11.2020 23:03 • 09.11.2020 #1


40 Antworten ↓


LeLion
Hallo Janina1309,

diese Probleme kennen viele sicher nur zugut, etwas überspitzt gesagt der kleine Zeh tat weh und nach Doktor Google sind wir unheilbar Krank.
Zum Glück konnten die Ärzte aber Entwarnung geben und eine Beruhigung (sofern man Sie zulässt bzw. zulassen kann ist eingetreten).

Die Symptome Schulter/Nacken/Rücken sind typische Beschwerden bei Angstzuständen, der Körper verspannt,
was zwar alles andere als angenehm ist aber zum Glück auch nicht gefährlich.

Wärme, Dehnübungen, Mass. schaffen hier meist eine Besserung.
Achtsamkeit um evtl. Ängste besser in den Griff zu bekommen kann ich auch empfehlen.

07.11.2020 23:18 • x 1 #2



Kummer und Angst eine schlimme Krankheit zu haben

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kleinpübbels
Ja, vor Jahren war ich so ähnlich unterwegs wie du. Und dann, das schlimmste, das googeln.
Versuch es zu reduzieren. Das endet eh immer mit irgendwas schlimmen. Hast du Kopfschmerzen, ist, ist es direkt ein Hirntumor. Und dann kommt die Panik...
Du bist wahrscheinlich sehr angespannt durch die Panik. Ich konnte letztens meinen linken Arm nicht mehr bewegen, weil ich so extrem angespannt war, daß war schon unheimlich
Einen Tag lang war ich felsenfest davon überzeugt : den Abend erlebst du nicht mehr. Naja, siehe da, ich lebe noch.
Du wirst bestimmt deine Hochzeit erleben und nicht schwer krank sein.
Bei mir ist durch eine chronische Verspannungen im Nacken ein Lymphknoten dauerhaft fühlbarer als der andere.
Am Anfang hatte ich auch Panik, aber es ist nichts. Versuch den Ärzten zu vertrauen, die meisten wissen schon was sie tun.

07.11.2020 23:21 • #3


Du bist angespannt und daher kommen die Schmerzen, die du im Moment hast. Entspanne dich, nimm ein warmes Bad, lass dich Massieren oder dehne deinen Nacken, die Schultern und den Rücken ganz bewusst.
Versuche nicht zu googeln und deinen Ärzten zu vertrauen. Ich weis selber, dass dies sehr schwer ist. Aber sie wissen schon wovon sie reden. Ich war selber die letzten Wochen immer wieder bei meiner Hausärztin, weil ich der Meinung war, dass ich irgendwas Schlimmes habe. Momentan ist es ein verschlossenes Nasenloch, bei dem ich nun die Angst habe, es könnte doch Corona sein. Jetzt habe ich eine Woche ohne Arztbesuch hinter mir (Tschaka! ).

07.11.2020 23:35 • #4


Janina1309
Vielen Dank für eure Worte.
Ich weiß auch nicht woher diese Angst kommt, ich war vorher lebensfroh und habe nie wirklich Beschwerden gehabt oder besser gesagt diese "Symptome"

07.11.2020 23:39 • #5


Janina1309
Im Moment achte ich auf jede Kleinigkeit an meinem Körper. Ich weiß ehrlich gesagt auch gar nicht wie lange ich diesen geschwollen Lymphknoten schon habe naja und dann noch der geschwollene Hals.. Es ist ein Teufelskreis

07.11.2020 23:46 • #6


Zitat von Janina1309:
Vielen Dank für eure Worte.Ich weiß auch nicht woher diese Angst kommt, ich war vorher lebensfroh und habe nie wirklich Beschwerden gehabt oder besser gesagt diese "Symptome"


Auch das kennen einige. Plötzlich ist diese Angst und Panik da. Hast du im Moment um dich rum viel Stress oder belastet dich die momentane Gesamtsituation? Gerade in der Coronazeit haben solche Beschwerden und Angsterkrankungen zugenommen.

Ich hab zwar schon von klein auf eine Neigung zu Ängsten. (Hat hier jedoch andere Gründe.) Hatte ich jedoch immer gut unter Kontrolle und sie waren nicht so präsent. Seit Mitte August kämpfe ich nun mit Angstzuständen, die von einer Erkrankung zur Anderen springen. Erst war es der Schlaganfall oder eine Hirnblutung, dann eine gerissen Arzerie, dann Angst wegen Darmkrebs, Magengeschwür usw. Nun eben das Nasenloch. Die Angst war plötzlich von da. Jedes Mal, wenn ein Arzt mich beruhigt hat, hat es nur paar Stunden oder Tage gehalten und dann kamen die Zweifel, da kein Ultraschall gemacht wurde usw. Mir würde eine akute Belastungsreaktion mit Somatisierungsstörung attestiert.

07.11.2020 23:58 • #7


Janina1309
Ja bei mir ist es auch so ähnlich.. Von einer Krankheit zur nächsten.. Ein zwicken hier und da und schon kommt Angst und Panik.. Kürzlich sind mir vermehrt besenreiser an mir aufgefallen Bauch und Beine.. Total Angst bekommen und gegoogelt, kann von der Pille kommen oder eben andere Erkrankungen.. Wieder tagelang Kopf zerbrochen und so geht's von einer Sache in die nächste..

Ich hab im März meine beste Freundin verloren, sie ist an hirntod gestorben nach einer OP am Kopf. Vielleicht kommt daher die Angst

08.11.2020 00:18 • #8


Zitat von Janina1309:
Ja bei mir ist es auch so ähnlich.. Von einer Krankheit zur nächsten.. Ein zwicken hier und da und schon kommt Angst und Panik.. Kürzlich sind mir vermehrt besenreiser an mir aufgefallen Bauch und Beine.. Total Angst bekommen und gegoogelt, kann von der Pille kommen oder eben andere Erkrankungen.. Wieder tagelang Kopf zerbrochen und so geht's von einer Sache in die nächste..Ich hab im März meine beste Freundin verloren, sie ist an hirntod gestorben nach einer OP am Kopf. Vielleicht kommt daher die Angst


Das tut mir leid. Vielleicht hast du da einfach etwas nicht ganz verarbeitet und das lastet nun auf dir. Ich habe zum Beispiel immer die Angst, alles zu verlieren. Es gibt nichts, worüber ich meckern könnte oder was ich verbessern würde und daher kommt dann meine Angst. Komisch. Anstelle, dass man einfach damit zufrieden ist. Vielleicht hast du unterbewusst auch Angst, weil es momentan schön ist und du dies eben verlieren könntest. Versuche dich zu entspannen und nimm die Erkenntnis an, dass du gesund bist. Gehe in dich und schließe versuche herauszufinden, was dich belastet. Schließe dann Frieden damit oder versuche es zu ändern, wenn du es ändern kannst. Achtsamkeit ist hier nicht verkehrt. Baue Pausen in deinen Alltag ein, in denen du dich ganz bewusst wahrnimmst. Achte auf dich selber. Genieße die Zeit und achte nicht so sehr auf deinen Körper. Wenn du merkst, dass du wieder zu viel grübelst, lenke dich sofort ab. Du hast die Macht über deine Gedanken, sobald sie ins negative gehen, dann drehe sie sofort ins positive. Sage dir innerlich: Stopp, so ist es nicht. Dann denke das Ganze im positiven.

08.11.2020 00:44 • #9


Janina1309
Eigentlich ging es mir heute sehr gut, bis ich wieder angefangen habe nachzudenken.
Ich bin 29 Jahre, und Raucherin..Heute kam mir die Frage warum ich mein leicht verschleimten Husten nicht mehr los werde.. Naja und wieder Dr. Google gefragt copd kam als erstes und dann lungenkrebs usw...
Es ist ein Teufelskreis und so langsam glaube ich, die halten mich alle für bekloppt

08.11.2020 20:43 • #10


Zitat von Janina1309:
Eigentlich ging es mir heute sehr gut, bis ich wieder angefangen habe nachzudenken.Ich bin 29 Jahre, und Raucherin..Heute kam mir die Frage warum ich mein leicht verschleimten Husten nicht mehr los werde.. Naja und wieder Dr. Google gefragt copd kam als erstes und dann lungenkrebs usw...Es ist ein Teufelskreis und so langsam glaube ich, die halten mich alle für bekloppt


Nein. Ich hab bis vor 4 Jahren auch geraucht und das nicht gerade wenig. Hatte da immer einen Husten. Versuche einfach nicht mehr zu googeln oder dir Gedanken zu machen. Ich weis selber, dass es leichter gesagt, als getan ist. Bei mir ging es so weit, dass mein Mann mir eine App aufs Handy installiert hat, mit der er mir jegliche Gesundheitsseiten gesperrt hatte. War daheim dann besser, hab dann jedoch in der Arbeit gegoogelt.

08.11.2020 21:01 • #11


Janina1309
Ich habe kürzlich erst versucht aufzuhören mit dem Rauchen aber dann kam wieder so eine Angst und da beruhigte mich natürlich die kippe
Ich hab es nicht doll mit dem Schleim aber eben am Tag über verteilt.. Wenn die Angst nicht wäre, sie kann so gemein sein

08.11.2020 21:15 • #12


Zitat von Janina1309:
Ich habe kürzlich erst versucht aufzuhören mit dem Rauchen aber dann kam wieder so eine Angst und da beruhigte mich natürlich die kippe Ich hab es nicht doll mit dem Schleim aber eben am Tag über verteilt.. Wenn die Angst nicht wäre, sie kann so gemein sein


Hatte ich damals auch. Was hab ich in der Früh oder zwischendrin gehustet und den Schleim ausgespuckt, weil der Geschmack einfach ekelhaft war. Hab unzählige Male versucht aufzuhören und es erst geschafft, als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin. Habe mich nach dem
Positiven Schwangerschaftstest hingesetzt und noch eine letzte Zig. geraucht. Seit dem habe ich keine mehr angefasst und seit einem Jahr, habe ich auch in Argen Stresssituationen keine Sehnsucht nach einer Zig. mehr. Mir hat hier dann auch eher der Sport geholfen.

08.11.2020 21:20 • #13


Janina1309
Wie lange hast du denn geraucht? Bei mir werden es nun 15 Jahre, ich hab echt schiss das ich jetzt dafür bestraft werde..

Ach eine Schwangerschaft ist was tolles aber damit bin ich durch, da muss ich mir wohl was anderes einfallen lassen

08.11.2020 21:23 • #14


Ich hab mit 15 angefangen und mit 28 aufgehört. Also ziemlich genau 13 Jahre. Mein Partner hat nie geraucht und immer in das eine Loch gebohrt.... Ich muss zugeben, ich habe damals gerne geraucht. Darum ist mir das auch so schwer gefallen aufzuhören. Mein Schwiegervater und meine Schwiegermutter waren auch extreme Raucher. Mein Schwiegervater hat mit 45 aufgehört, nachdem bei ihm Diabetes diagnostiziert wurde. Meine Schwiegermutter raucht heute noch heimlich mit ihrer Schwester. Sie hatte vor mehreren Jahren mit einem mords Tamtam aufgehört. Hat die ganze Wohnung neu gestrichen und richtig angegeben, weil sie das durchhält. Hat ein paar Monate funktioniert und dann hat sie es heimlich getan. Versteckt sich vor ihrem Mann, ihren Sohn und mir. Wir wissen es alle, aber sagen nichts ,weil sie so zumindest weniger raucht. Den Husten hat sie auch extrem. Reagiert auf Nebel usw. aber geht nicht zum Arzt. Egal was sie hat, da ist sie ein anderes Extrem.

08.11.2020 22:13 • x 1 #15


Janina1309
Na irgendwie kommt mir das bekannt vor, mein Partner raucht auch nicht, und mein Gott was ist er immer am schimpfen...
Ich geb zu, ich rauche auch gern, gerade in der Gesellschaft.. Da fällt es dann umso schwerer aufzuhören.
Ich war letzt Woche beim Arzt, abgehört und großes Blutbild gemacht, alles okay. Ich weiß nicht warum ich derzeit so angst habe... Ich erkenne mich irgendwie nicht wieder

08.11.2020 22:17 • #16


Janina1309
Meine Mama sagt immer "jaja der raucherhusten" wahrscheinlich hat sie auch recht damit, ihr geht es ziemlich genauso, quamlt seit 20 jahren und hat Husten..
Meine Ärztin meinte zu mir, ich solle mich da nicht rein steigern, für lungenkrebs bin ich zu jung

08.11.2020 22:22 • #17

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Drum versuche deine Gedanken ins Positive zu lenken. Hab ich bei der Meditation gelernt. Wir bestimmen alle selber was wir denken und auch wenn es schwer fällt, aber Übung macht den Meister.
Ich denke, dass du die schlimme Erfahrung mit deiner Freundin nicht ganz verarbeitet hast und wenn es bei dir gerade gut läuft und du es genießen könntest, bekommst du unbewusst Angst, dass es dir genommen werden könnte. Dann braucht es nur eine kleinen Auslöser und du bist in der Spirale gefangen. Dann treibt es dich von einer schlimmen Krankheit zur anderen. Wenn du auch noch Stress hast oder andere Faktoren hinzukommen, macht es das nicht besser. Versuche nur das Gute zu sehen und sage dir immer wieder, dass du gesund bist. Hole dir zur Not einen Ausdruck vom Blutbild. Versuche mach Entspannungstechniken zu erlernen. Mache Yoga oder Ähnliches. Glaube mir. Das wird helfen. Denn je weniger du verkrampfst, umso besser werden die Verspannungen. Rede über die Geschehnisse und wenn es dir mit deinen Partner oder einen anderen nahestehende Menschen nicht hilft, dann versuche eine Therapie. Das hilft.

08.11.2020 22:32 • #18


Zitat von Janina1309:
Na irgendwie kommt mir das bekannt vor, mein Partner raucht auch nicht, und mein Gott was ist er immer am schimpfen...Ich geb zu, ich rauche auch gern, gerade in der Gesellschaft.. Da fällt es dann umso schwerer aufzuhören. Ich war letzt Woche beim Arzt, abgehört und großes Blutbild gemacht, alles okay. Ich weiß nicht warum ich derzeit so angst habe... Ich erkenne mich irgendwie nicht wieder


Das hat Meiner nie verstanden. Er fragte mich immer, wie man nur gerne rauchen konnte. Komischerweise rieche ich den frischen Rauch auch heute noch gerne. Mittlerweile frage ich mich, wie er mich früher nur küssen konnte. Wenn ich dran denke, wie so mancher Raucher aus dem Mund riecht.

08.11.2020 22:34 • #19


Janina1309
Vielen Dank für deine Worte. Die beruhigen sehr.

Ja ich werde definitiv das Problem in Angriff nehmen und vielleicht mal Entspannungsübungen ausprobieren

08.11.2020 22:35 • x 1 #20



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