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Hellspawn78

Hellspawn78
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Hallo Ihr lieben.

Ich lebe jetzt seid Ende des letzten Jahres mit meiner Partnerin zusammen.
Es ist eine Frage an Euch Eltern, da ich kein Kind habe oder auch nie wollte.

Aber da ich meine Partnerin sehr liebe und auch Ihre Tochter mag hat sich das alles gut entwickelt.

Sicher gibt es auch mal Konkurrenz Kämpfe und die Kleine 7 Jahre testet gerade Ihre Grenzen aus wo es nur geht.
7 ist das neue 14 .

Was mir aber zu schaffen macht ist das wir wenig Privatleben haben.
Sie wurde mit einem Herzfehler geboren und lag ein Jahr nachts am Monitor, der Vater hatte sich dann auch nach 2 Jahren getrennt. So das Mutter und Kind quasi nur sich hatten und Eine extreme Bindung haben und beide zusammen im Bett geschlafen haben.

Seid dem ich da bin, hat es einges gedauert aber sie liegt jetzt in Ihrem Bett MIT im Schlafzimmer.
Es gibt aber auch Nächte wo sie wieder ins Bett will.
Und jeden Abend geht Mama mit Kind ins Bett was während der Schulzeit ab acht ist und es müssen immer noch ein bis 2 Hörspiel gehört oder Mama klettert noch mit ins Kinderbett und singt Lieder.

Oder am Tag müssen wir nur 2 Treppenhaus nach unten zum Auto gehen und sie flippt durch.
Obwohl sie sonst so taff und frech ist.

Bitte verurteilt mich nicht ich habe keine Kinder, aber ich finde das Verhalten beider sehr extrem .

20.08.2022 x 2 #1


55 Antworten ↓
Hoffnungsblick

Hoffnungsblick
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Zitat von Islandfan:
würde ich sie nur in Ausnahmefällen im Ehebett schlafen lassen, dh. bei Krankheit oder wenn das Kind Angst hätte. Ansonsten kann man Kinder sehr gut an ihr eigenes Bett gewöhnen,

Ja, das halte ich für sinnvoll. Hellspawn spricht ja nicht von einem rigiden Fernhalten vom Elternbett, sondern er ist flexibel.
Ja, man kann ein Kind an sein eigenes Bett gewöhnen. Es hängt ein bisschen von der Familienkultur ab. Man kann z.B. Kindern eine fortlaufende Geschichte zum Thema erzählen, wie z.B. ein Kind, oder ein Tier und seine Kameraden, seine Familie etc., beengt und sich gegenseitig einschränkend auf engem Raum leben und die Lösung besteht dann in einem schönen eigenen Bereich etc. Kinder in diesem Alter kann man weniger rational als viel mehr mit Geschichten, die Lösungsvorschläge enthalten, aus einem Dilemma helfen.

Zitat von Islandfan:
Viele Partner verlieren sich aus den Augen, weil sie keine Zweisamkeit mehr haben. Vor allem ist es für die Kinder auch besser, wenn ihre Eltern nicht am Limit sind, weil sie sich keine Zeit füreinander nehmen. Dabei kann man all das mit Regeln, die man von Anfang an aufstellen muss, schaffen.

Das kann ich nur voll unterstützen.

Zitat von Islandfan:
dass das Kind ständig im Fokus der Aufmerksamkeit steht, was dem Kind auch nicht gut tut,

Es kann sie auch überfordern, z.B. bei Helikoptereltern.

Zitat von miheda:
Mit einer 7-jährigen kann man ja reden, ihr erklären, sie hat ja schon eine gewisse Reife und versteht, was Babys nicht verstehen

Es ist wirklich ein Unterschied zwischen einem Kleinkind oder einer Siebenjährigen.
Reden hilft vielleicht nur teilweise. Ein schönes Bett herrichten, passende Geschichten erfinden und schöne Einschlafrituale sowie Geborgenheit und auch Sicherheit durch klare Regeln sind hilfreiche Wege der Umgewöhnung. Am Ende steht der Stolz des Kindes, wieder ein wenig selbständiger zu sein.

Zitat von Angor:
Auch wenn man seine Kinder über alles liebt und alles für sie tut, sollte man sich nicht zum "Skla ven " seiner Kinder machen.

Das wäre keine Liebe, sondern Liebesbedürftigkeit der Erwachsenen, die ihre Kinder abhängig machen wollen..


Der sehr erfahrene Leiter des Wiener Psychoanalyseinstituts Dr.Dr. Raphael Bonelli, den ich hier im Forum schon öfter zitiert habe, stellt das Paar in einer Familie oder Lebensgemeinschaft an die erste Stelle. Wenn es dem Paar gut geht, geht es auch den Kindern gut. Für mich ist das nachvollziehbar.
Es handelt sich bei einer solchen Ausrichtung nicht um rigide, starre Vorgaben, sondern um eine mit dem Leben fließende Grundeinstellung.

20.08.2022 15:45 • x 2 #54


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A


Kind noch bei Mama schlafen

x 3


Islandfan

Islandfan
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Ich habe bis zu meinem 9. Lebensjahr immer bei meinen Eltern im Bett geschlafen und heute tut es mir sehr leid, dass ich meinen Eltern damit die Zweisamkeit genommen habe. Klar war mir das als Kind nicht bewusst, aber rückblickend fand ich es falsch von mir.
Vielleicht bin ich auch kaltherzig, aber wenn ich Kinder hätte, würde ich sie nur in Ausnahmefällen im Ehebett schlafen lassen, dh. bei Krankheit oder wenn das Kind Angst hätte. Ansonsten kann man Kinder sehr gut an ihr eigenes Bett gewöhnen, wenn man es von Anfang an so macht. Ich sehe das in unserem Bekanntenkreis, da gibt es Eltern, deren Kinder immer im Ehebett schlafen und welche, die es konsequent ablehnen. Dreimal darf man raten, wer eine entspanntere Ehe hat. Viele Partner verlieren sich aus den Augen, weil sie keine Zweisamkeit mehr haben. Vor allem ist es für die Kinder auch besser, wenn ihre Eltern nicht am Limit sind, weil sie sich keine Zeit füreinander nehmen. Dabei kann man all das mit Regeln, die man von Anfang an aufstellen muss, schaffen.
Der Vergleich mit Zeiten der Industrialisierung sind hinfällig, denn auch wenn die Leute damals aus Platzgründen mit vielen in einem Zimmer geschlafen haben, haben die Kinder niemals so eine durchgehende Aufmerksamkeit bekommen, wie es heute der Fall ist. Kinder sind damals eher mitgelaufen.
Heute ist es so, dass das Kind ständig im Fokus der Aufmerksamkeit steht, was dem Kind auch nicht gut tut, so erzieht man sich die nächste unselbständige Generation.
Ist meine Meinung, nur theoretisch, weil ich keine Kinder habe.

20.08.2022 03:58 • x 2 #24


Zum Beitrag im Thema ↓


I
Wie steht es denn jetzt mit dem Herzproblem der Tochter ? Ist sie noch irgendwie anfällig oder ist sie mehr oder weniger gesund?
Ich kann verstehen, dass die Mutter ihr Kind auch nachts gerne im Auge hat, wenn es noch krank ist.
Ansonsten ist es wirklich Zeit, das Kind aus dem Schlafzimmer zu verbannen.
Hat sie denn ein eigenes Zimmer ? Kann man das vielleicht renovieren, schick machen...neues Bett.....
sodaß sie selber Spaß daran hat, in Ihrem Zimmer zu schlafen ?
Wenn die Tochter Ängste hat ( Eifersucht, Verlustangst oder vor Krankheitssymptomen) vielleicht an einen Kinderpsychologen denken?
So als letzte Maßnahme.

x 3 #2


Mariebelle
Hallo,

in euer Bett gehoert das Maedchen nicht.
Aber es gibt sowas wie Babyphone,so kann die Mutter hoeren,ob es der Tochter Nachts im eigenen Zimmer gut geht.

Die Sexualitaet sollte man nicht mit einem kleinen Kind im Zimmer leben.
Ggfs koennt ihr dann ja in der Uebergangsphase aus dem Zimmer gehen u danach wiederkommen.

x 3 #3


Sonja77
Ich kenne das "Problem"aus erster Hand…
Unser Sohn war als Baby schwer krank und musste monatelang täglich Ärztlich betreut werden….eine extrem harte Zeit für alle……
Dadurch habe ich zu meinem Sohn eine extrem enge Bindung aufgebaut eine Bindung die bestimmt über eine "normale"Mutter Kind Bindung hinaus geht……

Jedoch ist 7 Jahre schon ein Alter wo sie im Bett von Mama und Papa nicht mehr wirklich was zu suchen hat…..

Da muss deine frau wohl daran arbeiten denn ich denke das "problem"wird weniger das Kind sein sondern eher die Mama die wahrscheinlich nicht los lassen kann…..

Und Sexualität im Beisein einer 7 jährigen Tochter auch wenn sie schläft ist ein absolutes No Go finde ich…..

Arbeitet als paar an dieser Situation denn so ist es für alle kein guter Zustand und auch die Beziehung wird auf lange Sicht sehr darunter leiden

Ich wünsche euch drei alles gute

x 4 #4


F
Da kann ich NIEaufgeben nur zustimmen. Auch ich habe einen schwerstbehinderten Sohn. Er hat auch einen Herzfehler und leider noch viel mehr. Auf den Intensivstationen war ich immer an seiner Seite. Aber zu Hause kam er von klein auf in sein eigenes Zimmer. Hat der Monitor geklingelt, bin ich zu ihm gegangen. Mittlerweile hat er noch zwei weitere Geschwister. Wie sollte es funktionieren, wenn alle noch ins elternliche Bett krabbeln würden?
Wir haben (obwohl sie jetzt schon recht groß sind), weiterhin schöne kurze! Rituale beim Zubettgehen. Aber sie gehen in ihr eigenes Bett, im eigenen Zimmer und freuen sich sogar drauf!

x 4 #5


kritisches_Auge
Ich bin sehr erstaunt, ich kenne einige Siebenjährige die noch ab und zu zu ihren Eltern ins Bett krabbeln. Sicher nicht immer, aber eben möglich als Ausnahme und wenn ein Kind einmal Ängste hat, muss es nicht gleich zum Psychologen.

Ich finde den Fall sehr schwierig, wenn du durchsetzen willst, dass das Kind nie mehr in das Bett kommen darf, riskierst du, dass deine Freundin sich trennt.

In dem Fall würde ich mich zusammen mit meiner Freundin von einem Psychologen beraten lassen, es ist wichtig genug und ich finde da gehört eine Fachkraft mit Erfahrung her.

x 3 #6


Hellspawn78
Ich danke Euch allen schon mal für Eure Antworten....

Aber ich habe nirgends geschrieben das wir uns Vergnügen wenn Sie im Zimmer ist. Das geht ja gar nicht

x 3 #7


kritisches_Auge
Wenn ich deine Freundin wäre, würde ich mich auf eine fachlich gegründete Meinung von Experten einlassen, auf die Meinung meines Freundes den ich erst einige Monate kenne, nicht.

Laßt euch gemeinsam beraten.

#8


K
Also ich finde es nicht so unnormal, aber nun kommt die kleine in einem Alter Schule etc...die wollen dann schon irgendwann selber für sich sein.

Die Bindung ist sehr stark, vorallem wenn Jahre zuvor ,dieses Herzproblem präsent war, da hat sich das Ritual so eingespielt.
Macht spielerisch Stück für Stück eine Nächtliche Trennung....macht ihr ein Bett im Zimmer geschmackvoll...Prinzesinnen Bett mit Lichterkette oder was sie toll findet...

Mit den ganzen Hörspielen und Singen würde mir aber auf den Geist gehen, da sollte sie sich eine Sache aussuchen, eine Geschichte oder zusammen was singen.Das Hörspiel zum einschlafen..soll sie sich dann alleine anhören, haben wir als Kinder auch.
Wenns Ärger gibt dann muss man mal ne Ansage machen, dann gibt es dann mal kein Hörspiel, auch wenn es für die Mama hart ist.
Man lässt vieles durch gerade wenn das Kind sowas hatte. Aber dann haben die Kinder besonders schwer mal ein Nein zu akzeptieren. Aber das ist normal.Kann ich auch von der Mutter verstehen, aber die Erziehung kommt aber dann auch noch zu kurz.
Wünsche gutes Gelingen.

x 3 #9


Hellspawn78
Zitat von Orangia:
Wie steht es denn jetzt mit dem Herzproblem der Tochter ? Ist sie noch irgendwie anfällig oder ist sie mehr oder weniger gesund? Ich kann verstehen, ...

Also sie ist Quick lebendig turnt schwimmt und springt glücklich durchs Leben...
Beim Kardiologen waren aber immer mal Töne auffällig.

Diese Woche muss sie wieder hin.
Aber generell ist sie sehr wild und zufrieden....

Sie hat das größte Zimmer in der Wohnung und fühlt sich da auch wohl.
Bloß zum schlafen gehen muss sie in ihr anderes Bett bei uns im Zimmer gehen....
Und sie hat ein riesen Bett in Ihrem Raum.

x 1 #10


Hellspawn78
Zitat von Mariebelle:
Hallo, in euer Bett gehoert das Maedchen nicht. Aber es gibt sowas wie Babyphone,so kann die Mutter hoeren,ob es der Tochter Nachts im eigenen Zimmer ...

Danke mit dem Babyphone ist ein guter Tipp

x 1 #11


Hellspawn78
Zitat von NIEaufgeben:
Ich kenne das "Problem"aus erster Hand… Unser Sohn war als Baby schwer krank und musste monatelang täglich Ärztlich betreut werden….eine extrem ...

Vielen lieben Dank.

Ich möchte weder dem Kind ungerecht sein oder meiner Freundin....

Vielleicht sehe ich das zu eng?

Naja sie haben 5 j so gelebt das kann man wohl nicht sofort ändern zum glück ist ja jetzt im neben Bett aber halt mit im Raum....

x 2 #12


Hellspawn78
Zitat von Flaschengeist:
Da kann ich NIEaufgeben nur zustimmen. Auch ich habe einen schwerstbehinderten Sohn. Er hat auch einen Herzfehler und leider noch viel mehr. Auf den ...

Danke auch Dir gür Deine Erfahrungen und liebe Antwort.

#13


Hellspawn78
Zitat von kritisches_Auge:
Ich bin sehr erstaunt, ich kenne einige Siebenjährige die noch ab und zu zu ihren Eltern ins Bett krabbeln. Sicher nicht immer, aber eben möglich ...

Hallo

OJe nein ich kenne Kinder die wesentlich älter sind und auch gerne noch mal sich dazu legen....

Da bin ich der letzte der das nicht wollte, ich hab sie ja auch gerne , mal oder am Wochenende ist das ja ok, aber bitte nicht jede Nacht

#14


Mariebelle
Ich denke ein neuer Partner bringt immer das bisherige Leben von Mutter und Kind durcheinander.
Das ist normal und braucht Zeit fuer alle.

x 3 #15


Hellspawn78
Zitat von kritisches_Auge:
Wenn ich deine Freundin wäre, würde ich mich auf eine fachlich gegründete Meinung von Experten einlassen, auf die Meinung meines Freundes den ich ...

Wir reden da sehr offen miteinander drüber sie bereut es selbst das nicht eher den Abkapslungs Prozess verpasst zu haben. Und uns ist BEIDEN klar das die Brechstange da nichts nützt mir ging es bloß darum von andren Eltern Erfahrungen zu lesen.

Ich tue meine Meinung kund aber ich setze sie nicht unter Druck.

x 1 #16


Hellspawn78
Zitat von kirasa:
Also ich finde es nicht so unnormal, aber nun kommt die kleine in einem Alter Schule etc...die wollen dann schon irgendwann selber für sich sein. ...

Vielen lieben Dank das mit dem Zimmer Gemütlich machen und Rituale einführen ist eine schöne Idee.

DAnke für die viel Ratschläge und Austausch

x 1 #17

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kritisches_Auge
Meine Kinder durften zu mir ins Bett kommen wann immer sie wollten, ich finde es hartherzig ihnen das zu verbieten, manchmal wollen Kinder noch klein sein, das nennt man Regression.

Und meine Kinder hatten nie Probleme.

So wie ich das sehe, machst du es doch richtig.

x 1 #18


Hellspawn78
Zitat von Mariebelle:
Ich denke ein neuer Partner bringt immer das bisherige Leben von Mutter und Kind durcheinander. Das ist normal und braucht Zeit fuer alle.

Das stimmt auch wieder, es ist für mich ja ebenso alles neu mit Kind

x 1 #19


miheda
Wie wäre es mit einer Matratze, die man immer ein Stückchen weg rückt?!
So habe ich es bei meinem Sohn gemacht. Inzwischen legt er sich ins Nebenzimmer auf die Couch, da hat er unsere Nähe und es ist ok für ihn.

Das Kinder ein eigenes Zimmer haben, ist ja prinzipiell eine Entwicklung der Neuzeit, bzw. der Industrialisierung, grad mal 100-200 Jahre.
Natürlicher und sicherer ist es, als Gruppe zusammen zu schlafen, so greift der Säbelzahntiger nicht so schnell an 😊
Ich denke eine langsame konsequente Umgewöhnung ist durchaus zielführend.
Ich habe das meinem Sohn auch offen erklärt, dass ich es gern habe wenn er bei mir ist, aber das das nunmal nicht immer so möglich sein wird, und wir das einfach üben wollen, dass er alleine im Zimmer keine Angst entwickeln muss.

x 5 #20


A


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