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Hallo zusammen!
Ich wollte fragen ob mir jemand einen Tipp geben kann. Ich habe heute im Internet von einem Mädchen gelesen, welches mit 12 Jahren an einer starken Grippe gestorben ist. An sich mach ich mir jetzt nicht unbedingt sorgen, dass mir das auch passieren könnte. Mein Problem ist: Ihre letzten Worte waren: Mama, ich sterbe.

Ich weiss nicht warum aber es trifft mich extrem und ich versetze mich immer in die Lage der Familie oder in die Lage der verstorbenen Person. Wie sie sich gefühlt hat als sie starb, dass sie es gemerkt hat und das sie es sogar noch ihrer eigenen Mutter gesagt hat, obwohl sie weiss, dass sie ihr nicht mehr helfen kann.
Hat mir jemand Tipps wie ich aufhören kann ALLES schlimme auf mich zu übertragen? Ich war früher genau das Gegenteil aber seit etwa 2 Jahren ist es echt schlimm bei mir.

Ich Danke euch schon im Voraus!

29.09.2019 16:16 • 30.09.2019 #1


13 Antworten ↓


The_Nexus_Bloom
Ich habe das auch oft. Das einzige, was mir dann hilft, ist, mich selbst dazu zu zwingen, an was Anderes zu denken. Oder mich sonst irgendwie abzulenken.

Aber grundsätzlich ist es eigentlich was Gutes, wenn man sehr empathisch ist.

29.09.2019 16:37 • x 2 #2


Ja ich weiss. Das Problem an der Sache ist, dass ich mich ZU sehr reinversetze und nicht nur mitfühlend bin, sondern Schlussendlich wirklich das Gefühl habe, als ob ich in dieser Situation bin.

29.09.2019 16:44 • #3


The_Nexus_Bloom
Was ich mich halt frage: Ist es wirklich ein Problem des Mitfühlens oder geht es eher in Richtung Zwang? Bei mir ist es halt zum Beispiel wirklich so, dass ich ein extrem starkes Bedürfnis entwickle, mich in diesen Gefühlen zu "suhlen".

Ist es bei dir vielleicht ähnlich? Oder kannst du sagen, wieso du dich selbst nicht davon abhalten kannst, solche Gedankenspiele so weit zu treiben?

29.09.2019 16:54 • x 1 #4


Ich habe schon lange angst davor jung zu sterben und wenn ich dann etwas höre von einer jungen Person die gestorben ist mach ich mir halt direkt sorgen.

29.09.2019 18:17 • #5


The_Nexus_Bloom
Also geht es speziell um dieses Thema? Bei anderen traurigen Dingen hast du das nicht so extrem?

29.09.2019 18:52 • #6


Es geht vorallem um das Thema Tod. Meist eigentlich um junge Menschen die plötzlich sterben.

29.09.2019 18:53 • #7


The_Nexus_Bloom
Aber dann sagst du ja eigentlich schon selbst, dass es ein Trigger für dich ist und du in dem Bereich einfach eine starke Angst hast. Da könntest du vielleicht ansetzen. Machst du eine Therapie?

29.09.2019 19:00 • #8


Nein ich mache keine Therapie. Ich würde eigentlich gern, weil ich der Meinung bin das ich langsam ein Hypochonder werde aber meine Mutter ich nicht gleicher Meinung. Ich habe im Moment einige Arzttermine und muss auch MRT machen. Wenn nichts raus kommt werde ich bestimmt sowieso in Therapie geschickt, weil mich dann jeder als psychosomat und hypochonder bezeichnet.

29.09.2019 19:04 • #9


Safira
Hi Ami, ich glaube das solche Post´s Dich einfach total antriggern, weil Du selber große (panische) Angst vor dem Tod hast. Gehe solchen Geschichten lieber aus dem Weg und mache eine Therapie. Diese Angst hat sicher eine Ursache, der Du ja mal auf den Grund gehen könntest mit professioneller Begleitung, damit Du den Tod, (wenns gut läuft) als etwas normales sehen könnest.

29.09.2019 19:27 • #10


Ich hoffe einfach das ich bald eine (hoffentlich) richtige und nicht gefährliche Diagnose vom Arzt bekomme, damit ich mich endlich auf andere Dinge fixieren kann. Mein Angst ist nicht der Tod an sich, sondern jung zu sterben und meine Familie trauernd zurück zu lassen. Dieser Gedanke macht mich echt fertig...vorallem wenn ich dann eben solche Geschichten höre.

29.09.2019 19:30 • #11


Safira
ja, das spielt da alles mit rein ums Thema sterben. Ami, ist denn jemand gestorben in Deiner Familie? Was glaubst Du womit diese Angst angefangen hat?
Auswelchem Grund wurde das MRT angeordnet?

29.09.2019 19:33 • x 1 #12


Orangia
Ich hab grad gesehen, dass du erst 15 Jahre alt bist.
Du solltest nochmal das Gespräch mit deinen Eltern suchen.
Vielleicht gibt es in eurer Nähe einen Jugendpsychologen ?

29.09.2019 19:36 • x 1 #13


Ja meine beste Freundin ist vor 3 Jahren gestorben. Meine Grosseltern und mein Onkel.

Das MRT wird gemacht weil ich seit 6Monaten an Schwindel, Benommenheit, Kribbeln in Armen und Beinen, Extreme Müdigkeit und an Sehstörungen (Farbflecken und blitze und manchmal verschwommen) sehe.


Ich glaube ich habe mich durch meine Symptome und eben die Todesvorfälle in etwas reingesteigert und komme nicht wirklich da raus.

!Ich habe noch vergessen zu sagen: Ich leide auch an extremer vergesslichkeit, konzentrationsschwierigkeiten und kopfschmerzen!

30.09.2019 06:36 • #14




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