Schisserle
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Ich habe so schwer damit zu kämpfen, es reist mich immer wieder zu Boden!
Entschuldigt für den langen Text und danke fürs Lesen
• • 01.09.2017 #1
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Schisserle
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• • 01.09.2017 #1
Trixie90
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• x 1 #2
x 3
Schisserle
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• #3
regenwetter
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• x 2 #4
kl-Schnecke
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• x 1 #5
Vater_14
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• x 1 #6
Schisserle
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Zitat von Vater_14:Hallo Schisserle,
es tut mir sehr leid für Dich, dass Deine Oma gestorben ist.
Ich hatte eine sehr enge Bindung zu meinem Großvater und eigentümlicherweise hat er meine Einstellung zum Tod maßgeblich beeinflusst.
Am Abend vor seinem Herzinfarkt (ich war 7 Jahre alt) saßen wir im Wohnzimmer und haben ausgerechnet über den Tod geredet.
Mich haben damals die philosophischen Fragen, wo komme ich her, welchen Sinn hat meine Existenz und wo gehe ich hin, sehr interessiert.
Mein Großvater meinte, der Tod wäre nur ein Übergang ins Unbekannte und dass man sich davor überhaupt nicht fürchten muss.
Ich erinnere mich noch wie heute daran, dass es nach Franzbranntwein gerochen hat, weil er sich damit sein schmerzendes Handgelenk eingerieben hat.
Na ja, am nächsten Tag ist er dann gestorben und ich war wahnsinnig traurig, aber gleichzeitig war das auch so sinnhaft nach dem Abend und dem Gespräch...
Ich habe darauf bestanden zur Beerdigung zu dürfen und das wurde mir auch gewährt. Es war meine erste.
Zu der Zeit konnte ich schon ein wenig Gitarre spielen und habe an den Tagen danach oft "schade, dass Du gehen musst" von Reinhard Mey gesungen.
Das hat mich irgendwie getröstet (der Rest der family hat geheult, wenn er an mir vorbei musste...) und ich habe selbst jetzt immer noch das Gefühl, er ist auf eine seltsame Art da und hat ein Auge auf mich.
Ich bin schon gut über 50J alt und denke immer noch fast täglich an meinen Opa und die guten Gespräche mit ihm.
Es sind die besonderen Menschen, die in Erinnerung bleiben und Deine Großmutter gehört bestimmt dazu, weil Du ihr Andenken in Ehren hältst.
Herzliche Grüße
Vater_14
• #7