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24

vonnchen
Weine ruhig, ich bin fast froh wenn ich weinen kann, während ich panik habe, weil dann baut sich die angst irgendwie bei mir immer total ab und ich bin im element weinen und nicht mehr bei der panik. Weine ruhig, ist nicht schlimm.

05.05.2015 22:00 • #21


Hormone darf ich nicht.
Bin übergewichtig und habe Probleme mit Venen...
Und nehme 7 verschiedene Medikamente am Tag.

Wird schon

05.05.2015 22:01 • #22



Ich schaffe die OP nicht

x 3


vonnchen
Für euch beide bei den op' s das Beste und schnelle Genesung!

05.05.2015 22:01 • x 1 #23


Adea
...und wenn man weint, können die Menschen besser auf einen reagieren, als wenn man wie erstarrt bleich in die Gegend starrt.

Von mir auch euch beiden alles Gute für die Op.

GlG Adea

05.05.2015 22:07 • x 1 #24


Vielen Dank für die vielen Zusprüche. Ich bin gerade nur total unsicher ob ich das alles wirklich will. Dieser ganze Krampf schwanger zu werden. Gestern als ich im Bett lag, hatte ich wieder total Herzstolpern. Ich denke eine OP wäre da nicht so gut. Irgendwie habe ich so ein komisches Gefühl, das es nicht gut ausgeht. Es ist nur ein Gefühl. Ich denke, wenn es nicht klappt dann soll es so sein. Mir hat mal ein Arzt gesagt, wenn ich Endometriose habe, dann habe ich ein Problem. Selbst wenn ich operiert werden würde, die ganze schei. kommt wieder. Geld für eine künstliche Befruchtung haben wir nicht, ehrlich gesagt will ich das auch nicht. Hormone darf ich eigentlich wegen meiner Migräne auch nicht nehmen. Im Grunde genommen bringt es also nichts. Es tut sehr weh aber dieser innerliche Stress macht mich kaputt.

Lg kad

07.05.2015 17:48 • #25


Icefalki
Kad, es bringt dir eine Diagnose. Ich formuliere es mal anders. Wegen meiner zahnarztphobie habe ich mir einen Weisheitszahn nicht ziehen lassen, der im Oberkiefer meinen gesamten Frontbereich verschoben hat. Sah jahrelang nicht so doll aus.
Dann würde es immer unansehnlicher. Sprich, ich ließ ihn ziehen und habe meine frontzähne schön gerade und überkronen lassen. Hätte ich das Prozedere "Weisheitszahn" früher in Angriff genommen, wäre der Rest nicht nötig gewesen. Und es war noch nicht mal schlimm, das mit dem Weisheitszahn ziehen.

Also, Narkose haben wir dir erklärt. Ausgeliefertsein und kontrollverlust ist dein Thema zur angsterkrankung.

Den Rest entscheidest natürlich du allein. Du kannst dir dein Leben von der Angst diktieren lassen , oder eben nicht. Wie gesagt, denke an meinen blöden Zahn, der dann doch raus musste. Früher wäre deutlich besser gewesen.

07.05.2015 18:24 • #26


Zitat von Kad:
In 3 Wochen soll ich operiert werden aber ich glaube ich schaffe das nicht. Mir ist jetzt schon übel und ich bekomme Herzrasen, wenn ich daran denke. Ich habe total Panik vor der Narkose. Das Gefühl auf einmal weg zu sein und nicht zu wissen, ob man wirklich wieder aufwacht bereitet mir total Panik. Alle sagen, dass es nicht schlimm ist aber das hilft mir im Moment nicht so wirklich, weil ich da ja alleine durch muss. Ich habe Angst vor dem Gefühl des Einschlafens, des auf einmal weg seins und natürlich auch vor dem Aufwachen und vor den Schmerzen danach + Übelkeit und Erbrechen.
Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Ich könnte die OP absagen aber dann werde ich wohl nie Kinder kriegen, dann wäre dieser Wunsch begraben. Ich weiß aber auch nicht, ob ich, wenn ich da bin es auch wirklich durchziehe oder ob ich im letzten Moment weglaufe. Ich weiß, dass ich mir selber im Weg stehe aber die Angst ist einfach so groß. Ich könnte gerade echt heulen, weil ich so verzweifelt bin:-(

lg

Kad

Hi Kad
Du weisst aber schon, dass Du auch morgen vom Auto überfahren werden kannst?
Im Grunde genommen kann Dir alles aber auch nix passieren.
Ich denke, die Angst vor der OP ist vollkommen normal und vielleicht bekommst Du ein paar Beruhigungsmittel.
Aber die Überwindung und sich dem hinzugeben wäre ein Stück in ein für Dich besseres Leben.

07.05.2015 19:05 • #27


Ich weiß das. Es ist nur so schwer sich dem zu stellen. Ich fange jetzt auch noch mal eine Therapie an. Es ärgert mich selber total. Ich habe halt total Panik davor. Ich hoffe ich schaffe es. Ich glaube wenn ich dann da bin, renne ich noch raus aus der Praxis.

Glg

Kad

07.05.2015 20:36 • #28


anna24
Hallo kad,

als ich operiert wurde habe ich extreme geweint dann haben mir die so ein starkes Beruhigungsmittel gegeben das ich nur noch mitbekommen habe das ich mich rüber geleckt habe und Zack hab ich geschlafen und dann haben sie nur gewartet bis ich einmal die Augen aufgemacht habe und dann bin ich wieder im Zimmer aufgewacht.

Also Kopf hoch du schaffst das und denke an das was du danach davon hast

Lg anna

07.05.2015 20:49 • #29


Danke:-) Das würde ich mir wünschen. Das ich gar nicht mitbekomme wie ich in den op komme. Aber da es ambulant ist, sehe ich da eher schwarz. Allerdings kann man mir wohl vorher etwas spritzen. Hoffe ich..

Lg

07.05.2015 21:04 • #30


anna24
Also wenn du dich so aufführst wie ich dann werden sie dir was spritzen ich hab geheult als würden die mich in den Tod schicken, aber der hätte auf mich gewartet wenn ich nicht die op gehabt hätte.

Es wäre gelogen wenn ich jetzt sagen würde ich habe jetzt keine Angst mehr davor die habe ich trotzdem sogar sehr große ich habe auch extreme Angst vor einem kontrollverlust aber probiere dich wirklich auf das zu konzentrieren was du danach haben kannst nämlich ein BABY

07.05.2015 21:20 • #31


Frollein
Ich verstehe nicht ganz, warum du den ambulanten Weg wählst? Gerade als Angstpatient hilft einem eine Vor- und Nachversorgung OP doch viel mehr falls man eine Attacke bekommt! Mir wurde sogar schon angeboten eine kleine Sonografie wegen der Angst vor dem Kontrastmittel mit einer Übernachtung zu machen... Es hat ja keiner was davon, wenn du Panik in ner Praxis kriegst und da alles lahm legst. Im Krankenhaus kann man dich schon bei Ankunft mit Mittelchen so beruhigen, dass du es durchstehen kannst! Vielleicht wäre das noch mal eine Überlegung wert?

07.05.2015 22:09 • x 1 #32


Dubist
Zitat von Kad:
In 3 Wochen soll ich operiert werden aber ich glaube ich schaffe das nicht. Mir ist jetzt schon übel und ich bekomme Herzrasen, wenn ich daran denke. Ich habe total Panik vor der Narkose. Das Gefühl auf einmal weg zu sein und nicht zu wissen, ob man wirklich wieder aufwacht bereitet mir total Panik. Alle sagen, dass es nicht schlimm ist aber das hilft mir im Moment nicht so wirklich, weil ich da ja alleine durch muss. Ich habe Angst vor dem Gefühl des Einschlafens, des auf einmal weg seins und natürlich auch vor dem Aufwachen und vor den Schmerzen danach + Übelkeit und Erbrechen.
Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Ich könnte die OP absagen aber dann werde ich wohl nie Kinder kriegen, dann wäre dieser Wunsch begraben. Ich weiß aber auch nicht, ob ich, wenn ich da bin es auch wirklich durchziehe oder ob ich im letzten Moment weglaufe. Ich weiß, dass ich mir selber im Weg stehe aber die Angst ist einfach so groß. Ich könnte gerade echt heulen, weil ich so verzweifelt bin:-(

lg

Kad



Liebe Kad,
es ist schlimm, wenn man keine andere Möglichkeit hat. Am liebsten würdest du flüchten, vor der Op fliehen. Sie scheint unvermeidbar. Du siehst keinen anderen Ausweg mehr, als entweder die Op absagen oder durch eine grosse Angst gehen zu müssen.
Manchmal muß ein Mensch durch eine grosse Angst gehen, damit sein Leben wieder besser und schöner wird.
Die Angst ist manchmal ein Schutz, aber oft auch ein grosses Hindernis, dass das Leben wieder besser und schöner wird.
Weißt du, es gibt etwas was größer ist als wir menschen, dieses Etwas kann die Hände über dir halten bei der Op, dass dich tiefen Frieden erfüllt. Du getrost und voller Frieden in die Op gehen kannst.
Ich würde dir auch raten die Patientenbeurteilungen der Praxis mal durchzulesen, oft findest die du im Internet ganz easy. Finde es auch etwas ungewöhnlich, daß du ambulant das machen willst.
Wäre stationär nicht doch besser?
Ein Krankenhaus die solche Eingriffe sehr oft gemacht hat und wo du auch über Nacht jederzeit eine Schwester erreichen kannst?
Wenn man die End. gut entfernt, sowie die Zyste kann es gut möglich sein, daß du wieder ganz gesund wirst.

Ich wünsche dir tiefen Frieden. Fühle dich begleitet und behütet.
Und dann entscheide richtig, wie es für dich stimmig ist.


Dubi

08.05.2015 08:58 • x 1 #33


Zitat von Flocke_79:

Ich weine immer ganz doll und jemand muss mir Händchen halten und mir versprechen auf mich aufzupassen


Wie süß, das kenne ich auch von mir. Finde ich toll, das macht uns Menschlich,

08.05.2015 10:32 • #34


Hi,

lieben Dank für die vielen Worte.

@Dubist auch für Deine:-)

Ich habe mich bewusst für eine ambulante OP entschieden, weil ich gerne zu Hause in meinem Bett schlaffen möchte, ich möchte nicht die Nacht in einem Krankenhaus bleiben. Ich habe eine Abneigung gegen Krankenhäuser, auch wenn ich in einem arbeite:-) Die Ärzte sind 24 Stunden erreichbar nach der OP, wir haben aber auch ganz in der Nähe 1 Krankenhaus.
Mein Freund meinte scherzhaft, ich kann dich auch wiederbeleben:-) Sehr beruhigend für mich:-(

Die Praxis, wo ich es machen wollte, wurde mir emfpohlen, sie hat einen sehr guten Ruf, insbesondere die Ärzte. Die Ärztin, die mich operiert ist eine ganz liebe und ruhige Ärztin, die sich viel Zeit für die Patienten nimmt. Sie hat mir erzählt, dass es bei Ihnen sehr persönlich zugeht, man wird die ganze Zeit betreut, anders wie in einem Krankenhaus, das ist mir wichtig. Es ist aber auch ein Krankenhaus genau gegenüber, wenn mal etwas sein sollte. Sie meinte ja auch, dass die Narkose sehr gut vertragen wird, die die benutzen.

Es ärgert mich total, dass ich mir selber im Weg stehe mit meiner Angst, ich würde mich selber ärgern, wenn ich es nicht mache, ich laufe da ja schon 1 Jahr mit rum, immer in der Hoffnung es passiert noch ein Wunder. Aber immer und immer wieder bekomme ich diese Katastrophengedanken, was alles bei der OP passieren kann oder wie es mir danach geht, habe ich eine Drainage bekomme ich einen Katheter etc....

Unser Azubine wurde im Februar operiert. Ihr wurde der Blinddarm entfernt, sie meinte auch die Narkose ist nicht schlimm und geht ganz schnell, sie hat auch die Luft vom Gas im Bauch überhaupt nicht bemerkt.

Hhm, gleich habe ich eine Doppelsitzung bei meinem Therapeuten, ich bin gespannt, was er meint...

glg

Kad

08.05.2015 14:48 • #35


Dubist
Was hat dein Therapeut gemeint?
Ich hoffe du kannst inneren Frieden finden und den Weg gehen, der für dich dann richtig ist.
vielleicht bekommst du die Wegweisung die du brauchst.
Du hast ein gutes Gefühl bei der Ärztin. Du kannst dankbar sein, daß es so gute medizinische Versorgung in Deutschland gibt.
Man denkt vor so Sachen bestimmt zuviel und dann auch das Falsche. Du brauchst posetive Dinge, die deine Angst lindern und nicht negative angstmachende Dinge.

08.05.2015 17:45 • #36


Adea
Hallo Kad,

verstehe ich sehr gut, dass du zu Hause schlafen willst und nicht im Krankenhaus bleiben magst. So geht es mir auch.

Der Gedanke, schnell wieder nach Hause zu dürfen, wirkt bei dir bestimmt angstmildernd.

Mir fiel noch ein, wenn der Eingriff gefährlich wäre, würde er nicht ambulant gemacht. Vielleicht beruhigt dich das ein klein wenig.

Liebe Grüße, Adea

08.05.2015 17:59 • x 1 #37

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Hi,

komme gerade von der Therapie, die Doppelsitzung war besser als die Einzelsitzungen man kann viel mehr besprechen, wir haben versucht zu erforschen, warum ich so eine Angst vor der Narkose habe und warum ich so negativ denke. Mein Therapeut hat mich gefragt, warum ich Angst vor dem Tod habe, das ist eine schwierige Frage, vor dem Tod direkt habe ich nämlich keine Angst, sondern eher vor dem Sterben vor dem Nichts. Anderseits denke ich auch, dass man sich wiedersieht auf der anderen Seite:-) Ich glaube an viele Statistiken, die es gibt. Er hat mich gefragt, warum ich nicht an die Statistiken glaube, dass alles gut geht und heutzutage fast keiner mehr an einer OP stirbt, es sei denn er ist wirklich sehr krank.
Wenn man mal darüber genauer nachdenkt, hinterfragt man es wirklich ein wenig. Er meinte Angst haben ist normal, die hätte jeder, die will er mir auch nicht nehmen aber ich tue mit der OP auch etwas Gutes, es ist so wie du (Dubist) geschrieben hast am Ende des Weges führt es zum Ziel, das muss ich mir vor Augen halten. Eigentlich ist die OP wie eine Befreiung, weil ich dann weiß was los ist. Ich muss nur irgendwie versuchen mich innerlich noch mehr zu beruhigen und aufzuhören die Katastrophengedanken zu haben.

glg

Kad

08.05.2015 18:58 • #38


Frollein
Ich glaube, ich habe absolut gar keine Angst vor dem Tod, sondern vor Schmerzen.
Ich hab eigentlich auch immer gedacht, hauptsache raus aus dem sterilen Laden voller weißer Kittel und Nadeln und der Geruch dazu aber seitdem ich unter Panikattacken und der Hilflosigkeit dabei leide, weiß ich die Rundum-Betreuung bzw. Hilfe per Knopfdruck echt zu schätzen. Das entspannt mich direkt und hat mich in der Akutzeit echt aufgefangen.. hatte aber auch Glück und gute Pfleger und eine sensationelle Ärztin.
Zuhause muss der Notarzt oder Rettungswagen halt auch erst mal kommen... aber das muss eben jeder selber entschieden, wie es erträglicher ist bzw. die Angst unter Kontrolle gehalten werden kann!

Ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin alles Gute! Du hast dich, denke ich, schon entschieden und bist stark genug, die Angst in die Schranken zu weisen und es durchzuziehen. Abgesehen von der danach hoffentlich positiven Diagnose für dich, wirst und kannst du danach enorm stolz auf dich sein!

Und ja... 50 Minunten Therapie finde ich auch maximal nach einer intensiven Therapie als Wiedereinstieg in die Normalität bzw. einem Leben ohne Therapie sinnvoll. Das reicht einfach nicht für einen jeweils sanften Einstieg und ein nicht so abruptes Ende... und schon gar nicht um eine ganze Woche zu resümieren oder aufzuarbeiten! Naja, so ist das System nun mal

08.05.2015 19:45 • #39


Dubist
Es ist sicher schwierig sich einer Op zu unterziehen, wenn man(noch) keine Schmerzen hat und kaum bis keine Beschwerden. Deine Zyste oder die Wucherungen scheinen dir ja kaum Schmerzen zu bereiten oder?
Und der Mensch läßt sich ja ungerne operieren, wenn er kaum Beschwerden hat.
Von manchen Verrückten abgesehen, die sich Schönheitsbehandlungen unterziehen, die oft völlig unnötig sind.

Die Zyste könnte aber auch platzen, mutieren, wer weiß das schon?
Ich glaube bei manchen Dingen die da nicht hingehören, ist man einfach heilfroh wenn man sie los ist.
Gehört die Zyste dorthin, gehören die Wucherungen in den Unterleib?
Nein! Ganz deutliche Aussage, dein Körper ist dazu erschaffen gesund und frei von Belastungen zu werden, dass nennen wir es mal Unrkraut dort unten entfernt werden darf. Und du solltest vor Dankbarkeit nur so strotzen, über das gute Ärtzeteam wo sich um dich bemühen wird. Fehler oder unvorgesehene Dinge sind eher die Ausnahmen! Wohlgemerkt.


Ich wünsche dir neue Kraft und Ruhe!
Und meistens passiert auch das nicht wovor ein Mensch solche Angst hat.

09.05.2015 17:39 • #40



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