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Hallo Zusammen
I h leide schon seit 3 Jahren an PA und an der Angst zu ersticken, diese angst tritt überall auf, sogar zu Hause. Ich weiss mir einfach keine Rat mehr. Momentan bin Ich in Hypnose-Behandlung, doch das hat mir bis jetzt noch nicht wirklich geholfen:(
Bitte helft mir. Über Tips und beruhigende Worte oder Fakten würde Ich mich sehr freuen.
Ich würde mich natürlich auch freuen, wenn sich Leute melden um Erfahrungen und Lösungen auszutauschen:)

LG Larissa

12.03.2012 22:59 • 15.03.2012 #1


2 Antworten ↓


Hallo Larissa,

Ratschläge gibt es viele - sie umzusetzen und persönlich anzunehmen ist dann das schwierige
Hast du den auch schon Gesprächs-Therapie versucht? Hast du mit deinem Hausarzt/-Ärztin darüber gesprochen?

Beruhigenden Worte finde ich auf Anhieb nicht - sorry.
Gibt es irgendeine Sache bei der du dich wohl fühlst, die du gerne machst? Vielleicht kann man dran ansetzen?

LG, Isie.

12.03.2012 23:03 • #2


Liebe Larissa,

hast Du es schonmal mit einer Verhaltenstherapie versucht?? Die bringt bei Panikattacken die größten Erfolge, weil Du lernst wie sich die Angst äußert und dass durchaus normale Köperreaktionen und Symptome, wie Schwindel nach schnellem Aufstehen oder Kurzatmigkeit bei schnellem Laufen, vollkommen normal und harmlos sind. Vielleicht solltest Du das bei Deinem Hausarzt ansprechen und Dich ggf. zu einem Psychotherapeuten in der Nähe überweisen lassen.

Beruhigen kann ich Dich dahingehend, dass man bei Angst in keinem Fall ersticken kann. Sowas passiert einfach nicht. Atmung ist ein Reflex. Die passiert ohne das wir was merken oder irgendwas dazu beisteuer. Dein Problem aufgrund der Angst wird sein, dass Du versuchst etwas zu beeinflussen, was ohne Dein Zutun wunderbar funktioniert. Viele Paniker atmen zu schnell und zu flach über die Brust anstatt tief und langsam über den Bauch. Dadurch kommt es zur Verspannung des Brustorbes und Du bekommst ein Engegefühl und Angst. Das ist aber nicht gefährlich und kann in keinem Fall zum Ersticken fühlen. Vielleicht hyperventilierst Du auch, d.h. Du atmest viel zu schnell und zu flach und bekommst Krippelgefühle in den Händen, im Gesicht oder den Beinen. Auch das ist nicht gefährlich nur äußert unangenehm. Obwohl Dir das Gefühl suggeriert, dass Du keine Luft oder zu wenig bekommst ist nämlich genau das Gegenteil der Fall. Du überatmest! Du hast dann soviel Sauerstoff intus, dass Du locker nen Marathon rennen könntest, da Du Dich aus Angst aber nicht bewegst, kommt es zu den unangenehmen Nebenerscheinungen. Alles nicht gefährlich und Dir kann nichts passieren. Das Beste ist in dem Fall, wenn Du Dich bewegst, hin und herläufst und falls es gar nicht geht, kurz in Deine hohle Hand atmest, dann verschwinden alle Symptome in ein paar Minuten.

Nur Mut, Panikattacken sind heilbar und der Weg ist zwar schwierig und manchmal steinig, aber es lohnt sich auf jeden Fall und wenn Du einmal gelernt hast, damit umzugehen, haut Dich so leicht nichts mehr um. Trau Dich einfach.

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.

LG ckbe

15.03.2012 18:31 • #3




Dr. Reinhard Pichler