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Hallo,

schon seit einigen Jahren stelle ich mir die Frage, wie wir unsere Haustiere absichern können. Wir sind ein Ehepaar mittleren Alters mit sehr wenig Kontakt zu unseren Familien, und seit unsere Umzug in den Norden des Landes haben wir auch keine Freundschaften knüpfen können. Kinder können wir keine haben. Mit den Kollegen stehen wir uns auch nicht so eng, dass sich daraus Freundschaften ergeben würden, und den Nachbarn geben wir maximal den Briefkastenschlüssel, wenn wir in den Urlaub fahren.

Da sich im letzten halben Jahr unser Verhältnis zu unseren Eltern weiterhin verschlechtert hat (die auch über 400km weit weg wohnen), kommt in mir immer wieder die Frage hoch, was passiert mit unseren Haustieren (2 Wohnungskatzen), wenn uns beiden mal etwas passiert. Sei es ein Autounfall, in den wir beide verwickelt wären (was ich ja mal nicht hoffe), sei es, dass sonst irgendwas passiert, die Zeiten werden ja eher unruhiger als ruhiger. Keiner hat einen Schlüssel, und wir pflegen, wie gesagt, keine Kontakte, die derart eng sind, dass es jemandem binnen weniger Stunden oder zwei, drei Tagen auffallen würde, dass was nicht in Ordnung wäre. Zwar würde es den Arbeitskollegen auffallen, aber die haben natürlich keinen Schlüssel.

Da hier im Forum sicherlich einige Leute sind, die ebenfalls weniger Kontakte haben, dafür aber Haustiere, die Frage an alle: Wie macht ihr es? Wie kann man seine Haustiere davor schützen, in der eigenen Wohnung zugrunde zu gehen, während man bewusstlos in einem KH liegt oder schlimmer?

Ich habe schon darüber nachgedacht, ein Kärtchen mit Telefonnummern der Eltern zu laminieren und im Portemonnaie zu tragen, und wenn wir zu Großveranstaltungen gehen, an Arm- und Fußgelenken einen laminierten Streifen mit denselben Informationen.

Findet ihr das zu weit hergeholt?

15.12.2015 16:44 • 10.01.2016 #1


3 Antworten ↓


Hoonstar
Zu weit her geholt? Gar nicht. Und selbst wenn es so wäre. Tu das mit dem Kärtchen. Einfach machen und nicht drüber nach denken.

15.12.2015 17:03 • #2



Haustiere absichern

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Oh ja, solche Gedanken kenne ich. Ich bin viel auf der Autobahn unterwegs und hoffe, dass nichts passiert. Meine Eltern haben einen Schlüssel. Allerdings auch eine Anreise von gut 600 km. Die Idee mit dem Kärtchen finde ich total super.

26.12.2015 19:40 • #3


das ist überhaupt nicht weit hergeholt.
ich mache mir auch immer wieder Gedanken was mit meinen Tieren passiert wenn ich sterbe.
wer kümmert sich dann um sie?

10.01.2016 16:47 • #4