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Sarah2020
Hallo an alle,

ich habe seit einiger Zeit eine sehr bedrückte Energie, bedingt auch durch meine Depression und meinen Somatisierungen, fällt mir vor allem auf, wenn ich mit sehr positiven Menschen zu tun habe, mit Sonnenscheinen, wie ich sie nenne.

Nun denke ich seit einiger Zeit daran mir eine Katze oder einen Welpen anzuschaffen. Viele Menschen berichten davon, wie tief glücklich sie sich fühlen mit ihren Haustieren. Nun ich liebe Tiere und erhoffe mir durch ein Haustier mit der Zeit ein besseres Stimmungsbild. Ich vermisse es diese positive Energie auszustrahlen. Manchmal denke ich mir sogar, dass Menschen sich durch meine gedrückte Energie gestört fühlen oder mich nicht oft treffen wollen. Wenn mir ein Mensch nicht gut tut, würde ich das auch so machen.

Naja, vielleicht kann mir ja wer über seine/ihre Erfahrungen berichten. Besonders interessant würde ich die Erfahrungen von Menschen finden, die ein Haustier sozusagen als Glücksmittel besorgt haben.

Danke und LG

22.06.2020 21:29 • 22.06.2020 #1


8 Antworten ↓


Mariebelle
Ich kuemmere mich privat und ehrenamtlich um Katzen.
Es ist eine Verantwortung .
Du muss verlaesslich sein,Kosten fuer fuer den Tierarzt stemmen koennen und deine Tiere gut versorgen koennen.
Ist dir erlaubt Tiere zu halten?Das steht mMn im Mietvertrag.

22.06.2020 21:56 • x 4 #2



Haustiere bei Depressionen für Stimmungsaufhellung

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Auraya
Hallo Sarah,

Ich bin mit Tieren aufgewachsen und habe nun einen fast 4 Monate alten Welpen zuhause. Natürlich ist das eine sehr große und schöne Bereicherung! Ich habe keine Depressionen, aber mit Panikattacke zu kämpfen und ich muss schon sagen, dass so ein flauschiger Wirbelwind hilfreich ist und ich mich auch grade abends viel weniger allein fühle. ABER du darfst nicht vergessen wie viel Arbeit grade ein Welpe ist und wie anstrengend das ist. Zu Beginn musst du alle 1,5 bis 2 Stunden mit ihm raus, er will spielen und kuscheln und rennen und zwar IMMER. Egal, ob du müde bist, es dir nicht gut geht, es regnet oder grade nicht passt bei dir. Ein Welpe ist ein Baby und eine sehr große Verantwortung. Meiner Meinung nach noch einen viel größere als eine Katze. Du musst sehr häufig raus, auch nachts und jeden Tag mit ihm trainieren damit er am Ende auch hört und gut sozialisiert ist. Ich lebe mit meinem Partner und glaube ohne seine Hilfe hätte ich die ersten vier Wochen nicht geschafft. Bedenke also bitte all das vorher und dass so ein Tier ein Lebewesen ist, dessen Aufgabe nicht darin besteht nur als Glücklichmacher und Kuscheltier zu fungieren. Aber wenn du dir all dessen bewusst bist und bereit diese Verantwortung zu übernehmen, kann ein Tier das Leben wundervoll bereichern.

Liebe Grüße
Auraya

22.06.2020 22:06 • x 4 #3


Ina2509
Ich habe auch seit Anfang mai einen Welpen und so schön das auch ist und mir auch gut tut, ist es wahnsinnig anstrengend. Der ganze Tagesablauf richtet sich nach dem Welpen. Es muss vorher soviel abgeklärt sein.... wer nimmt den Hund wenn du im Urlaub, Krankenhaus oder arbeiten bist....? Finanziell ist es nicht gerade günstig, bei meiner vorherigen Hündin haben wir in einem Jahr knapp 7000Euro kosten gehabt. Das muss alles bedenken den man übernimmt Verantwortung für ein Lebewesen

22.06.2020 22:32 • x 3 #4


Angor
Wenn Du ein Tier holen möchtest, ist das sicher ein schöner Gedanke, aber wie Auraja schon schreibt, ist es eine große Verantwortung dem Tier gegenüber, denn es sollte auch um seineswillen aufgenommen werden und nicht als Medizin, dann können beide voneinander profitieren.

Wenn dann kann ich Dir raten, Tieren aus dem TH oder einer Hilfe zu holen.
Erst mal unterstützt Du damit nicht eventuelle Wald-und Wiesenzüchter, die nur schnelles Geld machen wollen, davon gibts leider sehr viele, gegen die meine älteste Tochter kämpft, und dann sind diese Tiere auch so dankbar, ein schönes Zuhause zu haben.

Bei Katzen rate ich Dir gleich zu einem Pärchen, am besten kastrierte gleichgeschlechtliche oder ein Geschwisterpaar, und bei einem Hund schon zu einem älteren. Zu Bedenken ist dann auch, was für eine Hunderasse für Dich geeignet ist, denn es gibt Hunde, die müssen arbeiten.

Ich habe meine Tiere überwiegend als Notfälle aufgenommen, und man freut sich jeden Tag darüber, wie glücklich diese Tiere sind, wo sie es beim Vorbesitzer so richtig schlecht hatten.

Und bitte achte bei den Katzen darauf, dass sie kastriert sind oder rechtzeitig kastriert werden.
Ich hatte 2 Katzen (die zwei Mamas hab ich später behalten zu meinem älteren Katerchen) mit 6 Kitten als Notfall aufgenommen, darunter war das eine Muttertier schon wieder trächtig und bekam später noch mal vier Kitten.

Für mich ist das unmöglich, die Katzen unkastriert draussen rumlaufen zu lassen, deshalb sind die Tierheime ja auch meist überfüllt. Wir haben bei uns im TH auch schon wieder Aufnahmestop.

Also wenn Du was Gutes für Dich und auch für die Tiere tun möchtest, schenke bitte ein oder zwei Fellnasen eine schönes Heim.

LG Angor

22.06.2020 22:35 • x 2 #5


Sarah2020
Zitat von Auraya:
Hallo Sarah,Ich bin mit Tieren aufgewachsen und habe nun einen fast 4 Monate alten Welpen zuhause. Natürlich ist das eine sehr große und schöne Bereicherung! Ich habe keine Depressionen, aber mit Panikattacke zu kämpfen und ich muss schon sagen, dass so ein flauschiger Wirbelwind hilfreich ist und ich mich auch grade abends viel weniger allein fühle. ABER du darfst nicht vergessen wie viel Arbeit grade ein Welpe ist und wie anstrengend das ist. Zu Beginn musst du alle 1,5 bis 2 Stunden mit ihm raus, er will spielen und kuscheln und rennen und zwar IMMER. Egal, ...


Das sind sehr wichtige und gute Punkte. Ich bin noch am überlegen und werde mich jetzt nicht sofort entscheiden. Wollte vorher noch Erfahrungen von anderen sammeln

22.06.2020 23:17 • x 2 #6


Sarah2020
Zitat von Angor:
Wenn Du ein Tier holen möchtest, ist das sicher ein schöner Gedanke, aber wie Auraja schon schreibt, ist es eine große Verantwortung dem Tier gegenüber, denn es sollte auch um seineswillen aufgenommen werden und nicht als Medizin, dann können beide voneinander profitieren.Wenn dann kann ich Dir raten, Tieren aus dem TH oder einer Hilfe zu holen. Erst mal unterstützt Du damit nicht eventuelle Wald-und Wiesenzüchter, die nur schnelles Geld machen wollen, davon gibts leider sehr viele, gegen die meine älteste Tochter kämpft, und dann sind diese ...



Ich möchte das Tier nicht in aller erster Linie als Medizin , sondern weil ich Tiere insgesamt sehr Liebe und mit Tieren gut kann. Und mit großer Wahrscheinlichkeit würde ich in ein Tierheim gehen.
Die Züchter verkaufen die Tiere außerdem für unglaubliche Preise.

22.06.2020 23:21 • #7


Sarah2020
Zitat von Mariebelle:
Ich kuemmere mich privat und ehrenamtlich um Katzen.Es ist eine Verantwortung .Du muss verlaesslich sein,Kosten fuer fuer den Tierarzt stemmen koennen und deine Tiere gut versorgen koennen.Ist dir erlaubt Tiere zu halten?Das steht mMn im Mietvertrag.


Mich ehrenamtlich um Katzen/Hunde zu kümmern ist auch eine gute Option, danke vielmals für den Beitrag.
Kosten sind ok für mich, aber den Mietvertrag sollte ich lesen.

22.06.2020 23:24 • x 1 #8


Angor
Zitat von Sarah2020:
Die Züchter verkaufen die Tiere außerdem für unglaubliche Preise.

Wenn es seriöse Züchter sind ist es ok. Aber wenn jemand für ein Hinterhofkätzchen 350 Euro nimmt, ist das der Hammer.

Nicht nur mit Hunden, sondern auch mit Katzen werden unglaubliche Geschäfte gemacht.

Meine Tochter hat schon mehrere Welpenhändler auffliegen lassen, und Katzenvermehrer beim Vetamt angezeigt.

Von wo ich die Katzen als Notfall aufgenommen hatte, wurden die auch vermehrt, um die Kitten zu verkaufen.
Rein zufällig kamen wir da vorbei, als der ziemlich angetrunkene Mann das grade ausnutzen wollte als seine Frau nicht da war, und er sich der Katzen entledigen wollte.

22.06.2020 23:27 • #9




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Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser