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Habe mal ein wenig über Grenzen nachgedacht, hat das was mit dieser s*cheiß geistigen Verstimmung zu tun die wir haben, ich denke schon, wir haben alle unsere Grenzen, für den einen ist es die Wohnungstür, für den anderen das Auto, oder die Bahn, wieder andere, haben eine Grenze um ihren Arbeitsplatz gezogen, oder um den Flughafen, oder eine Grenze um sich selbst, die niemanden durchlässt.

Zieht die Angst diese Grenze, oder sind wir das selbst, und lassen sie nur von der Angst bewachen, lassen wir uns nur zu gerne von der Angst einreden diese Grenzen nicht zu überschreiten, die Angst, als gute Ausrede unsere Grenzen unangetastet zu lassen?

Sie sagt, du kannst nicht….und wir glauben ihr nur zu gerne, warum…..

Ich habe festgestellt, dass es mir Spaß macht diese Grenzen zu überschreiten, Stolz macht, zum Helden zu werden, und Taten zu vollbringen, die nie von jemanden gewürdigt werden , außer von mir selbst, festgestellt dass meine wahre Kraft erst anfängt, da wo ich dachte das es jetzt nicht weitergeht, festgestellt das ich viel leistungsfähiger bin als ich immer dachte.

Sie sagt, du kannst nicht, s*cheiß auf dich, Mein Leben meine Regeln.


Und jetzt ihr, was sind eure Grenzen, und wann werdet ihr sie überschreiten?

12.08.2014 17:00 • 16.08.2014 #1


8 Antworten ↓


Du musst nur dran glauben, dann wird alles gut...

12.08.2014 17:25 • #2



Grenzen

x 3


Zitat von Kern12:
Du musst nur dran glauben, dann wird alles gut...


Ich höre Stimmen.....und sie mögen dich nicht.

12.08.2014 17:37 • #3


Schlaflose
Ich mache mir über meine Grenzen nicht ständig Gedanken, sondern gestalte mein Leben innerhalb dieser Grenzen und mache das Beste draus. Ich war z.B. seit 20 Jahren nicht mehr in Urlaub, weil ich woanders überhaupt nicht schlafen kann. Was bringt mir ein Urlaub, wenn ich völlig kaputt, übermüdet und depressiv zurückkomme und erstmal 2 Wochen brauche um mich wieder davon zu erholen? Also bleibe ich zuhause, gehe oft ins Freibad, mache viel Sport, mache Tagesfahrten in die Umgebung etc. und bin am Ende des Urlaubs gut erholt und glücklich.

12.08.2014 17:45 • #4


Zitat von Schlaflose:
Ich mache mir über meine Grenzen nicht ständig Gedanken, sondern gestalte mein Leben innerhalb dieser Grenzen und mache das Beste draus.


Das ist ja eine der Fragen die ich mir stelle, natürlich ist es eine Option innerhalb seiner Grenzen zu leben, solange sie einen nicht zu sehr einschränken, und man das außerhalb dieser Grenzen nicht zu sehr vermisst, ich hatte nach meiner ersten Panikattacke aufgehört zu arbeiten, hatte nur noch Maßnahmen vom Amt gemacht, Arbeitsbeschaffung, wo man nichts leisten muss, wo allein schon die Anwesenheit bezahlt wird, seit 6 Wochen arbeite ich wieder, es ist jeden Morgen schwer, aber wenn ich erstmal da bin ist alles wie früher, ich habe sogar festgestellt das ich den Stress vermisst habe den so ein Job mit sich bringt.

12.08.2014 18:01 • #5


Chloe89
Genau das kenne ich! Ich habe auch oft das Gefühl, dass wenn ich keine andere Wahl habe, ich es gut schaffe. Ich mehr Energie aufbringe, von wo auch immer. Ich überschreite jeden Tag aufs neue meine Grenze, wenn ich zur Arbeit fahre. Und wenn ich zum Gericht muss. Das ist jedes Mal ein riesiger Akt, aber danach bin ich mein Held

Letztes Jahr nach Gran Canaria zu fliegen war eine mega Grenzüberschreitung.
Und ich bin danach auch im Krankenhaus gelandet weil ich an einen Tropf angeschlossen werden musste aber-
ich bin dadurch gewachsen.

Liebe Grüße
Chloe

13.08.2014 20:24 • #6


Ich denke das die Angst uns die Grenze anzeigen will. Bis hier her und nicht weiter. Leider sind wir Meister darin unsere Angst zu pushen. Folgedessen ist es so das wir keine reale Grenze mehr erkennen können. Wir engen unseren Radius durch Gedanken und die damit steigende Angst immer weiter ein.
Unsere Vorsicht, nichts falsch zu machen, übervorsichtig zu sein, hat uns dahin gebracht.
Deshalb auch bei jedem kleinsten Wehwechen oder jeder Unregelmäßigkeit zum Arzt.
Es ist wie es eben ist. Unsere Lebenserfahrung, unsere Narben haben uns so gemacht.
Wir haben es verlernt eine natürliche Grenze zu erkennen. Durch die überzogene Angst in uns und unsere Gedanken wollen wir uns schützen, in Wirklichkeit aber engen wir uns aber so was von ein.

16.08.2014 11:20 • #7


Bei mir ist das so:
Meine Existenzangst kommt nicht von ungefähr. Kunden bleiben aus, zahlen nicht. Der Kampf am Markt ist groß. Die Angst kein Geld mehr zu verdienen ist geboren. Was dann, was wird aus meiner Familie?
Also passe ich auf wie ein Luchs, wittere überall Gefahren die mein Geld verdienen, die Versorgung meiner Familie bedrohen.
Da ist es doch logisch das ich auch die Gefahr der Gesundheit (Krankheitsangst) einbeziehe. Denn wenn mir etwas passiert ist eben diese Versorgung bedroht.
Die Grenze allem logischen Denken und Handeln ist überschritten.
Ich kann nicht beeinflussen wie es weiter geht. Ich kann nur Vertrauen zurückgewinnen in mich und mein Können.

16.08.2014 11:28 • #8


Wie das mit dem Vertrauen geht dann hier weiterlesen
erfolgserlebnisse-f59/vertrauen-t59949.html

16.08.2014 11:31 • #9




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