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L
Hallo Forumgemeinde
Ich fang einfach mal geradeheraus an.
Also: ich würde ja gerne sagen, dass ich gerne lebe. Aber das ist leider nicht so. Ich hab einfach zu viel Angst vor dem Leben. Ich muss alles kontrollieren damit ja nichts schlimmes, überraschendes passiert. Wenn ich andere Leute so beobachte und zuhöre, GLAUBE ich ihnen schon, dass sie gerne leben und beneide sie manchmal darum. Ich denke mir, diese Leute sind einfach unbeschwerter. Aber ich kann dieses Sorgen machen einfach nicht ablegen. Ich kann sogar oft die Liebe zu meinen Kindern nicht genießen weil sie ja potentielle Unruhestifter sind. Dabei nehme ich meine Verantwortung schon ernst, und bin eine zuverlässige Mama, nur eben nicht gerade emotional ausgeglichen.
Ich denke eine meiner großen Ängste ist, ich frage mich was passiert wenn ich einfach loslasse, und mich Ich sein lasse, was wäre ich dann für ein Mensch. Wäre ich dann überhaupt ein liebesfähiger Mensch? Und was wenn nicht? Sollte ich dann nicht besset getötet werden? Hat jemand Erfahrungen mit diesen Ängsten und dieses loslassen gelernt? Wie kann man lernen sich verletzlich zu zeigen und sich Schwächen einzugestehen? Wie lernt man Intimität
Bitte um eure Meinungen und Sichtweisen und eventuell Ratschläge

29.08.2016 10:15 • 29.08.2016 #1


3 Antworten ↓


stuttgarter10
Lottie du mußt loslassen und dich deinen Ängsten stellen. Hör auf vor dir wegzulaufen, kannst js nicht ein lebenlang Schauspielern.

29.08.2016 18:32 • #2


A


Fühle mich wie in Zwangsjacke

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G
Hallo Lottie,

ich kann nur sagen: habe den Mut ,Dich so anzusehen,wie Du bist.
Auch die Schattenseiten.
Unterdrückt man die Schattenseiten,unterdrückt man auch das Licht,das ist wie Ying und Yang,es gehört zusammen.
Wenn man sich selbst unterdrückt,wird man krank und lebt nicht vollständig,daher kommt dieses permanente gefühl,das was fehlt bzw. was falsch läuft.
Man ist nicht GANZ.
Bei mir war das auch so,daher kamen auch meine Panikattacken:von der Maske,die ich mir selbst aufgezwungen habe weil ich dachte,der Mensch darunter wäre unannehmbar oder ich wäre vielleicht ein Zombie aber das waren alles nur Gedanken und hat sich nicht bestätigt.
Ich bin nur ein Mensch mit Stärken und Schwächen...so,wie wir alle.

29.08.2016 19:19 • #3


H
Zitat von Lottie:
Hallo Forumgemeinde
Ich fang einfach mal geradeheraus an.
Also: ich würde ja gerne sagen, dass ich gerne lebe. Aber das ist leider nicht so. Ich hab einfach zu viel Angst vor dem Leben. Ich muss alles kontrollieren damit ja nichts schlimmes, überraschendes passiert. Wenn ich andere Leute so beobachte und zuhöre, GLAUBE ich ihnen schon, dass sie gerne leben und beneide sie manchmal darum. Ich denke mir, diese Leute sind einfach unbeschwerter. Aber ich kann dieses Sorgen machen einfach nicht ablegen. Ich kann sogar oft die Liebe zu meinen Kindern nicht genießen weil sie ja potentielle Unruhestifter sind. Dabei nehme ich meine Verantwortung schon ernst, und bin eine zuverlässige Mama, nur eben nicht gerade emotional ausgeglichen.
Ich denke eine meiner großen Ängste ist, ich frage mich was passiert wenn ich einfach loslasse, und mich Ich sein lasse, was wäre ich dann für ein Mensch. Wäre ich dann überhaupt ein liebesfähiger Mensch? Und was wenn nicht? Sollte ich dann nicht besset getötet werden? Hat jemand Erfahrungen mit diesen Ängsten und dieses loslassen gelernt? Wie kann man lernen sich verletzlich zu zeigen und sich Schwächen einzugestehen? Wie lernt man Intimität
Bitte um eure Meinungen und Sichtweisen und eventuell Ratschläge


Was meinst Du mit loslassen und einfach ICH sein ? Deine Familie und Deine Kinder verlassen oder einfach nur Dich so zu zeigen wie Du bist ... sein möchtest ?
Schwächen zu zeigen und Intimität zu leben haben sehr viel mit Selbstbewusstsein zu tun und auf der anderen Seite Menschen um sich zu haben, die nicht urteilen und auf Deiner Seite sind ... man muss sich zu Hause und verstanden fühlen ...

29.08.2016 19:44 • #4