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ForentextunsinnManchmal versuche ich, mich anzutreiben. Aber was jetzt kommt, ist bittere Ironie.
Ich treibe mich also an, aus dem Haus zu gehen und die zwanzig Meter bis zu den Mülltonnen „zu schaffen“. Manchmal ist es ein Test: „Wie geht es mir draußen?“ Und manchmal verläuft der Test positiv („so schlimm war es gar nicht“). Oft aber – wie heute – ist das Test-Ergebnis negativ: Blutdruck wieder einmal viel zu hoch danach. Folge -- neue Ängste, die den Blutdruck noch mehr in die Höhe treiben. Und anstatt sich ruhig zu verhalten (‚du hast doch keine Verpflichtungen’), kommt da das Negative eines schlechten Gewissens zutage (‚sei nicht so faul’).
Lyrisch gefragt: ‚was bin ich für ein Mensch?’
Mitleidig beantwortet: ‚ein armes Schwein’.
Sachlich gesagt: ‚Selbstbemitleidung holt dich jedenfalls nicht aus dem Loch.’
nota bene: ‚Deshalb lernt man nichts aus seinem Versagen im Leben.’
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Na ja – sorry, das war wieder eins dieser „Selbstgespräche“ -,
hier zum Thema "Faulheit oder gestörter Antrieb".
Wobei das Wort "gestört" das eigentliche Hauptwort ist.