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Ich leide ja jetzt schon ne Zeit an diesen Panikattacken,unbemerkt.
Ganz speziell im Job,den ich noch nicht so lange hab,aber jetzt auch
Privat,geh nirgents wo hin.
Hatte Freitag auf der Arbeit ne Panikattacke,und Samstag nicht fähig zu Arbeiten,hab mich krankgemeldet.
Wollt morgen zum Artz ,weil es ght gar nichts mehr.Mein Arzt wolt mich schon mehrere mal aussn Verkehr ziehn.
Nur wie soll es weiter gehn,bin ich wirklich so krank,das ich zuhaus bleiben muss.Stell ich mich an.
Was sag ich meinem Chef.Komm mir soooo blöd vor.

21.06.2009 15:26 • 03.07.2009 #1


12 Antworten ↓


Was macht Dir denn so Angst?

21.06.2009 17:01 • #2



Dem Arbeitgeber von der Angststörung erzählen?

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Das weiss ich nicht... Ich versteh es ja selbst nicht...

21.06.2009 17:20 • #3


In welchen Situationen bekommst Du diese Ängste? (Was ist der Auslöser?) An was denkst Du während Du diese Attacke hast und an was denkst Du kurz davor und kurz danach?

21.06.2009 18:27 • #4


Die Panikattacken fühlen sich an,wie ne unterzuckerung,ist aber so alles ok...
Ich denk dann an essen,ich ess dann...geh nirgentwo hin ohne Essen...
Jetzt bin ich eh in der Freizeit zu Haus...
Manchmal steh ich morgens auf ,und hab Angst vor der Panik,und denk,
hoffentlich überstehste den Tag.Und wenn ich bis !9 Uhr arbeiten muss,
dann weiss ich,wenn es mir schlecht geht kann ich nicht gehen...
wenn ich bis 18 uhr hab,dann kann man mal sagen,ich bummel Überstunden ab,wenns nicht geht...
Ich musste Freitag die Attacke so aushalten,das ich zuhaus so erschöpft war und nur geweint hab,und Samstag so gespuckt hab ,das ich nicht arbeiten konnte....

21.06.2009 18:57 • #5


Hi!
Das mit der Unterzuckerung, die keine ist, beschreibt es schon ziemlich treffend. Ok, wird es nach dem Essen trotzdem besser? Wäre jedenfalls ziemlich praktisch, um die Attacke vorübergehend zu mildern.
Auf Dauer solltest auf jedenfall herausfinden woher das kommt. Wenn Du es nicht selbst herausbekommst, solltest vielleicht doch einen Gesprächstherapeuthen suchen. Sich mit irgendwelchen Medikamten zupumpen zu lassen, halte ich für keine Lösung, deshalb solltest schon schauen, dass es wirklich eine Gesprächstherapie ist. Ok, vielleicht kann das ein oder andere Medikament die Therapie unterstützen, es sollte aber keineswegs als Lösung der Probleme dienen. Was meint denn Dein Artz? Es fällt mir natürlich schwer abzuschätzen, was das richtige für Dich ist ohne Dich zu kennen und kaum Informationen zu haben.

Kurzfristig hilft wohl nur Durchhalten. Ein paar Tipps, die Dir das vielleichr erleichtern gibt es unter anderem hier
Wie reagiert man bei Deiner Arbeit, wenn es Dir schlecht geht? Nimmt man Dich ernst? (Reicht ja wenn Du sagst, dass es Dir eben einfach nicht gut geht, musst ja nicht gleich von der Panik erzählen).

24.06.2009 00:34 • #6


Hallo Lubocats,

ich weiß genau wie du dich fühlst! Mir ging es vor einem Jahr genauso! Lass' dir unbedingt von einem Arzt helfen! Du brauchst professionelle Hilfe! Antidepressiva helfen dabei bzw. natürlich auch eine Therapie! Ich konnte auch nicht mehr arbeiten! Hatte nur noch Angst! Ohne Medis wird es wahrscheinlich auch erstmal nicht gehen, um die Ursache dafür rauszukriegen! Wünsche dir jedenfalls alles Gute!

26.06.2009 08:45 • #7


Meli77de
Zitat von Lubocats:
Manchmal steh ich morgens auf ,und hab Angst vor der Panik


Hi,
und genau DAS ist der Teufelskreis, den die meisten von uns nur zu gut kennen!
Ich hielte es für wichtig, wenn Du Dich um einen Therapieplatz bemühen würdest. Es ist sehr schwierig, alleine aus diesem Kreis auszutreten.

Alles Gute!
Meli

28.06.2009 14:37 • #8


Ich danke Euch für Euren Zuspruch
Bin in ärztlicher Behandlung,und hoffentlich bald ein Therapieplatz,
hängt von meiner Krankenkasse ab.
Ich meine das die Medis gut helfen,bin jetzt die zweite Woche krankgeschrieben.
Bilde mir ein es vieleicht nächste mal zu versuchen,zu arbeiten.

29.06.2009 11:33 • #9


Meli77de
Zitat von Lubocats:
Bilde mir ein es vieleicht nächste mal zu versuchen,zu arbeiten.


Diese Gedanken kenne ich sehr gut. Kaum geht es was besser, schon denke ich wieder an Arbeit. War vor zwei Wochen sogar mit einer blutigen Blasenentzündung arbeiten. Konnte kaum laufen vor Schmerzen und ich Idiot gehe arbeiten...

Lass Dir Zeit mit Arbeiten. In zwei Wochen bist Du wahrscheinlich noch nicht übern Berg, wenn auch schon viel besser drauf.

LG Meli

30.06.2009 20:52 • #10


Danke Meli
Mir ist langweilig...Zuhaus...

Dienstag war ich mal draussen,ganz kurz mit mein Mann Lebensmittel
einkaufen,war so stolz,danach hab ich meine Eltern besucht.
War schön...

02.07.2009 12:52 • #11


Hallo Lubocats,

das du beim Doc warst und dich hast krank schreiben lassen ist schon okay, aber denk bitte nicht das du nach zwei Wochen wieder arbeiten gehen kannst, das habe ich auch gedacht.
Bis ich auf die Nase gefallen bin.
Ich kenne das, bin jetzt selber seit 4 Wochen krank geschrieben und noch bis Ende des Monats und dann gehts erstmal in die Reha.
Das einzige was wirklich hilft ist eine Therapie.
Medikamente sind nur zur Unterstützung da und auch wenn es hart klingt, nur du kannst die Sache wieder in den Griff bekommen.
Versuche dich zu entspannen, höre die Musik die du gerne hörst und versuche sie mit angenehmen Gedanken zu verbinden.
Das hilft bei mir immer, habe mir meine Lieblingslieder auf das Handy gezogen und wenn ich unterwegs bin, alleine und ich merke es geht wieder los, dann mache ich das Handy mit meinen Lieblingsliedern an.
Ich drücke dir ganz feste die Daumen das es dir bald besser geht.

Glückauf

Thomas

02.07.2009 15:30 • #12


Meli77de
Hi Lubocats,

ja, dass zu Hause sein langweilig ist, kann ich mir vorstellen.

Wie Thomas schon sagte, solltest Du versuchen, die Zeit mit angenehmen Dingen zu füllen. Mach kleine Schritte, brobiere ruhig rum.

Nach meinem Klinikaufenthalt im Jahr 2005 habe ich einen Fehler gemacht: ich bin direkt wieder voll arbeiten gegangen.
Eine stufenweise Wiedereingliederung wäre da sicher hilfreicher!

LG und alles Gute
Meli

03.07.2009 15:02 • #13



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