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Kann sein, aber manche haben ja noch auf meine Beiträge geantwortet.

Zitat von portugal:
vielleicht machst Du bald einen Monolog

Denke ich nicht.

A


Corona Zweiklassengesellschaft

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Ich fühle mich furchtbar und sehr traurig. Mal sehen, wie ich den Tag morgen durchstehen werde auf der Arbeit.

Zitat von melancholy2:
Ich fühle mich furchtbar und sehr traurig. Mal sehen, wie ich den Tag morgen durchstehen werde auf der Arbeit.


Nur weil Dir keiner mehr antwortet?

Ich bin total fertig, aber völlig aufgedreht, komme nicht zur Ruhe. Es wäre so schön, wenn die Menschen sich einigen könnten, nach dem Motto leben und leben lassen. Aber ich denke, es ist hoffnungslos. Keine Ahnung, ob es Sinn machen würde auszuwandern, aber mit meiner Einschränkung und der meines Freundes wird das schwierig.

Wo willst Du denn hin zum Auswandern?

Was hat auswandern denn mit dem Thema zu tun?

Ahh, Moment, da gibt es jemanden, dems hier in Deutschland auch nicht gefällt, weil wir hier angeblich in einer Diktatur leben, weil wir uns an die Corona Maßnahmen halten sollen, lies einfach mal hier
kummerforum-f31/wie-geht-ihr-mit-corona-massnahmen-um-t108197-500.html#p2313664

Da hast Du sicher jemanden zum austauschen, der so kritisch ist wie Du, und wir müssen uns hier nicht gegenseitig ignorieren, würde ich eh nicht machen.

Ich lasse mir von niemanden vorschreiben wen ich ignoriere, und ich halte sicher nicht meine Finger still,um mit meiner Meinung hinterm Berg zu halten.

Zitat von portugal:
Wo willst Du denn hin zum Auswandern?

Korea scheidet wohl aus. Aber auch sonst - es dürfte schwierig werden.

Zitat von melancholy2:
Es wäre so schön, wenn die Menschen sich einigen könnten, nach dem Motto leben und leben lassen.

So läuft es doch bereits. Jeder kann seine Meinung vertreten. Auch diejenigen, die die vertretene Meinung doof finden.

Zitat von kritisches_Auge:
Ich habe für Igno noch nie etwas übrig gehabt, bei mir steht niemand auf Igno.

Bei mir ist das unabhängig von der Gesinnung eine Sache der Geduld und eine Sache von-
bringt das Gespräch was? Wenn ich das Gefühl hab, das ist kein Austausch, sondern eine Meinung wird immer und immer wieder wiederholt, es wird auf der Opferschiene z B gefahren und immer weiter beharrt, aber am Gegenüber ist kein echtes Interesse, sondern auch noch mehr oder weniger versteckte Häme,
dann denke ich, das führt zu nichts, außer dass der immergleiche Kram am Köcheln gehalten wird.

Üblicherweise liest man auch immer eine Forderung nach Toleranz, die der Fordernde nie bereit ist
selbst zu geben. Das eigene gut und Opfer sein wird immer wieder als Angel herausgepackt,
gleich gespickt mit dem nächsten Vorwurf an die anderen.
Ich denke, das ganze hatte nie die Intention eines offenen Dialogs, sondern war ein politisches Agieren
und Polemisieren,auch vom TE ausgehend.

Wie der Zufall es so will geschieht es eher mit rechts /quer eingestellten Menschen, dass sie diese Art von Rhetorik auffahren und das hat für mich mit Ding durchdrücken zu tun und nicht mehr mit echtem aufgeschlossenen Dialog.
Das Agieren einer Gruppe im Netz und Behauptungen und Polarisierungen machen etwas, bewirken etwas,
nicht nur in Bezug auf Corona, sondern auch politisch.

Ganz sicher bin ich mir auch nicht, Bühne geben? Doch besser in Dialog gehen damit die Leute nicht noch mehr in ihre extreme Nische rutschen?
Meinung dagegen halten bis zum Sankt Nimmerleinstag?

Für mich kann ich da nur meine Grenzen beachten, dass ich mal das kann und mal das.
Und ich bewundere, dass einige da viel geduldiger sind.

In der Schweiz, in der die Impfquote sogar noch geringer als bei uns ist, wird nun darüber nachgedacht, im Fall eines Entscheidenmüssens (Triage) Impfgegner nachrangig zu behandeln. Es wurde auch vorgeschlagen, dass Impfunwillige (nicht Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, was nur sehr wenige sind) eine Patientenverfügung unterschreiben müssten, laut der sie auf eine Behandlung im Krankenhaus verzichten, was ja konsequent wäre. Mir fällt auf, dass ein Grund für die große Impfunwilligkeit ein zu hoher Lebensstandard sein könnte: man ist ihn gewohnt und will auf nichts verzichten, eine egoistische Grundhaltung, die jede Unannehmlichkeit vermeidet und für die Gemeinsinn immer mehr zum Fremdwort wurde. Man möchte nichts beitragen aber im Fall des Falles alles bekommen . . .

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik/seh...82684.html

Noch ein Gedanke zur Corona Zweiklassengesellschaft:
Impfgegner und Impfunwillige degradieren sich selbst. Sie entscheiden sich ganz bewusst dagegen, mit Gemeinsinn und in gesellschaftlicher Verantwortung durch die Impfung (einer medizinische Errungenschaft, die seit zweihundert Jahren erfolgreich ist) ihr Immunsystem zum Schutz für sich und andere gegen das Virus Sars-Cov-2 zu wappnen. Das sollten sie im Blick haben, wenn sie sich über eine Corona Zweiklassengesellschaft beschweren und versuchen, sich zu Opfern zu stilisieren. Sie sind keine, sie machen sich in freier Entscheidung Probleme.

Zitat von Feuerschale:
Ganz sicher bin ich mir auch nicht, Bühne geben? Doch besser in Dialog gehen damit die Leute nicht noch mehr in ihre extreme Nische rutschen


Das frage ich mich auch ständig. Es scheint mir aber eher so, dass man mit Diskutieren kaum etwas erreicht. Gegenargumente scheinen für viele eher der Beweis zu sein, dass die Zahl der Schlafschafe sehr hoch ist und man noch mehr Aufklärungsarbeit' betreiben muss.

Vor allem frage ich mich, wie geht es weiter. Die Corona Krise wird früher oder später soweit im Griff sein, dass es unser tägliches Leben nicht mehr so einschränkt. (hoffe ich zumindest) Aber die Welt hat ja noch mehr Probleme und das wird vermutlich noch viel mehr in unsere Lebensgewohnheiten eingreifen. Was machen diese Leute denn dann? Noch mehr jammern, klagen und in ihrer eigenen Internet-Blase noch mehr hausgemachten Theorien in ihren Telegramm und Facebook Gruppen verbreiten vermutlich.

Zitat von Feuerschale:
Wie der Zufall es so will geschieht es eher mit rechts /quer eingestellten Menschen, dass sie diese Art von Rhetorik auffahren und das hat für mich mit Ding durchdrücken zu tun und nicht mehr mit echtem aufgeschlossenen Dialog.
Das Agieren einer Gruppe im Netz und Behauptungen und Polarisierungen machen etwas, bewirken etwas,
nicht nur in Bezug auf Corona, sondern auch politisch.


Diesen Abschnitt finde ich genial, danke dafür.
Oft hat man sich darüber gewundert, dass die Leute am Anfang der N azi-Zeit alles widerspruchslos hinnahmen, heute beobachte ich das gleiche im Kleinen.

Foren sind ein Bild der Gesellschaft im Kleinen, wenn ich ignoriere, halte ich mich fern, denke an mein Wohlempfinden, will mich nicht ärgern, will damit nichts zu tun haben, dabei wäre Widerspriuch wichtig und nötig.

Das schlimmste ist eigentlich, dass bald Wahlen sind und ich vermute, dass Parteien wie die AFD Aufwind bekommen, weil es so viele Protestwähler gibt.
Ich hoffe, ich durfte das schreiben, weil es politisch ist.

Es wurde auch vorgeschlagen, dass Impfunwillige (nicht Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, was nur sehr wenige sind) eine Patientenverfügung unterschreiben müssten, laut der sie auf eine Behandlung im Krankenhaus verzichten, was ja konsequent wäre.

Ich bin zwar absolut für die Impfung, bin auch durchgeimpft.
Aber das ist doch ein wenig hart. Wenn man die Sache mal weiterentwickelt, dürfte kein starker Raucher, der an Lungenkrebs erkrankt, mehr behandelt werden (natürlich können auch Nichtraucher Lungenkrebs bekommen), und ein Alk., der an Leberzirrhose erkrankt dürfte dann auch nicht mehr behandelt werden.

Zitat von Islandfan:
Das schlimmste ist eigentlich, dass bald Wahlen sind und ich vermute, dass Parteien wie die AFD Aufwind bekommen, weil es so viele Protestwähler gibt. Ich hoffe, ich durfte das schreiben, weil es politisch ist.

Deshalb gehen wir wählen und wählen vernünftig und nicht extrem. Ich hoffe, die AfD erfährt starken Abwind. Die anderen Parteien müssen sich halt endlich mal mit den Problemen befassen, die sie lange unter den Teppich gekehrt haben, was der AfD Zulauf brachte. Wir haben genügend Parteien im Land. (Politik: off)
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Zitat von Violetta:
Es wurde auch vorgeschlagen, dass Impfunwillige (nicht Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, was nur sehr wenige sind) eine Patientenverfügung unterschreiben müssten, laut der sie auf eine Behandlung im Krankenhaus verzichten, was ja konsequent wäre. Ich bin zwar absolut für die ...

Ich finde es auch hart. Aber ein Vergleich mit Rauchern trifft es nicht, denn da gibt es nur eine statistische Korrelation. Bei der Ansteckung mit Sars-Cov-2 und dem Impfschutz besteht ein kausaler Zusammenhang.

Zitat von Fauda:
. Ich hoffe, die AfD erfährt starken Abwind.

Das hoffe ich auch.

Zitat von Violetta:
ch bin zwar absolut für die Impfung, bin auch durchgeimpft.
Aber das ist doch ein wenig hart. Wenn man die Sache mal weiterentwickelt, dürfte kein starker Raucher, der an Lungenkrebs erkrankt, mehr behandelt werden (natürlich können auch Nichtraucher Lungenkrebs bekommen), und ein Alk., der an Leberzirrhose erkrankt dürfte dann auch nicht mehr behandelt werden.

Sucht sich der Raucher aus dass er süchtig ist oder der Alk. oder der Magersüchtige?
Anfangen das eine mit dem anderen zu vergleichen finde ich schwierig.

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