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Liebe Leute,

gibt es hier jemanden, der/die entweder zu einer (Hoch)Risikogruppe gehört und/oder aus psychischen Gründen ängstlich ist in Bezug auf Corona-Ansteckung und sich deswegen mehr einschränken muss oder sich mehr einschränkt als die Menschen in seinem/ihrem persönlichen Umfeld? Bei mir ist es so, dass ich zwar nicht unbedingt zu einer klar definierten (Hoch)Risikogruppe gehöre, aber doch etliche Faktoren habe, die in der Summe eher einen schweren Verlauf begünstigen würden. Außerdem bin ich ängstlich. Mich würde mal interessieren, wie z.B. Leute, die zu einer klar definierten (Hoch)Risikogruppe gehören (also jetzt nicht nur über 50 oder über 60 sind, sondern weitere ungünstige Umstände haben) mit der Infektionsgefahr umgehen, welche Risiken sie trotzdem noch eingehen oder wie weit sie sich isolieren. Ich finde es schwierig, irgendwo Infos zu bekommen, wie andere, die gefährdet sind, mit dieser Situation umgehen, da die meisten in meinem Umfeld der Widerstandskraft ihres Körpers vertrauen. Auch wie andere, die (mit oder ohne Grund) ängstlicher sind als ihr Umfeld mit der Situation umgehen, würde mich interessieren. Da ich nicht so gerne so viele persönliche Details ins Forum schreibe, würde ich mich über PNs freuen, aber natürlich freue ich mich auch, wenn jemand was in den Thread schreibt.

LG, Septembersonne

15.08.2020 19:22 • 17.01.2021 x 1 #1


5 Antworten ↓


Hallo Daryl50,
vielen Dank für deinen Beitrag und auch deine PN. Dein Beitrag zeigt mir, wie Menschen, die wenig ängstlich sind, mit der Situation umgehen (also ein Beispiel halt), und ich finde ihn daher hilfreich. Andererseits löst er in mir ein bisschen die Vermutung aus, dass hinter den Anti-Coronaregeln-Demos (ich finde die Äußerungen im Video problematisch) ein bisschen auch der Versuch steckt, die potentiellen eigenen Ängste zu reduzieren oder gar nicht erst aufkommen zu lassen. Ich finde, die gesamtgesellschaftliche Situation ist nochmal etwas anders als die rein persönliche. Und auch sonst sind wir in politischer Hinsicht wohl sehr unterschiedlicher Meinung. Trotzdem danke.

15.08.2020 20:39 • #2



Risikogruppen Corona

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Die Parteien sind mittlerweile alle gleich und austauschbar. Egal wer da regiert. Niemand taugt etwas. Die Zeiten von Helmut Schmidt sind lange vorbei. Was du gutes finden kannst an Angela Merkel erschließt sich mir nicht im geringsten.

15.08.2020 20:53 • #3


anjaf
Hallo, ich gehöre zur Risikogruppe wegen Atemwegsproblemen allergischer Natur, Neurodermitis und jeder Menge Allergien. Ich bin seit Monaten nur zu Hause und habe grosse Angst vor Ansteckung. Ich gehe nur in meinen Garten und das seit es so heiss ist auch nicht mehr. Ich lasse noch nicht mal den Schornsteinfeger ins Haus. Nur wenn dringende Reparaturen nötig sind oder Heizöl geliefert wird, darf jemand ins Haus. Und abwickeln tut das nur mein Ex-Freund und ich verkrieche mich dann. Nachdem der Handwerker dann weg ist, bitte ich meinen Ex-Freund umgehend die Hände zu waschen. Auch sollen die Handwerker nur zum Keller rein und nicht zur Haustür. Selbst wenn Pakete kommen packe ich die selbst nicht aus. Und sogar Post fasse ich nicht an. Ihr denkt sicher, dass ich verrückt bin, aber da ich sowieso ständig Atemprobleme habe, wäre eine Coronainfektion für mich katastrophal und unter Umständen lebensbedrohlich!

15.08.2020 21:01 • #4


Hab auch ständig Atemprobleme .Und denke wen ich mich infizieren würde bestimmt einen schweren Verlauf hätte .Geh nicht mehr zum einkaufen und in überhaupt in keine Läden mehr rein.Was mich extrem runter zieht .Bin zwar sehr froh bis jetzt gesund geblieben zu sein .Aber will mein altes Leben wieder zurück .Einzige was mir Hoffnung macht ist die Impfung gegen Corona .

26.11.2020 14:52 • x 1 #5


Huhu,
auch ich hab eine chr. Atemwegserkrankung, hatte zum Thema Arztbesuch auch kürzlich einen Thread verfasst, weil die Angstproblematik auch sehr groß ist bei mir.
Hätte mit Sicherheit auch einen schweren Verlauf, obwohl ich "erst" 30 bin. Daher bin ich auch sehr selten draußen, wohne aktuell sogar bei meinen Eltern weil ich irgendwann nicht mal mehr einkaufen konnte.
Wie kommst du im Alltag klar? Oder was stresst dich am meisten?
Bei mir sind es körperliche Beschwerden die abgeklärt werden müssen, aber ich trau mich nicht zum Dok
Ansonsten habe ich mich mehr oder weniger an die Umstände gewöhnt..

17.01.2021 19:57 • #6




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