Pfeil rechts
340

boomerine
Ich möchte dieses Thema eröffnen, weil auf Corona dementsprechend herumgeritten wird.

Zweiklassengesellschaft was bedeutet es ?

und haben wir Sie nicht schon seit ewiger Zeit ?

Geht die Zweiklassengesellschaft nicht schon bei Arm und Reich an ? und wo hört Sie auf ?

Nehmen wir doch Akademiker, Professoren und . . . . und den einfachen Handwerker oder nur die Ausfahrer
Nehmen wir die psychisch Kranken und den gesunden Menschen
Nehmen wir die Raucher und Nichtraucher
Nehmen wir die Deutschen und Ausländer
und provokativ den Dummen und die studierten.
und und und

Corona ist das Thema Nummer 1, weil es im Moment scheinbar keine anderen Probleme gibt.

Nicht Corona spaltet uns wir spalten selber.

Weil wir vieles nicht zulassen können oder wollen ?

Ja auch Ich gehöre gewisser maßen dazu, weil ich nicht angesteckt werden,

als Raucher werde ich diskriminiert
als psychisch Kranker werde ich in die Ecke gestellt
als Deutsche weil ich nicht jeden Ausländer willkommen heiße
und einer der eine Position ganz oben hat der behandelt den Handwerker oder Ausfahrer wie einen blöden
und der Dumme der nicht mitreden kann.
und und

Wo fängt die Zweiklassengemeinschaft an und wo hört sie auf ?
( Das beschäftigt mich schon die ganze Zeit )

12.09.2021 15:15 • 16.09.2021 x 8 #1


220 Antworten ↓

Ich sehe das nicht so dramatisch. Dass man einige Menschen anderen vorzieht, finde ich ziemlich normal. Tatsächlich finde ich es sehr unangenehm, wenn mein Gegenüber raucht. Oder nach Rauch riecht.
Ich würde auch niemanden einstellen, der sich im Vorstellungsgespräch zu seiner psychischen Erkrankung bekennt, weil ich nicht wüsste, was ich mit dieser Mitteilung anfangen soll.

Aber ich sehe es nicht so, als ob es Menschen erster und zweiter Klasse geben würde.

12.09.2021 15:34 • x 2 #2



Unsere Zweiklassengesellschaft

x 3


Von mir aus kann es eine Drei- oder Vier- oder Fünfklassengesellschaft geben. Ich werde immer erste Klasse sein. Und sollte ich in der letzten landen, was ich für ausgeschlossen halte, werde ich in dieser wieder erste Klasse sein.
Das Gejammer ist immer nur Ausdruck von schwachen Leuten, die von Neid zerfressen sind, nichts leisten aber alles bekommen möchten. Gebünau so, wie die Typen, die für sich Respekt fordern, ihn anderen nicht geben und selbst gar keinen verdient haben.

12.09.2021 15:50 • x 1 #3


hereingeschneit
Zitat von boomerine:
Wo fängt die Zweiklassengemeinschaft an und wo hört sie auf ?

Ich glaube in allererster Linie fängt sie bei einem selber an. Kann ich alle Menschen auf die gleiche Stufe stellen wie mich selber? Oder schaue ich zu jemanden auf oder hinab. Wenn das der Fall ist, dann erschaffe ich einen Unterschied zu mir und somit entsteht eine Stufe, die mindestens zwei Stufen beinhaltet.

Schwieriger wird es dann allerdings in der Masse. Wenn es viele Menschen gibt, die zu anderen hinauf oder herab schauen, dann kann es leider zu sehr negativen Auswirkungen kommen und zum spalten der "Gemeinschaft" oder zum Ausgrenzen bestimmter "Gruppen".

Durch Diskussionen wird sich dadurch nichts ändern, nur durch Vorbilder, die es vormachen und alle auf eine Stufe stellen und das ist alles andere als einfach, wenn nicht sogar unmöglich?

12.09.2021 18:28 • x 1 #4


rero
Arm und Reich ist ganz klar ein Zweitgesellschaft.
Denn wer Reich ist kann sich Sachen leiste, die der Arme nicht kann.

Und es ist einfach nur P e r v e r s was für ein Vermögen die ganz reichen haben und auf der anderen Seite die bitter Armut wer fast nichts zum leben hat.
Diese Schere hat sich in den Letzen Jahrzehnten vergrößert -(die reichen werde immer reicher, die armen immer ärmer) zum sozialen Frieden sollte das irgendwann korrigierte werden !

Der Arme hat eben nicht so einfach die Chance auch reich zu werden, das sich die reichen in gewissen "Kreisen" oder "Klassen" bewegen, wo man als armer gar nie hin kommt.....

Rauchen bzw. Passivrauchen ist ungesund. Wer seinen Krebs füttern will - bitte dann aber die anderen verschonen.
Hier ist richtig, dass in den Letzen Jahrzehnten zum Schutz der Nichtrauchers ein Umdenken Stattgefunden hat.

Zu Corona möchte ich mich hier nicht äußern, da habe ich im andere Tread schon alles gesagt....

12.09.2021 21:28 • x 3 #5


Luna70
Kann man das wirklich Diskriminierung nennen, wenn Raucher in öffentlichen Innenräumen nicht mehr rauchen dürfen? Diskriminierung wäre es doch nur, wenn dieses "nach draußen schicken" keinen medizinischen Grund hätte. Hat es aber, es schützt die Nichtraucher und die Gesetze wurden nicht erlassen um die Raucher zu ärgern sondern Schäden durch Passiv-Rauchen zu verringern. Das Rauchverbot hat ganz offenbar gewirkt, weniger Herzinfarkte, weniger Asthma bei Kindern usw. Da sehe ich keine Diskriminierung.

Im Grunde ist es so ähnlich wie bei der Corona-Impfung. Jeder trifft die Entscheidung für oder gegen etwas und trägt die Konsequenzen. Die Konsequenzen sind klar und bekannt.

Was arm und reich betrifft, da ist es in der Tat anders. Wenn ein Kind in einem bildungsfernen Haushalt auswächst und deshalb weniger Chancen hat, dann hat es keine Wahl und kann sich nicht dafür oder dagegen entscheiden und das ist bittere Realität, leider.

13.09.2021 15:54 • x 2 #6


Mariebelle
Es gibt heute so viel Zersplitterung ,alternative Lebrnsformen,unendlich viele Klassen/Gruppen.
Ich denke die groessten Unterschiede welt weit liegen in der Bildung u der Zugang dazu,besonders fuer Maedchen.

13.09.2021 15:59 • x 2 #7


rero
Zitat von Mariebelle:
Bildung u der Zugang dazu,besonders fuer Maedchen.


Absolut.... In leider noch zu vielen Länder herrscht auch eine zweiklasse Gesellschaft was das Geschlecht angeht.
Frauen werden unterdrückt, dürfen nicht über Ihren eigenen Körper entscheiden (Schwangerschaft)
Habe keine recht auf Bildung .......weibliche Föten werden nur auf Grund des Geschlecht abgetrieben weil ein Mädchen weniger "wert" ist als ein Junge.
Absolut verachtungswürdig und krank so was.

13.09.2021 21:09 • x 5 #8


Schlaflose
Zitat von boomerine:
Ich möchte dieses Thema eröffnen, weil auf Corona dementsprechend herumgeritten wird. Zweiklassengesellschaft was bedeutet es ? und haben wir Sie nicht schon seit ewiger Zeit ? Geht die Zweiklassengesellschaft nicht schon bei Arm und Reich an ? und wo hört Sie auf ? Nehmen wir doch Akademiker, Professoren und . . . ...

Bei der Menge an Aspekten gehört jeder Mensch zum Teil der ersten, zum Teil der zweiten Klasse an. Oder meinst, ein gebildeter Professor darf im Hörsaal rauchen, während die Studenten es nicht dürfen? Oder ist ein Millionär vor Krankheiten gefeit ? Außerdem machst du keinen Unterschied zwischen Dingen, die man aus eigenem Willen selbst herbeiführt und solchen, für die man nichts kann. Das muss man viel differenzierter sehen als du es tust.

14.09.2021 08:40 • x 3 #9


Abendschein
Zitat von Fauda:
Das Gejammer ist immer nur Ausdruck von schwachen Leuten, die von Neid zerfressen sind, nichts leisten aber alles bekommen möchten.

Das meinst Du aber doch anders, als wie ich es verstehe?

Mein Mann und ich haben noch nie zu den Reichen gehört. (Was das Geld betrifft)
Wir haben uns alles erarbeiten müssen, hart gearbeitet.

Ich habe darüber nie gejammert, habe mich gefreut, bin zufrieden. Geld ist nicht alles,
wichtig ist die innere Zufriedenheit. Finde ich. Das Gefühl, kann mir keiner nehmen.

14.09.2021 08:49 • x 3 #10


Zitat von Abendschein:
Das meinst Du aber doch anders, als wie ich es verstehe? Mein Mann und ich haben noch nie zu den Reichen gehört. (Was das Geld betrifft) Wir haben uns alles erarbeiten müssen, hart gearbeitet. Ich habe darüber nie gejammert, habe mich gefreut, bin zufrieden. Geld ist nicht alles, wichtig ist die innere ...

Ich meine damit Leute (und die gibt es leider zuhauf), die in einem der freiesten und wohlhabendsten Länder der Welt leben und trotzdem über alles jammern, zum Beispiel die Regierung und die Unternehmen - die erzählen, wir würden betrogen und unterdrückt. Du hast doch eine gute Grundeinstellung.

14.09.2021 09:03 • x 2 #11


-IchBins-
Das fängt schon in der Schule an, dass andere Kinder gemobbt werden, haben sie nicht ähnliche oder gleiche Markenklamotten. In unserer Zeit damals in der Schule wurde sich halt mal darüber lustig gemacht, wenn man "andere" Schuhe oder Hosen trug, aber man wurde nicht gemobbt oder geschlagen.
In anderen Ländern gibt es Schuluniformen, warum nicht auch hier, das würde den Eltern viel Wäsche ersparen, dadurch Zeit und vielleicht auch ein bisschen Geld für Kleidung für die Schule? (Ich fand es immer toll, wenn ich Arbeitskleidung tragen durfte, das hat mir Zeit und Geld erspart.

Respekt und Achtsamkeit könnte z. B. ein Schulfach werden, damit die Kids gleich lernen, wie man möglichst gut miteinander umgehen kann. Das könnte dem einen oder anderen sicherlich in ihrer/seiner Entwicklung helfen...

14.09.2021 09:16 • x 2 #12


Islandfan
Ich mag das auch nicht so sehr, die Menschen in Klassen aufzuteilen und habe festgestellt, dass man z.B. in den nordischen Ländern gar nicht so große Unterschiede macht wie in Deutschland. Da wird niemand blöd angeschaut, nur weil er eine einfache Arbeit verrichtet oder wenig Geld hat.
Mich nerven reiche Leute meist, zumindest die, die sich darauf was einbilden.

14.09.2021 09:29 • x 1 #13


-IchBins-
Zitat von Islandfan:
Ich mag das auch nicht so sehr, die Menschen in Klassen aufzuteilen und habe festgestellt, dass man z.B. in den nordischen Ländern gar nicht so große Unterschiede macht wie in Deutschland. Da wird niemand blöd angeschaut, nur weil er eine einfache Arbeit verrichtet oder wenig Geld hat. Mich nerven reiche Leute ...

Ja und vor allem die, die nichts von selbst erreicht haben bzw. die sich kein Bild davon machen können, was es heißt, kämpfen zu müssen, um über die Runden zu kommen...

14.09.2021 09:36 • #14


Islandfan
Zitat von -IchBins-:
Ja und vor allem die, die nichts von selbst erreicht haben bzw. die sich kein Bild davon machen können, was es heißt, kämpfen zu müssen, um über die Runden zu kommen...

Genau, vor allem psychisch Kranke sind massiv von Arbeitslosigkeit, Frühverrentung und daraus resultierenden finanziellen Einbußen bedroht. Mein Mann und ich haben beide einen Uniabschluss, können aber beide nicht in diesen Berufen arbeiten. Mein Mann arbeitet als Hausmeister und ich momentan gar nicht.
Viele Bekannte, die wir noch von früher kennen, haben Karriere gemacht und führen ein ganz anderes Leben.
Wir sind nicht reich, aber es reicht, was wir an Geld haben für ein Leben, das man dennoch genießen kann.

14.09.2021 09:39 • x 1 #15


Zitat von Luna70:
Was arm und reich betrifft, da ist es in der Tat anders. Wenn ein Kind in einem bildungsfernen Haushalt auswächst und deshalb weniger Chancen hat, dann hat es keine Wahl und kann sich nicht dafür oder dagegen entscheiden und das ist bittere Realität, leider.

Da sehe ich ein Stück weit anders. Der Weg ist wesentlich schwieriger als wenn man aus einem bildungsbürgerlichen Haushalt kommt das stimmt. Aber in einem armen bildungsfernen Haushalt aufzuwachsen bedeutet nicht automatisch den selben Weg einschlagen zu müssen. Ich bin auch so aufgewachsen nebenbei gab es noch eine Suchterkrankung beider Elternteile. Sowohl mein Bruder als auch ich sind trotzdem unseren Weg gegangen er hat seine Ausbildung und seinen Meister gemacht und ist heute in leitender Position tätig. Ich habe eine Ausbildung gemacht und bin heute in einem anderen Tätigkeitsfeld sehr erfolgreich unterwegs. Was ich damit sagen will heutzutage hat man alle Möglichkeiten auch mit nicht so optimalen Voraussetzungen seinen Weg aus dem Mist zu machen aber es braucht viel Willen und Disziplin über einen langen Zeitraum ohne familiäre Unterstützung.

14.09.2021 09:43 • x 2 #16


boomerine
Zitat von Schlaflose:
Bei der Menge an Aspekten gehört jeder Mensch zum Teil der ersten, zum Teil der zweiten Klasse an. Oder meinst, ein gebildeter Professor darf im Hörsaal rauchen, während die Studenten es nicht dürfen? Oder ist ein Millionär vor Krankheiten gefeit ? Außerdem machst du keinen Unterschied zwischen Dingen, die man ...


Ich hab das Thema allgemein angesprochen.
Corona hat das Thema für mich ausgelöst.
Weil auch hier wie hier bekomm ich das immer öfter mit, deshalb auch die Aufgliederung, vom arm bis...............

Hätte ich gleich von Anfang an schreiben soll, typisch boomerine

14.09.2021 09:56 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Cornelie
Nein nicht typisch für irgendjemanden
Man kann nicht voraussehen in welche Richtung etwas läuft

14.09.2021 09:58 • #18


hereingeschneit
Zitat von boomerine:
Ich hab das Thema allgemein angesprochen.

Haben dir dann die allgemeinen Gedanken dazu etwas geholfen?

14.09.2021 10:01 • #19


Zitat von -IchBins-:
In anderen Ländern gibt es Schuluniformen, warum nicht auch hier, das würde den Eltern viel Wäsche ersparen, dadurch Zeit und vielleicht auch ein bisschen Geld für Kleidung für die Schule?

Gibt es hier auch. Meine Kinder tragen beide Schuluniform. Es spart weder Wäsche noch Geld weil erstens doppelte Wäsche da sie sich nach der Schule umziehen in Zivilklamotten und mehr Geld weil sie beides brauchen Schuluniform (und die Klamotten sind nicht günstig pro t-Shirt Zahl ich 20Euro ) die günstigste Winterjacke fängt bei 75Euro an und Privatklamotten zu kaufst also alles doppelt.
Es verhindert auch kein Mobbing. Das einzige das mobbing verhindert ist sehr frühes und sehr konsequentes Eingreifen von Seiten der Schule. Bei meinen Kindern ist es so dass wenn jemand einen anderen beleidigt bekommt er sofort und ohne Diskussion einen 3 tägigen Schulverweis beim dritten Verweis fliegt er sofort von der Schule kein wenn und aber, kein langes rumgeeier. Jeder der da auf der Schule ist hat schon mitbekommen wie schnell es gehen kann dass ein Schüler fliegt und da sie alle wissen wie konsequent die Schule hier handelt kommt es eben auch sehr selten vor, dass jemand anfängt zu mobben denn es gibt keine Ausnahmen.
Klar manche sind trotzdem unbelehrbar aber dann haben sie auch meist nur ein kurzes Gastspiel an der Schule dass sich Mobbingaktionen über Monate oder gar Jahre hinziehen kommt nicht vor.

14.09.2021 10:06 • x 2 #20



x 4


Pfeil rechts


Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag