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G
Hallöchen.
Momentan haben meine Partnerin und ich eine Beziehungspause. Meine Partnerin leidet unter einer posttraumatischen Belastungsstörung sowie der Angst vor lauten Geräuschen, Essgeräuschen, etc).
Ich konnte all das lange Zeit gut ertragen.
Nun aber darf ich sie oft auch nicht berühren, sie ist depressiv und zieht sich massiv zurück. Sie behandelt mich wenig liebevoll.
Der Gipfel war für mich, als sie mir mitteilte, als ich sie fragte, ob ich eine Pizza bei ihr machen könnte, dass ich dies nicht dürfte, weil es für sie Stress wäre, das Mehl wegzuputzen, den Boden zu reinigen etc.

Es sind mehrere solcher Dinge, die mich wirklich traurig machen.
Sie sagt, dass sie aufgrund ihrer Erkrankung gerade so eingeschränkt ist
Be und ich mich deshalb zurücknehmen sollte. weil ich Sie dadurch, das ich Druck aufbaue, ihre Heilungsprozess nicht unterstütze.

Ehrlich. ich mache dies so gut es mir möglich ist seit 2 Jahren mit. aber es fehlt mir gerade an Kraft.

Ich liebe Sie, aber es bedrückt mich so sehr.
Ich habe auch Bedürfnisse
Und trotzdem fühle ich mich wirklich schlecht.
Was kann ich nur tun?

17.07.2019 22:18 • 10.12.2020 #1


9 Antworten ↓


Safira
Hallo Greengate. Du hast ja jetzt schon ein paar mal über deine Probleme mit ihr gesprochen. Jetzt frage ich mal ganz direkt. Was ist denn deiner Partnerin genau zugestoßen?

17.07.2019 22:32 • #2


A


Beziehungspause war es die richtige Entscheidung?

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G
Hey...
Es kommt bei ihr aus der Kindheit. Ich weiß, dass sie durch ihren Vater traumatisiert ist... nach 11 Jahren KontaktAbbruch hat sie ihn vor 2 Jahren wieder gesehen...seitdem hat sie diese Symptomatik...
Sie lässt nicht wirklich mit sich sprechen...

17.07.2019 22:36 • #3


Safira
Ich weiß jetzt nicht mehr so ganz genau. Ist sie in Behandlung?

Du machst das ja schon eine ganze Weile mit Greengate. Und du weißt ja selbst dass du ihr nicht helfen kannst. Vielleicht ist ja ein bisschen Abstand gar nicht mal so verkehrt. So kann jeder mal seine eigenen Interessen nachgehen und zur Ruhe kommen. Es muss ja nicht gleich zum Schlimmsten kommen. Deine Freundin weiß sicher was sie an dir hat. Auch wenn du mal nicht da bist. Das wird sie bestimmt nicht vergessen haben.
Du selbst hast ja auch Probleme. Ich kann mir auch gut vorstellen dass die Problematik mit dir und deiner Freundin auch nicht gerade förderlich für deine eigenen Baustellen ist. Vielleicht nutzt du mal die Chance und horcht mal in dich rein was du für dich möchtest. Nur du. Ganz unabhängig von deiner Freundin.

17.07.2019 22:42 • #4


G
Ich hatte meine Probleme/Gedanken monatelang gut im Griff...war wirklich syptomfrei
Nur ist die Situation echt schwer, weil sie gerade so eine heftige Symptomatik hat...das macht es schwieriger

17.07.2019 22:46 • #5


Safira
Wie du aber schon erkannt hast ist eine Beziehung mit ihr unter den Umständen ja gar nicht möglich. Das hat deine Freundin wohl eher erkannt als du selbst. Sie möchte dich ja auch nicht belasten.
Es nervt sie die Fliege an der Wand. Das ist einfach ein Zeichen dass sie überlastet ist und Ruhe braucht. Dass dich das traurig macht ist ja normal. Du solltest jetzt wirklich auf dich schauen. Was gut für dich ist. Man kann einfach kein Glück erzwingen. Gib ihr Zeit und signalisieren dass du für sie da bist wenn sie dich braucht.

17.07.2019 22:51 • x 1 #6


petrus57
Zitat von Greengate:
Nun aber darf ich sie oft auch nicht berühren, sie ist depressiv und zieht sich massiv zurück. Sie behandelt mich wenig liebevoll.
Der Gipfel war für mich, als sie mir mitteilte, als ich sie fragte, ob ich eine Pizza bei ihr machen könnte, dass ich dies nicht dürfte, weil es für sie Stress wäre, das Mehl wegzuputzen, den Boden zu reinigen etc.


So ging es mir in meiner dunkelsten Zeit auch. Versuche für deine Partnerin dazu sein, wenn sie dich braucht.

In dieser Zeit war für mich alles Stress: Essen, duschen, rasieren etc. Alles bedarf einer großen Anstrengung

LG Petrus

PS
Was machen deine Zwangsgedanken? .

18.07.2019 07:33 • #7


G

07.12.2020 23:32 • #8


A
Wenn du deine Frau liebst....oder ihr euch liebt,ist das sicher eine gute Entscheidung....

07.12.2020 23:37 • x 1 #9


FeuerWasser
Ich lese nicht, dass die Therapeutin zur Trennung rät sondern, dass ihr euch beide um eure Therapien kümmert und eventuell eine Paartherapie macht. Das ist ja positiv zu werten.

10.12.2020 15:57 • #10


A


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