Du schreibst, dass du verzeihst, aber es kommt immer wieder was dazu, und genau das Gleiche steht hier in diesem Text...
http://papassita.twoday.net/stories/3337225/... das Verzeihen ist ein Versuch andere zu kontrollieren, weil es eine Schuld simuliert, die es nie gegeben hat. Es hat eine Verantwortung, ein Ursächlich-Sein gegeben, und das ist ein anderes Gebiet, das kann man weder verzeihen, noch kann man es nicht verzeihen.
Die Richterrolle ist ein Kompensationsversuch, der den Wandel der Opferrolle in die eines Täters vortäuschen soll. Wirklich gelöst ist aber das Problem erst dann, wenn man aufhört in der Relation Opfer-Täter zu denken.
Bei Angststörungen beispielsweise, sollte man eine innere Inventur machen und schauen, wo anstatt das gegenwärtige Denken ein aus der Kindheit stammender, oder aber auch durch spätere Konflikte zwecks Abwehr aufgestellter Autopilot Reaktionen steuert, die der gegenwärtigen Situation nicht angepasst sind. Autopilot, Muster - das ist etwas starres, unflexibles, das Angst und Unsicherheit verursacht.