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Hallo,
drei Wochen dauer Attacken haben ihren Atribut gefordert.
Am Montag bin ich in den Urlaub gefahren Dienstag Abend war ich wieder zu haus.
Vor drei Wochen hatte ich nach einem Stromschlag meine erste richtig heftige Attacke und seitdem kamm ich von der einen in die andere. Ich dachte der Urlaub wird dir schon gut tun falsch gedacht. Schon am Sonnteg drückte sich die "unbewusste " Aufregung auf den Urlaub mit Panik aus, ich bin dann zum Notdienst gefahren mit nem Blutdruck von 180/120. Da bekam ich Beta Blocker und ein Antidepressivum. Am Montag morgen bin ich nochmal zum Hausarzt der mir aber Valium verschrieb und mir sagte das ich die Antidepressiva nicht brauche. Gestärkt fur ich in den Urlaub und habe den Montag erst einmal verschlafen, diese ganze Aufregung hatte mich wohl ganz schön erschöpft. Dienstag gingen die Atacken dann wieder los, aus heiterem Himmel ich hab mi meinem Sohn Fussball gespielt und plötzlich ging es los ohne das ich bewussst an etwas gedacht hätte die Valium konnte ich nicht nehmen da ich nur daran denken konnte das die mein Herz stehen lassen würden und mein Hals schnürte sich zu. Dann kam eine Attacke nach der Anderen und wir fuhren nach hause. Mittwoch morgen bin ich wieder zu Hausarzt, als ich ankam bekam ich wieder so eine heftige Attacke das ich nur noch vom Arzt mit Beruhigungsmitteln zugedröhnt wurde. Donnerstag habe ich meinen Mann und meinen Sohn zurück Urlaub machen geschickt ich bin zu Haus geblieben und ich muss sagen die Ruhe tut mir gut. Ich hatte seitdem erst drei oder vier kleienere Attacken die ich aber selbst ganz gut in den Griff bekommen habe.
Ich habe zum glück gute Freunde die mir jetzt helfen ( sonst wäre mein Mann gar nicht mehr gefahren).
Jetzt gerade geht es mir sehr gut und ich denke jetzt wird alles besser diese Voreiligen Schlüsse habe ich aber auch in den Panikpausen der letzten drei Wochen gezogen ,Und einen Notfallplan mit meinem Vater erstellt.

Am Montag werde ich einen Termin beim Neurologen machen damit ich Hilfe bekomme auch wenn es mir im mom gut geht falls es nich mal zu so einer Heftigen Attacke kommt wie Sonntag oder Mittwoch werde ich sofort ins Krankenhaus, wir haben hier in der nähe eine Phsychatrische Klinik. Wie ihr sicherlich merkt sind das ziemlich heftige Planungen nach so "kurzer" Zeit mit PAs, aber vieleicht kann man auch daran sehen wie verzweifelt ich bin. Ich will das das sofort aufhört, ich liege brach und ich will am liebsten Gestern Hilfe.
Bis vor kurzem habe ich die vieleicht ?allgemeine? Meinung zu Psychologen Psychatern und Psychatrischen Kliniken (Klappse) geteilt mit eienem Schmunzeln und vieleicht ein bischen mit lächerlich diese Begriffe hingenommen, ich glaube aber das mir jetzt keiner sonst helfen kann. Am liebsten würde ich mich sofort einweisen lassen und mich Ruhig stellen lassen und so vor allem davon laufen. Ich bin Teilweise ich selbst und kann nichts dafür das mir mein Fass wohl übergelaufen ist. Ich werde nie wieder den Fehler machen jemanden der in diese Richtung Hilfe brauch zu belächeln oder mich gar darüber lustig zu machen. Ich habe wohl aus dieser Situation die fürchtbar für mich ist auch eine menge gelernt und das schon am Anfang.

Ich bin traurig weil ich angst davor habe wie es wird wenn meine Familie wieder da ist und es wieder anstrengender wird. Und ich habe Angst das ich diese Angst habe denn ich liebe sie.

Ich sitze jetzt hier und überlege was denn jetzt das Fazit dieses Beitrages ist oder welche Frage ich habe ?! Ich habe glaube ich keine, vieleicht mochte ich nur meine Gedanken loswerden und weiss nicht wohin sonst wenn nicht hierher zu anderen dennen es vieleicht ähnlich geht wie mir oder genauso.

Danke und LG Svenja

28.06.2008 09:53 • 30.06.2008 #1


4 Antworten ↓


Schmetterling1968
Hallo Svenja,

Du machst den gleichen Fehler wie ich: Du denkst zu viel

WAS - WENN - ABER - WIE

Jemand hat das mal ganz passend ausgedrückt: wir sind denkgeschädigte Menschen. Da ist was dran... Und leider sooo schwer zu ändern...

Hol Dir professionelle Hilfe - das ist nichts wofür Du Dich schämen mußt. Aber je länger Du es versuchst selber in den Griff zu bekommen, umso mehr verstrickst Du Dich in Gedanken und Ängste.

Also professionelle Hilfe holen - und den Rest mußt Du dann eh alleine schaffen

29.06.2008 20:11 • #2



Zu allem bereit, und vieleicht viel gelernt

x 3


Zitat:
wir sind denkgeschädigte Menschen. Da ist was dran... Und leider sooo schwer zu ändern...


Das stimmt , wenn wir nicht dauernd denken würden , könnten wir uns echt viel ersparen !


@Eule = Wieso Stromschlag ?

30.06.2008 00:25 • #3


Schmetterling1968
Eigentlich nicht wirklich erklärbar, für aussenstehende Menschen... Dass Denken einen so einschränkt

30.06.2008 19:23 • #4


Hallo,
ja das ich zu viel denke das weis ich, habe jetzt erst am Wochenende als ich eben viel Zeit hatte zum nachdenkengemerkt das es zu viel wird. Ich musste immer wieder denken, "jetzt bekommste schon Kopfschmerzen vom vielen denken".
Stromschlag:Ich habe versucht mit meinen Fingern die Stromleitung im Bad durchzumessen . Das werde ich mit grosser Warscheinlichkeit in nächster Zeit zu vermeiden versuchen. Jetzt im ernst, ich bin ausversehen drangekommen als ich was an der Tapete gemacht habe und die Lampe abgebaut war.
LG Svenja

30.06.2008 22:43 • #5




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