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Cessi
Ich entschuldige mich vorab, falls ich nicht das richtige Forum erwischt habe, aber so richtig passend erschien mir nichts.

Gibt es hier zufällig Menschen die auch schonmal an einem Bandscheibenvorfall litten und mir vll hilfreiche Tipps zur Linderung geben können?

Mein Arzt hat mich mit Schmerzmittel und Muskelentspannungsmittel stehen lassen. Das wirkt bloß nicht so richtig und alles ist eine Qual.
Ich bin nicht schmerzempfindlich, würde die Schmerzen aber jetzt tatsächlich als sehr stark bezeichnen.

Ich versuche in Bewegung zu bleiben, aber alles schmerzt höllisch und treibt mir die Tränen in die Augen. Nachts finde ich kaum Schlaf

Vielleicht hat irgendwer einen hilfreichen Rat. Oder kann mir einfach etwas Mut zum durchhalten zusprechen. Bin grad ziemlich am Limit.

Danke vorab!

08.06.2018 21:16 • 09.06.2018 #1


6 Antworten ↓


Hi,
mein Mann hatte letztes Jahr einen mittelschwere BSV und hat nur paar abschwellende Tabletten bekommen. Er war beim Neurochirurgenn, er wollte direkt operieren. Er war dann bei 2 Neurologen und 1 Orthopäden und da hiess es nur abwarten. Sein Fuss war lange Zeit halb taub und jetzt hat er nur noch eine kleine taube Stelle. Schmerzen waren nach 1 Woche weg ,dafür das taube Gefühl da. Das hat ihn nicht gestört. Er läuft ganz normal.

Ich habe vor 13 J einen BSV monatelang mit taubem Innenoberschenkel gehabt und habe dann mit 3 minütigen Dehnübungen angefangen und später war ich 5mal in der Woche im Fitnessverein;) Ich war absolut unsportlich aber seitdem ich Rückentraining mache, habe ich seit 13 J keine Probleme mehr. Evt. eine echt gute chinesische TCM Ärztin suchen, die Neuroschmerzen mit Akupunktur behandelt? Ist leider sehr langwierig und ich habe mich fast ein Jahr damit rumgeplagt.ich maile dir später mal eine gute Seite mit SOS Tipps und guten Übungen.Aber diese erst nach der Akutphase machen.

08.06.2018 22:17 • x 1 #2



Bandscheibenvorfall - Ratschläge?

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Cessi
Hallo, danke für deine ausführliche Antwort, ich werde die Ratschläge beherzigen.

Gerade war ich beim kassenärztlichen Notdienst, weil ich die Schmerzen nicht mehr aushalte. Bekomme jetzt ein starkes Schmerzmittel. Kann fast gar nichts mehr alleine, nichtmal Socken anziehen und wenn dann nur unter Tränen

09.06.2018 08:32 • #3


la2la2
Zitat von Cessi:
Gerade war ich beim kassenärztlichen Notdienst, weil ich die Schmerzen nicht mehr aushalte. Bekomme jetzt ein starkes Schmerzmittel. Kann fast gar nichts mehr alleine, nichtmal Socken anziehen und wenn dann nur unter Tränen

Wurde schon per MRT geschaut, wie schlimm der Bandscheibenvorfall ist und ob möglicherweise eine OP erforderlich ist, wenn das in der nächsten Zeit nicht besser wird?

Gab es bei dir denn Risikofaktoren, die wahrscheinlich den Bandscheibenvorfall verursacht haben, wie ein Job mit harter körperlicher Arbeit o.ä.?


Zitat von Cessi:
Mein Arzt hat mich mit Schmerzmittel und Muskelentspannungsmittel stehen lassen. Das wirkt bloß nicht so richtig und alles ist eine Qual.

Hattest du schon Krankengymnastik/Physiotherapie bei jemandem, der Erfahrung mit Bandscheibenvorfällen hat? Leider weigern sich manche Ärzte dringend benötigte Physiotherapie zu verschreiben, da es dafür nur ein sehr knappes Budget gibt. Mal kurz den Rezeptblock rausholen und paar Pillen aufschreiben belastet da das Budget leider viel weniger.....

09.06.2018 10:57 • x 1 #4


petrus57
Sobald du Ausfallerscheinungen hast sofort ins Krankenhaus. Ansonsten erst mal die Tabletten nehmen und die Beine am besten im rechten Winkel hoch lagern.

09.06.2018 11:50 • x 1 #5


Cessi
Hallo ihr,

MRT wurde gemacht, da ich keine Ausfallerscheinungen habe, wollen wir erstmal den konservativen Weg gehen. Sobald sich Taubheit, Lähmungen etc einstellen muss aber was operiert werden.

Physio hab ich noch nicht bekommen und weiß auch gerade nicht so recht, wie ich zeitnah rankommen soll. Dazu muss man wissen das die Diagnostik und Anordnung des MRT vom Hausarzt (zwar mit Orthopädiewissen) gemacht wurde, nicht vom Orthopäden. Mein Hausarzt hat eben mit Verweis auf das Budget darauf verwiesen, dass ich mir die Physio vom Orthopäden verschreiben lassen soll und mir eine Überweisung mitgegeben. Hab nun gestern die gesamte Großstadt! durchtelefoniert - der früheste Termin ist in 6 Wochen.

Ich bin Rettungsdienstlerin, also durchaus ein fordernder Job, oft auch körperlich und risikobehaftet für Rückenprobleme

09.06.2018 12:26 • #6


la2la2
Zitat von Cessi:
Physio hab ich noch nicht bekommen und weiß auch gerade nicht so recht, wie ich zeitnah rankommen soll. Dazu muss man wissen das die Diagnostik und Anordnung des MRT vom Hausarzt (zwar mit Orthopädiewissen) gemacht wurde, nicht vom Orthopäden. Mein Hausarzt hat eben mit Verweis auf das Budget darauf verwiesen, dass ich mir die Physio vom Orthopäden verschreiben lassen soll und mir eine Überweisung mitgegeben. Hab nun gestern die gesamte Großstadt! durchtelefoniert - der früheste Termin ist in 6 Wochen.


Es grüßt das deutsche Gesundheitssystem...... Da wird an einer lächerlichen 3stelligen Summe für Physiotherapie gespart bzw. Monate später dann doch gezahlt. Dafür wird dir dann ne 4stellige Summe Krankengeld mehr gezahlt, das Risiko, dass durch eine verspätete Behandlung doch noch für ne 4-5 stellige Summe operiert werden muss steigt und der Patient leidet unnötig ....................

09.06.2018 14:29 • #7