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hallo ihr lieben,

ich habe ein kleines "problemchen". ich habe nächste woche Universität und mir graut jetzt schon davor. wenn ich daran denke, dann zieht sich bei mir alles innerlich zusammen und mir kommen die wildesten gedanken. am liebsten würde ich mich krank melden und gar nicht hingehen. das geht aber leider nicht, da ich nen vortrag halten muss. das problem ist, ich will nicht dort hingehen, ich will nicht mit denen reden, ich will nicht 9 stunden da drinnen sitzen und auch nicht mit denen mittagessen gehen. hinzu kommt, dass ich da auch noch mit dem zug hinfahren muss und eigentlich nicht absagen kann, da ich anwesenheitspflicht habe. vor allem hatte ich das letzte mal ne panikattacke auf der uni und seitdem ist es noch schlimmer. ich weiß, dass mir auch nichts passieren kann und ich im grunde nur "spinne" aber es bereitet mir dennoch kopfzerbrechen und ich muss ständig daran denken.

vielleicht habt ihr ja tipps für mich, wie ich das ganze überstehen kann.

herzlichst eure maria.

31.05.2013 21:12 • 18.05.2015 #1


33 Antworten ↓


Schön langsam steigt die Nervosität. Ich kann jetzt schon nicht mehr richtig schlafen und muss dauernd daran denken. Aber ich habe mir mal vorgenommen, dass ich es zumindest versuchen werde. Ich hoffe nur, dass ich es halbwegs überstehen. Meine positiven "Alles wird gut"Sätze helfen auch nur bediengt. Hm... Bis Donnerstag sind es noch ein paar Tage.

04.06.2013 00:09 • #2



Angst vor der Uni muß einen Vortrag halten / Studium Panik

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Zitat von maria2013:
Schön langsam steigt die Nervosität. Ich kann jetzt schon nicht mehr richtig schlafen und muss dauernd daran denken. Aber ich habe mir mal vorgenommen, dass ich es zumindest versuchen werde. Ich hoffe nur, dass ich es halbwegs überstehen. Meine positiven "Alles wird gut"Sätze helfen auch nur bediengt. Hm... Bis Donnerstag sind es noch ein paar Tage.



Viel Glück wieso hast du denn erst am nächsten Do. Uni?

04.06.2013 00:12 • #3


Ich meine diesen Donnerstag hab ich den Vortrag. Upsi. Da hab ich mich verschrieben. Aber danke. Dir auch viel Glück für Mittwoch.

04.06.2013 00:21 • #4


Zitat von maria2013:
Ich meine diesen Donnerstag. Upsi. Da hab ich mich verschrieben. Aber danke. Dir auch viel Glück für Mittwoch.


Fängt bei dir die Uni jetzt erst an?

Danke

04.06.2013 00:25 • #5


Nein, ich hab am Donnerstag Vortrag und studiere berufsbegleitend.

04.06.2013 00:26 • #6


Zitat von maria2013:
Nein, ich hab am Donnerstag Vortrag und studiere berufsbegleitend.


ach so, WOW; du hast also auch einen Beruf fände Beruf viel schlimmer als Uni

04.06.2013 00:27 • #7


Ja. Genau. Aber bei mir ist es genau umgekehrt. Liegt wohl auch daran, dass ich die Leute nicht sonderlich leiden kann. Die sind einfach so oberflächlich. Die Arbeit ist auch mehr Mittel zum Zweck.

04.06.2013 00:29 • #8


Zitat von maria2013:
Ja. Genau. Aber bei mir ist es genau umgekehrt. Liegt wohl auch daran, dass ich die Leute nicht sonderlich leiden kann. Die sind einfach so oberflächlich. Die Arbeit ist auch mehr Mittel zum Zweck.


was arbeitest/studierst du denn? ich könnte gar kein Vorstellungsgespräch überstehen

04.06.2013 00:31 • #9


Ja das war auch sehr aufregend und während einer guten Phase. Aber irgendwie habe ich es überstanden.

04.06.2013 00:38 • #10


so... morgen ist es soweit und ich bin richtig nervös davor. dauernd muss ich darüber nachdenken ob ich hingehen soll oder nicht. einerseits denke ich mir "wird ja nicht so schlimm sein. das schaffst du schon" und andererseits bin ich der meinung, dass ich das alles nicht schaffe und lieber zu hause bleiben sollte. nur weiß ich ja, dass diese vermeidungsstrategie absolut das blödeste überhaupt ist. ich hoff nur, dass ich stark genug bin und das morgen hinbekomme. ach... und dann könnt ich mich immer so über mich selbst ärgern. warum nur lasse ich es zu, dass mich meine angst so kontrolliert und ich ihr so viel aufmerksamkeit schenke? warum kann ich nicht einfach hingehen, wie jeder andere mensch auch und das beste für mich rausholen. nein, ich mach mir tausend gedanken, bin nervös, kann ned schlafen und hab ein flaues gefühl im magen. puh... alles nicht so einfach.

05.06.2013 21:06 • #11


Hallo,

das erinnert mich stark an mein erstes Studium, welches ich 2004 aufgrund von Ängsten abgebrochen habe. Jedes Semester hat mich mehr überfordert, bis ich irgendwann als Flucht nur die Vermeidung in Form von Exmatrikulation gesehen habe. Vor knapp 2 Jahren habe ich mein Studium an einer anderen Uni wieder aufgenommen und heute kann ich sagen, dass ich mir nie mehr dieses Studium von meinen Ängsten nehmen lasse. Ich erkenne immer noch in vielen Situationen mein Problem.
Doch früher hätte ich den Kopf in den Sand gesteckt und wäre abgehauen. Heute ziehe ich es einfach durch. Ich mache da auch keine Kompromisse.

Daher rate ich dir. Hole dir professionelle Hilfe und arbeite es auf, bevor du irgendwann aus Angst genau wie ich das Studium hinwirfst!

06.06.2013 08:16 • #12


Hallo Islandfan,

Danke für deine Antwort. Ich hatte schon einmal eine Verhaltenstherapie gemacht. Damit habe ich meine Angst ganz gut kennengelernt und mit ihr zu leben gelernt. Nur im Moment ist mein Workload so hoch, dass ich merke, dass ich wieder in den alten Teufelskreis zurückfalle. Ich versuch auch mich der Situation zu stellen. Nur fällt es mir irrsinnig schwer. Ich hatte heute meine Präsentation und wäre vorher fast gestorben. Hinzu kommt das ich meine Gruppe nicht wirklich mag und mich überhaupt nicht wohlfühle. Außerdem ist diese Woche meine beste Freundin nicht da, die immer meine Stütze ist. Aufhören möchte ich ja auch nicht weil ich nur mehr ein Jahr habe. Aber ich merke dass ich am Ende meiner Kräfte bin. Es gibt gute aber auch schlechte Tage.

Und du hast dein Studium bereits abgeschlossen? Gratuliere.

Maria

06.06.2013 10:53 • #13


Nein, ich habe noch knapp die Hälfte des Studiums vor mir. Einige Scheine sind mir von meinem alten Studium anerkannt worden, aber und ich habe ein Fach von früher genommen und ein anderes gegen einen neuen Fachbereich ausgetauscht.

Ist ja toll, dass du deine Präsentation trotz Nervosität halten konntest. Das ist der richtige Schritt in die richtige Richtung. Wenn du überfordert bist, vielleicht kannst du ja ein paar Semesterstunden weniger machen?

06.06.2013 15:08 • #14


Respekt dass du da warst.
Ich hab mit der Uni auch ähnliche Probleme. Ein Abbruch wird für mich von Tag zu Tag unausweichlicher. Hoffentlich schaffst dus!

06.06.2013 15:53 • #15


Zitat von where.there.is.light:
Ich hab mit der Uni auch ähnliche Probleme. Ein Abbruch wird für mich von Tag zu Tag unausweichlicher. Hoffentlich schaffst dus!



Haltet durch!
Auch wenn ich mein wieder aufgenommenes Studium mag, bereue ich es dennoch, damals wegen meiner Ängste alles hingeschmissen zu haben. Heute würde ich es anders machen. Wenn man das Studium schmeißt, weil man es blöd findet oder merkt, dass eine Berufsausbildung die bessere Variante ist, kann es Sinn machen, aber NICHT wegen der blöden Angst. Sie darf nicht so einen wichtigen Lebensabschnitt zerstören. Das wäre so traurig

06.06.2013 18:48 • #16


Zitat:
Haltet durch!
Auch wenn ich mein wieder aufgenommenes Studium mag, bereue ich es dennoch, damals wegen meiner Ängste alles hingeschmissen zu haben. Heute würde ich es anders machen. Wenn man das Studium schmeißt, weil man es blöd findet oder merkt, dass eine Berufsausbildung die bessere Variante ist, kann es Sinn machen, aber NICHT wegen der blöden Angst. Sie darf nicht so einen wichtigen Lebensabschnitt zerstören. Das wäre so traurig


da hast du vollkommen recht. super einstellung und verdient meine hochachtung. darum möcht ich auch versuchen, dass ich es fertig mache. auch wenn es schwierig werden wird. ich freue mich einfach schon auf den tag, wenn ich es geschafft habe und fertig bin. aber wie gesagt, dass dauert noch ein jahr.

Zitat:
Wenn du überfordert bist, vielleicht kannst du ja ein paar Semesterstunden weniger machen?


das geht leider nicht. weil das studium so vorgegeben ist und das nächste problem ist, dass viele kurse im jahrgang unter mir gar nicht mehr so existieren weil sie das system umgestellt haben. das würde alles sehr, sehr kompliziert werden. außerdem möcht ich einfach so schnell wie möglich fertig werden weil ich einfach dort nicht mehr hinmöchte. hinzukommt das ich auch bei der arbeit nicht weniger stunden machen kann weil ich einfach das geld brauche.

Zitat:
Ich hab mit der Uni auch ähnliche Probleme. Ein Abbruch wird für mich von Tag zu Tag unausweichlicher.

meinst du wirklich, dass ein abbruch unausweichlich ist? wie lange hast du denn noch?

06.06.2013 20:43 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ich hab noch glorreiche drei Wochen. Bin nach wie vor zur Zeit zufrieden,wenn ich es schafffe aufzustehen, den Tag rumzubringen, wenigstens einmal am Tag zu lachen und dann auch wieder einschlafen kann.
Studium und Depressionsschub/phase/welle + Agoraphobie haben sich zeitlich einfach mega ungünstig getroffen. Das muss ich nun leider so akzeptieren lernen was schwer genug ist. Mein Hoffnung ist es, rauszukommen ohne eine Sperrung für das Studium zu bekommen.... oder das sich irgendjemand findet, der ein entsprechendes Attest ausstellt Würde mir sehr gerne die Möglichkeit offenhalten, es nochmal versuchen zu können wenn der Schub rum ist... falls ich dann nochmal einen Platz bekomme...

07.06.2013 00:57 • #18


du hast noch drei wochen vor dir? das schaffst du und wenn nicht, ist es zwar mega schade. aber vielleicht kannst du es ja aufschieben. so wie du schreibst. ein attest stellt doch der hausarzt aus oder? zumindest war es so bei mir. erst mit diesem attest konnte ich eine verhaltenstherapie beginnen. aber ich würde zum beispiel nicht wollen, dass irgend jemand aus meiner uni das erfährt. wer entscheidet darüber, ob du eine sperrung für das studium bekommst? bzw. was muss passieren, dass es soweit kommt?

08.06.2013 21:43 • #19


Also die Sache ist etwas komplizierter bei uns scheinbar. Unsere Klausuren werden nun seit neuestem automatisch angemeldet und zwar alle die man (für einen gewissen Zeitrahmen) noch offen hat. Völlig egal ob man die Kurse belegen durfte in dem Semester oder nicht. Das hat zur Folge, dass ich nun Klausuren aus einem Semster angemeldet bekommen habe, in dem ich nichts belegt hab. Die Abmledung der automatisch angemeldeten Klausuren gehen nur noch schriftlich und persönlich über den Dekan jetzt. Wiederhohlklausuren darf man sowieso und überhaupt nicht mehr abmelden oder schieben. Weshalb ich die mindestens schreiben muss. Für den gesunden Menschen mögen 2 Klausuren für die man 3 Wochen Zeit hat vllt nicht viel sein, für mich sind sie es zur Zeit aber. Ein ganzes Semester Mathe neu nachzulernen in 3 Wochen noch.. ist unmöglich. Sagen unsere Profs ja selber.
Das heißt ich muss nicht nur hin um die Klausuren abzumeldne sondern danach nochmal hin, um dem Dekan zu erkären warum ich die Wiederhohlklausuren wieder nicht bestanden hab. Ergo, er muss sowieso erfahren was los ist, wenn ich auch nur eine Chance haben will, keine Sperrung zu kriegen.
Gesperrt wird man, wenn man eine Klausur 2 mal nicht bestanden hat, auf ermessen des Dekans (je nachdem kann man noch eine müdliche Prüfung machen oder eben nicht mehr. Spätestens nach der müdl. dann ist Feierabend). Alles so niedergeschrieben in den POs und was nicht dort niedergeschrieben ist, kann die Hochschule sowieso nach Lust und Laune machen.
Dachte eigentlich, das müsste jedem der eine Uni/Hochschule mal von innen gesehen hat bekannt sein? Wenn nein, sollte man sich schnellstens mal drüber informieren.
Mir gefällt das auch nicht wie es läuft, und auch nicht mit meinem Dekan reden zu müssen. Tue ich das nicht, ist die Sperrung sicher. Und nein, vor den Klausuren exmatrikulieren geht auch nicht, denn Wiederhohlklausuren müssen selbst dann geschrieben werden. -.-

09.06.2013 02:18 • #20



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