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Anni95
Mitglied

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Hallo ich habe da mal eine Frage und zwar an alle die panische Angst vor dem Tod haben.

Wisst ihr warum ihr diese Angst habt? Gab es bei euch bestimmte Auslöser dafür? Also hattet ihr traumatische Erlebnisse in eurer Familie oder eurem bekannten und Freundes kreis mit dem Tod?

Also ich persönlich würde in einer Woche zwei mal mit dem Tod konfrontiert. Einmal war es eine Klassenkameradin die plötzlich gestorben ist, und das andere mal der Vater einer bekannten. Der ist an Krebs gestorben. Seit dem hab ich mich mehr mit dem Thema beschäftigt. Mit persönlich macht es aber mehr Angst wenn ich daran denke jetzt, ganz plötzlich zu sterben ohne das erlebt zu haben was ich mir wünsche.
Das Leben kann so schnell vorbei sein. Sad

Wie geht ihr damit um?

Würde mich über Antworten freuen und euch allen frohe Weihnachten. Smile

25.12.2013 #1


25 Antworten ↓
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Gina68
Mitglied

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Es ist nicht ungewöhnlich Angst vor dem Tod zu haben. Viele Menschen haben Angst vor dem Tod. Manche können die Angst davor verdrängen, andere können durch ihren Glaube anders damit umgehen und wieder andere lassen es auf sich zukommen - und es gibt sogar solche, die sich nach dem Tod sehnen.

Die Angst der Menschen vor dem Tod wird sogar geschäftlich ausgenutzt. Kaum ein Film behandelt dieses Thema nicht, malt uns die Schrecken des Todeskampfes aus oder reizt unsere Fantasie auf "das Grausame danach" oder auf "romantische Geister-Erlebnisse". Du bist also gar nicht allein mit deiner Angst. Ungewöhnlich ist sie nicht. Und überwunden hat diese Furcht vor dem Tod auch kaum jemand. Du weißt: Du kannst dir den Kopf über das DANACH zerbrechen, soviel du willst, denn kein Lebender wird dich mit einer Antwort zufrieden stellen können - nur der, der den Tod erlebt, weiß, wie er ist. Wie lernst du nun gelassen zu bleiben und nicht soviel an das Ungewisse zu denken? Indem du dich mit dem Leben beschäftigst. Kannst du Prioritäten setzten oder auf schöne Ziele zuarbeiten? Das Leben und das JETZT, haben Priorität. Der Gedanke an den Tot kann warten, bis er dran ist. Von Menschen, die in meinem nahen Umkreis sterben mussten, habe ich im Sinn die selben Worte vor dem Tod gehört,: "Ich habe gut für mich selbst gesorgt! Ich habe gut für meine Lieben gesorgt! Ich kann auf schöne Erlebnisse zurückblicken! Mein Leben war schön! Ich bin zufrieden!" Das ist ein schönes Ziel!

25.12.2013 12:41 • x 2 #25


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Angst vor dem Tod

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A

Angsthase76
Mitglied

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Zitat von Anni95:
Darf ich fragen wie du diese Angst überwunden hast?


Ok aber bitte nicht lachen, bei mir war es durch eine Fernsehserie vor über 10 Jahren. Ich weiss das klingt komisch, aber all die Jahre hat mir das Gefühl "der Sensenmann ist anwesend" echt Panik verursacht. Dieses Gefühl der Hilflosigkeit, wenn man merkt es geschieht bald wieder und man kann nichts tun.... das ist echt schlimm.

Obwohl ich aus einem Atheistischen Haushalt komme und selber nie an Gott geglaubt habe, habe ich immer gerne Sendungen mit Geistern und Engel geschaut. Vor fast 15 Jahren bin ich dann durch Zufall auf eine neue Engels-Serie gestossen, die so ähnlich ist wie damals "Ein Engel auf Erden". Gibt es inzwischen auch bei Youtube einige Folgen (https://www.youtube.com/user/EinHauchvonHimmel). Ich hab mir die ersten Folgen angesehen und fand sie sehr schön. Irgendwann gab es in der Serie auch einen Todesengel, der aber keineswegs wie ein Sensenmann aussah sondern unglaublich lieb und einfühlsam war. Er hat die Menschen am Ende des Lebens abgeholt und ihnen die Angst vorm Sterben genommen. Ab und zu wurde in der Serie auch gezeigt, daß andere Menschen seine Anwesenheit spüren konnten, auch wenn sie ihn nicht sehen konnten.

Für mich war das echt ein Schlüsselerlebnis, denn zum ersten Mal hatte ich damit eine Erklärung für mein komisches Gefühl was nicht so angsteinflößend war wie ein Gerippe mit Sense. Mir gefiel dieser Gedanke und ich bin dem ganzen beim nächsten Mal ganz anders begegnet. Ich weiß, das es nur eine Fernsehserie ist, aber die Figur des Todesengels hat mir über all die Jahre meine komplette Angst vorm Sterben genommen.

25.12.2013 11:55 • x 1 #22


Zum Beitrag im Thema ↓


M
Bei mir war es der Tod meines Vaters als ich 6 jahre alt war. Nun bin ich 52 und immer noch nicht damit fertig. Dazu kam der Tod der Schwiegereltern innerhalb von 2,5 Jahren, dazwischen mein Stiefvater und als Krönung die Nierenkrebsdiaknose bei meinem langjährigen Freund mit dem ich schon im Sandkasten gespielt habe. ich darf nicht meine Mutter vergessen die mit fast 84 Jahren immer wieder vermittelt (hat sie ein Leben lang getan) wie schlimm das Leben ist, wie gefährlich und nun ist sie depressiv und zeigt das wo sie kann. Heute Abend besonders schlimm.

#2


A
Das ist echt hart zu hören und bestimmt noch härter mitzuerleben. Das tut mir sehr leid für dich. Hattest du denn schon immer Probleme mit dieser Angst?

#3


M
Angefangen hat die Angst Anfang der 90er. Woher sie kam bzw. warum, ich weiß es nicht. Emotionale Erlebnisse und Stress denke ich. In meiner damaligen Ehe wurde ich betrogen so um die 1,5 Jahre bis sie es mir sagte. ich habe aber was gespürt. Damals war der Schwindel mein einziges Symtom. War weg direkt nach der Trennung.
Les mal hier:
angst-vor-krankheiten-f65/bin-neu-hier-und-moechte-mich-kurz-vorstellen-t52710.html

dann weißt du ein bisschen mehr.

#4


R
hallo,

man sollte sich möglichst
nicht so viel damit beschäftigen.

es ist sicher leichter gesagt.

das leben ist eben sehr kostbar,
jeder tag, ist ein geschenk.
heute lebe ich, morgen ist ein neuer tag.

lg
rose

#5


A
@ mattesDas hört sich nach viel Stress und auch Traurigkeit an, das man da irgendwann nicht mehr kann ist verständlich.


@rose ich wünsche mir das ich das irgendwann genauso sehen kann. Aber im Moment ist der Tag nur voll mit Symptomen die mir Angst machen. Und ich habe Angst das wenn ich mein Leben ganz normal lebe unvorbereitet zu sein. Ich weiß ist sicher nicht die richtige Denkweise. Sad
Es muss sich was verändern und das muss ich angehen.

#6


D
Zitat von rose:
... man sollte sich möglichst
nicht so viel damit beschäftigen.


Gut gesagt für junge Menschen.

Ist man aber alt, hindern einen ganz automatisch so viele Leistungseinschränkungen daran, die Gedanken an den Tod auszuschalten.

x 1 #7


A
Aber auch für mich als junger Mensch ist es gar nicht so einfach diesen Gedanken nicht zu denken. Es gibt so viele auch junge Menschen die sterben. Der Tod kennt nun mal keine altersbegrenzung.

#8


D
Zitat von Anni95:
Aber auch für mich als junger Mensch ist es gar nicht so einfach diesen Gedanken nicht zu denken. ...


Das glaube ich Dir.
Immerhin bist Du indirekt mit dem Tod konfrontiert worden. Das löst Gedanken und möglicherweise eben auch Ängste aus.

Neigst Du denn überhaupt dazu, leicht in Angst zu geraten?

#9


A
Naja eigentlich war ich ohne übersteigerte Angst. Außer das alleine im Dunkeln nach Hause laufen das ging fast gar nicht. Aber ich denke mal da hat man als Frau sowieso so seine Gedanken.

#10


K
Wie war es denn vor deiner Geburt?

#11


A
Was willst du mir damit jetzt sagen?

#12


D
Zitat von krausix:
Wie war es denn vor deiner Geburt?


Verstehe die Frage (an Anni95) nicht.

Vor welcher Geburt?

#13


K
Vor ihrer Geburt. War das schlimm?

#14


A
Natürlich nicht. Ich weiß ja nichts davon.

#15


K
Ist der gleiche Zustand

#16


A
Aber das macht mir ja Angst. Dieses nichts denn eigentlich liebe ich das Leben. Und mir vorzustellen danach ist einfach nichts macht mir Angst.

#17

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A
Bei mir fing die Angst vor dem Tod als kleines Kind an. Wann immer jemand starb, ich hatte ein paar Tage vorher das Gefühl jemand unsichtbares wäre anwesend. Ganz egal ob der Tod absehbar war oder plötzlich kam, immer wenn ich dieses Gefühl bekam starb auch jemand kurz danach. Als Kind hab ich immer geglaubt, daß ich den Sensenmann spüre. Das hat mir irre viel Angst gemacht. Erst viel später habe ich diese Angst endlich überwunden, obwohl ich immernoch dieses Gefühl ("der Tod ist anwesend") kurz vorher bekomme, wenn jemand geht.

#18


A
Darf ich fragen wie du diese Angst überwunden hast?

#19


RainerSkeptiker
Die Frage bringt nichts. Das Ende kommt. Ob wir wollen oder nicht. Meine Frau war 53 und gesund. Wir sagten uns "gute Nacht" wie immer. Am nächsten Morgen war sie schon kalt.
Ich habe das jetzt bei meinem Vater, meiner Mutter, meiner Großmutter und dieses Jahr wie erwähnt, reichlich erlebt.
Natürlich habe ich auch Angst. Gerade, weil ich diese leblosen Körper sehen musste. Als Atheist.
Es wird kommen....

#20


A


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