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Hallo,mich würde mal interessieren wie eure Lebenspartner mit eurer Krankheit umgehen.Als ich noch stark unter Angst und Panik litt,den ganzen Tag zu Hause war und mein Freund arbeiten ging,da hatte ich ständig ein schlechtes Gewissen,wenn er mal schlechte Laune hatte, hat er mir auch Vorwürfe gemacht,von wegen:er kann nicht zwei ernähren,er muss alles allein tragen,er arbeitet sich täglich 12 stunden bis zur Erschöpfung und ich sitze zu hause.Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?Liebe Grüße Yorki

15.09.2010 08:28 • 13.01.2019 #1


12 Antworten ↓


Hat niemand Erfahrungen die er gern schreiben möchte?

16.09.2010 14:57 • #2



Angst und die geliebten Menschen

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Das ist krass. D. h. nee, ich kenne auch solche Unterdrücker. Dann weißt du aber auch, wo deine Panik herkommt...

16.09.2010 17:10 • #3


meine angst und panik kommt nicht daher, hab ich ja auch schon 15 jahre. jetzt ist es auch nicht mehr so nachdem mein freund mit bei meinem Therapeuten war.ich wollte nur von anderen mal hören wie es zu hause mit dem partner ist.

16.09.2010 18:01 • #4


hi yorki
bei mir ist es ähnlich wie bei dir!
Ich habe eigentlich einen sehr verständnisvollen Partner, der aber auch nicht zu viel Mitleid mit meiner Situation hat.
Aber wenn er selbst auch überarbeitet ist, kann es schon mal vorkommen, dass ihm alles zuviel wird. 12 Stunden arbeiten, dann kommt man nach Hause und muss den Grossteil des Haushaltes auch noch machen.
Und bei einem selber wachsen die Schuldgefühle und man fühlt sich unverstanden. Bei meinem Mann hat auch ein klärendes Gespräch bei dem Therapeuten viel Verständnis gebracht. Früher dachte er oft, ich hätte zu wenig Willen, um mich hochzuziehen. Jetzt hat er verstanden, dass ich manchmal von den Medis zu gedämpft bin, oder einfach zu wenig Kraft habe.

Aber jeder stösst mal an seine Grenzen. Ich denke es ist wichtig, dass auch ein Partner das mal formulieren kann

Liebe Grüsse
Carmen

16.09.2010 19:02 • #5


Hallo Lady, da stimme ich voll und ganz mit dir überein.

16.09.2010 20:28 • #6


Zitat von yorki:
meine angst und panik kommt nicht daher, hab ich ja auch schon 15 jahre.
Angst ist gegewärtig.

17.09.2010 10:09 • #7


Hallo....
also mein Partner hat niemals Rücksicht auf meine Ängste genommen.....weil ich es so wollte.

lg.Eva

17.09.2010 10:13 • #8


Mich ärgert es zwar manchmal wenn er nörgelt,aber ich bin seitdem auch viel mutiger,wenn er sagt das der Einkauf ansteht und er die ganze Woche viel arbeiten muss,dann setz ich mich ins Auto und erledige alles.dann bin ich auch echt stolz auf mich und werde gelobt. Und ich habe ihm auch etwas abgenommen.Jetzt nach meiner langen Therapie klappt auch alles gut, aber davor wie es mir richtig schlecht ging und ich das Haus nicht verlassen konnte, da hatten wir oft stress miteinander. Er hatte mich auch vor die Wahl gestellt, entweder ich tu etwas (Therapie)-egal wie es ausgeht,oder er trennt sich von mir.Das hat sich natürlich hart angehört,aber ich habe was getan,ja auch für mich-für uns beide.Ich glaube, wenn man immer mit Samthandschuhen angefasst wird,kommt man nicht weiter!

17.09.2010 10:57 • #9


Das ist die richtige Einstellung....

17.09.2010 11:00 • #10


Sehe ich auch so
so gelangt man wieder zu einem selbständigen Leben ohne Selbstzweifel, Abhängigkeiten und Schuldgefühle

17.09.2010 12:05 • #11


Hallo ihr,

wünsche euch erstmal noch viel Gesundheit im neuen Jahr.
Nun hatte es ja bei uns nicht so gut angefangen, ein mir sehr nahestehender Mensch kam vor kurzem ins Krankenhaus mit schwerem Herzinfarkt. Einen Tag später auf die andere Station und zwei Tage danach nach Hause. Dazu muss ich sagen, sie hatte schon vor dem Brustkrebs einiges an Operationen hinter sich und Erkrankungen, zwei Zusammenbrüche auch und Depression.
Letzten Jahres war sie auch nochmal in einer psychosomatischen Rehaklinik.
Frage mich nur, warum sie so schnell nach dem Herzinfarkt wieder zu Hause ist. Ihr geht es garnicht gut, wie sie mir sagte, was ich auch gut nachvollziehen kann. Es folgt noch eine Reha..., wann wissen wir noch nicht...

Liebe Grüße
Finja

13.01.2019 12:56 • #12


Icefalki
Hallo Finja, hör auf dich damit zu beschäftigen, warum man sie heimgeschickt hat. Nützt ja eh nichts.

Wichtig ist, dass du dich bissle kümmerst, ohne, dass du selbst zuviel reingezogen wirst. Ich denke, das ist alles, was du tun kannst.

13.01.2019 13:00 • #13



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