Zitat von Flame: Mal wieder zuviel gewollt,d as nervt gerade so.
Das erinnert mich einerseits an mich, da ich schon ähnliches erlebt habe - den Ar. zu weit auf dem Fenster gelehnt - und andererseits an Odysseus aus der griechischen Mythologie und da insbesondere seine Abenteuer - die Odyssee. Habe da auch mal ein Buch der anderen Art drüber gelesen: Der Listenreiche (1997, Luciano De Crescenzo).
Damals wurden die eigenen Grenzen mit "Schicksal" beschrieben. Es gab drei Schicksalsgöttinnen. Das Schicksal wurde als so etwas wie die eigenen ins Leben mitgegebenen Möglichkeiten begriffen. Also Pontential und Fähigkeiten. Es kann bis an die Grenzen des Schicksals gegangen werden, aber niemals darüber hinaus. Das Schicksal kann auf die Probe gestellt werden, um das eigene Potential und die eigenen Fähigkeiten auszuloten. Das Schicksal ist dabei nicht immer Freund, sondern auch Feind. Und ja, es kann zermürbend sein. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Es eröffnen sich neue Wege und neue Möglichkeiten. Die Grenze wird nicht überschritten, sondern die Fähigkeiten erweitert.
Aber, das was du beschreibst, was eher auch ein bisschen an neurotischem Verhalten erinnert, ist ein bisschen was anderes. Es ist ein stetiges gegen die Wand laufen und das zermürbt und macht fertig. Da ist es leichter gesagt als getan die eigenen Grenzen zu kennen. Sind sie einmal überschritten, ist es zu spät und es gibt keine Warnschilder. Mir passierte das auch schon mehrmals. Teils mit voller Blamierung. Wobei dem nur so war, wenn ich das auch so sehe. Denn es gab schon Situationen, in denen ich das gut managen konnte und sozusagen "gespielt" habe.
Es ist für Personen wie uns vermutlich unmöglich uns davor zu schützen, da unsere Psyche sich dazu verleiten lässt. Es kommt dann nur drauf an damit umgehen zu können um die Schäden gering zu halten - wobei vor allem die Sympathie und Empathie der anderen zählt, die dann nicht noch auf einem drauf herum hacken. Aber wie heißt es so schön: Wer den Schaden hat, braucht für den Spot nicht sorgen. Und wer ein Sprichwort kennt, ist kein böser Mensch.