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Hihi, meiner muss mich auch etwa 2 Mal im Monat aushalten

Bevor ich anfange zu schreiben : Achtung Trigger bei Krebsangst.


Habe eine schwierige Zeit hinter mir.

Es fing damit an,dass ich plötzlich so Gnubbel auf der Zunge hatte plus Schluckbeschwerden und Fremdkörpergefühl.

Bin direkt 2 Tage später zu einer HNO Ärztin,die meinte,die Zunge sei belegt und wahrscheinlich auch irgendein Reflux vom Magen her und ich bekam Omeprazol.

Hat nix gebracht also bin ich zum nächtsten HNO-Arzt,der die Gnubbel dann ertastet hat und mich an eine HNO-Klinik überwiesen hat zur Mitabklärung.

Die HNO-Ärztin in der Klinik meinte,es sähe für sie zwar eher nach einer Entzündung aus aber sie wollte sich da nicht aus dem Fenster lehnen (ihre Worte).

Sie hat eine Untersuchung der Luftröhre und Biopsie der Zunge angeordnet unter Narkose.

Da ist mir dann wirklich anders geworden und ich begann,mit dem Schlimmsten zu rechnen.
Es war schlimm.

Ach so ja und Magenspiegelung bekam ich dann auch plötzlich ganz schnell.
(Normalerweise wartet man da monatelang drauf).

Magenspiegelung war ohne Befund,die Speiseröhre wurde auch angesehen ohne Befund,da war ich ja schonmal froh,auch wenn ich die Magenspiegelung ohne Sedierung gemacht habe (was ich niemandem raten würde,immer MIT Sedierung)...

Okay,dann war die OP,danach erstmal wieder warten und warten,der Arzt war dauernd im OP und ich hab die Nacht kein Auge zugetan.

Dann wurde mir gesagt,in der Luftröhre sei nichts gefunden worden und ich solle mir keine Gedanken machen wegen der Biopsie weil das wäre eine Entzündung.

Ich habe dann noch um ein Gespräch gebeten mit dem Arzt,der den Eingriff durchgeführt hat (also auch die Gewebeproben entnommen hat) und musste fest stellen,dass er keine Ahnung hatte,wo die Stelle(n),die biopisert werden sollten überhaupt sind.

Nun ja,der meinte,er sähe da nichts (er hatte auch in dem Moment nochmal rein geschaut) und meinte,er könne mir noch einen Kontrolltermin in 3 Monaten anbieten.

Gut,ich hatte am Donnerstag Termin zur Wundkontrolle bei meinem ambulanten HNO Arzt und hab ihm auch von der Biopsie berichtet.
Er hat sich alles nochmal angesehen und auch abgefühlt und aus seiner Sucht besteht kein Anlass für eine erneute Biopsie.

Er meint,es sähe alles normal aus,es sei jetzt halt etwas entzündet weil die da mit starrem Gerät reingegangen seien und das müsse nun erst abheilen.
Habe nach einem Antibiotikum gefragt aber er meinte,das sei nicht nötig.

Er sagte,es sei alles nur in meinem Kopf und ich solle mich entspannen.
Es wäre auch keine gute Idee,nun von Klinik zu Klinik zu rennen denn es sei wirklich nichts Auffälliges zu sehen/festzustellen.

Und ich habe jetzt für mich beschlossen,das so zu akzeptieren.

Eine erneute Biopsie würde auch wieder eine Narkose notwendig machen und das pack ich derzeit nicht nochmal.
Und dann hätte ich ja auch wieder nicht die Sicherheit,dass der Operateuer die Stellen dann überhaupt findet.

Aktuell nehmen die Schmerzen beim Schlucken tatsächlich auch etwas ab,so dass ich hoffe,dass es einfach abheilt und ich hoffentlich irgendwann nicht mehr daran denken muss...




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