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Hallo ihr lieben.

Zu meiner Person: Bin Mitte der 80er zur Welt gekommen und wohne in dem schönen kleinen Saarland. Seit Ende Oktober 2014 wurde mein Leben komplett verändert. Nachts kam meine erste Panikattacke. Bilde mir seitdem schreckliche Krankheiten ein und habe dann ungewollt einige Symptome...
Hoffe das ich hier Gleichgesinnte finde.

Liebe Grüße

23.12.2014 20:13 • 27.12.2014 #1


39 Antworten ↓


Angstding
Herzlich Willkommen

23.12.2014 20:40 • #2



Suche Menschen mit Hypochondrie

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Hallo evy777,

sei ganz herzlich willkommen hier.

Gab es einen Auslöser für deine erste Panikattacke?

Was hast du für Symptome?

Liebe Grüße..

23.12.2014 20:56 • #3


Huhu.

Danke

Mein Vater ist dieses Jahr schlimm an Krebs erkrankt. Ich habe ihm sehr geholfen in dieser Zeit und mein Leben hintendran gestellt. Hatte dann beruflich auch sehr viel Stress und meiner Familie (Mann und Kind) und Haushalt gerecht zu werden war auch sehr stressig und fast nicht mehr machbar... Mein Unterbewusstsein meldete sich dann denke ich

Zuerst dachte ich ich würde an einem Herzinfarkt sterben (auch wegen den Panikattacken) wurde im Krankenhaus durchgecheckt natürlich wurde nichts gefunden.
Einige Tage danach bekam ich schreckliche Kopfschmerzen Schwindel und Übelkeit. Dachte ich hätte einen Gehirntumor.Habe ein Ärztemarathon hinter mir vom Internisten bis zum Neurologen. Ein Kopf MRT EEG Schwindeltest usw. Wurden gemacht. Alles natürlich super Ergebnisse, nichts auffälliges... Seit einer Woche tut mein linkes Bein und mein linker Arm weh (Muskelschmerzen und Schwäche, Spannung). Habe natürlich gegoogelt und bin auf die Krankheit ALS gestoßen, die mich echt momentan beschäftigt. Bilde ich mir alles wieder ein? Echt sehr komisch, vor der ersten Panikattacke war ich eine sehr lebenslustige Person.

Liebe Grüße
.

23.12.2014 21:28 • #4


Du bist also ärztlich so ziemlich komplett durchgecheckt worden und hast die Bestätigung, das du sehr gesund bist.
Freue dich darüber und betrachte die Symptome als Signale der Psyche.

Was will sie dir sagen? Hast du eine Idee? Vielleicht weniger Stress, mehr Ruhepunkte, mehr Zeit für dich selbst?

Aus so einer Panikattacke kann sich eine Angststörung entwickeln, man erschrickt über den Zustand des Körpers, über den man scheinbar keine Kontrolle hat. Das habe ich so erlebt. Je mehr Beachtung man diesen Symptomen schenkt, desto stärker werden sie.

Versuche dein Leben zu verändern, tue etwas gutes für dich. Und nimm die Symptome als kleine Signale dabei wahr, nicht als Bedrohung.

Liebe Grüße..

23.12.2014 22:16 • x 1 #5


Huhu.
Ja das komische ist halt, obwohl ich weiß das ich soweit körperlich gesund bin beobachte ich den ganzen Tag meinen Körper und kann mich nicht mehr freuen. Es ist alles leider schwierig geworden

Ich kriege die meisten Panikattacken in der Nacht, wenn ich eigentlich mal Ruhe hätte. Wache plötzlich auf bin hellwach und mir gehts richtig schlecht. Versuche soweit es funktioniert in den Alltag Ruhemomente zu integrieren. Funktioniert aber anscheinend nicht so gut.

Ich habe leider keine Idee was meine Seele mir sagen will.

Frohe Weihnachten.

Liebe Grüße

25.12.2014 03:50 • #6


anna24
Hallo,

Und herzlich willkommen:)

Also kriegst du sie wenn du ruhe und zeit hättest zu entspannen?

Lg

25.12.2014 10:16 • #7


Hallo evy777,

du hast, durch die Erkrankung deines Vaters Kontakt bekommen zur Endlichkeit des Lebens. Ein heikles Thema für jeden Menschen. Irgendwann muß jeder erkennen, was er als Kind/junger Erwachsener wegschiebt, das das Leben endlich ist. Deine Angst vor den Krankheiten, die panik dann ist dadurch verständlich. Natürlich können auch Ursachen/Auslöser anderer Art mit verantwortlich sein. Kindheit, nicht verarbeitete Todesfälle. Du mußt lernen und akzeptieren das das Leben auf diesem Planeten endlich ist. Das ist schwer, ich weiß. Ein weiteres Bild kann bei dir eine Somatisierungsstörung sein. Du solltest nach den Feiertagen einen Arzt deines Vertrauens aufsuchen und ganz offen mit ihm über deine Probleme reden. Eventl. ist auch eine therapeutische Hilfe angesagt. Dein Arzt kann dich da beraten.
Wenn du Lust hast kannst du zu einem netten haufen Menschen dazustossen die alle ähnlich gelagerte Probleme haben. Du bist herzlich willkommen.

Hier der link:
small-talk-plauderecke-f74/gerd-und-mattes-wege-t61486.html

25.12.2014 10:37 • #8


Hallo.
@anna: Ja die Panikattacken kommen meistens wenn ich mal meine Ruhe habe und entspannen möchte. Vorallem Nachts wache ich auf und habe direkt Angst.

@mattes: Danke für deine ehrlichen Worte. Habe mich bei einer Psychotherapeutin angemeldet. Stehe leider auf der Warteliste...
Danke für die Einladung. Mir geht es nicht den ganzen Tag schlecht, habe auch gute Zeiten. (Gott sei Dank) Das komische ist das es mir gerade jetzt über Weihnachten echt schlecht geht, obwohl ich echt eine liebe Familie habe.

Liebe Grüße

25.12.2014 18:48 • #9


Hallo evy777,

zerfleische dich bitte nicht selbst, weil es dir gerade Weihnachten, wo ja alles heile Welt zu sein hat, psychisch nicht so gut geht. Das geht mir nicht anders, die Gefühle sind bei uns halt extrem übersteuert. Kleinste Sachen haben maximale Wirkung. Ich merke es bei mir auch, das ich ständig hinterfrage, ob es mir gut geht und auf negative Gefühle regelrecht lauere. Na, irgendwann kommen die dann natürlich.

Kannst du nicht noch weitere Psychotherapeuten anrufen? Vielleicht klappt es irgendwo eher?

Liebe Grüße..

26.12.2014 20:41 • #10


Huhu.

Ja werde mein Glück weiter versuchen, vielleicht bekomme ich früher irgendwie einen Termin für Therapie.

Das Komische ist halt ich kann momentan nicht glauben, dass ich gesund bin. Ich bin so negativ eingestellt, beobachte meinen Körper den ganzen Tag und niemand aus der Familie kann das verstehen. Echt schwierig irgendwie. Hoffe das eine Therapie mir weiterhelft. Ist das normal das der Körper so verspannt ist? Vorallem die Beine?

Lg

26.12.2014 20:56 • #11


Die Symptome sind glaube ich bei jedem etwas anders. Aber eine Verspannung ist eigentlich sehr oft dabei.

Die Erfahrung einer Angst oder Panikattacke ist scheinbar so intensiv, das man danach ständig seinen Körper beobachtet aus Furcht, so einen "Kontrollverlust" wieder zu erleben. Man muß wieder lernen, seinem Körper zu vertrauen. Zumindest sehe ich das für mich so.

26.12.2014 21:14 • #12


SALSA1968
Zitat von evy777:
Huhu.

Danke

Mein Vater ist dieses Jahr schlimm an Krebs erkrankt. Ich habe ihm sehr geholfen in dieser Zeit und mein Leben hintendran gestellt. Hatte dann beruflich auch sehr viel Stress und meiner Familie (Mann und Kind) und Haushalt gerecht zu werden war auch sehr stressig und fast nicht mehr machbar... Mein Unterbewusstsein meldete sich dann denke ich

Zuerst dachte ich ich würde an einem Herzinfarkt sterben (auch wegen den Panikattacken) wurde im Krankenhaus durchgecheckt natürlich wurde nichts gefunden.
Einige Tage danach bekam ich schreckliche Kopfschmerzen Schwindel und Übelkeit. Dachte ich hätte einen Gehirntumor.Habe ein Ärztemarathon hinter mir vom Internisten bis zum Neurologen. Ein Kopf MRT EEG Schwindeltest usw. Wurden gemacht. Alles natürlich super Ergebnisse, nichts auffälliges... Seit einer Woche tut mein linkes Bein und mein linker Arm weh (Muskelschmerzen und Schwäche, Spannung). Habe natürlich gegoogelt und bin auf die Krankheit ALS gestoßen, die mich echt momentan beschäftigt. Bilde ich mir alles wieder ein? Echt sehr komisch, vor der ersten Panikattacke war ich eine sehr lebenslustige Person.

Liebe Grüße
.


Unsere Geschichte, deine und meine, hört sich sehr ähnlich an.
Hoffentlich wird alles besser
LG

26.12.2014 21:22 • #13


Hallo und guten Abend! Ich hoffe, dass es mir ein wenig hilft bei Euch zu sein. Ich bin 43 und weiblich! Meine erste Attacke hatte ich vor 18 Jahren... Habe dann eine Therapie gemacht und hatte nach nem halben Jahr meine Ängste super im Griff. Seit ca. 1.5 Jahren ging es wieder verstärkt los. Nun ist es so, dass ich seit dem 09.12. in Dauerpanik bin. Sehr oft beim Arzt gewesen und in der Notaufnahme. Ich habe gerade im Moment das Gefühl, dass ich alkein nicht mehr aus der Dauerangst rauskomme. Mein Mann macht sich furchtbare Sorgen. Ich will ihn nicht noch mehr belasten.

26.12.2014 21:29 • #14


Hallo Ydnam19,

herzlich willkommen hier.

Du bist bei uns genau richtig. Alles Angsthasen.

Vor was hast du denn diese Ängste?

Natürlich macht sich dein Mann Sorgen. Aber du bist doch krank und mußt dich nicht entschuldigen.

Klar kommst du aus dieser Dauerangst wieder raus. Notfalls mit einer neuen Therapie. Oder einem stationären Klinikaufenthalt. Hast du Medikamente?

Du hast es schon einmal geschafft und du schaffst es wieder.

26.12.2014 23:45 • #15


Im Moment habe ich extreme Angst, vor einer Thrombose oder einer schweren Krankheit. Medikamente habe ich bekommen, tausende ( gefühlt) Schmerzmittel und Opipram. Leider habe ich zusätzlich Angst, diese Mittel einzunehmen. Habe schon viele Jahre Angst vor den Nebenwirkungen

26.12.2014 23:59 • #16


Du weißt aber, das diese Sorgen, reinlogisch betrachtet, unsinnig sind, oder? Du wurdest doch sicher mehrmals sorgfältig untersucht. Wofür denn die Schmerzmittel?
Das Opipramol ist ein sehr gutes Medikamen, welches auch beruhigt. Vielleicht solltest du das doch einmal versuchen. Es kann ja nur besser werden, oder? Und dein Mann paßt auf dich auf.

27.12.2014 00:04 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

@salsa... hast du eine Therapie gemacht? Ist es bei dir besser geworden? Seitdem die Panikattacken mit der Angsterkrankung gekommen sind ist mein Leben komplett anders geworden...



Das wirklich verrückte ist halt das ich mir anscheinend einbilde sterbenskrank zu sein zuerst Herzinfarkt,dann Gehirntumor und momentan ALS? Hatte MRT EEG und sehr viele Bluttests hinter mir, danach war es ganz gut ich war beruhigt. Eine Woche später tat mein linkes Bein weh Muskelzucken usw und ich las bei Google ALS. Echt schrecklich ich weiss

Jetzt werden meine Beschwerden ja schlimmer weil ich mich da reinsteigere... ein Teufelskreis


@ydnam: Ich denke auch ab und zu mein armer Mann. Er kennt mich so depressiv ja nicht...Aber er sagte zu mir mal:"wie in guten so in schlechten Zeiten..." und das beruhigte mich schon. Trotzdem kenne ich das Gefühl einem nicht zur Last fallen... Ich hoffe du kriegst deine Angst in den Griff.

Lg

27.12.2014 00:10 • #18


anna24
Hallo ydnam19,

Herzlich willkommen hier

Hast du das deinem Arzt gesagt das du vor der Einnahme angst hast?

27.12.2014 00:11 • #19


SALSA1968
Zitat von evy777:
@salsa... hast du eine Therapie gemacht? Ist es bei dir besser geworden? Seitdem die Panikattacken mit der Angsterkrankung gekommen sind ist mein Leben komplett anders geworden...



Das wirklich verrückte ist halt das ich mir anscheinend einbilde sterbenskrank zu sein zuerst Herzinfarkt,dann Gehirntumor und momentan ALS? Hatte MRT EEG und sehr viele Bluttests hinter mir, danach war es ganz gut ich war beruhigt. Eine Woche später tat mein linkes Bein weh Muskelzucken usw und ich las bei Google ALS. Echt schrecklich ich weiss

Jetzt werden meine Beschwerden ja schlimmer weil ich mich da reinsteigere... ein Teufelskreis


@ydnam: Ich denke auch ab und zu mein armer Mann. Er kennt mich so depressiv ja nicht...Aber er sagte zu mir mal:"wie in guten so in schlechten Zeiten..." und das beruhigte mich schon. Trotzdem kenne ich das Gefühl einem nicht zur Last fallen... Ich hoffe du kriegst deine Angst in den Griff.

Lg


Hi, ich war jetzt knapp 7 Wochen in einer tagesklinik. Gebracht hat es mir nicht so viel. Meine Ängste sind noch da.
Ich habe dort aber eine Psychotherapeutin kennengelernt, ich hatte dort ca. 10 Stunden insgesamt Gesprächstherapie bei ihr, und da es gut passte, werde ich jetzt ab 12.1. die therapie weitermachen, ohne psychosomatische Klinik sondern bei ihr privat.
Mit ihr hatte ich die Kindheit aufgearbeitet und wir haben auch schon erkannt, daß mein Zusammenbruch im Juli von einer überforderung in allen Bereichen kam, Job, Mama, Hausfrau, ehe Probleme und Familien Problemen. Das viel zitierte burn out.
Ich hoffe, dass wir ab Januar den Lösungen näher kommen ...

27.12.2014 00:27 • #20



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