Zitat von Moonlight_74: Kein Mensch ist ohne Last und Müh
Ich finde Selbstmitleid auch nicht besonders attraktiv.
Es sollte zumindest kein anhaltender Zustand sein.
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Selbstmitleid haben ist etwas in Richtung Leid, also
Leiden mit dem anderen: das ist falsch.
Richtig ist, Mitgefühl zu haben, Einfühlendes Verstehen und jedoch jederzeit zu wissen, dass ich selbst AUSSEN vor bin.. und nicht das Leid des anderen in meinen Körper lasse und das Leid damit übernehme, verstärke oder mich dieser Zustand dann unangenehm ergreift, sodass ich nicht mehr handlungsfähig bin..
sehr schleicht: ich habe niemals Selbstmitleid und schon garnicht mit mir selbst.
sich selbst bemitleiden ist Audruck des Gegenteils einer SELBSTGEFÄLLIGKEIT, die dann nicht mehr aufrecht erhalten werden kann .. und dann bemitleidet man sich selbst.. meist um zu manipulieren..
sowas geht nicht.
Wenn ich sage, "tut mir leid" .. hat es meist keine tiefe qualität.. - es kommt auf den tonfall dabei an..
Die Unterscheidung zwischen mir und dem anderen muss gewahrt bleiben, damit ich dem Betroffenen ein Gefühl der Zugehörigkeit geben kann.
Das Mitleiden "verdoppelt" den Zustand im anderen, statt ihn zu beschützen und zu behüten durch Anteilnahme.
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ihr habt bestimmt schon mal von den "Klageweibern" gehört oder von diesem kim de yung aus nordkorea.. da müssen immer alle Selbst-Mit-Leiden, wenn es dem Herrscher schlecht geht oder einer stirbt..