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Ein Kritiker ist jemand, der den Weg kennt,
aber nicht Autofahren kann.
Kenneth Tyran

Kritik jedoch, die in guter Absicht geäußert wird,
verfolgt das Ziel, dem Kritisierernden zu helfen.
Versteht er es auch?

Fehler und Schwächen sich selbst zu verzeihen,
ist der beste Schutz gegen Kritik?
Wenn ein anderer es mit seiner Kritik aber gut gemeint hat,
oder es war vielleicht eine unbedachte Äußerung,
kann man immer noch lernen
mit beiden Formen umzugehen.

LG

17.09.2007 14:22 • 29.09.2007 #1


27 Antworten ↓


Das Problem an der Kritik ist leider, dass sie spannender ist als die Unterstützung.
Die Kritik eignet sich auch hervorragend dazu, von den eigenen Problemen abzulenken.

17.09.2007 21:19 • #2



Kritik - Gedanken

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Es gibt kein Problem,
das die Menschheit nicht lösen könnte,
wenn sie doch nur noch auf meinen Rat hörte.
Gore Vidal

18.09.2007 06:43 • #3


Kritik ist in diesen Fällen womöglich Unterstützung/Liebe. Es könnte doch auch sein, dass sie sogar Anteilnahme ist. Wir sind dem anderen nicht gleichgültig. Es ist nicht immer leicht, hinter jede Kritik zu sehen.
Zumal wenn das Gegenargument fehlt. Es könnte verunsichern?! Wenn keine Gegenrede geleistet wird, kann man den Wind aus den Segeln nehmen. Rechtfertigungen in Form von Argumenten könnnten widerlegt werden.
Ist somit der Konflikt aus der Welt? Oder eine bessere Gesprächsbasis gefunden?

18.09.2007 09:59 • #4


"Könnte" und "womöglich" ist mir zu schwammig. Konflikt ist aus der Welt. Es wird aber keine Argumentation mehr geben.

Wer sieht hinter wessen Kritik? Wer schlägt Türen zu? Was für ein Blödsinn, so läuft das nicht. Nein, wir sind einander nicht gleichgültig, das ist sicher; aber traurig bin ich über den Verlauf. Unnötige Agressionen und trügerische Interpretationen noch und nöcher. Das wird nicht fortgesetzt. Dank ist ja auch nicht willkommen. Was bleibt da noch zu sagen?

Man weiß ja nicht einmal wirklich, wer schreibt. Macht man sich zum Depp, obwohl es so offensichtlich scheint? Verunsicherung haben wir uns hausgemacht - richtig? Ich tat es jedenfalls, und das kann nicht auf diese Weise weitergehen.

Auf Wiedersehen,
B.

18.09.2007 15:07 • #5


Hallo B.

das war sicher eine Verwechslung!

Wenn ich jetzt auf diese Weise mit anderen Menschen in Konflikt komme, obwohl ich oft glaube zu spüren (dumm), dass hinter den Worten der anderen noch eine verdeckte Botschaft mitschwingt. Ich kann diesen Zweifel nicht aufklären. Erlebe nur dieselbe ohnmächtige Hilflosigkeit.

LG

18.09.2007 17:11 • #6


Zusatz:

Dank - Selbstverständlich ist, was man selbst versteht und sonst niemand.

Ambrose Bierce

Auf Wiedersehen.

18.09.2007 19:09 • #7


self-evident is that which is evident to one's self and only to one's self

auf deutsch macht das wenig sinn, da erklärt sich das selbstverständliche aus sich selbst heraus

20.09.2007 09:07 • #8


Ein Kritiker, der Zorn und Abscheu über einen Roman äußert, ist lächerlich. Er oder sie wirkt wie jemand, der eine komplette Rüstung angelegt hat, um ein Cremetörtchen anzugreifen.
Kurt Vonnegut

22.09.2007 08:40 • #9


Ein Lied, das im Moment meine Gefühle am Besten beschreibt ist von Rio Reiser: "Junimond". (bei diesem Lied denke ich mit Sicherheit nicht an meinen Mann )

Besonders gefällt mir das Ende dieses Liedes.
Es ist vorbei, es ist vorbei,
bye bye.

22.09.2007 09:04 • #10


Jede dunkle Nacht hat ein helles Ende.
Nisami

22.09.2007 09:36 • #11


Abschied, die Tür zur Zukunft.

23.09.2007 00:23 • #12


Es ist vorbei, Du bist wieder frei!

23.09.2007 00:43 • #13


Aus guten Freunden entsteht das schlechte Gewissen?

23.09.2007 06:58 • #14


Abschied ist ein bißchen wie sterben.

23.09.2007 11:32 • #15


Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.

23.09.2007 11:43 • #16


Hallo Karin,

ich liebe Dich ohne das ich Dich kenne,
ich lese alles von Dir,du musst eine wunderbare Frau sein.

GastR

23.09.2007 16:26 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Gast schrieb am So, 23 September 2007 17:26
Hallo Karin,

ich liebe Dich ohne das ich Dich kenne,
ich lese alles von Dir,du musst eine wunderbare Frau sein.

GastR

25.09.2007 13:12 • #18


Was soll das, GastR ?

25.09.2007 16:11 • #19


Gewissen grenzt uns auch ein und manchmal auch aus. Oftmals sprechen wir jemandem anderen ein Gefühl der Zugehörigkeit ab, sind sie deswegen anders?
Man kann auch -eventuell- für das Gute ein Grenze setzen. Die dann die Grenzen -im Namen des Gewissens- "könnte doch sein" vergessen.
Verwechseln wir nicht oft Unschuld mit Schuld? Wird nicht Gut und Böse verwechselt?
Die Taten werden sehr oft mit gutem Gewissen vollbracht. Und die besten Taten mit schlechtem Gewissen?
Muss nicht das Gute, das Frieden stiftet und versöhnt, Grenzen überwinden, die das Gewissen einer Bindung an eine Gruppe aufzwingen würde?
MfG

25.09.2007 17:23 • #20



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