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the cult02
Wo sind die Einsamen glücklich?
Wo sind sie zufrieden?
Wo finden sie Zuflucht?
Jedem versuchten erzwungenen positiven Gedanken,folgt ein niederschmetternder Akt der Selbsterkenntnis.
Eine Stunde,ein Tag,ein Monat...und wieder vergeht ein Jahr.
Ein Moment überwindet den anderen...
Kein Moment erträgt den anderen....
Jeder Widerspruch ist schlüssig...
Jeder Versuch scheitert in sich selbst...
Alles schreien ist vergebens...
Weiter,Weiter.......
Und die Angst überkommt mich wieder.

27.09.2018 17:20 • 30.05.2019 #1


16 Antworten ↓


Hallo,
ein schönes Gedicht, das du geschrieben hast.
Ich schreibe dir auch eines:

"Tränen aus den Tiefen göttlicher Verzweiflung steigen ins Herz und sammeln sich in den Augen beim Anblick der glücklichen Herbstfelder und beim Gedanken an Tage,
die nicht mehr sind." von Lord Tennyson

....manchmal muss man sein Elend herausschreien, das ist menschlich, dadurch unterscheiden wir uns ja von den Tieren.

Liebe Grüße

27.09.2018 18:46 • #2



Hallo the cult02,

Gedanken zur Einsamkeit

x 3#3


the cult02
Es ist kein Gleichgewicht mehr vorhanden....
Ich kann die Gedanken die aufkommen nicht mehr loslassen.
Es beschäftigt mich so lange bis ich daran ermüde..

Nichts daran wird jemals schön sein....

27.09.2018 19:36 • #3


kopfloseshuhn
Und auch die Dunkelheit kann wie Poesie sein.
Hab ich gerade gedacht.

27.09.2018 19:42 • #4


the cult02
Und alle Einsamen werden ewig allei sein...

27.09.2018 20:08 • #5


YesItsMe0
Zitat von the cult02:
Wo sind die Einsamen glücklich?
Wo sind sie zufrieden?

Ich hoffe es ist ok wenn ich dazu eine Antwort gebe. Falls nicht überspringe diesen Post.

Ich denke es ist alles eine Kopfsache denn es kommt meiner Meinung nach alles auf deine Einstellung an. Ich bin beispielsweise alleine glücklich und will gar keine Freunde die mich täglich nerven, von einer Freundin ganz zu schweigen. Ich will einfach nur in Ruhe mein Ding durchziehen.

Zitat:
Wo finden sie Zuflucht?

Das setzt vorraus dass man vor etwas flieht. Das kann bei manchen der Fall sein ist aber kein muss. Ich beispielsweise fliehe vor nichts da ich voll mit Hobbies und Sport beschäftigt bin. Ich finde neben anderem dort meine Erfüllung.

27.09.2018 22:55 • #6


Safira
Ich finde auch man kann sich das Leben auch selbst schlecht reden. Natürlich gibt es immer mal wieder Phasen wo man richtig tief am Boden ist und wirklich derbe am Ar. ist. Aber letztendlich können nur wir uns selber an den Haaren aus dem Loch rausziehen und uns in den Ar. treten. Wenn nicht wir wer dann?

Man kann sich immer mal eine Weile hängen lassen. Und immer mal wieder am Boden liegen und jammern. Aber man sollte dann auch immer wieder aufstehen sich fragen was ich selbst tun kann um meine schei. Situation zu ändern oder zumindestens zu verbessern

27.09.2018 23:30 • x 1 #7


Zitat von planet:
ein schönes Gedicht, das du geschrieben hast.


Das finde ich auch! Zugleich freue ich mich darüber, hier auf literarisch aktive Menschen zu treffen und möchte dazu meinen Beitrag einbringen:

Was uns unterscheidet

Willst du jemanden verstehen,
der Dinge anders sieht als du,
bedenke, was mit euch geschehen,
gönn dir dafür einmal Ruh!'

Wurdest du bisher geliebt,
in schweren Zeiten aufgefangen,
dann blickst du vorwärts unbetrübt,
brauchst um Seelenheil nicht bangen.

Ein Mensch, den niemand mag,
der glaubt, dass er nichts kann,
verzweifelt stets an jedem Tag,
wenn nicht jetzt, dann irgendwann.

Erfolg, Gesundheit, Sympathie
verbindet eines - dies bedenk':
Nur Mühen bringen keine Garantie -
all das ist auch ein Geschenk.

Beschenkte stehen vor einer Schranke,
jammern Unbeschenkte oft herum.
Kritisier' nicht, sag' für dein Glück "danke",
sonst wirst du arrogant und dumm.

LG

p.s. Auch, wenn es eigentlich überflüssig ist, dies zu erwähnen: Die Anrede "du" in meinem Gedicht bezieht sich natürlich nicht auf dich persönlich! Wenn du mal Lust hast, die Reaktionen auf mein letztes Thema durchzulesen, wirst du verstehen, weshalb ich diesen Hinweis bringe. Fühl dich also bitte nicht klugsch....mäßig von mir behandelt! Dafür schreibst du viel zu gut!

28.09.2018 10:59 • x 1 #8


the cult02
Was kann man noch schreiben?
Was könnte man noch aus sich herausschreien?
Alles wurde gesagt,geschrieben,getan.....oder etwa nicht?
Jahrtausende der Einsamkeit....Menschen,Tiere....
Aber am meisten leidet der Mensch unter der Einsamkeit.
Und niemand macht es sich bewusst..
Sie können es nicht!
Sie hören es..
Sie lesen es..
Sie verlieren sich in philosophischen Gedanken!
Aber allein sein ist eben nicht Einsamkeit!

Allein sein........ist Befreiung..
Allein sein ist....wenn man sich bewusst loslöst von einem Laster..
Allein sein sein ist....ein Zustand,der in sich schlüssig ist...
Allein sein kann alles mögliche sein..

Einsamkeit jedoch...

Einsamkeit jedoch...nein!Das ist etwas völlig anderes.

09.10.2018 00:40 • x 1 #9


the cult02
Wo sind sie?
Die Einsamen?

Sie schreien es aus der Stille heraus....
Aber ich höre sie!
Ich kann sie hören...

Zu lange schon....suche ich...
Zu lange schon....begehre ich...
Zu lange schon....enttäusche ich mich selbst...
Zu lange schon....hasse ich die Einsamkeit die mich umgibt...
Zu lange schon...bin ich Machtlos...
Zu lange schon...nehme ich es hin....

Niemand fängt dich auf...

Ich werde immer Einsam sein...

09.10.2018 02:24 • x 1 #10


the cult02
Niemann setzt sich damit auseinander...nicht derjenige der es muss...
Niemand will diese Last spüren!
Keiner,der in sich selbst einen Funken Leben verspürt.

Ich kann es verstehen,habe es gerade zu verinnerlicht.

Aber kein Weg führt daran vorbei,nein!
Gerade in dieser Jahreszeit spüren wir es alle in einem noch größerem Ausmaß!
Das Gefühl völlig allein zu sein...
Nein,noch schilmmer!

Es ist ein Wort...ein Wort das seines gleichen sucht..

Ein Wort und ein Gefühl das allem anderen zuwider läuft......

Nur dieser eine Gedankengang,eine permanente Emotion die sich nie selbst zerreißt.
Die immer besteht und weiterlebt....
Jahr für Jahr....

Ein Konflikt,ein kontinuierlicher Zustand des grausamen Erlebens!
Eine in sich erhabene Fülle voller Dreck

Ein Monument voller sinnentleerter Erinnerungen....nichts anderes

Ich denke,also bin ich!

Die grausamste Erkenntnis seit Menschen gedenken...

Ich bin Einsam,also bin ich!

Nichts anderes resultiert daraus.....gar nichts

Ein Jahr vergeht....
Ein weiteres vergeht.......
Und wieder ist ein anderes vergangen...

Ein Leben das sinnloser nicht sein könnte
Es gibt kein Happy End

02.12.2018 04:20 • #11


the cult02

16.02.2019 03:09 • #12


the cult02
Der Gott,
der sich selbst einen Namen gibt..

Mensch!

...........

In der Masse erkennt er sein "Ich"! Darin spiegelt er sein Selbst!

Da erkennt er sein individuelles Ich....
Sein "SelbstSein" verankert sich darin..

16.02.2019 03:30 • #13


the cult02
Hier ist aller Pessimismus willkommen

))

16.02.2019 03:47 • #14


the cult02
"Die Universalität aller Dinge"

Wir alle sind austauschbar,sind ersetzbar in jeglicher Art und Weise.
Ja es stimmt!
Und ja,es macht mir verdammt nochmal Angst.

Der Alk. unterdrückte diese Angst und er tut es immer noch.
Endlichkeit,Unendlichkeit und Einsamkeit erdrücken dieses Gefühl in einer mir für mich schwer zugänglichen ironischen Art und Weise.

Allein=Einsam sein.

Lange bin ich diesem Dogma des Einsamen ohne widerstand gefolgt!
Ich habe mich dahinter versteck,es als Tatsache hingenommen,es einfach akzeptiert.
Aber ich habe mich getäuscht!

Allein sein ist nicht gleich Einsamkeit!

Das weiß ich inzwischen.

30.05.2019 20:42 • x 1 #15


the cult02
Eines weiß ich inzwischen...

Ich bin nicht allein,aber dennoch unerträglich einsam!

Ich konnte es nicht akzeptieren...

Ich dachte,es gitb einen Ausweg irgendwie!
Wenn ich nur jemanden kennen lernen würde...?

Nein!....So funktioniert das nicht mehr.

Ich fühle mich immer einsam,egal was ich mache.
Meine objektive Wahrnehmung kollidiert mit meiner emotionalen Realität.

Völlig egal was ich mache

Das Ergebniss ist immer das selbe!

Ich fühle mich elendig beschissen.

30.05.2019 21:10 • #16


Gaulin
Hey.. kennst du die Ursache deiner Einsamkeit? Was hast du schon alles unternommen um sie zu besiegen oder zu mindern? Einsamkeit ist nur ein Gefühl, was sich ändern lässt...
Manchmal hilft es auch zu akzeptieren und der Einsamkeit nicht mehr so viel Wert oder Beachtung zu schenken. Aber das klappt nicht auf Anhieb, es ist eine Übungssache, ein andauernder Lernprozess...
Was genau stört dich an der Einsamkeit? Kannst du dies punktgenau beschreiben?

30.05.2019 21:16 • #17




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