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fraggle.s
Hallo zusammen,

Ich habe keinen passenden Thread gefunden und es würde mich einfach mal interessieren, was Ihr von Selbsthilfebüchern haltet, welche Ihr gelesen habt und/oder ob es Euch geholfen hat. Oder vielleicht hält der ein oder andere gar nichts davon?

Hier sind die Bücher, die ich gelesen bzw. zu lesen vor habe in meiner chronologischen Reihenfolge:

Progressive Muskelentspannung, Dr. Friedrich Hainbuch, mit CD, GURatgeber

Mir gefällt dieses Buch sehr gut. Die Beschreibungen sind ausführlich und verständlich und die beiligende CD hilft am Anfang super, einen guten Rhythmus zu finden

Endlich frei von Angst, Witzleben/Schwarz

Definitiv kein Buch zum einfachen lesen, eher ein Arbeitsbuch. Hat mir persönlich aber geholfen, einen gewissen Überblick über mich und meine Gefühlswelt zu erlangen

Angstfrei leben, Lucinda Bassett

Anfangs dachte ich, was interessieren mich Beispiele von anderen Angstpatienten? Aber in diesem Buch habe ich mich tatsächlich oft wiedergefunden. Es ist gut zu lesen und von einer ehemaligen Angstpatientin geschrieben. Manche Dinge gehen mir allerdings einfach zu weit (Ernährung, Rauchen, Alk. etc.). Aber das muss ja jeder für sich selbst entscheiden.

Kognitive Verhaltenstherapie für Dummies Branch/Willson

Ehrlich gesagt, waren die Informationen in diesem Buch zur Zeit einfach zu kompakt und zuviel für mich. Werde mich, wenn ich dazu bereit bin nochmal mit diesem Buch beschäftigen. Es ist aber gut und verständlich geschrieben, mit vielen Arbeitsvorschlägen und -vorlagen

Aussöhnung mit dem inneren Kind, Chopich/Paul

In dieses Buch habe ich nur kurz rein gesehen. War mir im ersten ganz kurzen(!) Eindruck einfach zu esoterisch. Vielleicht einfach gerade nicht der richtige Zeitpunkt für mich

Generalisierte Angststörung, Schmidt-Traub

Sehr kompakt und analytisch, aber sehr gut, um zu erkennen, wo man selber steht, wenn man noch unsicher ist. Den Teil der Bewältigung habe ich noch nicht gelesen!

Die folgenden Bücher habe ich ebenfalls noch nicht gelesen, habe dies aber vor:

Das Einmaleins der Gelassenheit, Jessica Wilker
Das kleine Übungsheft: Achtsamkeit, Ilios Kotsou
Autogenes Training Prof. Dr. Med. Dietrich Langen, GURatgeber

Meine Kommentare zu den Büchern sind natürlich subjektiv!

Mir haben die meisten Bücher definitiv gute Denkanregungen und Hilfestellungen gegeben. Nur mit einem Buch zu arbeiten stelle ich mir allerdings schwer vor. Ich mache zur Zeit eine Therapie und die Bücher sind für mich eine weitere Hilfestellung.

Wie seht Ihr das?
Welches Buch hat Euch geholfen?
Welches der oben genannten Bücher kennt Ihr auch und was haltet IHR davon?

Danke schon mal

06.08.2015 19:01 • 03.12.2015 #1


9 Antworten ↓


Hallo ich finde denn tread gut.
Bis jetzt habe ich angstfrei leben gelesen.
Und das buch posetives denken.
Das meiste hole ich mir aus denn netz.
Per pdf datei .
Da ich eine angstörung hatte hat mir am besten.
Geholfen konfrontieren und viel wissen.
Geholt was das eig ist warum wieso.
Weshalb


LG

06.08.2015 22:52 • #2



Selbsthilfe-Ratgeber, Meinungen und Erfahrungen

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Ich hatte früher von Leben lernen recht viele Selbsthilfebücher gelesen und mir auch mal selbst ein Arbeitsbuch erstellt. Zum Wissenserwerb, am Anfang, finde ich es gut, aber nach einer Weile sehe ich es als Vermeidungsstrategie, also wenn man eher ein Buch über z.B. Ängste ließt, statt die Zeit mit der Angstkonfrontation zu verbringen.

07.08.2015 01:59 • #3


Zitat von Levent:
Ich hatte früher von Leben lernen recht viele Selbsthilfebücher gelesen und mir auch mal selbst ein Arbeitsbuch erstellt. Zum Wissenserwerb, am Anfang, finde ich es gut, aber nach einer Weile sehe ich es als Vermeidungsstrategie, also wenn man eher ein Buch über z.B. Ängste ließt, statt die Zeit mit der Angstkonfrontation zu verbringen.





Finde ich auch angstkonfrontation ist sehr effektiv.



LG

07.08.2015 08:55 • #4


Vergissmeinicht
Hey.

Habe mir gerade über Amazon ein Buch bestellt = Wenn die Seele über den Körper spricht

Bin mal gespannt.

08.08.2015 19:09 • #5


fraggle.s
Zitat von Vergissmeinicht:
Hey.

Habe mir gerade über Amazon ein Buch bestellt = Wenn die Seele über den Körper spricht

Bin mal gespannt.


Wie bist Du auf das Buch gekommen? Einfach gesucht oder durch Empfehlung?

Klingt interessant...wenn Du es gelesen hast, vielleicht magst Du mal sagen, wie es war?

Viele Grüße

fraggle

09.08.2015 08:26 • #6


fraggle.s
Zitat von Levent:
Zum Wissenserwerb, am Anfang, finde ich es gut, aber nach einer Weile sehe ich es als Vermeidungsstrategie, also wenn man eher ein Buch über z.B. Ängste ließt, statt die Zeit mit der Angstkonfrontation zu verbringen.


Ich sehe das ähnlich wie Du. Aber Vermeidungsstrategie würde ich es nicht nennen. Zumindest für mich nicht.
Anfangs wusste ich gar nicht, was mit mir los ist. Da war dann wirklich hilfreich. Die Bücher, die ich gelesen habe zeigen erstmal, wie man mit der Angst umgehen kann und dann aber auch, wie man lernen kann sie zu verkleinern (eben durch Konfrontation etc.). Was man aus den Inhalten der Ratgeber macht oder nicht liegt dann immer an und in einem selber...

Viele Grüße

fraggle

09.08.2015 08:33 • #7


Vergissmeinicht
Hey fraggle,

hatte nach all den Jahren mal gegoogelt was es Neues in Richtung Ängste etc. gibt. Der Titel sprach mich an. Gebe dann Bescheid, wie ich es empfand.

09.08.2015 11:18 • #8


Shaolin - Das Geheimnis der inneren Stärke

Ein Buch wie man wieder zu sich selber findet. Sich selber erkennen, sein denken, seine Gefühle sein Selbstbewusstsein wieder mehr wahr zunehmen, bzw. wie kann ich meine eingefahrenen Strukturen und Gedanken wieder ändern.
Es ist nicht schwer zu lesen und ist sehr gut geschrieben.


LG
Schöfje

LERNE MIT DER ANGST ZU LEBEN UND DU WIRST DARAN WACHSEN

28.08.2015 05:52 • #9


Vergissmeinicht
Ihr Lieben,

habe mir heute ein Buch gekauft =

Morgen ist leider auch noch ein Tag ~ irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet von Tobi Katze

Es steht momentan auf der Bestsellerliste.

Einleitung:

Depressionen also, denke ich. Wo habe ich mir das wohl eingefangen? Wird man verrückt geboren? Oder gibt es irgendwas auf dieser Welt, was mich verrückt gemacht hat? Ist verrückt eigentlich das richtige Wort, oder diskreminiere ich mich da gerade selbst?

Ich beschließe, das Wort verrückt zu goggeln, aber mein Laptop fährt nicht hoch. Ich schätze, der ist jetzt solidarisch auch depressiv. Keine Energie, um aufzuwachen. Die Problematik kommt mir bekannt vor. Laptops schließt man einfach irgendwo an - aber bei Menschen geht das nicht. Die sitzen dann da mit ihrem lerren Akku, so wie ich. Kraftlos. Und jedes Ladegerät eine *beep* Einzelanfertigung mit superspeziellem Adapter, den es nur einmal gibt auf der Welt. Ich bin das einzige iPhone 5 in einer Welt voller Android-Telefone. Was allen hilft, passt nicht in meine Anschlüsse.

03.12.2015 21:42 • #10



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