Hallo,
schön, dass es solche Foren gibt, in denen ein Austausch möglich ist mit Menschen, die einen verstehen können
Leider ist das ja nur dann wirklich möglich, wenn man es selber kennt.
Ich habe nach einer starken Überarbeitung vor ca. einem halben Jahr mit Panikanfällen in den unterschiedlichen Situationen reagiert. Erst wollte ich nicht wahrhaben, dass ich eine Angststörung habe und ich habe versucht es zu ignorieren. Ich habe, da ich mit dem Auftreten der Angst eine heftige depressive Reaktion gezeigt habe, gleich meinen Arzt aufgesucht, der mich sofort an einen Psychotherapeuten überwies. Ich bin sehr froh, dort zu sein, denn er geht sehr verständnisvoll mit mir um. Ich habe auch versucht, das ohne Medikamente durchzustehen, aber es wurde immer schlimmer. Inzwischen machen mir fast alle Situationen Angst, in denen ein Panikanfall meiner Meinung nach unpassend wäre. Ich weiß, dass ich mich da reinsteigere, es gelingt mir aber nicht, diese Gedanken abzuwenden. Ich nehme inzwischen auch Medikamente (Imipramin) ein und hoffe, dass diese meine Angst lindern können.
Gibt es eigentlich eine echte Chance, aus diesem Teufelskreis noch einmal so auszubrechen, so dass man als geheilt bezeichnet werden kann- auch ohne Medikamente ? Ich habe gehört, dass man bei einer frühzeitigen Behandlung einiges erreichen kann.
Ich würde mich freuen, wenn ich hier ein paar aufbauende Kontakt knüpfen könnte
Viele liebe Grüße
Anna

29.08.2008 09:40 • 10.04.2019 #1


17 Antworten ↓


Hallo Annaa!
Mich würde mal interessieren, wie sich bei Dir Panikattacken äußern! Bei mir sind sie mal stark mal schwach. Manchmal braucht nur etwas in mir piecksen, stechen oder habe das Gefühl ohnmächtig zu werden ohne jeglichen Grund. Dann fängt der Film auch schon an. Angst steigt in mir hoch! Angst zu sterben, Angst vor Krankheiten u.s.w. Nach einer Weile ist es dann wieder besser. Dann sage ich mir immer: o.k. du bist nicht ohnmächtig geworden und es ist alles gut so wie es ist.
Für mich ist es aber nicht gut, da die Anfälle mich total belasten. Ständig Angst vor der Angst oder besser gesagt, genervt von den Attacken. Ich höre zu sehr in meinen Körper rein, schlimm! Kann es aber auch nicht so richtig abstellen. Vor allem nicht wenn ich alleine bin. Hoffe es durch meine Therapie besser in den Griff zu bekommen!Meine Therapeutin ist der Meinung, es sei auf meine Kindheit zurück zu führen.

29.08.2008 10:28 • #2


Hallo Sonnenkind,
bei mir besteht auch das Problem, dass ich schon vor den Situationen Angst habe, dass es wieder losgeht und ich mit einer entsprechenden Erwartungshaltung in die Situation gehe und natürlich dadurch auch intensiv in mich hineinhöre. Ich weiß, dass darin u.a. das Problem liegt. Wenn es mich dann erwischt kommt die Panik in Wellen, ich bekomme Hitzewallungen, mir wird extrem schlecht und mir wird sehr schwindelig. Die ganze Situation erscheint mir dann so komisch unwirklich und ich habe nicht mehr das Gefühl die Kontrolle zu besitzen. Ich möchte dann nur raus aus der Situation. Ich reagiere als würde etwas lebensbedrohliches auf mich zukommen.
Da ich aber die Angst nicht gewinnen lassen möchte, zwinge ich mich in der Situation zu bleiben um zu erfahren, dass eigentlich ja doch nichts passiert. Das fällt mir extrem schwer und ich bin dennoch danach nicht wirklich überzeugt, dass beim nächsten Mal nicht doch was passiert. Irgendwann lässt die Angst dann aber nach.
Für mich ist auch die Tatsache, dass mir sowas passiert sehr deprimierend, da ich meine Mitmenschen anschaue und die Situation für sie völlig selbstverständlich ist. Dadurch fühle ich mich noch viel "verrückter".
Seit wann hast du das denn?
liebe Grüße
Anna

29.08.2008 10:59 • #3


Mir ergeht es seit knapp 3 Monaten so. Vor 6 Jahren traten die Attacken zum ersten mal auf. Ich tippte auf Bourn out, da ich kurz vorher einen Sohn bekommen habe.Kurz darauf verstarb meine Mutter unerwartet . Alles lief weiter. Mutter, Hausfrau, Arbeiten, Mann will versorgt werden. Bloß keine Schwäche zeigen! Mein Hausarzt sagte mir sofort was Phase ist.Ich aber wollte es nicht hören! Muss alles organisch sein. Nach einiger Zeit war die Angst weg. Auch die Angst vor der Angst.
Aber dann kam die Angst richtig schlimm zurück. So schlimm, daß ich zudem in Depressionen gerutscht bin. Immer nur weinen. Die totale Opferrolle angenommen.
Das Gefühl verrückt zu werden, hatte ich allerdings noch nie!
Ich frage mich halt nur ständig, ob es je irgendwann wieder so wird, wie es vor der Angst war. LG

29.08.2008 11:51 • #4


hallo ohr beiden...

ich kann euch nur zu gut verstehen!!
mir geht es seit ca sechs wochen so... jeden pieks und pups in meinem körper nehme ich wahr. grundsätzlich bin ich der meinung jetzt fall ich tot um. unglaublich! ich bin mutter von drei kindern, 9,3 und 8 monate und mein arzt sagt es sein der stress. ich brauche einfach erstmal ruhe. nun nehme ich medis dagegen,habe am montag nen termin bei nem psycho doc und bin voller hoffnungen das ich nochmal frei davon leben kann!
mit vielen situationen komm ich schon klar, es ist immer nur der eine gedabke vor dem ich angst habe! ich rauche viel und bin immer der meinung ich ersticke wenn ich so weiter mache. ich bin auch grundsätlich der meinung ich habe was an der lunge.
das problem an der sache ist wohl, das ich im januar meine oma verloren habe, zu der ich ewig keinen kontakt hatte, was an mir lag, und meine oma war lungenkrank und ist aufgrund dessen wohl auch gestorben!is ne lange geschichte. und nun hab ich seit sechs wochen diese attacken. ich habe auch sonst viel angst, aber da bekomme ich keine attacken bei. da wirds mir nur mulmig.komisch oder? mein blutbild ist ok, arzt sagt ich bin gesund. aber vielleicht muss ich mir mal die lunge untersuchen lassen um nur diese innere ruhe mal zu haben?? ich bin nicht eine die von arzt zu arzt rennt und ständig was neues hat aber es is doch bestimmt sinnvoll das abchecken zu lassen oder?dann weiss man schonmal das man nix hat! was ich hoffe;-)
nun gut werd nun schlafen gehen, liebe grüße
sabbl

29.08.2008 20:31 • #5


Hallo Sabbl!

Welche Medi´s nimmst du denn ein? Nimmst du sie weil dein Arzt dir die verschrieben hat, oder weil du sie auch nehmen möchtest? Ich finde solche Medi´s sollte ein Facharzt nur verordnen bzw. begleitet mit Therapie. Ich denke deine Angst vor Lungenkrankheit ist nach zu vollziehen, da du ja auch viel rauchst. Jeder weiß , was Rauchen auslösen kann. Ich denke das Rauchen für dich eine Art Stütze ist. Der Weg zum Psychiater ist schon einmal ein guter Anfang. Doch verlange nicht zu viel am Anfang. Solche Probleme brauchen eine Weile. Ich selber weiß noch gar nicht so recht, wie lange ich brauchen werde, um nicht ständig mir Gedanken um verschiedene Krankheiten zu machen. Es zieht einen immer wieder runter
Aber Hoffnung ist immer da. Es ist mal ein Auf und dann mal wieder ein Ab.
LG

30.08.2008 14:16 • #6


Bei mir kommt es auch nicht immer zu einem "Panikanfall", ich kenne auch manchmal dieses Gefühl, dass mir nur mulmig ist.
Sabbl, an deiner Stelle würde ich schon mal die Lunge checken lassen, allein deshalb, dass du damit schonmal Ruhe hast, wenn du dann Gewissheit hast. Ist ja eigentlich eine Angst die sich aus der Welt schaffen ließe, oder?
Ich für mich habe nicht das Problem, dass ich Angst vor Krankheiten habe (Ich habe ohnehin schon eine chronische Autoimmunerkrankung), sondern vor Alltagssituationen.
Ich denke nur manchmal, dass es vielleicht eine Erlösung wär, wenn ich einfach nicht mehr wäre Tut mir leid, möchte diese Angst damit natürlich nicht runterspielen, ich finde das Leben nur extrem mühsam und anstrengend und muss sagen, dass mir durch diese Ängste meine Lebensfreude schon verloren ging. Ich war vorher kein pessimistischer, depressiver Mensch aber in den schlimmen Phasen denke ich schon über so manches nach...

Sonnenkind, ich frage mich das auch, ob es jemals so wird wie zuvor. Ich habe die Befürchtung, dass die Selbstverständlichkeit, mit der ich zuvor in Situationen ging nicht mehr wiederkommt. Aber ich hoffe natürlich, dass ich irre!

30.08.2008 15:50 • #7


hallöleeeeeeeee.....
komisch so in alltagssituationen habe ich keine angst.. klar hin und wieder zum beispiel wenn ich in den aufzug steigen muss... was ich schon garnicht mehr mache.. oder im flieger... da krieg ich auch den horror. aber ich hatte nie ne panik attacke... das is mir alles so neu. wenn ich nicht den ganzen tag an jeden pieks denken müsste der mir hier und da weh tut... keine ahnung obs so is oder ich es mir einrede bzw die symptome nur auftreten wenn ich dran denke. denn wenn ich nicht dran denke tut mir weder was weh nich gehts mir anderweitig schlecht.
klar finde ich das leben ansich nicht immer einfach, ich bin mutter von drei kindern, 9, 3 und gerade 8 monate und dazu noch alleinerziehend seit diesen april aber so ernsthaft drüber nachgedacht einfach nicht mehr da zu sein habe ich noch nicht. warum auch?? ich kriege angst und panik vorm sterben. ich will hier sein und habe angst davor nicht mehr da zu sein. was wird aus meinen kindern und aus allem anderen?? neeee also ich will leben, kann aber wenn ich wieder in der phase der attacken bin durchaus nachvollziehen wenns menschen gibt die sich das leben nehmen denn wenns bei mir so n dauerzustand wäre könnte ich so auch nicht mehr leben. die medis hat mir mein hausarzt verschrieben. doxepin für jeden tag, nehme eine am abend, 10mg, und für den notfall bromazanil.
wasdie antidepressivas machen weiss ich bis jetzt noch nicht genau. klar laut arzt und peipackzettel sollen die halt dies und jenes bewirken kann aber bei mir noch keine große änderung feststellen. nehme die allerdings auch erst seit ca 10 tagen. am montag hab ich nen termin bei ner psychologin. dann gehts los. mein ganzes leben war bis jetzt sehr durcheiander das macht mein körper wohl einfach nicht mehr mit. aber ich bin da guter dinge und werde mich nicht mit dieser krankheit abfinden. warum auch?? ne ich lass es nicht zu das mich so etwas kaputt macht. ich will so leben wie vorher und wie auch immer das pack ich schon und diese kraft und willensstärke wünsche ich auch allen auch von herzen und wenn mal einer sich einfach was von der seele schreiben will dann bin ich da... ich habe den gleichen mist aber nach vielem lesen habe ich gemerkt das ganz viele von euch sich mit dem einfach abfinden und das is nicht richtig... lasst den kopf nicht hängen es wird alles wieder gut!liebe grüße und ganz viel kraft
sabbl!

30.08.2008 21:02 • #8


Hallo Sabbl,
also zunächst einmal muss ich sagen, dass ich deine Einstellung toll finde. Ich denke, das ist der richtige Weg um es wegzubekommen.

Mich macht die Angst vor Alltagssituationen total fertig. Ich bin zunächst kraftvoll herangegangen, habe all meine Reserven mobilisiert und alles dagegen gesetzt. Hatte Hoffnung, dass ich es los werde. Leider kam dann ein deftiger Rückschlag, meine Ängste haben sich ausgeweitet. Habe vor so vielem Angst inzwischen. Ich denke ständig darüber nach, was wird, wenn ich meinen Job nicht mehr schaffe, wenn ich im Privatleben nicht mehr an vielem teilhaben kann - was dann? Sehe mich schon in der Klinik, arbeitslos usw. Ich sehe was andere "normale" Leute machen, so mühelos und da ist so eine riesige Distanz. Ich will das so nicht, weiß aber nicht ob ich es schaffen kann. Hab zur Zeit ganz miese Gedanken. Tut mir leid, ist nicht aufbauend was ich schreibe, ich weiß.

30.08.2008 22:48 • #9


hallo annaa...

was sind das genau für alltagssituationen?? ganz bestimmte oder betrifft es nur manche?? warum das arbeiten?? und mal vorab es muss dir nicht leid tun, ich kann es nachvollziehen wenn du in dieser phase bist das du einfach keinen bock mehr hast.
was ist wenn du dich ganz bewußt diesen ängsten stellst? was passiert mit dir und deinem körper?? zwischendurch überkommt mich wieder die angst, weil ich mich den ganzen tag in diese verfluchten krankheiten reinsteigere und dann gehts mir wieder kacke... aber ich sage mir dann selber... ne wieso sollte ich das zu lassen... ich muss auch mal meine gedanken normalisieren, nicht den ganzen tag an krankheiten denken, ich werde mich nun auch mit dem tod meiner oma auseinander setzen denn ich glaube auch das hilft mir weiter. ich hoffe immernoch das diese angstattacken auf ein burn out zurückzuführen sind. dann wird mir schon viel ruhe und sowas helfen und endlich mal kein stress mehr!
davon hatte ich nämlich die letzten monate oder jahre genug. ich habe immer gesagt mich haut so schnell nix um. tja das sehe ich ja jetzt. ich lade mir immer viel zu viel auf, mache für alles und jeden was. und damit is jetzt auch mal schluss. ich kann mich ja nicht für andere kaputt machen. ich habe mittlerweile durch den ganzen stress in einem jahr ca 10 kilo abgenommen und sehe irgendwie total alt aus... das muss ja auch nicht sein oder? na ja wer weiss nun sitze ich hier und versuche andere auf zu muntern. wer weiss ob ich nicht morgen, nächste woche oder in einem monat wieder selber in der situation bin?? ich arbeite an mir, jeden tag,ich stelle mich dem ganzen, und ich hoffe das ich es schaffe denn so will ich nicht leben. weder für mich noch für meine kinder. und ich hoffe du schaffst es genauso. bis dahin ist ein langer weg, für den einen mehr für den anderen weniger. und jeder wünscht sich seinen weg so kurz wie möglich. ab morgen besuche ich ne therpeutin und baue da drauf. ich schaff das schon und du genauso.

LG sabbl!

31.08.2008 08:28 • #10


Hallo Sabbl,

Danke für deine Antwort. Da du ja da auch einen Zusammenhang zu dem Tod deiner Oma siehst und wenn ich das richtig verstanden habe auch Schuldgefühle eine Rolle spielen, hilft dir die Auseinandersetzung damit bestimmt weiter. Übertrag die Negativerfahrungen von anderen (z.B. mir) bitte nicht auf dich. Bei jedem verhält sich das anders und du schaffst das !

Bei mir hat es auch so angefangen, dass ich mich über einen längeren Zeitraum völlig überarbeitet habe und Symptome eines Burn out gezeigt habe. Bis dahin dachte ich immer ich sei belastbar, habe mir aber auch alles aufgeladen. Dann war ich plötzlich depressiv, schreckhaft, völlig überreizt und null belastbar. Nach kleinsten "Aufgaben" war ich völlig erschlagen. Ich habe übrigens auch so viel abgenommen. Dazu kam die Angst, die zunächst nur auf Situationen abzielte, von denen meine Überarbeitung ausging. Und inzwischen habe ich Panikanfälle in öffentlichen Verkehrsmittel, in Cafés, im Kino, bei Fortbildungen und z.T. auf der Arbeit. Das Problem ist, dass immer neue Situationen hinzukommen, obwohl ich mich meinen Ängsten stelle. Da ich weiß, was Vermeidung bewirken kann, umgehe ich bewusst keine dieser Situationen. In den meisten dieser Situationen tritt dann auch Panik ein (Schwindel, Unwirklichkeitsgefühle, starke Übelkeit, Gefühl des Kontrollverlustes). Obwohl ich diese Situationen nicht vermeide, habe ich permanent Angst vor der nächsten Situation, ich denke, dass es beim nächsten Mal nicht funktionieren kann. Und da sich meine Ängste auch auf Arbeitssituationen beziehen habe ich so große Angst, auf der Arbeit nicht mehr zu "funktionieren". Es ist wirklich sehr anstrengend und belastend, diese ganzen Situationen auszuhalten- ich frage mich daher wie lange ich das noch schaffe.

Viele liebe Grüße
Anna

31.08.2008 09:58 • #11


hallo...
ja das dich das mit der arbeit belastet kann ich mir gut vorstellen. es ist ja auch alles wie ein rattenschwanz... keine arbeit kein geld... kein geld und die probleme fangen erstmal richtig an!! und wenn sowas entsteht kommt man so schnell nicht mehr raus. deswegen kann ich das schon n stückweit verstehen. was machst du momentan, um aus der sache wieder raus zu kommen? therapie? medikamente? es macht mich total traurig zu lesen das es wirklich menschen gibt die n stückweit keinen ausweg mehr sehen. da bin ich wieder froh das ich momentan noch den willen und die kraft habe. aber ich bin auch total gereizt. das merke ich im umgang mit den kindern. wo ich mir jeden tag sage so gehts nicht mehr. manchmal denke ich mir ich gehe zu meinem ex zurück dann habe ich es besser. aber dann quälen mich wieder andere dinge. aber da nimmt er mir den stress ab und hilft mir. jetzt stehe ich 24 std unter strom. da muss sich was dran ändern sonst hilft die beste therapie nix.
ich mach mir heut nen schönen tag mit den kindern bei uns im park. alle freundinnen mit kindern kommen, schön kaffee trinken spass haben das tut auch mal wieder gut. momentan gehts mir eh nicht so schlecht. morgens oder am wochenende gehts mir immer n bissl komisch aber dann legt sich das im laufe des tages wieder. wenn jemand in meiner nähe is dann komm ich gut klar. ich muss mich nur mit anderen sinnvollen dingen beschäftigen dann klappt dad auch. ich sag ja ich muss weg von diesen gedanken dann gehts mir um einiges besser. das muss alles wieder an normalität annehmen.
und ich würde gerne aufhören zu rauchen! aber ich hab da echt n problem mit. wenn s dafür ne patentlösung geben würde wäre ich sofort dabei...

bis später mal lieben gruß sabbl

31.08.2008 10:29 • #12


Na das hört sich doch gut an (im Park Kaffee trinken), ich hoffe du hast einen schönen Tag!
Wieviel rauchst du denn am Tag? Diese Gereiztheit hängt einfach mit der Überlastung zusammen. Wenn du kaum Kraft hast, dann ist eine Kleinigkeit oft schon zuviel. Dieser Punkt hat sich bei mir mit der Zeit schon etwas gebessert. In der Anfangszeit war ich meinen Mitmenschen gegenüber auch leicht aggressiv und verständnislos (was ich eigentlich nicht bin) oder ich habe sehr schnell angefangen zu heulen.

Ich mache momentan (seit nem halben Jahr) eine Therapie, nehme jetzt auch ein Antidepressivum. Daneben mache ich Entspannungsübungen, trinke Kräutertee literweise zum Beruhigen, mache Sport, nehme Bachblüten - also irgendwie alles, was mir dazu eingefallen ist. Dabei muss ich gestehen, wenn es mir ganz mies geht schläft der letzte Teil meines Programms ein. Ich habs die letzten Tage einfach nicht geschafft.
Liebe Grüße
Anna

31.08.2008 14:10 • #13


silke79

10.04.2019 17:20 • #14


NIEaufgeben
Ich persönlich denke wohl das jemand der vollkommen geheilt ist,wohl nicht mehr hier im Forum sein wird....

10.04.2019 17:45 • #15


silke79
Stimmt auch wieder... hab ich gar nicht bedacht

10.04.2019 17:59 • #16


Icefalki
Ich denke, dass es schwierig sein könnte, so ganz ohne Hilfe dem Kreislauf der Symtome zu entkommen. Ausser, dass durch eine glückliche Fügung der Auslöser irgendwie eliminiert würde. Wie ne Lobotomie. Hab mir das damals immer gewünscht, so ein seliges Vergessen meiner Probleme.

Hat leider nicht funktioniert.

Angst ist wie Radfahren. Einmal gelernt, kann man das immer. Kommt dann eben darauf an, ob das Rad mit dir fährt, oder ob du weisst, wie man lenkt und und bremst und das Gleichgewicht halten kannst.

Ist meine Sicht darauf. Würde das natürlich jedem wünschen, diese Heilung ohne jegliches Dazutun.

10.04.2019 18:52 • #17


Meine Psychiaterin meinte , wenn ich 5 Jahre lang frei von panikattacken u angststörung bin , gelte ich Als geheilt .
Das komme jedoch bei angstpatienten selten vor ..also ich nehm keine medis u Therapien jetzt beendet und hab nun stündlich neue Symptome doch ich fühl mich klarer und meine Dissos sind weg . Auf dem Weg der Besserung an Heilung glaub ich nicht, da brauch ich zuerst Einen gesunden gehirnstoffwechsel

10.04.2019 19:14 • #18




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