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Jessyy

18.11.2013 08:08 • 18.04.2020 #1


63 Antworten ↓


ja, das kann man definitiv

18.11.2013 08:48 • #2



Kann man ein Angststörung komplett heilen?

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Bist du in Behandlung jessyy? Dann kann man geheilt werden, ja. Ohne nein. Man steigert sich immer weiter rein, wie du siehst! Also such dir einen guten Therapeuten!

18.11.2013 10:59 • #3


kyra96
Moin, ich möchte keinem die Illusion nehmen, aber meine Antwort ist NEIN.
Ich habe in der Ergotherapie und beim Psychologen erfahren müssen, dass man nur lernen kann, wie man mit der "Krankheit" umgehen kann.
Wenn man an sich arbeitet und auch Konfrontationstherapie macht und sich seiner Angst stellt, lebt es sich einfacher.
Ich nehme keine Tabletten mehr und die Momente der Angst oder PA sind seltener geworden und ich lebe gut damit.
Die "Krankheit" an sich hat man sein Leben lang. Aber es wird einfacher.

18.11.2013 11:24 • x 1 #4


Juris
Ich sehe das wie Kyra. Man kann diese Erkrankung nicht heilen. Sie ist chronisch. Man kann nur lernen damit zu leben.

18.11.2013 11:45 • #5


Jessyy
Also mein psyciater und psychologe haben ja gesagt

18.11.2013 11:46 • #6


kyra96
Was sollen sie einem am Anfang der Therapie auch anderes sagen? Dann gibt man ja gleich auf.
Ich wollte nur ehrlich sein, und meine Erfahrungen mitteilen.
Aber ich drücke Dir ganz doll die Daumen
Du musst nur an Dich glauben und Dich der Angst stellen

18.11.2013 11:49 • #7


Es gibt darauf keine Antwort. Wenn man es einmal hatte, dann wird man sein Leben anfällig sein dafür und selbst wenn du dich komplett geheilt fühlst, können gewisse Lebensphasen wieder zu einer Verschlechterung führen.

18.11.2013 11:50 • #8


jetz entmutigt doch hier nicht die nutzer! ich kenne leute die davon geheilt sind! und therapeuten sagen es einem auch immer wieder. man muss sich halt auf die therapie wirklich einlassen u auch den mut haben, etwas im leben zu verändern. nur medikamente nehmen reicht natürlich nicht und nur zum psychologen gehen ohne die therapie anzuwenden auch nicht.

18.11.2013 12:40 • #9


Möglich ist alles, bei jedem ist es anders. Es gibt Leute, die werden geheilt und manche schaffen es nicht. Es kommt auch immer darauf an, wie man selber an die Sache rangeht. Wenn man von Anfang an blockiert, weil man meint, eine Therapie oder Medikamente wären herausgeschmissenes Geld, dann muss man sich auch nicht wundern, wenn es einem nicht besser geht. Manche schaffen es auch ohne, andere verzweifeln. Man kann das alles nicht pauschalisieren. Die Frage ist zu allgemein gestellt.

18.11.2013 13:04 • #10


kyra96
Das ist ja keine Entmutigung.
Man antwortet nur ehrlich mit seinen eigenen Erfahrungen.

18.11.2013 13:06 • #11


Maldur
ich hatte bzgl. dieser frage auch schon anregende diskussionen mit therapeuten. dennoch bleibe ich bei meiner meinung:

ich vergleiche die angsterkrankung (bei mir noch zzgl. einer depression) mit der Alk.. man kann sein leben lang abstinent bleiben (Alk.), gilt aber noch als Alk., trinkt man dann mal ein wenig kann sehr schnell wieder in alte muster zurückfallen. so sehe ich es auch bei ner angsterkrankung. man kann aufgrund von therapien, verhaltensänderungen, lerneffekten, vorbeugenden maßnahmen usw. jahrelang symptomfrei bleiben und sich geheilt fühlen. aber nur kleine rückschläge (die ein mensch, ohne angsterkrankung vll. kaum wahrnehmen würde) können einen krassen rückschlag darstellen. auch bei einem knochenbruch bleibt eine narbe am knochen zurück, und er ist an dieser stelle anfälliger für einen erneuten bruch.

18.11.2013 14:33 • #12


Angst - und wie damit umgehen, wenn man nicht mehr weiter weiß. Die Angst annnehmen, sagt das Buch, das Gilbert Belo geschrieben hat: "Ich habe meine Ängste aufgeschrieben und ein Buch daraus gemacht, damit möglichst viele lesen können, daß es einen Weg aus der Angst gibt." Das macht Hoffnung für alle, die in ähnlicher Situation sind. Zu bestellen beim Verlag Salem Edition.

18.11.2013 14:49 • #13


Zitat von Maldur:
ich hatte bzgl. dieser frage auch schon anregende diskussionen mit therapeuten. dennoch bleibe ich bei meiner meinung:

ich vergleiche die angsterkrankung (bei mir noch zzgl. einer depression) mit der Alk.. man kann sein leben lang abstinent bleiben (Alk.), gilt aber noch als Alk., trinkt man dann mal ein wenig kann sehr schnell wieder in alte muster zurückfallen. so sehe ich es auch bei ner angsterkrankung. man kann aufgrund von therapien, verhaltensänderungen, lerneffekten, vorbeugenden maßnahmen usw. jahrelang symptomfrei bleiben und sich geheilt fühlen. aber nur kleine rückschläge (die ein mensch, ohne angsterkrankung vll. kaum wahrnehmen würde) können einen krassen rückschlag darstellen. auch bei einem knochenbruch bleibt eine narbe am knochen zurück, und er ist an dieser stelle anfälliger für einen erneuten bruch.



18.11.2013 14:53 • #14


Ich kann Maldurs Posting nur zustimmen, auch der Vergleich mit der Alk. erscheint mir sehr sinnvoll.

Nein, aus meiner Sicht kann man eine Angsterkrankung nicht entgültig heilen. Es ist aber sicherlich möglich zu lernen, damit gut zu leben. Nicht mehr und und nicht weniger.

19.11.2013 08:17 • #15


Also ich habe diese probleme schon seit Jahren aber es kann wieder kommen... Auch ein Psychologe ermutigt einen nur mit ehrlichen aussagen und richtiger Therapie... Hab das schon mal geschrieben.. Bezug auf Heilung...ich kopiere ..


Also ich muss dir was sagen das hat mir mein Psychologe gesagt das baut vlt nicht im ersten Moment auf wenn man es hört aber es hat doch was interessantes : seine Worte waren .. Wer in der Hoffnung lebt das die Angst ( panikattacken )nicht mehr wieder kommt hat verloren und sie wird immer wieder kommen bis ans Ende des Lebens.. Lernt man aber die Angst zu akzeptieren und mir ihr zu leben hat man eine Chance das sie nie wieder kommt.. Komisch oder ? Das hab ich mir auch gedacht aber es hat schon Sinn diese Aussage .. Die kommt von meinem Therapeuten persönlich ..

19.11.2013 12:13 • x 1 #16


Ein Tipp persönlich : lass dir helfen das ist sehr wichtig .. Es hilft ! Es wird dir besser gehen

19.11.2013 12:16 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Was soll man letztendlich auch erwarten. Bei genauer Analyse kommt die Angst ja aus uns selber, sie lauert nicht irgendwo und springt uns dann unverhofft an. Diese Angst besteht nur aus unseren Angstgedanken.. ("..was ist wenn ich hier gleich…").

Und nichts auf der Welt kann uns von unseren Gedanken heilen, mehr ist die Angst ja nicht.
Gedanken werden gedacht, wenn wir sie unterdrücken, drängen sie sich noch mehr auf. Wir können lernen, mit unseren Angstgedanken zu leben und ihnen keinerlei Raum und Bedeutung mehr zu geben. Dann hören sie vielleicht eines Tages ganz auf. Und das ist dann auch das Ende der Angst.

Die Angst kann wiederkommen. Ja, kann sie. Wenn wir wieder anfangen, unseren Angstgedanken Bedeutung zu geben.

Heilung? Wovon? Von uns selber? Insofern gibt es wirklich keine "Heilung".

19.11.2013 12:23 • #18


Zitat von *Worrie*:
Was soll man letztendlich auch erwarten. Bei genauer Analyse kommt die Angst ja aus uns selber, sie lauert nicht irgendwo und springt uns dann unverhofft an. Diese Angst besteht nur aus unseren Angstgedanken.. ("..was ist wenn ich hier gleich…").

Und nichts auf der Welt kann uns von unseren Gedanken heilen, mehr ist die Angst ja nicht.
Gedanken werden gedacht, wenn wir sie unterdrücken, drängen sie sich noch mehr auf. Wir können lernen, mit unseren Angstgedanken zu leben und ihnen keinerlei Raum und Bedeutung mehr zu geben. Dann hören sie vielleicht eines Tages ganz auf. Und das ist dann auch das Ende der Angst.

Die Angst kann wiederkommen. Ja, kann sie. Wenn wir wieder anfangen, unseren Angstgedanken Bedeutung zu geben.

Heilung? Wovon? Von uns selber? Insofern gibt es wirklich keine "Heilung".

19.11.2013 14:32 • #19


Kommt drauf an, wie das gelagert ist und wo das herkommt.....

Kommt auch drauf an, was Du unter Heilung verstehst ! Depressionen und Psychosen kann man auch in den Griff kriegen und wieder glücklich sein - trotzdem bleibt man anfällig für sowas und muss z.B. mit Stress oder Müßiggang aufpassen....

19.11.2013 14:55 • #20



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