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Hallo Ihr Lieben,
nach langer Zeit bin ich mal wieder hier und lese die Beiträge der anderen Mitglieder und kann mich sooo sehr da hinein versetzen. Ich habe selbst im letzten Jahr schlimm an einer Angststörung mit Panikattacken gelitten, ich habe gedacht, ich werde nie wieder ordentlich leben können und nie wieder nur das tun, was ich will, weil ich´s eben nicht kann. Ich möchte euch Mut machen. Ich bin absolut beschwerdefrei und kann wieder alles machen, was ich als "normaler" Mensch vorher auch machen konnte. Mein Therapeut sagte zwar, ich wäre extrem schnell gewesen, weil ich sehr gegen die Krankheit gekämpft habe, aber ich habe gelernt, dass es doch ein tolles und angstfreies Leben nach dieser fürchterlichen Krankheit gibt! Wenn man den Mut und die Hoffnung nicht aufgibt und sich auch mal was traut (ich weiss, man möchte in dem Augenblick, in dem man sich etwas traut nur noch schreien, heulen und wegrennen) kann man diese blöde Krankheit besiegen. Ich habe selbst total verzweifelte Beiträge hier geschrieben und kann diese blöde Angst und Panik verstehen, aber umso schöner ist das Leben, wenn man es überwunden hat! Gebt nur einfach nicht auf!
Ich drücke euch allen (die das hier lesen) von ganzen Herzen fest die Daumen, dass ihr auch bald wieder angstfrei leben könnt. Es ist so erleichternd!
Alles Liebe von eurem Löttchen

22.03.2009 23:35 • 10.04.2009 #1


11 Antworten ↓


Hallo Löttchen,

ich dachte immer, dagegen ankämpfen sei falsch, sondern in sich hineinhören und spüren, was diese Angst einem damit sagen oder zeigen will?

Liebe Grüße
bollywood

23.03.2009 08:11 • #2



Mut machen / andere aufbauen bei Krankheit

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So halb und halb Bolly
In die Situation gehen, kostet Kraft und Mut und ist = Kampf
Die Symptome dann nicht als " todbringend" zu berwerten und der Glaube daran, dass es vorüber geht ist dann das " Zulassen"
So hab ich es jedenfalls verstanden..
Grüssli
Iris

23.03.2009 09:59 • #3


Kanti
Ich verstehe unter kämpfen das konsequente üben trotz der Angst und Symptome...Das kennen wir doch alle: es gibt Stunden in denen man vieles schafft und denkt...JA! Es geht doch...Am nächsten Tag überkommen aber einen wieder so viele Ängste, dass man sich wie ein hypnotisiertes Kanninchen vor der Schlange vorkommt und plötzlich ist unser Mut wie weggefegt...

Und wie Löttchen es so schön schreibt, sie hat den konsequenten Kampf aufgenommen und keine Kompromisse mit der Krankheit gemacht...oder?

LG von Kanti

23.03.2009 11:35 • #4


Also ich habe es überwunden und das ist mir im Moment am Wichtigsten. Wegen des Reinhörens denke ich, dass das mein Tgerapeut macht, denn er hat ja auch analysiert, warum die Angst überhaupt gekommen ist. Ich denke, das Beste ist es echt, sich dieser Angst zu stellen, damit man damit klarkommt. Ich kann heute nicht mehr verstehen, wovor ich überhaupt Angst hatte. Ich drück euch auf jeden Fall ganz doll die Daumen, es ist wirklich möglich wieder angstfrei leben zu können, der Weg dahin ist nur verdammt steinig und hat auch mich literweise Tränen gekostet. Alles Gute!

23.03.2009 20:14 • #5


Löttchen ich freue mich mit dir über deinen Erfolg.

Ich hab mein Leben auch wieder zurück,und Geniesse die Normalität das Leben wieder. Es war ein harter Weg aber er hat sich gelohnt.

GLG Schutzengel51

24.03.2009 11:14 • #6


Hey Schutzengel,
danke, dass ist toll. Schön, dass es bei dir auch geklappt hat. Ich finde, man geniesst das Leben wieder doppelt und dreifach, wenn man es überwunden hat, oder? Nur leider find ich bleibt diese Krankheit immer im Kopf, meine einzige Angst ist nur, dass sie wiederkommen könnte irgendwann. Aber ich denke, wenn man es einmal überstanden hat, weiß man zumindest besser, welche Wege man direkt gehen muss, wenn Symptome wieder auftreten. Weißt du, ob diese Krankheit oft wiederkommt?
Nimmst du noch Medis? Liebe Grüsse!

05.04.2009 23:31 • #7


Echt cool, diese Beiträge zu lesen!

Wie sieht (sah) es bei euch mit den Ups & Downs? Ich meine hattet ihr das auch, n paar Tage super dann wieder weniger gut etc...?

Besten Dank und bis bald

08.04.2009 21:36 • #8


Hallöchen,
klar gab es mal ein paar Ups and Downs, aber nur in der "Genesungsphase". Ich fühle mich jetzt wieder kompltt gesund, kann alles unternehmen, was ich möchte. Also ich habe genau das Leben zurück, was ich vor der Angststörung hatte. Ich hätte das nie gedacht, bin aber darüber nur total glücklich und kann nur jedem raten, dass es sich wirklich lohnt zu kämpfen. Ich finde, dadurch, dass man sowas durchgemacht hat verlieren die kleinen Probleme des Alltags ihre Größe. Ich kann mich über Kleinigkeiten gar nicht mehr aufregen, weil ich weiß, dass es Schlimmeres gibt, daher habe ich scheinbar auch ein wenig Lebensqualität dazugewonnen. Allen anderen, die noch nicht so weit sind drücke ich fest die Daumen. Gebt euch bloß nicht auf!

09.04.2009 20:48 • #9


Kanti
Hallo Löttchen!

Nimmst du noch Paroxat oder konntest du es gut absetzen?

Freue mich, dass du dein leben wieder hast!

LG

09.04.2009 20:50 • #10


Hey, ich nehme noch Paroxetin, es wirkt aber laut meinem Therapeuten nicht mehr richtig. Habe es schon vergessen und es nicht mal bemerkt. Werd es jetzt langsam ausschleichen. Liebe Grüsse

10.04.2009 02:08 • #11


Kanti
Danke für die Antwort!

Ich drücke dir die Daumen, dass das Ausschleichen von Paroxetin ohne Probleme verläuft und dass du auch ohne Medis fit bleibst!

LG und frohe Ostern!

10.04.2009 09:33 • #12



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