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NaFu
Hallo zusammen
Ich dachte mir, ich eröffne mal einen Thread und hoffe hier auf einige Gleichgesinnte zu treffen, mit denen man sich regelmäßig austauschen kann, sich gegenseitig aufbauen und Mut machen kann. Mir geht es oftmals so, das ich mir ziemlich verloren vor komme mit meinen Ängsten und wenn man nicht hier verstanden wird, wo dann?

Was habt ihr momentan für Probleme/Ängste? Seid ihr am Anfang eurer Ängste oder habt ihr sie schon länger?

Zu mir: Ich bin schon seit einigen Jahren jetzt Hypochonder, habe aber seit 4 Jahren die Ängste gut im Griff gehabt. Jetzt ist letztens ein Vorfall passiert, der mich total zurück geworfen hat und nun bin ich wieder richtig drin in meiner Angstspirale
Generell habe ich Angst um alles, was in meinem Kopf ist und zugehörige Krankheiten.
Jetzt aktuell heute habe ich Angst wegen meinen Augen. Gestern im Dunkeln in meinem Raum von 2 Lichtquellen Nachbilder gesehen..ist ja nichts ungewöhnliches. Wäre ja eher schlecht, wenn man sie nicht hätte. Aber irgendwie habe ich diese so extrem wahrgenommen, das ich mich total verrückt gemacht habe. Und jetzt mache ich mir da wieder die ganze Zeit Sorgen drum. Generell merke ich, wie die Psyche versucht, etwas zu finden.

Wie ist es bei euch? Welche Ängste habt ihr, wie geht ihr damit um? Habt ihr Menschen, mit denen ihr darüber reden könnt? Bei mir sind es nur zwei, alle anderen machen mich entweder noch bekloppter oder verstehen es einfach nicht.

Freue mich über eure Antworten

29.06.2018 21:54 • 02.07.2018 #1


5 Antworten ↓


Also, ich bin auch Hypochonder. Wobei mein Therapeut da noch nicht sicher ist ob ich das wirklich bin oder das nur ein Mittel zum Zweck ist. Um es Mal einfach auszudrücken.


Generell dreht sich bei mir um alles im Abdomen, obwohl da nix großartig gefunden wurde.
Trotzdem denke ich dauernd an tödliche Krankheit.

In angst und Panik versetzt mich da eigentlich alles, früher habe ich nach symthome gegoogelt und hatte sie, seit ich Google nicht mehr anrühre und mir jemand was von tödliche Krankheit erzählt, stellt sich mein Körper drauf ein.
Und Zack, habe ich beim Thema Hirn Tumor, Kopfschmerzen...

Wie gehe ich damit um, ich versuche es zu ignorieren, einfach weiter zu machen. Oft lähmt es mich und macht mich müde und antriebslos.
Viel schlimmer ist der fehlende Schlaf. Maximal vier Stunden bekomme ich nachts hin.
Ad will ich nicht. Ich hasse Medikamente weil mein Körper sich sofort auf Nebenwirkungen einstellt.

Jetzt habe ich das Problem Alk. zu trinken seit ein paar wochen und natürlich habe ich Alk. schmerzen weil ich gelesen habe bei lympfdrüsen krebs hat man das. Wenn ich vor dieser Info was getrunken habe war da natürlich nix.

Bin in Therapie, muss aber. Sagen bis jetzt hangel ich mich von Tag zu Tag, plane natürlich auch Mal ne Woche auf zwei im vorraus, denke aber trotzdem bin in ein paar Monaten eh Tod.

Und ich habe nur noch zwei Leute mit denen ich darüber sprechen kann, der Rest inklusive Familie hat sich angewendet.

Mir gibt das Forum sehr viel halt. Mein Anker. Keine Ahnung was ich tun würde wenn ich meine bekloppten nicht hätte

29.06.2018 22:16 • #2



Gemeinsam aufbauen, stärken und Mut machen

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hope123
Ich habe seid 2012 eine Panik und generalisierte Angststörung...
Ich hatte gute Phasen und seid Januar schlechte, da habe ich meine Prüfung für Büro bestanden. Bin aber daher rein gerutscht dass es wieder so schlimm ist...
Arbeiten geht vor lauter Panik nicht mehr ... Und warte nun auf Hartz4 und ggf Klinik ... Ich mache mir selbst viele Vorwürfe bei Ängsten kommen automatisch so schlimme Verspannungen im Nacken Rücken und Kopf das es ins Gesicht zieht ich Schwindel habe usw.... Auch hyperchondrie kommt gelegentlich durch ... Ich bin mit meinem Freund seid November letzten Jahres zusammen ... Und er meinte wenn ich es nach der Klinik Ned in Griff habe wird es mit uns auf Dauer nichts, da er eine "normale" Freundin will.... Die arbeiten gehen kann selbstbewusster ist und nicht Angst vor Einladungen treffen usw hat ...
Mir hilft oft Triggerbalsam ... Wärme duschen oder in Situationen einfach irgendwie durchzuhalten ...
GLG

29.06.2018 22:26 • #3


NaFu
Konnte leider erst jetzt antworten, da ich zeitweise Probleme mit dem Internet hier hatte.

Irgendwie schön das man nicht alleine ist, aber natürlich trauriger Hintergrund.

Finde es auch echt interessant, das man in vielen Dingen einfach sehr gleiche Symptome oder Probleme hat. Irgendwie muss man es doch echt schaffen, da wieder rauszukommen, aus dieser Angstspirale.

Wie war euer Tag? Bzw euer Wochenende?

Kann jetzt grad leider nur kurz antworten und nicht auf alles eingehen, wie ich gerne würde. Geht aber ab morgen wieder.

01.07.2018 23:20 • #4


Bin seit 4 Jahren dabei mit Ängsten Panik und körperliche Symptome. Lange halte ich diesen Mist nicht mehr aus.

01.07.2018 23:45 • #5


Flousen
Zitat von Filoubee:
Bin seit 4 Jahren dabei mit Ängsten Panik und körperliche Symptome. Lange halte ich diesen Mist nicht mehr aus.

Ich habe das auch seit 2013. Durch 2 Jährige Therapie habe ich alles wieder geschafft. Kaum verstarb meine Mutter letztes Jahr ging alles von vorne los. Ich muss dazu sagen ich mache alles egal wie schlecht es mir geht. Klar fühlt sich das alles nie super an aber es gibt immer Tage wo man sagen kann heute lebe ich als wäre nie was gewesen. Ich steig da selbst nicht hinter wieso das zumindest bei mir nicht ganz weg geht mal geht es Tage ohne Probleme und dann sind sie wieder da. Bin aber mega stolz auf mich das ich nix meide. Am blödesten ist es wenn man aufwacht. Erst ist alles gut dann fängt das Karussell an im Kopf man wartet auf die Probleme also setz ich mich oft quasi durch Unruhe etc selbst unter Druck nur Durchbruch mal diesen Mist... das Leben ist nicht einfach aber gib dich niemals auf! Ich habe so oft gesagt ich will nicht mehr leben aber es gehört mittlerweile zu meinem Leben dazu. Und ich habe bis heute keinerlei Medikamente genommen dagegen weil ich selbst merke das man sich den Stress selbst im Kopf macht.

02.07.2018 03:17 • x 1 #6




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