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201819.02




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BaWü
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Marella hat geschrieben:
Ich danke euch für eure zahlreichen Antworten, bei mir ist das Problem, wenn ich dran denke wie ich mich entspanne, da bekomme ich voll Angst das ich dabei sterben könnte, krank oder

:-( wieso haben wir alle so Angst


Das ist ein Kernproblem der Angst. Loslassen, Kontrolle abgeben, entspannen, sich fallen lassen dürfen. Hat aber mit erlebten Sichtweisen zu tun. Ich hab Angst, dass..........

Kann man aber lernen. Und wo du deine Entspannung findest, oder was du als Entspannung betrachtest, wirst du rausfinden müssen.
Mein Psychiater hat ganz zu Beginn eine Traumreise mit mir gemacht. Da sind wir durch Wiesen und Wälder gewandert- bääh- zum Schluss aber auf einem Berg angekommen. Und in meinem Zustand damals, war dieser Teil der Beste. Dort ging der Punk (in meiner Fantasie) ab, und das hat mir gefallen. War ja eh auf 180 hochgepusht, da hat das am Besten gepasst.

Hihi, heute mag ich Wiesen und Wälder, damals musste was härteres in mir schwingen. Zumindest um das innere Toben anders zu erleben. Mit den ganzen Beruhigungsdingens konnte ich auch nix anfangen.

Sport natürlich extrem, war damals auch so ein Anker. Ich denke, das sind alles Wege, die man selber für sich raussuchen kann.

Klappt ja nicht, sich zur Ruhe zu zwingen. Nervöse Energie abbauen ist die Lösung. Wie, das muss eben jeder selbst rauskriegen. Versuch es doch mal mit tanzen.

Auf das Thema antworten


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NRW
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  20.02.2018 01:12  
tommilu hat geschrieben:
Wie machst du die achtsamkeitsübungen?


Huhu

z.B. die Gehmeditation, das stille Sitzen, in die Stille lauschen, Innehalten, beobachten.
Das sind nur ein paar Formen von Achtsamkeitsübungen. Das kann man leicht in den Alltag integrieren.

Du wirst dadurch in das Hier und Jetzt zurückfinden. Nimm Deine aufkommenden Gedanken einfach nur wahr, bewerte sie nicht. Beobachte, was für Empfindungen in Dir hochkommen, aber gehe nicht weiter darauf ein. Nur wahrnehmen, so nehmen wie es ist.
Beobachte Deine Atem ohne ihn zu manipulieren.

Im Internet findest Du ne Menge Anleitungen für Achtsamkeitsübungen / Achtsamkeitsmeditation.
Vesuche es einfach mal, fange langsam an. Z.B. mit der Gehmeditation. Geh einfach mal ein paar Minuten aufmerksam und in gerader Haltung. Vielleicht erst zu Hause, dann im Garten wenn Du einen hast, am Strand, im Wald, auf einem Feld, einer Wiese usw.
Nimm jeden Deiner Schritte wahr, den Untergrund, den Druck, die Geschwindigkeit Deiner Schritte, wie schnell atmest Du dabei, usw.

Mit dem "Beobachten" habe ich angefangen. Ich saß etwa eine halbe Stunde vor einem Baum und habe ihn nur angesehen und wahrgenommen.
Und dann irgendwann, nachdem ich das einige Male geübt hatte, hatte ich ein komisches Gefühl dabei. Es war so, als wäre ich nicht die, die beobachtet, sondern ich fühlte mich dazugehörig. So als wäre ich eins mit dem Baum, der gerade von mir beobachtet wird.
Ich kann sagen, dass ich durch die Achtsamkeitsübungen viel aufmerksamer geworden bin. Ich nehme Dinge wahr, die mir sonst nicht auffallen würden.
Auch Verhaltensweisen an mir sind mir plötzlich aufgefallen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg.

LG
Mondkatze



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  20.02.2018 01:25  
Ich wünschte ich könnte auch sowas :( leider fange ich immer an, sobald ch versuche mich und die Umgebung so wahrzunehmen, alles zu bewerten. Vor allem dieses in sich hineinhören endet bei mir fast immer in Panik .. ich hab das Gefühl dann warte ich nur darauf, dass ein trigger kommt und ich mit Angst reagieren kann.. wisst ihr wie ich das meine?



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  20.02.2018 02:08  
@banane2016

Es gibt so viele verschiedene Entspannungsübungen. Vielleicht ist AutogenesTraining eher etwas für dich.

Oder Meditation bei der man die Atemzüge zählt, kommt ein Gedanke auf lässt man ihn ziehen und konzentriert sich wieder aufs Zählen.

Vielleicht musst du dich aber auch einfach körperlich erstmal ein bisschen Auspowern/ Sport machen, damit du nicht so viel überschüssige Energie hast die sich Blödsinn sucht.

Danke1xDanke


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  20.02.2018 02:24  
Ich denke mit dem Sport liegst du völlig richtig @klara84 .. leider kann ich mich nur nie motivieren :( bin so ein richtiger Sportmuffel



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  20.02.2018 02:29  
Hast du keine gute Laufstrecke in der Nähe + vielleicht eine Freundin/Freund/Geschwister/Eltern die mitmachen würden?

Gibt ja auch auf Youtube Fitnessvideos, könntest du auch zu Hause was machen.



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  20.02.2018 02:37  
Alles schon ausprobiert, hat dann auch gut 2-3 Monate geklappt und dann ist es wieder ausgelaufen :/



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  20.02.2018 02:39  
Vielleicht hast du dann noch die richtige Sportart für dich entdeckt oder es gab dir nicht genug Gewinn/Vorteile der dich weiter motivierte.



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  20.02.2018 02:43  
Ich denke dass mir vor allem ein geregelter Tagesablauf bzw Wochenablauf schon helfen würde, welcher regelmäßig Sport beinhaltet. Im April geht mein Studium weiter und dann wollte ich mich mal beim Uni-Sport anmelden. Mal sehen was die da so anbieten und ob ich das dann in meine Wochen fest mit einplanen kann/werde



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nrw
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  20.02.2018 08:43  
Mondkatze hat geschrieben:

Huhu

z.B. die Gehmeditation, das stille Sitzen, in die Stille lauschen, Innehalten, beobachten.
Das sind nur ein paar Formen von Achtsamkeitsübungen. Das kann man leicht in den Alltag integrieren.

Du wirst dadurch in das Hier und Jetzt zurückfinden. Nimm Deine aufkommenden Gedanken einfach nur wahr, bewerte sie nicht. Beobachte, was für Empfindungen in Dir hochkommen, aber gehe nicht weiter darauf ein. Nur wahrnehmen, so nehmen wie es ist.
Beobachte Deine Atem ohne ihn zu manipulieren.

Im Internet findest Du ne Menge Anleitungen für Achtsamkeitsübungen / Achtsamkeitsmeditation.
Vesuche es einfach mal, fange langsam an. Z.B. mit der Gehmeditation. Geh einfach mal ein paar Minuten aufmerksam und in gerader Haltung. Vielleicht erst zu Hause, dann im Garten wenn Du einen hast, am Strand, im Wald, auf einem Feld, einer Wiese usw.
Nimm jeden Deiner Schritte wahr, den Untergrund, den Druck, die Geschwindigkeit Deiner Schritte, wie schnell atmest Du dabei, usw.

Mit dem "Beobachten" habe ich angefangen. Ich saß etwa eine halbe Stunde vor einem Baum und habe ihn nur angesehen und wahrgenommen.
Und dann irgendwann, nachdem ich das einige Male geübt hatte, hatte ich ein komisches Gefühl dabei. Es war so, als wäre ich nicht die, die beobachtet, sondern ich fühlte mich dazugehörig. So als wäre ich eins mit dem Baum, der gerade von mir beobachtet wird.
Ich kann sagen, dass ich durch die Achtsamkeitsübungen viel aufmerksamer geworden bin. Ich nehme Dinge wahr, die mir sonst nicht auffallen würden.
Auch Verhaltensweisen an mir sind mir plötzlich aufgefallen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg.

LG
Mondkatze

Danke mondkatze. Ich werde es probieren. Lg. Tommilu


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