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Habe mir vor ein paar Tagen ein Buch gekauft, dass ich hier unbedingt weiter empfehlen möchte.. Seele Geist Körper Medizin von Dr. Zhi Gang Sha
Hab es von einer Freundin empfohlen bekommen. Dieses Buch ist einfach nur genial, und alles so einfach beschrieben. Hab damit in kürzester Zeit einige Symptome in den Griff bekommen. Also, einfach mal offen sein, und es ausprobieren.

Liebe Grüße an alle "Paniker"

20.07.2009 12:38 • 01.12.2013 #1


21 Antworten ↓


Hallo! Worum gehts denn da genau? danke

26.07.2009 17:20 • #2



Liquidator-Methode gegen Angst - gutes Buch

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Schau Dir das Buch einfach an bei Bücher.de kann man im Inhaltsverzeichnis blättern..oder Du googelst nach Dr.Sha da findest Du auch viele Infos. Ich kann immer so schlecht erklären, deswegen einfach mal übers Net informieren

27.07.2009 14:25 • #3


hallo, ich habe auch ein interessantes Buch entdeckt. ziemlich lange name: "Wie ich alle meine Ängste besiegt habe und sie es auch können" von Georg Gross..
es geht um eine sehr effektive Liquidator-Methode gegen Ängste, Phobien, Depressionen und Panikattacken. kann man googeln. mir hat sie sehr geholfen. ich hatte schreckliche Panikattacken.. hatte! Gott sei Dank! und Dank an Herrn Gross! bin ziemlich sicher, dass euch auch hilft ! !

01.08.2009 20:22 • #4


Hallo,

jeweils ein Link zu dem Buch währe nett. Von dem Zhi Gang Sha krieg ich mehrere Bücher angezeigt und von Georg Gross hab ich irgendwie noch garnichts entdeckt.

Wenn ihr das Buch bei buch.de oder so habt, dann postet doch bitte den entsprechenden Link oder wenigstens die ISBN-Nummer.

MfG ichnicht

02.08.2009 13:06 • #5


hey, ich bin mir nicht sicher ob ich hier in forum ein link schreiben darf. hab mal gehört ist irgendwie verboten.. du kannst einfach bei google "liquidator methode gegen angst" eingeben und findest schon. bey

03.08.2009 23:27 • #6


Hi,

ich wüsste nicht was gegen einen "legalen" Link einzuwenden ist. Außerdem steht auch in den Regeln, dass man lieber den Link hier posten soll, anstelle zu zitieren. Ich zetier mal die Regel, ist ja von hier.

Zitat:
[...]Wenn ihr auf einer Webseite einen interessanten Beitrag zu einem Thema gefunden habt, dann setzt einen Link zu dieser Seite, keinesfalls aber den Text kopieren und hier ins Forum stellen.[...]


Eine ISBN ist auch zuläßig, weil es ja eine globale Kennzeichnung für ein Buch ist.

MfG ichnicht

04.08.2009 00:11 • #7


ok. gebe zu ich habe agb nicht gelesen.. es ist ein eBook. ich habe es auf www.mittel-gegen-angst.de gekauft. ziemlich persönlich geschrieben und was für mich wichtig ist - habe wirkung sofort gespührt. ein zeichen für meine besserung war dass ich nach paar tage zufällig gemerkt dass ich unbewusst ein liedchen gesummt habe... sowas passierte mit mir schon lange nicht

04.08.2009 00:22 • #8


Christina
Zitat von jonatan:
hallo, ich habe auch ein interessantes Buch entdeckt. ziemlich lange name: "Wie ich alle meine Ängste besiegt habe und sie es auch können" von Georg Gross..
es geht um eine sehr effektive Liquidator-Methode gegen Ängste, Phobien, Depressionen und Panikattacken. kann man googeln. mir hat sie sehr geholfen. ich hatte schreckliche Panikattacken.. hatte! Gott sei Dank! und Dank an Herrn Gross! bin ziemlich sicher, dass euch auch hilft ! !
Nanu? Das ging aber schnell. Am 01. August um 20:22 Uhr schon geheilt, um 20:07 noch nicht gewusst, was von dem Buch zu halten ist:
[quote="jonatan"]hallo, hat schon jemand erfahrung mit liquidator-methode gegen angst?
habe in google unter "liquidator-methode" gesehen. nun möchte ich wissen ob die wirklich hilft?
danke!

Wow, bei dem Buch scheinen googeln und Werbetext schon auszureichen, um innerhalb von 15 Minuten zu genesen...

Liebe Grüße
Christina

15.08.2009 12:54 • #9


Ist schon etwas lange her, ich weiß. Aber da ich derzeit eigenmächtig sämtliche Benzos abgesetzt habe und die Panikattacken absolut auf dem Höhepunkt sind, hat mir eine gute Bekannte heute Nacht noch den Link per mail gesandt. Nun bin ich wirklich für vieles offen, aber will nicht blindlings allem vertrauen. Also habe ich über google etwas recherchiert, stieß hier auf den Beitrag und merkwürdig ist schon, dass Jonatan schreibt, wie er ebenfalls "neulich ein Lied gesummt habe", was fast identisch ist mit einer auf der Seite, auf welcher dieses Buch angeboten wird, eingestellten Bewertungen:

"[...] Neulich habe ich mich bei der Gartenarbeit erwischt, wie ich ein lustiges Lied gesummt habe.[...]"

Unterzeichnet hat dieses eine Frau Ludorf.

Ich will ja niemandem etwas unterstellen, aber merkwüdig finde ich das schon irgendwie.

Es ist verständlich, wenn jemand in ein Projekt viel Arbeit und Zeit gesteckt hat, dass er nicht aus Nächstenliebe unentgeltlich arbeiten oder Dienste zur Verfügung stellen muss, aber mir stellt sich da schon die Frage, ob mit diesem Problem Angst und Panik, was immer mehr Menschen zu betreffen scheint, nicht doch Betroffenen, die sowieso schon durch die Hölle gehen (ich weiß, wovon ich hier schreibe), ausgenutzt werden, um an das vermeintlich große Geld zu kommen.

Zudem kenne ich diese langen Verkaufstexte, da ich mich mit Schreiben selbst beruflich auseinander setze. Wenn man weiß, was Keyword-Density bedeutet, dann wird einem relativ schnell klar, was am Ende kommt. Es sind immer genau die Worte und Redewendungen/Schlagworte noch schön fett gedruckt oder farbig hervorgehoben, welche eine so genannte Signalwirkung auf den Leser haben.

Man sollte immer, auch wenn einem die Angst ständig im Nacken sitzt, einen Moment abwarten und versuchen, solche Dinge aus einer neutralen Perspektive zu betrachten oder, wie hier, ewig lange Texte, mit welchen sich logischerweise viele identifizieren können, denn wer hat nicht irgendwann in seinem Leben Angst um seine Kinder, Angst, einen Menschen zu verlieren, Angst vor Prüfungen etc., wenigstens versuchsweise aus anderer Sicht zu lesen.

Wie geschrieben, ich möchte hier keine Behauptungen aufstellen, welche ich nicht belegen kann und niemandem etwas unterstellen, aber ich finde es, wie eingangs erwähnt, schon ziemlich merkwürdig, diese Überschneidungen.

Mir geht es, seit ich alles abgesetzt habe - morgen wird es eine Woche sein - so richtig dreckig und von daher bin ich für jeden Anreiz dankbar, habe ja auch aufgrund dessen vorhin, als die Angst einmal kurz verscheucht war, mich durch diesen langen Text gequält und google & Co. massakriert.

Und nachdem bin ich zumindestens für mich um einige Informationen reicher und um so dankbarer, dass man hier in diesem Forum von Experten wirklich wertvolle Ratschläge bekommt. Ich habe schon einige Male in der Krise gesessen, dann anstelle von sofort aufgeben hier im Expertenforum meine Fragen gestellt und die Antworten waren immer sehr hilfreich.

Irgendwie scheint es kein Zufall zu sein, dass ich dann wieder hier gelandet bin

Kann also von vorneherein Betroffenen nur raten, nicht alles aufzunehmen, auch wenn die PA's einem fast den Verstand zu rauben scheinen. Es gibt Momente, in denen man zumindestens vorübergehend von dieser ständigen Unruhe und Angst frei ist, und ich denke, dieses sind dann die richtigen Augenblicke, um sich auf die Suche nach einer Lösung zu machen. Ich glaube, wenn man gerade eine satte PA durchmacht, ist man so ziemlich für alles zu haben, Hauptsache, "es hört endlich auf". Ist dieses vorbei, hat man eine ganz andere Auffassungsgabe. Sehe ich zumindest bei mir so.

03.10.2010 12:46 • #10


Ich fand das Buch viel zu umfangreich und komplex und habe es wieder verkauft...

03.10.2010 12:50 • #11


Hallo

Bücher können nicht wirklich helfen, sie können maximal Denkanstösse bieten.

Nur Menschen (ein angstfreies Habitat) können wirklich helfen, aber Menschen
sind nur allzuoft mit sich selbst beschäftigt und haben keine Zeit für Andere.

Ein halbes Jahrhundert Erfahrung, Der Beobachter

03.10.2010 17:49 • #12


Da gebe ich dir Recht, dass Bücher lediglich Denkanstöße bieten und dass Menschen oft mit sich beschäftigt sind und keinen Sinn für andere oder kein Interesse an ihnen haben.

Ich denke allerdings, obwohl ich auch fast ein halbes Jahrhundert hier unten herum wuseln muss, dass nicht allein die Lebensdauer für entsprechende Lebenserfahrung sorgt, sondern die Intensität. Je nach dem, welche Erfahrungen ein Mensch macht, können sehr junge Menschen unter Umständen ein Mehr an Lebenserfahrung aufweisen als jemand, welcher vielleicht insbesondere keine negativen Erfahrungen machen musste und einige Jährchen älter ist. Ich mache dieses jedenfalls nicht am Alter fest, sondern an den gesammelten Erfahrungen und mit Sicherheit würden sehr viele am liebsten darauf verzichten.

03.10.2010 19:48 • #13


Hallo supergau

Das ist sehr richtig.

Nicht die Anzahl der Lebensjahren (Quantität), sondern die Menge der Erfahrungen
(Qualität) machen unsere Persönlichkeit und unser Wissen aus.

Ich selber habe mich mehrmals im Leben, nach mehr oder weniger überstandenen Krisen, gefragt, ob ich diese Erfahrungen ungeschehen machen würde, wenn dies möglich wäre.
Meine innere Antwort was aber immer NEIN.

Die Welt und das Leben "anders" erlebt zu haben, bedeutet nicht, die Welt und das Leben "verpasst" zu haben.
Vielleicht sogar das Gegenteil, wenngleich auch oft leidvoll erarbeitet.

Allerbeste Wünsche, Der Beobachter

04.10.2010 12:44 • #14


Hallo Beobachter,

das ist momentan oder eigentlich schon immer mein Problem, dass ich explizit bei mir nach einer Persönlichkeit suche. Aber anderes Thema.

Bei mir läuft es allerdings, im Gegensatz zu dir, darauf hinaus, dass ich gerne das Gros meiner Erfahrungen endgültig ungeschehen machen möchte. Es liegt vielleicht, dass ich nicht, wie du es kannst (und dieses finde ich optimal), diese Fragen mit nein beantworten kann. Hierzu müsste ich wohl zuallererst meine bloße Existenz akzeptieren, was jedoch unmöglich ist. Und wenn es möglich wäre, mit diesen Erfahrungen und dem daraus resultierenden Wissen um meine persönliche Existenz, d.h. deren Verlauf, dass man irgendwann entscheiden könnte, ob man wirklich dies alles nochmals erleben und durchmachen möchte, dann kann ich dieses nur mit einem striken "nein" beantworten.

Es gibt viele, die sich wünschen, noch mal so und so alt zu sein. Nur: wenn dem so wäre - nun einmal um ein paar Ecken herum gedacht - dann müsste man, so unterstelle ich einfach einmal, auch die Jährchen oder Zeitpunkte mitnehen, welche eben von negativ bis zerstörend waren. Und hieraus würde sich dann, nur einmal ausgehend von mir selbst (ich kann nicht einfach für andere mitreden/-schreiben), ein Vielfaches ergeben, welches ich nicht noch einmal erleben möchte. Dann stünde ich bspw. genau wieder davor, was geschehen ist, müsste wieder mir nahe stehende Menschen verlieren. Hierzu, diesen ganzen Lebenscocktail, nochmals schlucken zu müssen, hätte und habe ich definitiv kein Interesse.

"Die Welt und das Leben "anders" erlebt zu haben, bedeutet nicht, die Welt und das Leben "verpasst" zu haben.
Vielleicht sogar das Gegenteil, wenngleich auch oft leidvoll erarbeitet."


Das ist sehr gut und treffend ausgedrückt.

Verpasst habe ich es schon irgendwie, ist aber anscheinend doch mein Fehler. Und um nun meinen Gedanken-Kreis zu schließen: ich würde diesen Generalfehler nicht noch einmal begehen.

Viele Grüße und beste Wünsche zurück

04.10.2010 15:32 • #15


Hallo supergau

Danke für deine ausführliche Antwort.

Ich selber wollte viele Jahre meines "Nichtlebens" auch immer die Zeit zurückdrehen, einfach nur noch vergessen.
Dro., Alk. und am Ende nur noch der Wunsch nicht mehr Leben
(Denken und Fühlen) zu müssen.

Es funktionierte aber so nicht, nur noch die Umsetzung des "Sterben wollens"
hätte mich dieses Ziel erreichen lassen können.

Daher mein Weg der Akzeptanz, und sogar des Versuches, meine unschönen
Lebenserfahrungen als "Bereicherung" anzusehen.

Wie lange das funktioniert weiss ich natürlich (noch) nicht, aber zur Zeit
nimmt mir diese innere Haltung etwas meine Ängste, und das ist sehr gut.

Viel Kraft für dich, Der Beobachter

04.10.2010 16:46 • #16


Hallo Beobachter,

das ist es: könnte man einfach alles vergessen. Wäre dieser Kopf mit der Option ausgestattet, diesen wie eine abgeschossene und von Viren & Co. verseuchte Festplatte, einfach zu formatieren. Alles weg, was man nicht braucht und/oder möchte, das installiert, was für einen gut oder von Vorteil ist. Gibt's leider nicht, diesen kleinen Knopf.

Wäre ich dazu fähig, würde ich allerdings nicht nur ein Knöpfchen anbringen, sondern schon so eine Art Fernbedienung, immer noch besser als ferngesteuert zu werden *ironie off*.

Mein ehemaliger Therapeut fragte mich einmal, was für mich die idealste Therapie wäre. Darauf antwortete ich ihm, dass es genial wäre, wenn ich mich von Woche zu Woche bei Ihm in seinem Stuhl Stück für Stück auflösen würde, bis zum Ende nur noch ein Krümel übrig wäre, den könne er dann kurz um die Ecke zum Friedhof kicken ans Grab meines Vaters (Friedhof ist nur eine Querstraße entfernt, praktisch für "Leute" wie mich). Damit wäre mir und anderen gedient, der Weg wäre nicht weit zur Entsorgung, womit dann Mühen und Kosten erspart blieben. Er meinte dann, dass es eine solche Thera nicht gäbe und ich antwortete ihm, dann solle er die erfinden, sich patentieren lassen und, da ich viele auch aus dem "Bereich" Suizid kenne, mit Sicherheit würde er innerhalb weniger Tage nach Bekanntwerden einen Massenandrang verzeichnen können und hätte seine Rente gesichert. ... Natürlich weiß ich, dass dieses Blödsinn ist.

Das ist es, was "uns" gegeben ist (ich weiß nicht, ob ich recht liege, aber deine Wortwahl nicht mehr denken und fühlen zu müssen, kommt mir sehr vertraut vor). Ich habe nicht nur einmal versucht, diesem ein würdiges Ende zu setzen und du wirst wissen, was ich meine. Ich habe das momentan auch aufgegeben, stehe jedoch zu meiner Suizidalität, die ist nicht erst seit kurzem, sondern war eigentlich seit frühester Kindheit da und ständiger Begleiter. Ich kämpfe nicht mehr dagegen an, sondern akzeptiere u.a. diese Grundeinstellung als Teil meiner selbst, und komme damit besser zurecht, als täglich einen Kampf, welcher von vorneherein zum Scheitern verurteilt ist, zu führen, und der einem zudem die allerletzten Kraftreserven auf- und aussaugt.

Zwar hatte und habe ich keinerlei Probleme und Neigungen zu Alk. und Dro., bin allerdings abhängig von Benzos und habe genau vergangene Nacht vor einer Woche nach konstanter Einnahme über einige Jahre gänzlich abgesetzt. Jetzt weiß ich, was Entzug ist. Ich weiß es zwar nicht, denke aber, dass jeder Entzug so eine Art Vorhof zur Hölle ist.

Diese Strategie, welche wir fahren, scheint jedenfalls im Augenblick die beste zu sein. Ich wünsche dir jedenfalls aufrichtig, dass es mindestens so lange anhält, wie du es brauchst und willst. Ich weiß, was ständige Unruhe und Angst, welche häufig in Panikattacken enden, sind und hierbei finde ich es sehr gut, wenn man eine Möglichkeit findet wie du, sich zumindest ein wenig von Angst befreien zu können.

Hoffe, dass du aus allede genügend Kraft schöpfen kannst, um weiterzumachen.

05.10.2010 12:26 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo supergau

Erst einmal Danke für deine Antwort.
Es ist selten, dass ich das Gefühl habe, meine Beiträge werden wirklich verstanden.
Hier habe ich dieses Gefühl.

Der Mensch ist ein auf Lernen und Erfahren aufgebautes Lebewesen.
Das macht ihn flexibel und anpassungsfähig (leider aber nicht global sozialfähig).

Sich neues oder zusätzliches Wissen, Erfahrungen und Verhalten anzueignen ist
jederzeit sehr einfach möglich.
Vergangene Erfahrungen/Prägungen zu löschen, und damit ihre Auswirkungen zu
beseitigen, ist dagegen absolut unmöglich.
Eine Festplatte kann man selektiv löschen, das eigene Gehirn aber leider nicht.

Mir hat vor Jahren einmal mein damaliger Krankenhaustherapeut folgendes gesagt:
"Nimm deine Vergangenheit und deine Probleme (Krankheit), und gehe MIT ihnen durch dein Leben"

Damals wollte ich natürlich noch irgendwie "gesund/normal" werden, heute verstehe ich aber diesen Satz.

Viele Menschen, auch hier im Forum, streben völlige Gesundung (Angst- Depressionsfreiheit etc.) an.
Das ist aber nahezu unmöglich (Ausnahme: Harte Dro./Medikamente oder Tod).
Das Festhalten an dem Ziel der völligen Gesundung führt dann natürlich nur zu weiteren Ängsten und Enttäuschungen etc.
Zudem, genau wie du auch schreibst, kostet das unnötig viel Kraft und Lebenszeit.

Dro. und Alk. sind bei mir übrigens nun auch seit über 25 Jahren absolutes Tabu.
Und Suizidgedanken hatte ich erstmals im Alter von etwa 13 Lebensjahren.
Damals sagte mir meine Mutter nahezu täglich, dass ich eine unerwünschte Missgeburt sei.

Heute nutze ich diese "Suizidemöglichkeit" als eine Art Medizin.
Befreiungsgedanken zu einem Notausgang, um wieder Luft zu bekommen wenn sonst nichts mehr geht.
Übrigens, auch bei mir ist der Friedhof weniger als 100 Meter entfernt.

Inwieweit diese Strategie Kraft gibt, kann ich nicht sagen.
Aber sie gibt wieder (halbwegs) angstfreien Raum um weiterleben zu können.
Sogar mit etwas Lebensqualität und relativer Zufriedenheit.
Nur Gedanken an Zukunft (Armut, Krankheit etc.) müssen noch ausgeblendet werden.

Ja, und es gibt mir Kraft zu wissen, dass ich mit dieser Lebensstrategie doch nicht so ganz alleine bin.

Dir auch viel Kraft und liebe Grüsse, Der Beobachter

06.10.2010 11:57 • #18


Dieses Buch wird schon lange vermarktet und wer nicht ganz bluna ist, der wird auch selbst drauf kommen, dass es hier ausschließlich um Kommerz und ein hervorragend promotetes Buch geht... Wer daran verdient? Der Auto...
Es gibt mittlerweile so gute und soviel Literatur über Angststörungen, und manchmal sogar kostenfreie e-Books schon im Net zu finden, dass man sich die 40 Euro wirklich sparen kann.
Zum anderen ist es ein alter Hut, dass unsere negativen Gedanken erst die ANGST anheizen, quasi in eine Endlosschleife schicken und dann prompt die Panikattakke folgt.... In dem Buch steht auch nichts neues drin, es sei denn man steht auf schön (nicht mal das) formulierte Texte.

23.02.2013 11:07 • #19


Das meinte ich ja mit meinen ersten Kommentaren: es dient rein dem Kommerz.

Meine unzensierte und offene Meinung hierüber: wenn jemand, wie dieser Autor, vorgibt, angeblich selbst betroffen zu sei oder es war (wobei es m.E. schön wäre, könnte man eines Tages mal von diesem "war" sprechen...), der weiß, durch welche Hölle man allein mit dieser ständigen Unruhe, Drecksangst und Panik geht, und dieses fast täglich, denke, dieses geht den meisten Betroffenen so.

Solche Leute und angeblich selbst Betroffene oder von mir aus auch gerne selbst ernannte "Ex-Betroffene" machen sich Eure/unsere Angst zu Nutzen, schlagen Kapital daraus, und dieses ist für mich, mit Bedacht ausgedrückt, schlichtweg verwerflich!

Natürlich wollen Autoren nicht umsonst schreiben, tue ich auch nicht, aber gerade diese Bereiche betreffend, hört es für mich explizit auf.

Die Verschlagwortung ist "perfekt" - gebt über google mal nur die phrase "angst und panik was tun" ein, das meinte ich damals auch mit meinem Beitrag, ich schrieb dieses auch meiner Bekannten zurück. Sie wollte mir dieses Buch sogar schenken, aber diese Geld - nee, ist besser investiert in Tiernahrung!

Habe mir nun auch selbst einige Strategien entwickelt, konnte anderen rein mit diesen Tipps bereits einige Ängste nehmen, aber aus reiner Freundschaft, um anderen zu helfen. Ich werde dieses Sammelsurium auch mal alles zusammenschreiben, aber ich werde den Teufel tun, und hieran auch noch Geld verdienen.

Ich weiß, wie es ist, dieser tägliche Kampf und ständig dieses Komplettprogramm abzuspulen, von daher sollte dann meines Erachtens schlichtweg Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft im Vordergrund stehen, aber mitnichten Kommerz.

Und dass allein diese Angsstörung heilbar ist, die Hoffnung habe ich aufgegeben. Es wird ja seitens dieses und auch anderer Autoren dergestalt suggeriert. kauft das Buch, befolgt diese Ratschläge angeblich Betroffener, und irgendwann ist man wie durch ein Wunder von diesem Mist auf alle Zeit geheilt. Lasst euch bitte nicht verschaukeln, euch wird bewusst falsche Hoffnung gemacht und dieses aus reiner Profitsucht.

Sorry, mag sein, dass ich diesbezüglich eine etwas krasse Auffassung habe, aber sich das Leid anderer zu Nutze machen rein um des lieben Geldes willen, da hört bei mir jedwedes Verständnis auf.

Hoffe, dass sich hiervon so wenige wie nur möglich aufs Glatteis führen lassen.

06.03.2013 13:15 • #20



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