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Surreal
Hallöchen ihr Lieben,

Abends geht es mir meistens ganz gut. Da sind die Ängste, Sorgen und Gedankenkreisen weg. Ich habe mehr Energie, bin bei besserer Laune, kann besser essen und fühle mich wieder wie ich es gewohnt bin. Ich bin ich selbst.

Gehe ich ins Bett, denke ich mir: Merke dir dieses Gefühl und morgen früh erlebe dein Leben genauso. Aber es klappt nicht. ich wache früher auf als ich es gewohnt bin und dann wird mir schlecht, die Gedanken kreisen und die Ängste kommen. Diese Lustlosigkeit, Schlappheit, das Unwohlsein und manchmal richtig Gefühl von Krank sein, zieht sich bis zum Mittag und dann geht es wieder bergauf.
Manchmal frage ich mich abends ob ich überhaupt schlafen gehen soll. ... *grmpf*

Das ist übrigens unabhängig davon ob unter der Woche wo ich arbeite oder am Wochenende.

kennt das Jemand?

13.03.2016 21:28 • 05.05.2019 #1


30 Antworten ↓


Perle
Hallo Surreal,

ja, ich kenne das auch.

Morgens sind die Gedanken noch "pur". Im Laufe des Tages werden sie überlagert von allem möglichen, was wir erlebt und aufgenommen haben und lenkt uns sozusagen ab vom Wesentlichen, was uns beschäftigt oder auch belastet.

LG, Martina

13.03.2016 21:33 • #2


Hallo,

also bei mir wird es zum Abend hin immer schlimmer, da ich Angst vor dem schlafen habe.
Würde am liebsten gar nicht schlafen, denke nämlich immer "was ist wenn du jetzt schläfst und nicht wieder aufwachst"
Die Nacht ist dann momentan, vielleicht auch gerade weil ich so vor dem schlafen denke, der reinste Horror. Schrecke oft hoch und habe dann Herzrasen und Angst usw. Am Morgen fühle ich mich dann meistens wie gerädert, mir ist übel und alles tut mir weh. Im laufe des Tages wird es dann wieder besser durch Ablenkung etc.

Liebe Grüße

13.03.2016 22:13 • #3


Bei mir ist es genauso ...abends ist alles schick aber so geht es ja den meisten hier. Egal ob es darum geht der Tag ist geschafft oder anderes etc.

14.03.2016 15:06 • #4


Zitat:
kennt das Jemand?

Das ist normal, weil morgens die Stresshormone am Höchsten sind.
"Morgenübelkeit" ist ein typisches Zeichen einer Depression.

14.03.2016 17:13 • #5


Mir geht's genauso. Früh morgens schon beginnen sich die Gedanken zu drehen. Die Ängste kommen sofort nach dem aufwachen. Am schlimmsten ist es bei mir um die Frühstückszeit rum. ich weiß manchmal nicht wie ich den Tag schaffen soll. Weiß nicht ob es Angstsymptome sind oder ob ich wirklich krank bin. Gegen Mittag wird es meistens besser. Am besten ist es Abends und wenn der Tag geschafft ist.

Ich würde so gern wieder von früh bis abends das Leben geniessen wollen!

LG SYbille

17.03.2016 13:09 • #6


Cathy79
Geht mir momentan wieder genauso. Morgens komme ich nicht aus dem Quark, würge mein Frühstück runter...zum nachmittag oder manchmal auch zum Mittag wirds besser und abends dann alles fast wieder top. Problem was ich dann nur habe, ich bin abends so aufgedreht dass ich schlecht einschlafe und dadurch morgens natürlich immer noch müder...blöder Teufelkreis :-/

17.03.2016 13:21 • x 1 #7


Hallo Surreal,

ich funktioniere anscheinend genauso. Das hat ganz bestimmt mit dem Stresshormonhaushalt zu tun, das habe ich auch bereits irgendwo gelesen (wo nur)?
Es hilft mir strikte Rutine am Vormittag - also dann, wenn einem alles am Schwersten fällt...
Lg, misu

01.04.2016 16:25 • #8


Vergissmeinicht
Ihr Lieben,

mir ging es abends immer besser. Der Tag war geschafft; nichts von dem was ich mir ausmalte war geschehen und konnte tief und fest schlafen. Tagsdrauf, kaum wach, ging der Spuk von vorne los = Angst vor der Angst, so deutete ich es später.

01.04.2016 16:29 • #9


Hallo, hier meldet sich noch eine Leidensgenossin.

Ich leide morgens und vor allem vormittags teilweise an massiven Ängsten, Panik, Übelkeit.
Mir geht's eigentlich täglich bis zum Mittag besch...

Wie ich es trotzdem jeden Tag schaffe, meinen Job zu erledigen, ist mir fast schon schleierhaft.
Aber nutzt ja nichts. Im Gegenteil, ich denke sogar, dass es hilfreich bei einer Angsterkrankung ist, wenn man es schafft, die Disziplin für einen strukturierten Alltag aufzubringen.
Ein Kraftakt ist es trotzdem oft.

Abends bzw. schon ab nachmittags habe ich hingegen oft das Gefühl, ein psychisch fast gesunder Mensch zu sein.
Wie ich lese, bin ich damit ja hier in bester Gesellschaft.

Scheint wirklich hormonelle Ursachen zu haben.
Ich würde mich da auch für mehr Informationen interessieren.

Was Kern mit der Morgenübelkeit schrieb, habe ich noch nie gehört, finde es aber höchst interessant.
Mir ist nämlich fast jeden Morgen bzw Vormittag schlecht.

01.04.2016 22:20 • x 1 #10


Bei mir herrscht fast den ganzen Tag eine unterschwellige Unruhe.
Mal mehr mal weniger. Gegen Abend fällt die Unruhe, ohne mein Zutun, von mir ab.
Abends geht's mir oft gut. Mit gut meine ich, ohne Unruhe/ Angst.
Das ist für mich schon " Gut gehen".
Morgens/ vormittags geht's mir selten gut.
Es geht abends evtl. gut, weil man den Tag geschafft hat.
Morgens hat man den Tag noch vor sich und weiß nicht
was evtl. noch "passieren " wird ?

15.04.2016 18:40 • #11


Zitat von Surreal:
Hallöchen ihr Lieben,

Abends geht es mir meistens ganz gut. Da sind die Ängste, Sorgen und Gedankenkreisen weg. Ich habe mehr Energie, bin bei besserer Laune, kann besser essen und fühle mich wieder wie ich es gewohnt bin. Ich bin ich selbst.

Gehe ich ins Bett, denke ich mir: Merke dir dieses Gefühl und morgen früh erlebe dein Leben genauso. Aber es klappt nicht. ich wache früher auf als ich es gewohnt bin und dann wird mir schlecht, die Gedanken kreisen und die Ängste kommen. Diese Lustlosigkeit, Schlappheit, das Unwohlsein und manchmal richtig Gefühl von Krank sein, zieht sich bis zum Mittag und dann geht es wieder bergauf.
Manchmal frage ich mich abends ob ich überhaupt schlafen gehen soll. ... *grmpf*

Das ist übrigens unabhängig davon ob unter der Woche wo ich arbeite oder am Wochenende.

kennt das Jemand?


Ist bei mir ganz genauso. Ich will schon gar nicht mehr einschlafen, weil es am nächsten Tag wieder mit Ängsten und Depris losgeht.

Es ist schrecklich!

15.04.2016 23:08 • x 1 #12


Heikegut
Hallo,
nachdem ich eure Texte gelesen habe,geht mir ein bisschen ein Licht auf.Mir ist morgens nicht schlecht,aber ich habe oft so eine totale Appetitlosigkeit,obwohl mir schlecht vor Hunger ist.
Und dieses,dass es einem bis mittags so schlecht geht kenne ich auch.Dann sitzt man nur fest,ist körperlich ganz schwach und im Kopf rast alles.Mittlerweile ist es aber eher so,dass ich den ganzen Tag über Angst habe.Trotzdem habe ich auch Zeiten,wo es mir besser geht,wo es im Kopf entspannt ist und ich mich dem Leben gewachsen fühle.
Es ist ein langer,langer Kampf,lasst euch nicht unterkriegen.
Liebe Grüße Heike

28.04.2016 18:21 • #13


Hallo allerseits,

ich kann das auch zu 100 % unterschreiben. Morgens kaum die Augen, die ersten Sekunden nix und dann prasselt es auf einen hinein wie man den Tag überhaupt schaffen soll vor Angst (Unruhe, zittern der Hände und völlig angespannt). Jedesmal frage ich mich ob es mir am Abend auch wieder besser gehen wird und ich dann glaube das es nicht so sein wird. Aber genau das trifft ein: Wenn ich meinen Arbeitstag oder auch freien Tag erledigt hab merke wie ich Abends viel viel gelassener werde. Als ob nie was gewesen wäre..... Echt erstaunlich und ich versuche schon die ganze Zeit herauszufinden woran das liegt aber vergebens. Habe demnächst zum Glück auch meinen ersten Termin bei einem Psychologen. Ich bin nur irgendwie froh (auch wenn ich niemanden dieses Leiden wünsche), das es auch andere Menschen wie mich gibt und die ähnliche Symptomatik haben.

26.07.2016 10:12 • #14


Zitat von tanilein:
Scheint wirklich hormonelle Ursachen zu haben.
Ich würde mich da auch für mehr Informationen interessieren.

Was Kern mit der Morgenübelkeit schrieb, habe ich noch nie gehört, finde es aber höchst interessant.
Mir ist nämlich fast jeden Morgen bzw Vormittag schlecht.


Auch mir geht es in der Regel abends besser als morgens.

Welche körperlichen Ursachen das begünstigen beschäftigt mich auch.
Also Kind war mir morgens oft übel, später wachte ich dann auch ab und an nachts mit Übelkeit auf.
Aber ich habe lange Zeit Fleisch, Gluten und Milchprodukte gegessen.
Die Übelkeit ist weg, seit ich diese Lebensmittle meide, es liegen irgendwelche Unverträglichkeiten vor, was ich aber erst in den letzten Jahren rausfinden konnte.

Dennoch ist die Anspannung morgens weiterhin meist grösser als abends.
Ich stehe mittlerweile regelmässig recht früh auf, sorge dafür mich liegend etwas zu sammeln und dann in Bewegung zu kommen.
Entweder fahre ich mit dem Rad zur Arbeit oder mache Yogaübungen. Dadurch bliebt der Bezug zu meinem Körper erhalten und ich bleibe zumindest mit der physischen Anspannung in Kontakt.


(Das ist mein erster Post hier im Forum, habe noch keine separate Vorstellung geschrieben, ich fühle mich da nicht frei im Formulieren derzeit.
Ich denke, daß das, was ich hier schreibe auch ein wenig über mich aussagt.)

26.07.2016 10:47 • #15


DonToretto
Mir geht es Abends nur besser weil es da Dunkel ist ..und ich wenige Visuelle Reize habe..Trage oft Sonnebrille am Tag ..aber das hilft nicht..wirklich..Abends schaffe ich minimum 50% mehr wie am Tage...traurig aber wahr

04.08.2016 12:08 • #16


Hey, bin auch neu hier!
Ich stelle Ähnliches fest. Gegen Abend -vielleicht auch die Gewissheit da nicht mehr allein zu sein- fühle ich mich viel besser, irgendwie geborgener. Auch mir ist morgens v.a. zur Zeit übel und ich setze mich bzgl des anstehenden Tages unter Druck. Ich denke hilfreich wäre eine Struktur ohne zuviel Stress. Ich habe nämlich festgestellt, dass es mir wenn ich frei habe/nichts vor habe schlechter geht.Wo andere sich freuen, kommen bei mir Ängste umso stärker hab ich das Gefühl.

04.08.2016 14:16 • #17


DonToretto
Also alleine bin ich nie damit hab ich auch kein Problem..bin sogar manchmal froh alleine zu sein ...wäre froh mal alleine irgendwo hin zugehen..allein paar kilometer weg fahren können alleine ohne vor dissos Panik ect fast umzufallen.!

06.08.2016 14:15 • #18


Muqq
Zitat von Surreal:
Hallöchen ihr Lieben,

Abends geht es mir meistens ganz gut. Da sind die Ängste, Sorgen und Gedankenkreisen weg. Ich habe mehr Energie, bin bei besserer Laune, kann besser essen und fühle mich wieder wie ich es gewohnt bin. Ich bin ich selbst.

Gehe ich ins Bett, denke ich mir: Merke dir dieses Gefühl und morgen früh erlebe dein Leben genauso. Aber es klappt nicht. ich wache früher auf als ich es gewohnt bin und dann wird mir schlecht, die Gedanken kreisen und die Ängste kommen. Diese Lustlosigkeit, Schlappheit, das Unwohlsein und manchmal richtig Gefühl von Krank sein, zieht sich bis zum Mittag und dann geht es wieder bergauf.
Manchmal frage ich mich abends ob ich überhaupt schlafen gehen soll. ... *grmpf*

Das ist übrigens unabhängig davon ob unter der Woche wo ich arbeite oder am Wochenende.

kennt das Jemand?



Genau so geht es mir im Moment auch.
Ich nehme mir jeden Abend vor, dass ich es am nächsten Tag auch so machen werde und es funktioniert einfach nicht.

12.08.2016 11:39 • #19


DonToretto
Ich bin der meinung das es an den Augen liegt..auch an der Wahrnehmung aber gerade wenn es Hell ist..und Grell viel Grün grade in dieser Jahreszeit bin ich komplett down..Sonnenbrille hilft da auch net viel..also macht mal einer das Licht aus!

09.09.2016 13:26 • #20




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