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Hallo, bin neu hier und vielleicht das es hier jemanden gibt der einen guten rat hat.

Bin 35 jahre alt(m) leide durch immer zurück kommenden pech(so sehe ich das) unter depressionen. Weil ich immer für meine beziehungen gelebt habe und ich immer sitzen gelassen bin, ist mein eigenwert gefühl auf nul. Freunde habe ich keine und mit keine meine ich auch keine!

Habe also nur meinen eigennen kopf der den ganzen tag da drüber nachdenkt was ich alles im leben falsch gemacht habe, das ich dieses leben verdiene.

Ich möchte nicht so weiter leben, ich möchte auch nur ein bisschen glück im leben haben, weiß aber nicht wie. Durch die ereignisse in mein leben habe ich auch problemen um andere menschen anzusprechen, weil mein kopf sagt das ich doch wieder der Ar. am ende werde.

Durch die depressionen und die angst ist es auch für mich schwer um etwas zu unternehmen, wobei ich mich sowiso schäme um etwas alleine zu machen.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. ich möchte nicht mehr so alleine sein.

Hoffe vielleicht hier ein paar nutzliche tips zu bekommen.

16.11.2010 13:15 • 19.11.2010 #1


16 Antworten ↓


Mach nix.

16.11.2010 15:23 • #2



Wie komme ich raus?

x 3


Danke für deinen rat, auch wenn es kein rat ist.

Ich gehe davon aus das dein rat aus sarkasmus heraus kommt.

Nun ich versuche genug. Therapie, 24 stunden pro tag tabletten essen, so das ich mich doch noch zum einkauffen traue und so mit doch noch 5 minuten unter die menschen traue.

Wenn aber alles im leben falsch geht und nichts aber auch nichts gelingt und sich jeden tag abfragt warum mann noch leben muß, hilft sarkasmus auch nicht.

16.11.2010 15:59 • #3


Mercutio
oh man... kommt mir auch einiges bekannt vor.. bin erst seid gestern hier und so sachen wie depresiionen, sitzengelassen werden, grübeln und selbstvorwürfe machen scheint hier der große gemeinsame nenner zu sein....

ich kenne dieses gefühl, wenn man (morgens) aufwacht und sich fragt warum man überhaupt aufstehen sollte... einkaufen... puh... da muss man sich ja was anständiges anziehen duschen und dann raus in die kalte, kalte welt und so weiter...

letztes jahr war ich auch in einer tiefen depressiven phase und eines hab ich gelernt (und mit gelernt meine ich nicht nur erkannt sondern tief begriffen):
es bringt rein garnichts darüber nachzudenken WARUM ds alles so ist, weil man imer wieder bei sich selbst landet und sich selbst die Schuld gibt...
versuch - und ja ich weiß dass is suoerschwierig - aber versuch mal darüber nachzudenken, wer du bist, also was dir gefällt, schieb die "schuld" und das "versagen" weg und überlege was du kannst oder können könntest und dann

versuchs!
und scheitere.. ja.. und? du musst ja nicht die ganzen 100 meter laufen... geh halt nur 10, wenn dir die beine wehtun und dann versuchs bald nochmal.. mit 11 metern...

verstehst du worauf ich hinaus will?

du bist die einzige Person in deinem Leben, die wichtig ist... niemand sonst...
und du bist die einzige Person, die dein Leben verändern kann...
werd mal sauer auf dich selbst dass du dir im weg stehst... und zeig dir mal wo der hammer hängt!
zeig dir mal was du kannst und dass du ein Mensch bist!

beste Grüße,

Mercutio

16.11.2010 20:10 • #4


Hallo argy,

Es gibt einen schönen Spruch:
Man wirft doch kein ganzes Leben weg nur weil es ein bisschen kaputt ist.

Ob dein Leben gut oder schlecht ist unter'm Strich, das ist Ansichtssache.
Ob du glücklich bist damit oder nicht, das kommt nicht von Außen, sondern kann nur von Innen kommen, von dir. Egal wie einem das Leben mitspielt, man kann es schaffen auch die guten Seiten zu sehen. Und das ist eine reine Übungssache.

Pech hat Jeder im Leben. Das Schicksal schlägt immer wieder zu, andauernd, bei Jedem. Aber der Eine kann damit besser umgehen als der Andere. Früher hatte ich oft den Eindruck Irgendjemand hasst mich, ich hab mich gefragt wie ich meine Krankheit verdient hatte, wieso ich fast blind war, wieso Andere froh sein konnten wenn ich nachdenklich war.
Heut hab ich diese ganzen düsteren Gedanken "wegtrainiert". Das geht nicht von heut auf morgen, das dauert seine Zeit, denn es ist ein Prozess. Aber es ist absolut machbar und möglich den Blick zu schärfen für das Gute. Denn eins muss dir bewusst sein: Ein negativer Gedanke bekommt in deinem Kopf nur so viel Raum wie du ihm gibst, wie du zulässt dass er hat. Es gibt im Leben immer einen Weg.
Geht eine Tür zu geht ne Andere auf - man muss nur den richtigen Blick dafür lernen, dann sieht man sie auch.
Inzwischen werde ich entsetzt angeguckt wenn ich erzähle was ich schon Alles erlebt hab im Leben: "Was, echt? Du wirkst gar nicht so!"
Ich fühl mich auch inzwischen nicht mehr so als hätte mir das Leben übel mit gespielt.
Ich bin zufrieden und glücklich mit dem was ich hab. Und ich meine auch du kannst das. Mach was für dich. Werd aktiv. Tabletten einwerfen und auf Besserung hoffen wird dich nicht voran bringen. Überleg dir was du kannst, was dir Spaß macht, wann Andere mit dir Spaß haben. Und dann überleg dir was dich daran hindert genau das zu tun.
Und am Besten tust du's dann einfach
Denn wahrscheinlich ist das größte Hindernis zwischen dir und dem Glück: Du selbst.

Liebe Grüße,
Bianca

16.11.2010 20:51 • #5


your_sista
Hallo.
Ich kann mich da einklinken. Seit zwei Jahren habe ich eine extreme Pechsträhne und die wirkt sich massiv auf mein Leben aus. Ich bin ein komplett anderer Mensch geworden und ziehe mich nur noch zurück.
Darf ich Fragen warum du keine Freunde hast? Ich habe auch viele verloren, das liegt aber daran das ich momentan kein Interesse habe Freundschaften zu pflegen. Wenn ich dann aber mal rausgehe, habe ich meistens Spaß und kann mein "Leid" ab und zu verdrängen.
Was möchtest du denn unternehmen? Alleine ist doof, finde ich. Es muss schon mind. eine Person dabei sein, sonst denkst du zuviel nach und das kannst du auch zu Hause machen. Hast du jemanden in der Familie mit dem du mal was unternehmen kannst?

16.11.2010 21:18 • #6


Open Water
Willkommen im Club!

Mir geht es genauso wie dir und ich wäre am liebsten weg von dieser Welt, aber irgendwo ist da noch eine Stimme die sagt: "Du bist wertvoll!" Ich glaub zwar nicht dran aber es hindert mich wengistens daran mir das Ticket nach oben zu beschaffen.

Hast du Haustiere? Mir hilft das ein bisschen...
Machst du Sport?
Freunde habe ich auch nur einen - ich versuche gerade bei new in town Leute kennen zu lernen und das im Forum hier hilft mir auch etwas.

Viele Grüße

16.11.2010 22:07 • #7


Danke für die antworten. Ich weiß das ich der einzige mensch binn der etwas ändern kann. Die frage ist nur wie. Ich habe mich beim sport studio angemeldet, schaffe es einfach nicht um da hinn zu gehen(wie blöd es sich auch anhört) Ich möchte raus unter menschen sein und auch kontakte haben. Ich schäme mich einfach vor andere leute und habe dann auch wieder angst verletzt zu werden.

@your_sista, warum ich keine freunde habe ist eine sehr lange geschichte, die damit angefangen hat wie ich 18 war und durch einen einsatz in Bosnien post traumatische stress störungen bekommen habe, hierdurch habe ich verlassungangst bekommen. Die habe ich mit in meine ehe genommen, wodurch stress entstanden ist in der beziehung. Meine damalligen freunde durfte ich nicht mehr sehen von meine ex frau, weil die nicht gut genug waren.

Dann hat sie mich zwei jahren betrogen und dann kam die scheidung und die freunde die wir zusammen hatten waren auch weg.

Und wieder kam dann eine neue beziehung und weil ich angst hatte um wieder verletzt zu werden wenn es falsch lauffen würde habe ich nur für sie gelebt. Jetzt ist sie auch weg mit einen anderen und so mit bleibe ich nur alleinne übrig.

Familie ist weit weg, da ich aus den niederlanden komme.

@pilongo, ich weiß das jeder pech im leben hat, aber werde schon von meinen 18 jahre von pech verfolgt und jetzt binn ich 35 und wie älter ich werde wie schwieriger ich es habe um wieder von vorne anzufangen.
Wie schon geschrieben durch alle ereignisse in meinem leben finde ich mich nur schei. und verbittert. Ich habe die übungen auch schon alle gemacht und muß auch zu geben das die mich geholfen haben, aber wenn ich dann über die straße laufe und sehe da die leute die einander ansprechen, weil sie sich kennen oder die glückliche pärchen, dann denke ich mich schon wieder was für ein schei. leben ich habe.

Ich frage nicht viel vom leben, nur ein bisschen glück. Auch mal ein telefonat rein zu bekommen von jemanden der fragt ob wir was machen wollen, oder mal eine beziehung wobei ich nicht betrogen werde und einfach die dingen machen die andere leute auch machen.

Es ist selbst ab und zu so, das ich mich selber von meiner arbeit anruffe so das ich auf mein haus telefon sehe das jemand angeruffen hat(das ist ob ich am durchdrehen binn)

16.11.2010 22:39 • #8


Hallo open water, ja ich habe einen hund, der aber durch meine ex mittgenommen ist. Das einzige was ich habe ist meine arbeit und binn auch froh das ich die habe, sonnst würde ich schon seid langen in die klapze sitzen.

16.11.2010 22:41 • #9


your_sista
oh man, das hört sich wirklich nicht gut an. Das tut mir sehr leid das du soviel Pech hattest. Gut, das du noch Arbeit hast. Ich kann es sehr gut nachvollziehen das du sonst durchdrehen würdest.

Vielleicht wäre es wirklich am Besten du lernst neue Leute kennen. Wie sieht es mit Arbeitskollegen aus? Ich habe meine Beste Freundin über die Arbeit kennengelernt. Oder auch andere Arbeitskollegen mit denen ich noch guten Kontakt habe. auch wenn ich schon lange nicht mehr in der Firma bin. Mir tut es gut, sich ab und an mal über dies und das und belangloses auszutauschen. Auch wenn es mir fürchterlich schwer fällt wegen meiner Darmprobleme und der Sozialphobie. Wie schon gesagt, zurzeit igel ich mich auch nur noch zu Hause ein. Aber das tut nicht gut. Man dreht wirklich durch.

Die Sache mit dem Haustier ist gut. Leg dir eins zu, wenn du gut mit Tieren kannst. Hunde sind treu! Ein Hund wird dich nicht enttäuschen. Er hört dir zu, ist immer da und wird nicht von deiner Seite weichen. Mit einer Katze kann man genauso gut kuscheln. Katzen haben halt den Ruf etwas eigensinnig zu sein. Aber das ist ja nicht weiter schlimm.
Vielleicht tut es dir gut, wenn du dich um ein Tier kümmern kannst und du bist nicht alleine wenn du von der Arbeit kommst.

16.11.2010 22:57 • #10


Hey argy,

Das schei. kann Jeder spielen, helfen tut es aber nicht
Ich bin chronisch krank seit ich 6 Jahre alt bin, hab um mein Augenlicht kämpfen müssen, meine Familie extrem psychisch und finanziell belastet, musste mehrmals operiert werden, bin dadurch in der Schule durchgefallen und hatte nie Freunde weil ich ja nie da war - immer im Krankenhaus.
Als die Krankheit langsam einschlief - sie ist auch heute noch da bloß zerstört sie nicht mehr aktiv meine Augen - starb meine Oma an Krebs, meine Uroma kam ins Heim, mein Opa wurde ein Pflegefall den wir betreuen mussten, und vor 2 Jahren starb dann an Weihnachten mein Papa urplötzlich.
Jetzt hat meine Mama nen neuen Freund, MEIN Freund wohnt 500km weit weg seit 6 Monaten, und das ist Alles nicht toll.
Ich könnt mich auch hinsetzen und sagen: Mein Leben is schei.. Wenn ich Menschen seh die anders als ich nicht bloß noch 50% ihrer Sehkraft haben, oder wenn ich Paare seh die sich jeden Tag begegnen können oder Familien wo Mama UND Papa noch leben oder Großeltern die nicht langsam an Lungenkrebs dahin siechen.
Aber nutzt mir das was? Nein.
Das sind Gedanken die dein Denken verpesten, und ebenso dein Leben.
Klar ruft dich keiner an - wenn dich keiner kennt.
Du erwartest Hilfe und Glück von Außen, aber so läuft es nicht. Das muss von Innen kommen.
DU musst dich aufraffen und unter Leute gehen, dich interessant, beliebt und bekannt machen, nur DANN wird dich auch mal Jemand anrufen oder einladen oder dich fragen wie es dir geht.
Anders herum klappt es nicht.
Und je länger du dich hinhockst und wartest und jammerst desto schlimmer wird es und desto weniger wird sich was ändern.
Das magst du jetzt zwar wahrscheinlich nicht hören, aber der einzige Weg raus aus der Misere ist dass DU was änderst, nicht die Anderen.

Liebe Grüße,
Bianca

17.11.2010 10:41 • #11


Zitat von argy:
einsatz in Bosnien [...] niederlanden

Fühlst Du Dich besiegt - als Verlierer?

17.11.2010 14:08 • #12


Open Water
Es geht hier nicht darum zu schauen wer die schlimmsten Lebensgeschichten hat, sondern darum sich gegenseitig Unterstützung zu geben. Ich denke das den meisten Menschen mit Problemen durchaus bewußt ist das sie nur selber etwas tun können. Wenn die Depressionen aber schlmm sind und man einfach kein Licht mehr sehen kann und kein Zeil mehr vor Augen hat was man machen könnte, wo man hingehen soll und dann auch noch die Kraft dazu fehlt, ist es nicht hilfreich das dann forsch vorgehalten zu bekommen.

Es kan nicht einfach was von "innen kommen" wenn da Schmerz und Einsamkeit die anderen Sachen überdecken.

Jeder möchte glücklichsein und gesund sein und ich denke das die Bereitschaft etwas dafür zu tun da ist, wenn man weiss wie und was und es auch zu der jeweiligen Person passt.

Was kann helfen die Kraft dafür zu bekommen das umzusetzen was einem weiterhelfen könnte?

17.11.2010 17:10 • #13


Mercutio
Zitat von Open Water:
Was kann helfen die Kraft dafür zu bekommen das umzusetzen was einem weiterhelfen könnte?


ich glaube das ist DIE frage überhaupt....
es ist im prinzip ein Kampf mit/ gegen sich selbst
und leider... weiß ich auch keine Antwort auf diese Frage...
das is dann auch manchmal der Grund warum ich dann doch mal neidisch bin auf z.B. gläubige Menschen... (ich selbst glaube nicht an einen Gott oder sonst ein höheres Wesen nur an das Gute und Schlechte im Menschen)

17.11.2010 20:54 • #14


your_sista
Es gibt auch gläubige Menschen die an einem Punkt sind wo sie sich und ihr Leben anzweifeln. Glaube kann Kraft geben, muss aber nicht.
Ich selbst bin katholisch und glaube auch an Gott und bete ab und an. Manchmal fühle ich mich danach besser, manchmal aber auch nicht. Gerade dann zweifel ich erst recht an allem und frage mich Sachen, wie "wieso ist das Leben so ungerecht?" oder "warum bekommt nicht jeder die gleiche Chance?"
Du brauchst also nicht neidisch sein, Mercutio

Open Water, ich bin ganz deiner Meinung.

18.11.2010 00:46 • #15


Open Water
Ich bin evangelisch getauft, aber hab mit Religion und Kriche gar nix am Hut! Eher im Gegenteil!
Ich bin aber spirituell und glaube an die Seele und damit den göttlichen "Funken" in allem Leben.
Für mich ist der spirituelle Gedanke sehr weitgehend und ich sehe und verstehe das polare Prinzip, das sich überall wiederfindet. Tag-Nacht, heiß- kalt, klein-groß etc. Das bedeutet für mich auch, dass es neben der sichtbaren auch eine unsichtbare Welt/Dimension geben muss. Spannend, spannend!
Ich kann also nur darauf hoffen das sich für mich der Plan offfenbart, was meine Aufgabe in diesem Leben auf dieser Erde ist - ich warte!

18.11.2010 16:46 • #16


Mercutio
freiwillige Arbeit könnte auch was sein, was Kraft gibt.. sich um andere Menschen kümmern.. um Alte oder Menschen mit Behinderung z.B....

19.11.2010 01:16 • #17



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