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Joselyn

Joselyn
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Hallo an alle, die ebenfalls in diesem Forum sind, konnte mich noch nicht so richtig umschauen weil ich erst einmal meine Anmeldung machen musste!
Was mein Anliegen ist sieht man ja bereits kurz im Betreff!

Ich werde mich ausführlich vorstellen wenn ich mich hier umgeschaut habe, Dank für's lesen Smile

14.12.2023 #1


32 Antworten ↓
W

willy772
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Die Beiträge in diesem Forum sind leider alle schon 3 Jahre alt...
Gibt es auch 2020 noch Leute ohne Angehörige?
Ich gehöre seit einem halben Jahr zu dieser Spezies -
aber bisher ist mir noch kein Leidensgenosse über den Weg gelaufen.
Habe obendrein einen Job, bei dem ich 3/4 des Jahres ohne regelmäßigen Kontakt zu Kollegen in "Home-Office" arbeiten "darf"/muss, in perfekter Isolation (Hochschuldozentin).
Lebe mit der Gewissheit, dass es bis zu zwei Monate dauern kann,
bis jemand merkt, dass ich verletzt/krank (bzw. dann wohl schon tot...) in der Wohnung liege.
Wünsche mir oft, möglichst bald und schmerzlos zu sterben .
Eine Arbeitskollegin (...wie alle Menschen, die ich kenne, mit reichlich Familie gesegnet...),
meinte, ich solle mich einer Psychotherapie unterziehen, um mich besser an die Einsamkeit zu gewöhnen.
Kommt mir irgendwie so vor, als wenn man einem Arbeitslosen den Magen verkleinert,
damit er mit weniger Geld auskommt...
Habe diesbezüglich auch schon 'mal mit jemand von der Telefonseelsorge Mails ausgetauscht.
Die wusste auch nichts von der Existenz solcher "Desozialisierungs-Therapien" und meinte,
ich täte ihr zwar leid - aber in meiner Situation wäre Selbstmord tatsächlich fast die beste Lösung.
(Kontaktadressen zu Menschen in ähnlicher Lage konnte sie mir leider auch keine vermitteln.)
Ich war und bin zwar in diversen Vereinen, aber da beschränkt sich Sozialkontakt auch auf das "Dienstliche".
In den Schulferien gibt es keine Treffen, alle Leute sind mit ihren Familien beschäftigt -
und gerade da bin ich ja berufsbedingt komplett auf mich allein gestellt.
Ein "Kreuzfahrt-Typ" bin ich leider auch nicht...
Mir würde es schon reichen, wenn jemand zwei, drei 'mal die Woche e-Mails mit mir austauschen würde...
Würde mich freuen, wenn ich auf diesen Weg so jemand finden könnte!

04.02.2020 10:05 • x 2 #23


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A


Wer hat auch keine Angehörigen und ist ganz alleine?

x 3


andante66

andante66
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Ja und genau das ist das Problem. Irgendwie wird man so sensibilisiert mit den Jahren dass man - so empfinde ich das für mich - nirgendwo mehr "reinpasst".

Bin seit fast 10 Jahren in einem Verein, aber dort haben alle ihr eigenes Leben. Solange man dort "funktioniert" ist alles in Ordnung, privat interessiert es keinen was man macht oder wie es einem geht.

Habe letztens eine Freundschaftsanzeige aufgegeben, in der auch ganz klar drin stand dass ich halt eher ein Mensch der "leiseren" Töne bin, der eine gute Freundin zum Reden oder für gemeinsame Unternehmungen sucht.
Es gab 12 Antworten insgesamt, und nur mit einer Frau hab ich momentan noch etwas Kontakt. Sie war die einzige die auch mich mal etwas gefragt hat, alle anderen : ich-ich-ich. Keine wollte von mir irgendetwas wissen, wie ich lebe zb oder Hobbys. Sie schrieben nur von sich. Ich fragte etwas (weil man ja auch wissen möchte mit wem man da überhaupt Kontakt hat), sie antworteten und das war's. Die meisten suchten jemand für Disco oder Kurztrips zum Feiern. Absolut nicht meine Welt, an Oberflächlichkeit nicht zu überbieten.

Es ist so schwierig vor allem weil eine gute Freundschaft ja auch erstmal wachsen muss, Vertrauen entsteht ja nun auch nicht von heute auf morgen.....

26.03.2017 08:46 • x 1 #22


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anjaf
Hallo und herzlich Willkommen! Ich habe auch keine Angehoerigen. Eltern verstorben, keine Geschwister, keine eigene Familie. Zur Restverwandtschaft wie Tanten, Onkel, Cousinen, Vetter etc. kein Kontakt.

x 1 #2


B
Ich kann mich da anschließen. Selbes Bild wie bei anjaf. Leider bin ich auch nicht jemand der irrsinnig beliebt ist, daher auch nur sehr wenig Freunde. Das macht mir Angst, wenn ich an die Zukunft und das Alter denke.

x 1 #3


A
Meine Eltern und Geschwister leben vermutlich noch, aber ich habe den Kontakt vor Jahren abgebrochen. Entferntere Verwandtschaft war mir schon immer relativ egal, falls es da noch jemanden geben sollte.

#4


M
Hallo Ihr,

meine Mutter ist letztes Jahr verstorben, habe. nur noch Tanten, die ich selten sehe..man fühlt sich sehr entwurzelt...der Verlust meiner Mutter und die Tatsache, dass man ab jetzt alleine ist, fällt zusammen, das ist schon sehr hart..
liebe Grüße an Alle

#5


S
... Angehörige ja aber (dieses berühmte aber..) wir unterhalten keinerlei Kontakte (Mutter, Vater, Bruder, Schwester, Onkel, Tante usw usw.) was ausschließlich mit unserem etwas extreme Lebensumstände (nur bei Interesse Infos ausschließlich per PN) zu tun hat. Entweder distanzierte man sich von uns oder salopp wir von ihnen. Manchmal forscht man ja gerne was aus dem ein oder anderen geworden ist aber die Zeit die man mal gerne zusammen hätte erleben können ist unweigerlich fort. Das macht schon zu schaffen...

#6


Hallo,
Ich habe niemanden, zu dem ich Kontakt haben könnte.
Das war die ganzen Jahre nicht so schlimm, weil fehlende Verwandtschaft, durch Freunde ausgeglichen werden kann. Leider haben meine Freunde jetzt Familie bekommen und haben keine Zeit mehr.
Gibt's hier Frauen aus Frankfurt denen es genauso geht?
Viele Grüße
985

#7


andante66
Hallo, da reih ich mich gleich mal ein. Keine Angehörigen, Geschwister oder Freunde (mehr).Immer war man der Seelentröster und wenn man selber Hilfe brauchte war keiner da. Solche Freunde braucht kein Mensch....Auch komme ich mit ganz "normalen" Menschen oft nicht mehr so richtig klar, da passt meist einfach die Wellenlänge nicht.....oft fehlt mir da der "Tiefgang", den meistens die Menschen haben die in ihrem Leben schon einiges hinter sich haben.....vor dem Alter und der Zukunft, da graut es mir auch.....

#8


Hallo,
Ok, wir habenallesamt keine Verwandtschaft oder kein Kontakt zur Verwandtschaft. Aufgrund der oberflächlichen Gesellschaft ist es generell schwer wirkliche Freunde zu finden.
Problem lokalisiert!
Zustand kann nicht verändert werden. Wie kommt man am besten mit diesem Zustand zurecht?

Grüße 985

#9


J
Hallo, meine Eltern leben zwar noch, Gott sei Dank und ich habe einen Bruder, aber sie alle leben im Ausland, ich in Ösistan, ganz alleine.
Aber ich Skype mit meiner Mutter fast jeden Tag. Sonst fehlt mir meine Familie, ich besuche sie so selten und sehe die alle ziemlich selten.
Hier, in Österreich, muss ich mich quasi alleine durchschlagen. Bin ja so was wie "Ausländerin", obwohl ich schon seit über 15 Jahren hier lebe.

#10


Ara
Zitat von 985:
Ok, wir habenallesamt keine Verwandtschaft oder kein Kontakt zur Verwandtschaft. Aufgrund der oberflächlichen Gesellschaft ist es generell schwer wirkliche Freunde zu finden.
Problem lokalisiert!
Zustand kann nicht verändert werden. Wie kommt man am besten mit diesem Zustand zurecht?


Es mag zwar schwer, aber sicher nicht unmöglich sein gute Freunde zu finden. Noch besser wäre natürlich eine Partnerschaft. Auf Dauer wirklich ganz allein sein funktioniert einfach nicht.

x 1 #11


Mondkatze
hallo
habe auch keinen Kontakt zu meiner Mischpoke.
Aus dieser Sicht her bin ich auch allein.

#12


Es mag zwar schwer, aber sicher nicht unmöglich sein gute Freunde zu finden. Noch besser wäre natürlich eine Partnerschaft. Auf Dauer wirklich ganz allein sein funktioniert einfach nicht.[/quote]


Ich habe zum Glück einen Partner, der auch als Partner bezeichnet werden kann.
Natürlich ersetzt das nicht die Familie. Aber es hilft. Mein Partner hat auch keine Eltern mehr.
Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass es mehr Menschen, wie mich hier in der Umgebung geben muss, die vielleicht neue Bekannte suchen. Ob daraus Freundschaft wird, bleibt abzuwarten.

#13


F
Ich habe eigentlich eine riesengroße Familie.
Meine Mutter ist das jüngste von 8 Kindern ( die haben auch alle Kinder) und ich habe Verwandtschaft vom verstorbenen Opa in den Niederlanden.

Aber ich habe bewusst keinen aktiven Kontakt mit Ihnen da meine Mutter mich 16 Jahre misshandelt und seelisch missbraucht hat und alle es wussten und nicht einschritten. Das ist für mich ne "Mittäterschaft".

Ich hasse sie alle nicht mehr. Aber ein "sprechen" über das was damals geschah wird abgeblockt.
Und da ist dann für mich keine Basis Kontakt zu haben. Tja. Big Family aber trotzdem wie als wenn ich keine hätte.

#14


-daniel-
Hallo,

ich habe zwar noch Verwandtschaft allerdings schon seit Jahren keinen Kontakt mehr. Außer sehr wenigen Freunden bin ich auch ganz allein, mir fällt es generell sehr schwer neue Kontakte zu finden.

#15


L
Mir geht es auch so: keine Verwandtschaft, nur wenige Freunde. Das fühlt sich manchmal so trostlos an.
Andererseits will ich mich aber auch damit nicht einfach so abfinden. Das kann doch irgendwie nicht sein...
Was tut Ihr denn, was euch hilft? Ich wäre an Euren Antworten interessiert. Danke Smile

x 1 #16


Zitat von Lillywhite:
Mir geht es auch so: keine Verwandtschaft, nur wenige Freunde. Das fühlt sich manchmal so trostlos an.
Andererseits will ich mich aber auch damit nicht einfach so abfinden. Das kann doch irgendwie nicht sein...
Was tut Ihr denn, was euch hilft? Ich wäre an Euren Antworten interessiert. Danke Smile


Ich versuche neue Leute kennen zu lernen

x 1 #17

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L
Danke für Deine schnelle Antwort Smile Wie genau machst Du das 985?! Wie und wo versuchst Du Leute kennenzulernen? Und bist Du zufrieden damit?

#18


Ich gehe zum Beispiel ins Fitness Studio und probiere mal die Kurse aus
Oder ich gehe mit meinem Hund spazieren. Da trifft man andere Hundebesitzer

Man findet neue Bekannte, dass ist sicher

x 1 #19


L
Das klingt gut, finde ich. Bekannte - das ist ja schon mal ein Anfang.

#20


A


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