Zitat von Cbrastreifen: Habe in einem Philo-Forum früher einen Kumpel gehabt, mit dem ich einen Abnutzungskrieg geführt habe. Wir haben unendlich viel geschrieben und gestritten. Dann gibt es großartige Niederlagen, aus denen ich gelernt habe und Diskussionen, die sich mitunter über Jahre zogen, eben mit Leuten, die auch bereit waren, jeden Stein umzudrehen. Danach erkennt man irgendwann, wer was drauf hat und lässt sich von Spinnern nicht aus der Ruhe bringen.
Achso ok, so meinst du das. Da gehts dann mehr um Argumentation und das üben.
Ich glaub es gibt auch so ne buddhistische Disziplin dass man in dieser Hinsicht "sein Schwert schärft" und diskutiert...dabei aber auch lernt ruhig zu bleiben quasi.
Schwierig finde ich es eigentlich, wenn jemand irgendwie "mir ins Gehege fährt" , gar nicht mal sachlich, sondern irgendwie so Vorschriften aufkommen o ä.
Oder es gibt vielleicht auch Haltungen, die ich nicht akzeptabel finde ab einem bestimmten Punkt (besonders menschenfeindliches oder hmm, mir fällt grad kein Beispiel ein, jemand sieht vielleicht einen Ablauf oder Fakten nicht obwohl sie in meinen Augen in großen Buchstaben da rumprangern), aber da kann man ja andere auch nicht ändern oder zur Einsicht bewegen.
Zitat von Cbrastreifen: Ich habe auch mal erkannt, dass es Stuss ist, sich aus Trotz vom Leben abzuschneiden.
Da sagst du was. Tatsächlich hab ich bei mir auch so eine Neigung bemerkt, ohne dass ich das groß fassen konnte oder mit Worten benennen. Weiß auch nicht, ob das dann so ne Art Autoaggression, Resignation ist.
Wenn die Aggression nach außen so gar nix bringt.