Zitat von Elisabeth71: Manchmal konnte man schon lange mit keinem mehr reden. Wenn man dann auf ein gutmütiges Ohr trifft , möchte man einfach alles loswerden , was einen so beschäftigt. Hinter einem Redeschwall steckt also nicht immer Bösartigkeit.
Mal was loswerden ist ok, aber ohne großes Hallo ne halbe Stunde oder Stunde schwallen ohne dass je mal die Frage kommt, was gibts bei dir so neues, wie gehts dir denn so, oder alles außer zustimmendes hm wird schon panisch unterbrochen, das is dann schon bissl extrem.
🤔 Zitat von Elisabeth71: Gerade die Leute , denen das Umfeld zu wenig geistreich ist , sprühen aber selbst auch nicht vor Ideen , habe ich bemerkt. Wenn man selbst ein reiches Innenleben hat , braucht man die Anregungen von außen nicht so sehr.
Kann man so als Anspruchshaltung meinen und verstehen. Ich brauch "quality", ihr seid zu dumm oder so.
Wenn man so in der Statusecke als Mensch tickt. Dass jemand abliefern muss und dafür muss ein anderer auch liefern
(wie ich so ne Denke nicht mag...)
Oder halt eher so, dass man meint Kreativität braucht einen gewissen Austausch, es gibt ja auch sowas wie Synergie...
dass aus zweien und was die so wissen, dann auch ein mehr wird. Neue Verknüpfungen.
Muss man vielleicht mal erlebt haben.
Bei mir ist z B halt so, hab ein ganz enges Fenster, wann ein Kontakt stressig, stumpf, oder wann er angenehm ist.
Wann ich selber auch offen bin und wann total dicht. Würd ich dann in meiner offenen Phase in ne Karnevalssitzung o ä gehen, wär ich vermutlich die nächsten Wochen total dicht und fertig mit der Welt.
Ist ja keine Anspruchshaltung in dem Sinne, wäre nur schön, wenn man auch mal etwas für sich schönes, passendes, leichteres erlebt, wo Menschen auch mal mit einem Hauch von Freude verbunden sein könnten.